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Don Aur Me - Mein Leben mit Don

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Krimi / P16 / Gen
27.10.2011
18.08.2021
15
17.040
2
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.02.2016 2.197
 
kurze Anmerkungen zur Schreibweise:
° .... ° = jemand denkt
„ normale Schrift “ = jemand spricht
kursive Schrift „ = jemand spricht durchs Telefon
kursive und fette Schrift „ = jemand spricht über den Lautsprecher des Telefons


Wie ich es mir gedacht hatte, gefiel es ihm nicht, einen anderen Mann an meiner Seite zu sehen. Vor allen Dingen nicht, wenn der andere mehr Geld hatte als er. Ich konnte deutlich diese Missgunst in seinen Augen sehen. Er besah mich einerseits mit einem besitzergreifenden Blick aber andererseits zeigte sein Blick auch Wut. Don flüsterte mir ein paar Worte ins Ohr, ich gab ihm einen Kuss und ging dann zu Ramesh. Don hatte mit mir abgesprochen, dass ich heut noch einen kleinen 'Termin'; wahrnehmen sollte. Wir waren uns sicher, dass Torben mir folgen würde. Das hatte er ja auch schon früher gerne gemacht. Nachdem ich mit Ramesh gesprochen hatte, ging ich noch einmal zu Don. Er sah mich an. Ich nickte ihm zu. Dann ging ich nach oben in unser Schlafzimmer und zog mich um. Ich tauschte mein Kleid und meine Schuhe , gegen eine schwarze engere Hose, ein schwarzes Top und schwarze Stiefel. Darüber zog ich einen schwarzen Mantel. Ich ging in Dons Arbeitszimmer, holte einen silbernen Koffer aus einem der Sideboards. Ich öffnete ihn und prüfte den Inhalt. Alles war in Ordnung. Nur allerbeste Qualität war für Don akzeptabel. Ich band mir die Haare zusammen, nahm mir seinen Autoschlüssel vom Schreibtisch, den Koffer und ging wieder nach unten in die Halle. Ich ging zu Don zurück und lies mir von ihm einen kleinen Zettel mit der Adresse des Treffpunktes geben. Während der ganzen Zeit starrte Torben mich an. Don sah ihn an, dann mich und gab mir noch einen Kuss zum Abschied. Ich ging nach draußen zum Auto, öffnete ihn über die Fernsteuerung, setzte mich hinein, startete den Motor und fuhr los. Ich war ein paar Meter gefahren. Als ein zweites Auto hinter mir erschien. Don, Ramesh und Narang hatten einen Plan ausgeheckt. Torben sollte mir folgen und bei dem Treffen zusehen. Er war immer noch der Meinung, dass ich sein kleines naives Mädchen sei, dass nur lieb und nett war. Wenn er sich da mal nicht täuschte. Ich setzte mir meine Sonnenbrille auf und fuhr weiter. Narang fuhr immer im 5 Meter-Abstand hinter mir her. Es dauerte eine halbe Stunde, bis ich an dem Treffpunkt angelangt war. Ich stoppte den Wagen, steig aus und sah mich um. Ich war offenbar in einem Teil des alten Industriegebietes gelandet. Überall kleine Lagerhallen und Gebäude. Ich wartete und wartete und wartete. Immer wieder blickte ich auf die Uhr meines Handys.

Nach etwa einer weiteren viertel Stunde kam endlich ein anderes Auto um die Ecke. Es hielt zwei Meter vor Dons Wagen und ein Mann stieg aus. „Wo ist denn Don“, fragte er. „Der hat zu tun“, antwortete ich. „Und ich soll nun mit einem kleinen Mädchen wie dir Geschäfte machen, spinnt er jetzt völlig?“ „Hör zu kleiner. Ich bin Dons Partnerin und wenn er mich mit dem Auftrag dieses Geschäft abzuwickeln hierher schickt, ist das nun mal so. Also entweder du gibt’s mir die Kohle, oder du musst dir deinen Stoff demnächst woanders suchen. Kapiert?“ Der Mann sah mich an. „Also eines muss man dir lassen kleines, Mut hast du. Aber ich werde mir trotzdem nicht von so einer halben Portion sagen lassen, ich soll mein Geld rüberwachsen lassen.“ Ich nahm meine Sonnenbrille ab und sah in grinsend an. „Na gut. Wie du willst.“ Ich nahm mein Handy und wählte Dons Nummer. „Don“, ertönte es in meinem Handy. „Hi, ich bins. Hör mal zu. Dieser Waschlappen hier nennt mich eine halbe Portion und will mit der Kohle nicht rüberwachsen. Was soll ich denn nun mit dem Kerl machen?“ Don lachte. „Sei so lieb Süße und stell doch mal den auf Lautsprecher um.“ Ich stellte auf Lautsprecher um. „Also mein Freund, wenn du nicht gleich deine Eier verlieren willst, würde ich dir an deiner Stelle raten, ihr die Kohle geben. Und damit dass klar ist, keiner macht sich über Don lustig, ohne es zu bereuen.“ Don legte auf. Ich wandte mich an den Mann. „Also, du hast es gehört. Entweder bekomme ich nun die Kohle oder du kannst dir deine Eier gleich hier vom Boden aufsuchen.“ Der Mann lachte. „Was hältst du davon, wenn wir zwei in die Lagerhalle da drüben gehen und das unter uns ausmachen. Meine Drüsen quellen nämlich langsam über.“ Er kam auf mich zu und packte mich am Arm. Das war ein Fehler. Ich ging leicht in die Hocke und zog ein Messer aus meinem Stiefel. Mit diesem stach ich ihm in sein Bein. Er schrie auf und packte fester meinen Arm. Ich spuckte ihm einmal ins Gesicht. Er lies mich los. „Du mieses, kleines Flittchen. Na warte! Dafür wirst du büßen.“ Ich lächelte. „Du, du lächelst? Wieso das denn?“ „Nun ja. Da du offenbar immer noch nicht bereit bist, mir die Kohle zu geben, werden wir das wohl doch am besten unter uns ausmachen müssen.“ Mir wurde leicht übel bei dem Gedanken. Ich lehnte mich gegen das Auto und öffnete meine Haare. Der Typ starrte mich an. „Na, also. Geht doch. Dann komm mal schön zu mir meine kleine.“ Ich ging langsam auf den Typen zu. Ich gab Narang hinter meinem Rücken ein Zeichen. Auf der einen Seite hatte er mit Don vereinbart, dass er Torben hierher fahren würde, auf der anderen Seite sollte er etwas Acht auf mich geben, falls der Typ zu anderen Maßnahmen schreiten würde. Aber bis jetzt verlief alles glatt. Als ich bei dem Typen angekommen war, griff er mir in die Haare und roch an ihnen. „Du riechst gut“, sagte er. In meinem Inneren sträubte sich alles gegen diese Gesten, aber nach außen hin tat ich so, als würde es mir gefallen. „Lass uns doch am besten in diese Lagerhalle dort gehen. Die steht schon seit Ewigkeiten leer. Dort wären wir ungestört.“ Der Typ grinste und sagte: „Gerne.“ Ich ging voran zu der Halle, von der ich wusste, dass Don sich dort immer um nicht vertrauenswürdige kümmerte. Ich öffnete die schwere Eisenschiebetür und betrat die Halle. Etwas weiter hinten standen ein kleiner Tisch und ein älterer Holzstuhl. Auf dem Tisch stellte ich den Koffer ab. Ich wusste, dass Narang und Torben uns zu der Halle gefolgt waren. Der Typ setzte sich auf den Stuhl und winkte mich zu sich. Ich trat zu ihm. Als ich in Reichweite war, packte er meinen Arm und zog mich zu sich. „Na kleines? Hast du Angst?“ „Nein. Aber ich denke, dass wir lieber Vorkehrungen treffen sollten. Du weißt schon ...“ „Ja, aber ich habe leider keine dabei.“ „Na, so ein Zufall. Ich habe IMMER welche mit. Nur zur Sicherheit. Aber zuerst machen wir es etwas spannender, in Ordnung?“ Der Typ starrte mich mit offenem Mund an. Man konnte förmlich sehen, wie die Geilheit in ihm aufstieg. „Ja, ja. Aber beeil dich!“ Er stank nach Alkohol. Durch Dons Vorwarnung hatte ich in meine Manteltasche ein Band eingesteckt, ein paar Handschellen und eine Spritze mit etwas Valium. Ich nahm nun die Handschellen heraus und legte sie dem Typen an. Erst guckte er irritiert aus der Wäsche. Aber dann schien er sich zu freuen. Als nächstes war das Band dran. Ich band es ihm locker um den Kopf, sodass ich es noch von seinem Gesicht ziehen konnte. Nachdem das erledigt war, stellte ich mich vor ihn und begann ganz langsam Knopf für Knopf meines Mantels zu öffnen.Die Augen des Typen wurden immer größer. Und mit jedem Knopf mehr, der offen war, begann er sich hektischer auf seinem Stuhl zu bewegen. „Weißt du“, begann ich. „ich kenne da ein Mittel, dass verhindert, das der Spaß zu schnell vorbei ist.“ Ich ging wieder auf ihn zu und setzte mich auf seinen Schoß. „Wo ist denn das Geld“, fragte ich ihn. „In meinem Wagen“, sagte er. „Aha.“ „Ja. Und wenn du ein braves Mädchen bist, bekommst du es auch nachher von mir, aber vorher will ich unbedingt dieses Mittel von dem du gerade gesprochen hast.“ „OK.“ Ich öffnete ihm die ersten zwei Knöpfe seines Hemdes und fuhr mit meinen Fingerspitzen über die freie Fläche. Er stöhnte leise auf. „Nun gib mir endlich diese verfluchte Mittel.“ Ich sah ihn an. „Jetzt schon?“ „Verdammt noch mal, ja.“ Ich grinste. „Also gut, wie du willst!“ Ich griff in meine Manteltasche und zog als erstes ein paar Handschuhe hervor, welche ich mir überzog.“ „Oh, die kleine steht wohl auf versaute Doktorspielchen.“ Nun holte ich die kleine Spritze hervor, welche mit 1,5 ml Valium gefüllt war. Ich krempelte seinen einen Ärmel hoch, zog die Schutzkappe mit den Zähnen ab und stach in die Vene. Er stöhnt erneut auf. Jetzt drückte ich langsam, ganz langsam die Flüssigkeit in seinen Körper. Millimeter für Millimeter sah man sie verschwinden. Als nächstes zog ich ihm wieder die Augenbinde über den Kopf, sodass er nichts mehr sehen konnte. „Wie lange dauert es bis das Mittel anfängt zu wirken?“ „Och“, sagte ich. „Das kommt ganz auf den Menschen an, der er gespritzt bekommen hat. Es dauert bei jedem unterschiedlich lange.“ „OK. Ich hoffe nur es dauert nicht all zulange.“ „Ich mache mich dann mal weiter fertig ja?“ Er nickte stumm. Ich stand auf und ging leise von ihm weg. Ich sah, wie Narang Torben am Kragen packte und von der Türe wegzog. Als ich die Tür schon fast erreicht hatte, rief der Typ: „Hey, bist du noch da?“ „Aber natürlich. Ich will nur schnell die Türe verschließen, damit uns keiner stören kann.“ Mit diesen Worten verließ ich die Halle und verschloss die Tür hinter mir.

Um diesen Typen sollten sich nachher Raj und Serjei kümmern. Ich ging zu dem Wagen des Typen und öffnete die Beifahrertür, wo auf dessen Sitz der Koffer mit dem Geld lag. Ich nahm den Koffer und ging zu Dons Wagen zurück. Ich setzte mich hinein und wählte über die Kurzwahlfunktion Don an. „Ja?“ „Alles erledigt.“ „Gut. Dann komm jetzt sofort zurück.“ „Nicht so schnell Don. Ich muss vorher noch etwas erledigen.“ „Na schön. Bleib aber nicht zu lange weg.“ Ich legte auf und fuhr los. Ich fuhr in die Stadt und holte mir aus einem Geschäft noch schnell den neuen Bikini, den ich mir bestellt hatte. Narang und Torben fuhren in ihrem Wagen wieder in einigen Metern Abstand hinter mir her. Ich dachte an den heutigen Abend. Zuerst würde ich mich allerdings noch einmal auf der Party an Dons Seite zeigen müssen. Aber später am Abend hatte ich dann genug Zeit mit ihm. Mit einem Grinsen im Gesicht stieg ich wieder ins Auto. Ich schaute hin und wieder in das Tütchen, wo meine Überraschung für Don drin war. Nach etwa einer halben Stunde fuhr ich auf den Parkplatz. Ramesh wartete dort schon auf mich. Ich stieg aus dem Auto, gab ihm den Koffer mit dem Kokain und ging hinein. Zuerst stellte ich in Dons Büro den Koffer mit dem Geld auf seinen Schreibtisch und legte die Autoschlüssel daneben. Dann ging ich schnellstens nach oben in unser Schlafzimmer, wo ich mich umzog. Dann ging ich wieder nach unten in die Halle. Don stand mit Singhania an der Bar. Einige Augenblicke später betraten Narang und Torben auch wieder die Halle. Ich ging auf Don zu und strich ihm leicht über die Wange. Er stellte seinen Drink ab und drehte sich zu mir um. „Ah, da bist du ja wieder.“ Er zog mich an sich heran und gab mir einen Kuss. „Wie lief es bei dir Anita“, fragte Singhania mich. „Soweit ganz gut. Ich habe das Geld.“ Ich wandte mich wieder an Don: „Den Koffer und den Autoschlüssel habe ich in dein Büro gebracht.“ Singhania sah mich nur fragend an. „Du hast wirklich das Geld?“ Ich nickte. „Traust du mir etwa nicht zu, dass ich mich um soetwas kümmern kann Singhania?“ Don lächelte. „Also wirklich Singhania. Meine Anita“, mit diesen Worten zog er mich ganz dicht an sich ran. „meine Anita hat viel mehr Grips und Cleverness als dieses armselige Individuum dahinten.“ Mit diesen Worten deutete er mit einem Kopfnicken in Torbens Richtung. „Schon gut Don“, sagte Narang. „Singhania, du musst bald los. Dein Wagen steht schon bereit.“ „In Ordnung. Don, Anita. Ich melde mich innerhalb der nächsten drei Tage bei euch. Auf wiedersehen.“ „Bis bald Singhania“, sagten Don und ich. Don sah zu Torben. Dieser sah aus, wie ein Geist. Er war blass wie die Wand. „Du, sag mal. Wie ist es bei dir denn genau gelaufen. Und was musstest du denn noch so dringendes erledigen, mh“, flüsterte er mir ins Ohr. „Das mein lieber“, flüsterte ich zurück „wirst du nachher schon noch früh genug erfahren.“ Dabei zwinkerte ich ihm zu. Die Party ging noch eine ganze Zeit lang weiter. Es wurde getanzt und ab und zu etwas getrunken. Gegen etwa 22 Uhr 45 löste sich so langsam die Gesellschaft auf. Ramesh kümmerte sich um Torben. Narang besprach noch mit einigen unserer Partner einige Sachen. Don schnappte sich meine Hand und zog mich nach draussen zum Pool. Dort standen schon zwei Gläser und eine Flasche mit Champagner. Außerdem ein kleines, rotes, samtenes Schächtelchen. Don drehte mich zu sich um. Er umgriff meine Taille und hielt mich fest.
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