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Die Legende von Miyuki - Gefallener Engel

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Deidara Gaara Itachi Uchiha Naruto Uzumaki OC (Own Character) Sasuke Uchiha
25.10.2011
24.01.2021
102
832.523
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25.10.2011 4.485
 
Miyuki hat eine nicht ganz einfache Vergangenheit hinter sich, als sie mit 14 Jahren in Konoha auftaucht. Sehr zögerlich beginnt sie, sich dort einzuleben und langsam fängt sie an, Kontakte zu knüpfen. Ohne es eigentlich zu wollen, fängt sie mit den vergehenden Monaten an, aufrichtige Zuneigung und Vertrauen in einige Personen aufzubauen. Dazu gehört in erster Linie ihr Sensei Kakashi, der sich viel Zeit für das komplizierte Mädchen nimmt und sich für sie einsetzt, außerdem Kiba und Akamaru, die lange Zeit die einzigen sind, die sie in ihrer Nähe haben möchte und die immer eine ganz besondere Position in ihrem Leben einnehmen. Dann ist da noch Neji, mit dem sie Taijutsu trainiert und der neben einem Trainingspartner auch ein Freund ist, sowie Hinata und Tenten, zu denen Miyuki nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Freundschaft aufbaut. Sehr verbunden fühlt sie sich außerdem Sasuke, da sich die beiden sehr ähnlich sind und Miyuki betrachtet den Uchiha eine Zeit lang als ihren besten Freund. Die Freundschaft kriselt jedoch zunehmend und nachdem Sasuke Konoha ohne Erklärung oder Verabschiedung verlässt, zerbricht die Beziehung ganz.

Miyuki muss einige Wochen, nachdem Sasuke das Dorf verließ, ebenfalls gehen. Sie ist verflucht: Wenn sie zu viel ihres Chakras verwendet, aktivieren sich schwarze Male auf ihrem Körper und lassen sie die Kontrolle verlieren. In diesem Zustand greift sie selbst Menschen an, die ihr wichtig sind und Tsunade und der Ältestenrat beschließen, dass Miyuki eine Gefahr darstellt. Das Dorf soll geschützt werden und Miyuki wird verbannt. Danzo ist der Ansicht, dass es für Konoha am besten ist, wenn das Mädchen gleich stirbt und so wird sie von ANBU der Ne-Einheit angegriffen. Miyuki kann sich jedoch wehren und tötet die ANBU. Schwer verletzt und selbst an der Grenze des Todes verliert sie das Bewusstsein.

Sie wird von Sasori und Deidara gefunden, die sie wieder gesundpflegen. Der Leader von Akatsuki hat bereits seit einer Weile Interesse an Miyuki, weil sie ein besonderes Bluterbe besitzt: das Taiakugan, ein Dojutsu, das es seinem Anwender erlaubt, die Gedanken anderer Personen zu lesen. Miyuki beherrscht ihr GekkeiGenkai jedoch nicht, mehr noch, sie fürchtet es sehr, da sie es bisher nur außer Kontrolle erlebt hat. Von Pain bekommt sie das Angebot, der Organisation beizutreten.

Eigentlich hat Miyuki keine Lust, sich Akatsuki anzuschließen, aber ihr ist auch klar, dass ihre Möglichkeiten begrenzt sind. Sie ist verbannt und kann nicht mehr zurück. In Ermangelung einer besseren Alternative stimmt sie dem Vorschlag zu, begegnet den Mitgliedern von Akatsuki jedoch sehr ablehnend und aggressiv. Innerlich ist sie sehr verletzt und verzweifelt über Konohas Verrat und über den Verlust ihres neuen Lebens. Sie versucht, diese Gefühle hinter Wut zu verstecken und lässt ihren Frust und ihren Zorn an den anderen Akatsukis aus. Diese lassen sich jedoch von dem Mädchen wenig beeindrucken.
Miyuki lernt schnell, dass die Verbrecherorganisation etwas gänzlich anderes ist als ein Ninjadorf. Von ihrer kratzbürstigen Art lässt sich niemand abhalten, vor ihren Fähigkeiten oder den schwarzen Malen hat keiner Angst und ihren Drohungen, dass sie schon viele Menschen getötet hat, wird völlig gelassen begegnet. Die Organisation ist so speziell, dass sie immer wieder Gefühle aus Miyuki herauskitzelt, ohne dass diese das will.

Mit der Zeit gewöhnt sich Miyuki bei Akatsuki ein und fühlt sich sogar wirklich wohl dort. Bei den Nukenins wird sie mit all ihren Ecken und Kanten akzeptiert und ausgerechnet dort findet Miyuki schließlich das Zuhause, nach dem sie immer gesucht hat. Da sie schon sehr früh auf eigenen Beinen stehen musste, kommt sie sehr gut mit dem etwas rauen Umgang in der Organisation zurecht und passt sich dem Leben dort an. Obwohl sie zunächst ein Ein-Mann-Team wie Zetsu sein wollte, gewöhnt sie sich auch an ihr Team. Sie wird den beiden Künstlern Deidara und Sasori zugeteilt und freundet sich über die Zeit mit beiden an. Eine tiefe Freundschaft baut sich außerdem zu Itachi auf, der anfangs ein Auge auf sie hatte, wenn Hidan auf dem gerade fünfzehnjährigen Mädchen herumhackte. Sie beginnt mit der Zeit, Itachi wie einen großen Bruder zu betrachten. Mit Hidan verbindet Miyuki eine Hassliebe, die teilweise für viel Chaos im Hauptquartier sorgt. Mit Konan versteht sie sich ebenfalls gut und Pain ist sie sehr dankbar, da dieser sie trainiert und ihr hilft, stark zu werden. Auch die anderen Mitglieder akzeptieren sie bald als vollwertiges Mitglied.

Dank hartem Training vom Leader gelingt es Miyuki, den Fluch komplett unter Kontrolle zu bekommen. Außerdem lernt sie, ihr Taiakugan zu beherrschen, sie entdeckt das Genjutsu für sich und perfektioniert ihr Taijutsu und ihren Schwertkampf.

Als beinahe volljährige junge Frau ist Miyuki nicht nur eine starke Kunoichi, sondern hat sich auch einen großen Namen in der Welt gemacht. Als Black Lady ist sie in fast allen Bingobüchern verzeichnet und weltweit gefürchtet.
Die Zeit bei Akatsuki hat sie stark geprägt und entwickelt. Ihre Angst, andere Menschen zu verletzen, hat sie komplett überwunden. Obwohl sie weiterhin keine Freude am Töten empfindet, macht es ihr mittlerweile nichts mehr aus. Ohne Zögern und ohne Gnade führt sie Akatsukis Missionen aus und hinterlässt dabei auch Leichen und niedergebrannte Dörfer. Sie hat nun gelernt, den Kopf hochzuhalten und sich nicht länger von der Meinung anderer Menschen beeinflussen zu lassen. Früher haben sie Ablehnung und Hass noch verletzt, doch durch Akatsuki prallen solcherlei Gefühle nun einfach an ihr ab. Die Welt lehnt sie ab, also lehnt sie eben auch die Welt ab. Menschen hält Miyuki ohnehin für schlecht.

Obwohl sie gefürchtet und gehasst wird, ist Miyuki glücklich. Sie hat in Akatsuki einen Ort gefunden, den sie als Zuhause betrachtet, mehr benötigt sie nicht. In ein Ninjadorf will sie nicht zurück, selbst wenn sie könnte. Der Organisation gilt ihre uneingeschränkte Loyalität.
Problematisch wird es jedoch, als die junge Frau mit ihrer Vergangenheit in Konoha konfrontiert wird. Sie findet sich auf einer Mission unerwartet ihrem ehemaligen Sensei gegenüber, gegen den sie nun kämpfen muss. Kakashi hält sie für eine Verräterin, weil es das ist, was man in Konoha glaubt. Dennoch sieht er in ihr auch seine frühere Schülerin, die ihm sehr ans Herz gewachsen ist und der gegenüber er stets den Wunsch verspürt hatte, ihr zu helfen und sie zu beschützen. Es entwickelt sich ein Kampf zwischen dem Kopierninja und der Black Lady, doch letzten Endes können weder Kakashi noch Miyuki den anderen töten.
Unvorbereitet trifft sie außerdem auf Kiba, der bis dahin nicht glauben konnte, was alle Gerüchte behaupteten. Als er sie im Akatsukimantel sieht, weicht er verstört vor ihr zurück. Das verletzt Miyuki sehr und trifft sie viel tiefer, als sie selbst erwartet hat. Obwohl sie und Kiba auf unterschiedlichen Seiten stehen, hat der Inuzuka immer noch einen sehr besonderen Platz in ihrem Herzen.

Miyuki hat außerdem noch ein zweites Problem: Auf einer Mission dringen sie und ihr Team in einen alten Tempel ein, in dem eine angeblich sehr mächtige und geheimnisvolle Waffe versteckt ist. Die Kunoichi kann den Gegenstand bergen, der sich als kleiner Stein herausstellt. Was sie nicht weiß: Der Stein ist mit einer Versiegelung belegt, in der ein Dämon gefangen ist. Obwohl dieser kein Bijuu-Geist ist, war seine Zerstörungskraft einst sehr gefürchtet und entsprechend begehrt ist die Versiegelung. Vor dem Tempel wird den Akatsukis aufgelauert und es kommt zu einer Auseinandersetzung. Die Nukenins sind stark in der Unterzahl und da Sasori beeinträchtigt ist, sieht Miyuki die einzige Möglichkeit, den Stein sicher ins Hautquartier zu bringen und dem Zugriff der Feinde zu entziehen darin, den Gegenstand zu schlucken. Dadurch geht die Versiegelung jedoch auf sie über und Miyuki wird zum Gefäß des Kyoryoku, einem schwarz geflügelter Katzendämon.
Eine Weile hat sie sehr damit zu kämpfen, erneut eine Gefahr für ihre ganze Umgebung zu sein. Nachdem sie den Fluch mit den schwarzen Malen besiegt hatte, hatte sie gehofft, nie wieder Angst vor sich selbst haben zu müssen. Da der Dämon kein Bijuu ist und Miyuki kein Jinchurikki, ist die sichere Versiegelung des Kyoryokus außerdem schwierig. Würde Akatsuki ihn extrahieren, könnte sie sterben, darum wird mit Miyukis eigenem Chakra ein Käfig aufgebaut, der den Dämon sicher verwahren soll. Das bedeutet jedoch, dass Miyukis eigenes Chakra eingeschränkt wird und sie achtgeben muss, den inneren Käfig nie zu beschädigen oder zu stark zu schwächen.

Am Umgang der Akatsukis mit ihr ändert sich nichts, was Miyuki hilft, mit der Situation fertig zu werden. Sie gewöhnt sich daran, weniger Chakra zur Verfügung zu haben und setzt ihr Leben größtenteils unbeeinträchtigt von dem neuen Bewohner fort.

Auf einer Mission in Suna begegnet sie Gaara wieder, der nun Kazekage ist. Sie unterhalten sich unverbindlich und obwohl ihnen beiden klar ist, dass sie eigentlich auf unterschiedlichen Seiten stehen, besteht keine Notwendigkeit zum Kampf. Gaara macht klar, dass er Miyuki töten wird, wenn sie Suna angreift, doch da diese kein Interesse an dem Ninjadorf hat, kann der Konflikt umgangen werden. Stattdessen stellen beide fest, dass sie sich gut verstehen. Obwohl Miyuki weiterhin ihr Leben als Akatsuki lebt, beginnt sie bei Missionen im Windreich, Gaara zu besuchen und sich langsam mit ihm anzufreunden. Sie führen oft lange Gespräche oben auf der Stadtmauer.

Sasuke begegnet Miyuki ebenfalls wieder. Miyuki hatte ihm bereits nach seinem Weggang aus Konoha die Freundschaft gekündigt, doch auch Sasuke ist nicht gut auf sie zu sprechen. Er betrachtet es als Verrat, dass Miyuki Akatsuki beigetreten und jetzt sogar mit seinem Bruder befreundet ist, obwohl sie als seine ehemalige beste Freundin genau weiß, wie sehr Sasuke ihn hasst und was Itachi getan hat. Aus der damaligen Freundschaft ist Hass geworden, es kommt zum Kampf, der von Sasori unterbrochen wird. Zurück bleibt nur die erklärte Feindschaft zwischen den beiden.

Pain beschließt, neben der Bijuu-Jagd ein zweites Schlachtfeld zu eröffnen. Er möchte ein weiteres Eisen im Feuer, um die Welt zu erobern. Dafür will er Dämonen aus einer Parallelwelt in die eigene Welt holen und kontrollieren. Miyuki wird auf eine Sondermission geschickt, um Informationen zu sammeln. Da sie mit dem Taiakugan Gedanken lesen kann, ist sie seit jeher prädestiniert für Spionage- und Informationsaufgaben, was sie nicht selten auch alleine tut. Es ist also nur logisch, dass sie auf diese Mission geschickt wird. Die Nukenin ist für mehrere Monate unterwegs, um das schwer aufzustöbernde Wissen zu sammeln, kehrt jedoch mit Informationen über das sogenannte Drachenkaiserreich zurück.
Anders als die Bijuu, die in der Welt geboren und beheimatet sind, gehören Dämonen wie der Kyoryoku eigentlich in eine andere Welt. Um Zugang zu dieser Welt zu schaffen ist ein besonderes Ritual zu einem bestimmten Zeitpunkt notwendig. Außerdem wird ein Medium benötigt, das als Opfer dient.

Da der Zeitpunkt für das Ritual noch einige Monate entfernt liegt, kehrt wieder Alltag ein. Miyuki ist zu Gaaras Geburtstag eingeladen und besucht ihn dafür in Suna. Als Geschenk wünscht er sich von ihr, dass sie ihm richtige Freundschaft beibringt, als die junge Frau drauf und dran ist, ihre riskante Bindung zum Godaime Kazekagen abzubrechen. Nach reichlich Grübeleien gewährt sie ihm den Wunsch und lässt sich auf die Freundschaft ein. Außerdem feiert die junge Frau ihren eigenen achtzehnten Geburtstag und bekommt ein extra für sie gefertigtes Schwert geschenkt: Kami Raiu, eine blau schimmernde Klinge, deren Knauf der Form von Flügeln nachempfunden ist.

Abgesehen von ihrer zunehmenden Freundschaft zu Gaara gerät Miyuki auch durch alte Bindungen nach Konoha langsam zwischen die Fronten. Als sie Hinata in Gefahr sieht, mischt sie sich ohne Zögern ein und rettet ihrer ehemaligen Freundin das Leben. Einige Monate später, als das Team Kurenai in Bedrängnis gerät, ruft die Hyuuga um Hilfe. Miyuki ist zufälligerweise in der Nähe und reagiert, kaum dass sie Kiba mit dem Rücken zur Wand sieht. Hinata ist erleichtert, aber auch verwirrt. Akamaru freut sich sichtlich über das Wiedersehen, wird jedoch von einem sehr wütenden Kiba zurückgerufen. Kibas Ablehnung bringt Miyuki dazu, schnell wieder zu verschwinden, sobald sie sicher ist, dass das Team nicht mehr in Gefahr ist. Hinata jedoch lassen die Geschehnisse nicht los und sie beschließt, Kontakt zu der Nukenin aufzunehmen. Nach einigen Schwierigkeiten gelingt ihr das auch und Miyuki und Hinata fangen an, einander Briefe zu schreiben.

Bei Akatsuki wird die Bijuu-Jagd eingeläutet. Die Organisation hat genügend Informationen gesammelt und sich vorbereitet. Deidara und Sasori werden geschickt, um den ersten Bijuu zu fangen. Als Miyuki zur Extraktion auftaucht, stellt sie dort fest, dass es Gaara ist, der bewusstlos zu ihren Füßen liegt. Sie überlegt nicht lange, dematerialisiert sich wieder und macht sich dann auf den Weg, um mit ihrem echten Körper ihr Team und ihren kurz vor dem Tod stehenden Freund zu erreichen. Ihr vertrauter Geist hilft ihr dabei. Miyuki hat in ihrer Zeit bei Akatsuki einen Vertrag mit den Windwölfen geschlossen, die schneller laufen können als jeder Mensch. Auf Tsuyoshis Rücken jagt Miyuki zu der Höhle, in der die Extraktion stattfindet.
Dort angekommen stellt sie fest, dass zwei Teams aus Konoha ihr den Weg versperren, unter anderem Neji, Tenten und Kakashi. Auch Naruto ist von seiner Trainingsreise zurück. Es gelingt ihr dennoch, an den Ninjas vorbei in die Höhle einzudringen, doch ist sie zu spät: Auch ohne ihr Zutun ist die Abstraktion beendet und schon abgeschlossen. Gaara ist tot. Miyuki ist wie vor den Kopf geschlagen. Deidara, mit dem sie eng befreundet ist, reagiert verwirrt auf ihr plötzliches Erscheinen, wird jedoch nur von ihr angeschnauzt. Wütend und verzweifelt nimmt Miyuki Gaaras Leiche mit sich und flieht. Während die Teams aus Konoha den Eingang sprengen und es zu einem Kampf kommt, läuft Miyuki davon und bricht schließlich im Wald zusammen. Sie hatte sich selbst fest vorgenommen, auf Gaara aufzupassen, schließlich war ihr immer klar gewesen, wie riskant eine Freundschaft zu ihm war. Immer und immer wieder entschuldigt sie sich bei ihm, ohne jedoch rückgängig machen zu können, was bereits geschehen war. Die junge Frau kann nicht einmal weinen – sie weint bereits seit Jahren nicht mehr, nie. Schließlich weiß sie sich nicht anders zu helfen, als zumindest Gaaras Leiche nach Suna zu bringen, weil er bestimmt gewollt hätte, dort beerdigt zu werden. Auf ihrem Weg dorthin trifft sie erneut auf die Konohanins und Kakashi bemerkt sie. Sehr zögerlich, aber weil sie Naruto die Verzweiflung ansieht, tritt sie hervor, sich selbst in ein Genjutsu hüllend. Sie übergibt Gaara an den Jinchurikki des Neunschwänzigen und wohnt daraufhin dem Vorgang bei, als Chiyo den Rothaarigen wieder ins Leben zurückruft. Sie steuert sogar einen Teil ihres eigenen Chakras dafür bei und ist sehr glücklich und erleichtert, als Gaara wieder erwacht.

In der Organisation derweil reagiert man misstrauisch auf sie. Nach ihrer Rückkehr merkt Miyuki, wie Pain sie im Auge behält. Als Hidan und Kakuzu sterben, lässt er sie auf ihre Bitte hin dennoch gehen, um die Körper zu bergen und die Ringe einzusammeln. Miyuki, Deidara und Sasori brechen daraufhin in Konoha ein und mittels ihres Taiakugans gelingt es der Schwarzhaarigen herauszufinden, was genau passiert ist. In der Nacht stehlen sie Kakuzus Leiche aus der Forschungsabteilung und stecken diese in Brand, bis sie hinter ihnen komplett in Flammen aufgeht. Hidans Körper können die drei nicht mehr bergen, doch nach einigen Schwierigkeiten gelingt es ihnen zumindest, den Ring zu holen.

Auf einer Mission in Iwagakure riskiert Miyuki ihr Leben, um Deidara zu beschützen und wird schwer verletzt. Als sie für einige Tage im Hauptquartier bleiben muss, stößt sie auf ein unbekanntes Chakra in der Küche. Misstrauisch und angriffsbereit begegnet sie dem Eindringling und stellt fest, dass es Tobi ist. Dieser gibt sich ihr daraufhin als Madara zu erkennen und erzählt ihr außerdem die Wahrheit hinter dem Uchiha-Massaker.
Miyuki stellt daraufhin wütend Itachi zur Rede, der die Geschichte nicht leugnet. Während er sich Sorgen macht, was der andere Uchiha bezwecken könnte, indem er Miyuki diese Dinge erzählt, fasst die junge Frau den Entschluss, ihren großen Bruder zu beschützen, koste es, was es wolle. Sie beginnt von diesem Tag an, Medizinbücher zu lesen, obwohl sie weder Interesse noch Talent als Iryonin hat. Außerdem sucht sie auf jedem möglichen Weg nach einer Heilung für Itachis Krankheit. Sie schwört, Sasuke zu töten, wenn dieser kommen würde, um seine Rache zu nehmen, ungeachtet ihrer früheren Freundschaft und ungeachtet von Itachis eigenen Wünschen.

Kurz nach der Extraktion des Sanbi kommt es auf einer Mission zu einem Zusammenstoß. Miyuki, Sasuke und das Team Kakashi sind alle auf dieselbe Schriftrolle angesetzt und während der Jonin noch zum Kampffeld eilt, gehen sich Miyuki, Sasuke und Naruto bereits gegenseitig an die Kehle. Der Uzumaki möchte die anderen beiden nach Konoha zurückholen, doch hat keiner der beiden Interesse daran. Seit ihrer letzten Zusammenkunft sind alle drei viel stärker geworden und im Grunde hat keiner von ihnen Interesse an der Schriftrolle, der Kampf dreht sich schon nach kurzer Zeit um persönliche Gefühle. Die Umgebung wird dabei ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, da sich die drei Genin nichts schenken. Kurz nach Kakashi taucht außerdem Kabuto auf dem Kampffeld auf, denn eigentlich sollte Sasuke schon längst zurück sein. Orochimaru wird unruhig, weil der Zeitpunkt, den Uchiha als Gefäß zu übernehmen, gekommen ist und nicht verstreichen darf. Der Kampf zieht sich jedoch hin und letztendlich verstreicht der Zeitpunkt.
Alle Beteiligten kehren mit gebrochenen Knochen und ordentlichen Blessuren wieder nach Hause zurück.

Miyuki begegnet Naruto einige Zeit später, als sie eigentlich Informationen über den Kyuubi sammeln soll. Über das Taiakugan dringt sie viel zu tief in seinen Geist ein und sieht daraufhin Narutos Kindheit, von der sie bis dahin nicht viel wusste. Sie entwickelt Mitgefühl und Verbundenheit, da sie selbst eine ähnlich schmerzvolle Vergangenheit hinter sich hat. Zum ersten Mal bringt sie dem Jinchurikki Verständnis entgegen und lässt ihn ziehen, ohne ihn zu verletzen.

Akatsuki hat derweil ein Medium gefunden, das zweite Schlachtfeld drängt sich in den Vordergrund. Miyuki offenbart Hinata unterdessen, die einfach nicht locker lässt, was wirklich hinter ihrem Verrat damals steckte. Ihre Freundin ist schockiert, als sie erfährt, dass Miyuki unschuldig war. Obwohl Miyuki ihr versichert, bei Akatsuki glücklich zu sein und nichts zu bereuen, kann Hinata das Geheimnis nicht für sich behalten. Sie bricht ihr Versprechen und erzählt Neji und Kiba davon.
Miyuki ist verletzt, als sie von dem gebrochenen Versprechen erfährt, sie verzeiht Hinata jedoch, als Kiba auftaucht, sich bei ihr entschuldigt und sich mit ihr versöhnen will. Für eine Weile ist Miyuki wirklich glücklich, weil sie den Inuzuka und Akamaru zurück hat.

Der Frieden währt jedoch nicht lange. Miyuki hat das Gefühl, zwischen den Fronten zerrieben zu werden, weil sie weiterhin Gaara trifft, Hinata Briefe schreibt und jetzt auch anfängt, Kiba sehen zu wollen. Noch dazu versucht sie weiterhin, eine Heilung für Itachi zu finden. Obwohl ihr die Windwölfe kräftig unter die Arme greifen, ist der Druck enorm und Miyuki oft völlig erschöpft. Das zieht Tobis Aufmerksamkeit auf sich und er erwischt die Kunoichi, als sie sich mit Kiba und Akamaru in den Wäldern vor Konoha trifft. Da er seine eigenen Pläne mit Miyuki hat und Kiba dabei im Weg ist, beschließt er, diesen aus dem Weg zu räumen.
Er engagiert Söldner, die sich in den Wäldern um Konoha verstecken. Miyuki ist aufgrund einer Mission spät dran und Kiba läuft direkt in die Söldnergruppe hinein. Er wird angegriffen. Miyuki stößt später hinzu und sieht, wie der Konohanin um sein Leben kämpft. Sie will ihm helfen und schlägt sich zu ihm durch, muss dann aber mit ansehen, wie Kiba hinterrücks erstochen wird. Aus Fassungslosigkeit wird schnell Wut und in ihrem Schmerz geht sie auf die Söldner los. Die schwarzen Male aktivieren sich und Kakashi und Naruto, die trainieren wollten und vom Lärm angezogen wurden, werden Zeugen, wie Miyuki wie ein Rachedämon aus der Hölle jeden einzelnen Gegner niedermacht. Anschließend bricht sie in Narutos Armen zusammen und fängt das erste Mal seit ihrer Kindheit an zu weinen.

Kakashi und Naruto kümmern sich um die Beerdigung und erfinden eine Geschichte, um Miyuki zu decken. Diese ist für eine Weile völlig durch den Wind und kehrt auch nicht zu Akatsuki zurück. Stattdessen verschwindet sie für eine Woche im Wald, wo sie schlaflos und verzweifelt herumirrt.

Bei ihrer Rückkehr bekommt sie Hausarrest, der jedoch nicht lange währt, weil die Organisation unter Zeitdruck gerät: Das Medium hat sich selbst umgebracht. Da der Zeitpunkt für das Ritual nicht mehr weit ist, muss in aller Eile ein neues Medium gefunden und vorbereitet werden. Als wäre das nicht genug, werden die Artefakte, die Miyuki aus dem Reich des Drachenkaisers mitgebracht hat, gestohlen, und die Akatsuki selbst entführt.

Orochimaru steckt dahinter, der auch von den Archirigawa und dem Ritual gehört hat. Er will Miyuki als Medium benutzen und die Dämonen unter seine Kontrolle zwingen. Dafür verpasst er der Kunoichi ein Siegel, das ihr Chakra unterdrückt, sodass sie keine Jutsus mehr ausführen kann. Sie wird gefesselt und dann systematisch geschwächt, mehrere Tage lang durch Folter und danach durch Hunger und Kälte.

Als sie gefesselt und verletzt in ihrer Zelle wartet und ungeachtet der Situation Fluchtpläne schmiedet, ist es ausgerechnet Sasuke, der ihr hilft. Er bringt Miyuki Wasser und Brot und hält sie so bei Kräften. Obwohl sie sich weiterhin angiften, kehrt Sasuke jedes Mal zurück und ihnen beiden wird klar, dass sie einander nicht ganz so sehr hassen, wie sie geglaubt haben. Ein Rest der Bindung, ob positiv oder negativ, ist weiterhin zwischen ihnen nicht zu leugnen.

Schließlich wird Miyuki in eine Arena gebracht, wo ihr endlich das Siegel abgenommen wird. Sie soll ihr Chakra aufbrauchen, um dann geopfert zu werden. Anstatt sich jedoch zu verausgaben hat die junge Frau so viel Kraft und Wut in sich aufgestaut, dass sie ihre Gegner niedermacht und dann auf Orochimaru und Kabuto losgeht. Insbesondere auf Kabuto hat sie es abgesehen, da er derjenige war, der ihr das Siegel verpasst und sie der Folter ausgeliefert hat. Ihr Team, das sie gesucht hat, findet sie endlich und Sasori mischt sich in den Kampf ein. Anstatt jedoch zu ihr zu stehen lässt der Puppenspieler zu, dass die verletzte und geschwächte Miyuki beinahe stirbt. Wütend und verletzt verschwindet sie aus der Arena, tötet den Foltermeister und nimmt ihre Sachen und die Artefakte mit, als sie Orochimarus Versteck verlässt.

Sie flüchtet zu Gaara, weil sie es im Hauptquartier nicht aushält. Sie hat durch Sasoris Verhalten Angst, ob sie wirklich so ersetzbar ist wie dieser Orochimaru gegenüber gespielt hat und entwickelt Zweifel, ob ihr geliebtes Zuhause sie nicht vielleicht einfach nur als Werkzeug und Mittel zum Zweck betrachtet. Gaara gibt sich Mühe, sie zu trösten, doch wirklich überzeugen kann er Miyuki nicht. Als der Kazekage ihr schließlich gesteht, dass er sie liebt und sie küsst, verliert sie völlig den Kopf und flieht aus Suna.

Akatsuki hat während Miyukis Gefangenschaft ein neues Medium gefunden. Das Ritual beginnt, es wird ein Zugang zum Reich des Drachenkaisers geschaffen und die Archirigawa betreten die Welt.
Zunächst geht alles gut. Pain hat zuvor eine Route festgelegt und über die Kraft der Akatsukimitglieder werden die Dämonen gesteuert. Leider jedoch wurde eines der Artefakte bei Miyukis Flucht aus Orochimarus Versteck beschädigt und der Riss wird mit jedem Tag größer. Die Kontrolle entgleitet den Mitgliedern. Miyuki soll mit den Kräften des Kyoryokus gegensteuern, da beide Dämonen aus derselben Welt stammen und ihre Kräfte komplementär sind. Es gelingt ihr nicht, bis Tobi nachhilft. Für eine Weile scheint die Situation gerettet, doch raubt ihnen die Kontrolle sehr viel Chakra und schließlich geben die ersten Mitglieder dem nach. Auch Miyuki verliert schließlich das Bewusstsein.

Als sie erwacht, erfährt sie, dass die Organisation die Kontrolle komplett verloren hat. Die Archirigawa laufen frei und wild durch die Gegend und fallen alles an, was nicht schnell genug wegläuft. Sie verträgt sich zwar wieder mit ihrem Team und damit auch wieder mit Akatsuki, stellt dafür jedoch fest, dass auch Suna den Dämonen zum Opfer gefallen ist.
Augenblicklich macht sich Miyuki auf den Weg. Sie hatte Gaara zwar vor dem Angriff gewarnt, hatte ihn aber nicht davon überzeugen können, das Dorf zu verlassen. Jetzt hat sie große Angst um ihn. Das Dorf liegt tatsächlich größtenteils in Trümmern, es lassen sich jedoch nur wenige Leichen finden. Von Zetsu erfährt sie, dass Gaara alle Bewohner evakuiert hat, als er begriff, dass das Dorf nicht halten würde, und alle in Konoha Zuflucht gefunden haben. Ihre Erleichterung hält nicht lange an. Große Gebiete waren von den Archirigawa bereits verwüstet worden, viele Länder waren verlassen. Das nächste große Ziel, das die Dämonen ansteuern, ist das Feuerreich – und dort würden sie auch Konoha nicht verfehlen.

Akatsuki beginnt eine Diskussion darüber, was getan werden sollte. Ob sie die Dämonen aufhalten oder es zumindest versuchen sollten, oder ob sie einfach abwarten sollten, was hinterher noch übrig bliebe. Während die Mitglieder sich uneinig sind, streunt Miyuki unruhig hin und her. Sie kann die ganze Zeit nur daran denken, dass Gaara in Gefahr ist, und schließlich muss sie sich eingestehen, dass sie ihn wohl liebt. Sie war noch nie zuvor verliebt, aber sie weiß, dass sie ihn auf keinen Fall sterben lassen kann. Egal zu welchem Preis.

Schweren Herzens wendet sie sich von Akatsuki ab, obwohl sie weiß, dass sie wahrscheinlich damit ihr geliebtes Zuhause aufgibt. Miyuki macht sich auf den Weg nach Konoha.

Es gelingt ihr, mit Hinatas und Nejis Hilfe ins Dorf zu kommen. Im Anwesen der Hyuugas findet sie Unterschlupf und Neji holt Shikamaru, der maßgeblich an der Verteidigungsstrategie des Dorfes beteiligt ist. Dessen Ablehnung und Misstrauen überwindet er notgedrungen, als ihm klar wird, dass sie Miyukis Hilfe brauchen. Die Kunoichi hat nicht nur viel mehr Wissen über die Dämonen als sie alle, sie besitzt auch die effektivste Gegenmaßnahme gegen die Archirigawa: den Kyoryoku. Shikamaru und Miyuki arbeiten einen Schlachtplan aus, bei dem die junge Frau eine entscheidende Rolle spielt. Sie ist sich bewusst, wie gefährlich das für sie wird, aber sie ist bereit, das Risiko einzugehen. Sie will Gaara beschützen, egal was es sie kostet.

Der Plan geht auf. Shikamaru führt das Kommando und Miyuki gelingt es, in Gedanken bei all den Menschen, die sie beschützen muss, den Kyoryoku zur Kooperation zu zwingen. Es bricht ein gewaltiger Kampf aus, in den sich die Konohaninjas unter Shikamaru, aber auch Kakashi, Naruto und Gaara mit seinen Sunanins sowie alle anderen, die Zuflucht im Dorf gefunden haben, einbringen. Nach einem heftigen Kampf kippt endlich das Glück zugunsten der Ninjas, doch wird Miyuki bewusst, dass ihr Chakra nicht ausreichen wird, um ihr Jutsu aufrechtzuerhalten. Sie zapft ihre Lebensenergie an, um diesen Kampf zu gewinnen.
Schließlich wird klar, dass die Menschen siegen würden. Erleichtert sinkt Miyuki in die Knie, am Ende mit ihren Kräften und bereit, den Tod zu akzeptieren, solange es Gaara rettet. In dem Moment sieht sie den Angriff eines flüchtenden Dämons, der direkt auf den jungen Shinobi gerichtet ist. Mit letzten Kräften kommt sie auf die Füße, der Kyoryoku katapultiert sie regelrecht durch die Luft und sie fängt den Angriff mit dem eigenen Körper auf. In den Armen eines entsetzten Gaaras bricht sie zusammen. Sie will ihm noch sagen, dass sie ihn ebenfalls liebt, ist jedoch bereits zu schwach. Sie stirbt auf dem Schlachtfeld.

Die Leichen werden in einer Halle aufgebahrt bis zu deren Beerdigung. Abgesehen von Gaara missachtet jedoch noch jemand anderes das Zutrittsverbot: Eine alte Frau, deren Familie Miyuki einst das Leben rettete. Sie tauscht ihr Leben gegen das der Toten ein. So kehrt Miyuki ins Leben zurück und schlägt die Augen wieder auf, nachdem sie für die Welt bereits gestorben war.
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