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Schon immer anders

von -Bara-
GeschichteDrama, Mystery / P12
27.10.2011
30.10.2011
2
1.349
 
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Dieses Kapitel
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27.10.2011 735
 
*****************************************~Schon immer anders~*****************************************

Klebriges Zeug.
Warum?
Ist das das Leben?
Wenn es das ist dann will ich es nicht.
Meine Welt war schon immer gähnend leer und schwarz.
Sie roch nach Nichts und fühlte sich glitschig an.
Warum?
Ich stellte mir immer wieder Fragen, denn es ist das Einzige das ich kann.
Ich kann mich nicht bewegen.
Nicht einmal zucken.
Also warum lebe ich dann?
Wieso braucht man mich?
Ich bin nutzlos.
Ein Zeitgefühl habe ich schon lange nicht mehr.
Ich habe es vor elends langer Zeit verloren.
Wozu brauche ich denn überhaupt Zeit wenn ich nur schwarz sehe und mich nicht bewegen kann?
Wieso?
Ich konnte mich noch nie bewegen, konnte noch nie einen Laut von mir geben und nie etwas riechen.
Ich habe mich auch noch nie beschwert.
Selbst wenn ich es wollte, wie oder bei wem sollte ich es denn machen?
Ich kenne keine andere Welt und wahrscheinlich gibt es auch keine.
Wie soll ich mich überhaupt nennen?
Aber warum die Mühe machen wenn ich doch alleine bin.
Seit ich zurückdenken kann konnte ich nichts machen.
Mir blieben also nur meine Gedanken.
Also nochmal, warum lebe ich überhaupt?
Da ich kein Zeitgefühl mehr hatte, vegetierte ich einfach so vor mich hin.
Ich konnte meinem Leben kein Ende bereiten.
Ich war nicht verzweifelt.
Nein verzweifelt war ich früher ein mal.
Ich hatte aufgegeben.
Wenn es eine andere Welt gab, war ich dann nicht gut genug für sie?
Ich zuckte und Hoffnung loderte in mir auf.
Ein Gefühl von dem ich eigentlich dachte das ich es nicht mehr hatte.
Warscheinlich hatte ich mir das nur eingebildet.
Ich wurde verrückt.
Wäre eh nicht schlecht.
Ich würde verrückt werden und nicht mehr darüber nachdenken wie sinnlos mein Leben doch war.
Doch plötzlich öffneten sich meine Augen.
Was war das?
Wurde ich jetzt völlig verrückt?
Ich konnte sogar meinen Kopf bewegen und wie durch einen grünen Schleier komische Gestalten entdecken die aufgerägt hin und her huschten.
Einige brummten sich gegenseitig an und schauten zu mir hinein.
Hinein in meine Welt.
Es gab doch eine andere, noch größere Welt.
Ich beneidete diese Gestalten, sie waren frei und nicht in einer kleineren Welt gefangen.
Ich wollte frei sein.
Wieder zuckte ich.
Wieder neue Hoffnung die mich fast wie eine Faust ins Gesicht traf.
Ich schaute den Gestalten zu und hoffte das einer von ihnen mich hier raus holte.
Nichts.
Sie ignorierten mich so als wäre ich nicht da.
Doch ich konnte sie sehen und brummen hören.
In meinem Kopf sagte ich mir immer wieder ein Mantra vor.
Erstens, zerstöre deine Fesseln.
Zweitens, fliehe aus deiner Welt.
Drittens, sei frei wie diese Gestalten.
Immer und immer wieder sagte ich mir dieses Mantra vor.
Zerstören, fliehen, frei sein.
Zerstören, fliehen, frei sein.
Zerstören, fliehen, frei sein.
Meine Bewegungen wurden immer häftiger und ich wollte nur raus.
Nach einiger Zeit glaubte ich ein gewisses Nachgeben zu spüren und ich drückte meine Handgelenke mit so viel Kraft nach außen, wie meine gelähmten Muskeln schon aufbrachten.
Noch einmal.
Und noch ein mal.
Beim sechsten Versuch spürte ich ein Gleiten, dann rutschte meine linke Handfläche an der rechten nach unten.
Oder hatte ich mir das nur eingebildet?
Nein.
Ich streifte mir die Fesseln meiner Hände ab und fummelte so lange an den Fußfesseln bis sie nachgaben und auch meine Beine frei waren.
Mit einer Hand tastete ich mein Gesicht ab und mit der anderen stützte ich mich an der unsichtbaren Abtrennung ab die mich von der äußeren Welt trennte.
Ich hatte etwas im Gesicht das nicht mir gehörte.
Ich zerrte daran bis es blubbernd zu Boden sank.
Doch was war das?
Meine Brust brannte und die grüne schleimige Masse suchte sich ihren Weg in mein Inneres.
Ich wollte das nicht.
Ich zappelte wie wild und das brummen der Geschöpfe wurde lauter.
>>Zerspringe!<<
Ich drückte beide Arme fest gegen die Abtrennung doch nichts geschah.
Sie war zu fest.
>>Zerspringe!<<
Ich lies von der Abtrennung ab.
Ich fühlte mich komisch.
Meine Brust brannte.
>>Zerspringe!!!<<
Anscheinend dachte ich dies so stark das die Abtrennung zersprang.
Angewiedert spuckte ich das grüne Zeug aus und meine Lungen sogen gierig die Luft ein.
Ich hockte in einem Meer aus Scherben.

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Ich hoffe, es hat euch gefallen^^
wenn ihr euch denkt was das mit  X-Men  zu tun hat dan wartet ab.
Das kommt schon noch ; )
REVIEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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