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Don Aur Me - Mein Leben mit Don

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Krimi / P16 / Gen
27.10.2011
18.08.2021
15
17.040
2
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08.04.2017 811
 
Don besah sich das Foto der schlafenden Anita. Als er in Deutschland war, hatte er sie kennengelernt. Sie war ihm eines Abends verletzt in die Arme gelaufen. Er hatte sie sofort in ein Krankenhaus gebracht und sie wurde sofort notoperiert. Als es ihr soweit gut ging, nahm er sie einfach mit. Am Tag der Entlassung schickte er einen seiner Männer, Ramesh zu ihr auf die Station, um sie abzuholen. Aber er durfte nicht mit ihr sprechen. Das hatte Don ihm, unter Androhung von Strafen, verboten! Ramesh nahm nur stumm die kleine Reisetasche, wo ein paar Habseligkeiten von Anita drinnen waren und verließ dann mit ihr das Krankenhaus. Wortlos, ohne auf ihre Fragen einzugehen, ging er vor zu einem Taxi, dass schon auf die beiden gewartet zu haben schien. Er schmiss die Tasche hinten in den Kofferraum und setzte sich dann vorne auf den Beifahrersitz. Als Anita sich gerade nach hinten gesetzt hatte, stieg er allerdings noch einmal aus und öffnete ihre Tür. Anita sah verwundert auf, da wurde ihr auch schon ein Lappen auf den Mund gepresst und sie fühlte sich sofort benommen. Sie versuchte nicht zu atmen, aber lange hielten ihre Lungen den Sauerstoffentzug nicht aus - sie musste wieder atmen. Sie nahm ein paar Atemzüge und wurde immer benommener. Es schien etwas in dem Tuch zu sein. Ramesh nahm das Tuch von ihrem Gesicht und legte sie auf die Rückbank. Jetzt konnten sie wenigstens in Ruhe zum Flughafen. Der Taxifahrer gehörte, wie sollte es auch anders sein, zu Don's Leuten. Er fragte Ramesh, ob sie nun fahren konnten und Ramesh nickte.

Derweil in Malaysia:
Don saß hinter seinem Schreibtisch und hatte den Blick aus dem Fenster in Richtung Himmel gerichtet. Ihm ging einfach dieses Mädchen nicht aus dem Kopf, welches er vor kurzem in Deutschland getroffen hatte. Immer wenn er die Augen schloss, sah er sie deutlich vor sich. Allerdings hatte sie in seinen Vorstellungen keine Wunde, wie es der Fall bei ihrem Zusammentreffen gewesen war. Don hatte ein paar seiner Leute aufgetragen, Anita nach ihrer Entlassung umgehend zu ihm nach Malaysia zu schaffen! Er hatte sich ein paar Gedanken gemacht, als er sie gleich das erste Mal gesehen hatte. Sie war zwar verletzt gewesen, aber ihr Gesicht strahlte Klugheit, Eleganz, Wildheit und Verführung aus - einfach alles, was Don an einer Frau schätzte. Er hatte sich den Plan zurechtgelegt, dass er sie zu sich holen und vielleicht, wenn sie sich als nützlich erwies, später mit in seine Geschäfte einweihen wollte. Ein kleines Zucken umspielte seine Mundwinkel und vermittelte den Eindruck eines Lächelns. Sein Handy klingelte, er sah auf die Nummer und öffnete die eingegangene Textnachricht. Er nickte kaum merklich und legte es dann wieder beiseite. Sie waren also auf dem Weg, genauso wie er es sich vorgestellt hatte. Das er das Mädchen gerade quasi entführen ließ, beachtete er nicht. Er drückte auf einen kleinen Knopf an seinem Schreibtisch und ein paar Augenblicke später kam ein Angestellter zu seinem Büro und klopfte kurz zweimal, bevor er das Büro betrat. Don sah ihn kurz an. „Mach ein Zimmer für unseren weiblichen Gast fertig. Stell sicher, dass sie alles hat, was sie brauchen wird. Ich möchte das es ihr an nichts fehlt, sobald sie hier ist.“ Der Angestellte nickte und verließ langsam im Rückwärtsgang, ohne den Blick von Don abzuwenden sein Büro. Er sollte allen Ernstes Frauensachen kaufen? Das sah er gar nicht ein! Er verließ das Haus und ging in Richtung Stadt. Dort sah er ein hübsches Mädchen und ging zu ihr. „Wenn ich dir Geld gebe, würdest du dann Sachen für mich erledigen?“ Das Mädchen schien zwar kein Straßenmädchen zu sein, aber über so leicht verdientes Geld würde sich wohl so ziemlich jedes Mädchen freuen. Das Mädchen ließ sich sagen, was sie besorgen sollte, bekam etwas Geld in die Hand gedrückt und ging dann alles erforderliche holen. Sie kam etwa eine halbe Stunde später mit drei großen und einer kleineren Tüte wieder zurück.Diese drückte sie dem auf sie wartenden Mann in die Hände und nahm dann ihrerseits von ihm ein paar Scheine Geld entgegen. Mit den Tüten machte sich der Mann auf den Weg zurück zum Strandhaus.

In der Zwischenzeit hatte Don ein Zimmer für seinen Gast vorbereiten lassen. Ein braunes Bett,, mit leichtem Rand um die Matratze war aufgebaut worden. Das Bett war mit sandfarbenen Satin bezogen worden und auch ein Kleiderschrank hatte seinen Platz schon gefunden. Ebenso ein kleiner Glastisch und zwei Bastsessel, welche als eine Art Sitzgruppe in einer Ecke des Zimmers standen. Don hatte dafür extra ein Zimmer in der Nähe von seinem ausgesucht. Kein anderer sollte schließlich für ihre Sicherheit zuständig sein, als er! Den anderen würde er verbieten sie auch nur anzusehen, denn er holte sie für sich nach Malaysia und nicht für seine Leute. Immer mehr nahm das Zimmer an Gestalt an und langsam sah es sogar richtig gut aus.
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