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Schattenrettung

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Eddie Castile Mia Rinaldi Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
24.10.2011
09.05.2013
25
42.657
1
Alle Kapitel
93 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
24.10.2011 1.226
 
heyyy ;D
So das ist das erste Kapitel ;D
Würde mich über eure Kommentare freuen ;)

have fun <3

Während des Schreibens höre ich gerne Musik, ich werde über die Kapitel ein Lied schreiben das ich mit dem Kapitel verbinde ;DD


LIED DES KAPITELS:

"Here without you" - 3 Doors Down





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1

Jeder Mensch hat ein Lebensmotto. Auch ich hatte eins obwohl ich kein Mensch war: Sie kommen zuerst!
Dieser Satz wurde mir seit Jahren erzählt und er wurde jedem Novizen von Anfang an eingetrichtert. Dhampire wurden dazu trainiert Moroi zu beschützen und daher mussten sie auch oft ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Weil: Sie kommen zuerst.

Vor einigen Wochen war ich noch auf der Flucht weil mich alle für die Mörderin der ehemaligen Moroi-Königin Tatjana hielten. Währendessen ich heute zur königlichen Wache gehöre, die die Königin beschützte. Königin Vasilisa Sabina Reah Dragomir. Ja, Lissa, meine beste Freundin,  war wohl die erste Königin auf der Lehigh-Universität. Aber selbst das half ihr nicht bei Prüfungen oder Hausaufgaben. Heute war mal wieder so ein Tag an dem Lissa ihre ganze Zeit in der Bibliothek verbrachte. Sie büffelte über einen Haufen von Büchern, ich bewunderte sie für ihre Ausdauer wahrscheinlich hätte ich schon längst alle Bücher um mich geschmissen. Die Bibliothek gehörte auf keinen Fall zu meiner Liste der Top 10 Lieblingsorte aber irgendwie wirkte sie beruhigend auf Lissa und mich. Ich fand dass sie dem inneren einer Kirche ähnelte.

Sie war hatte ein sehr hohes Dach, dass spitz zulief. Die Wände waren verziert mit Schmuckformen und Skulpturen. Zwischen den Bücherregalen gab es einige Hocker und Sessel. Hier und da auch Sitzsäcke. In einer Ecke des Raumes die durch Bücherregale leicht versteckt war, standen Tische jeweils 2  die zusammengestellt worden waren. An einen von diesen saß Lissa.  Als ich meine beste Freundin so beobachtete empfand ich ein riesiges Mitgefühl.

Sie arbeitete hart. Dafür sollte sie aber auch belohnt werden, sobald sie hier fertig wird, werden wir uns nach langer Zeit mal wieder amüsieren. Der Abschlussball stand bevor und natürlich brauchten wir Kleider (immerhin waren wir Frauen!) insgeheim freute ich mich schon seit Wochen auf diesen Ausflug. Endlich nach Stunden zwischen Bücherregalen stand Lissa auf und kam auf mich zu, ich hatte damit gerechnet das sie verkündete sie sei fertig doch es kam anders: “ Rose ich muss zu Emily.”
Kurz musste ich nachdenken wer Emily war. Dann kam die Erinnerung sie war eine Schülerin und im selben Kurs wie Lissa.
“ Warum?”, fragte ich sie mit einem Blick der heißen sollte das ich ihr zwar vertraute aber meine Wächter Arbeit gut machen wollte.
“ Sie hat ein Buch das ich dringend brauche.” erwiderte sie mit einem Blick bei dem wohl jedes männliche Geschöpf dahin schmelzen würde.
“ Ich werde dich begleiten “, mein Blick wanderte zu einer der Uhren            
“ Und wir müssen uns beeilen wenn wir sie noch erwischen wollen!”

Emily war sehr engagiert, und ich hatte vor kurzem aufgeschnappt wie sie stolz verkündete dass sie für 2 Wochen nach New York zu einer ihrer Tanten fliegen werde.
Lissa und ich spurteten los und hätten Emily fast umgerannt die mit 2 Wächtern die sie begleiteten gerade um die Ecke des Ostflügels bog.
Emily war eine Moroi und wahrscheinlich der Traum aller Männer. Obwohl Moroi meistens schlank und groß waren besaß sie trotzdem ein paar Kurven. Ihr blondes Haar hatte sie hochgesteckt und so sah man ihre Gesichtszüge. Sie besaß ein schmales Gesicht, dem wenn sie ihr Haar offen trug durch ihre Wellen sehr geschmeichelt wurde.

“ Oh hey Lissa ! Ich habe dich gerade gesucht, “ um nicht aufdringlich zu wirken gab ich den beiden ein wenig Privatsphäre und zog mich ein paar Meter zurück, Emily jedoch hatte eine so laute und selbstbewusste Stimme dass ich sie selbst so noch ganz genau verstand , “ ich hab doch noch dieses eine Buch um das du mich gebeten hast ! “

“ Genau deswegen haben wir dich auch gesucht. “ gab Lissa ebenso extrovertiert zurück. Die Schüler hatten sich schon lange dieses ganze Getue mit ihrer Majestät abgewöhnt jedoch sorgte Lissa dafür dass niemand vergaß wer sie war. Sie konnte zwar nicht besonders gut kämpfen aber Wortgefechte entschied sie fast immer für sich.

Während ich das Gespräch beobachtete näherte sich schnaufend ein Wächter, der anscheinend schon einen längeren Lauf hinter sich hatte, mir und brachte unter schweren Atemstößen hervor: “ Wächterin Hathaway! Ich… such sie schon seit geschlagenen 20 Minuten. Direktorin Avori ruft sie zu sich da sie… einen sehr wichtigen Anruf vom Hof erhalten haben.
Ich werde sie mit der Wache für die Königin ablösen”
“ Einen Anruf vom Hof? “ fragte ich leicht verwirrt da unser letzter Besuch noch nicht sehr lange her war.
“ Ein gewisser Dimitri Belikov wünscht sie zu sprechen. “ Die Atmung des Wächters war wieder normal und als ich Dimitris Namen hörte machte mein Herz einen Salto. Dimitri und ich waren ein Paar und während unseres letzten Besuches am Hof konnten wir uns nicht sehen, da er gerade mit seinem Moroi Christian, der Lissas Freund war, unterwegs war. Ich vermisste ihn und die meisten Beziehungen gingen auch kaputt wenn man sich geschlagene 3 Monate nicht sah geschweige denn etwas von einander hörte, aber bei uns macht ich mir da keine Sorgen wir brauchten einander, und  unsere Seelen waren wie Puzzleteile die man zusammensetzen musste.

“ Lissa?  Wir sehen uns später “ antwortete ich mit einer Stimme die nur Lissa deuten konnte und sie erwiderte: “ Genieß es! “
Ich warf ihr einen dankbaren Blick zu und sprintete los.


Wäre nicht Dimitri am Telefon gewesen so hätte ich wahrscheinlich angeklopft, aber ich wollte so schnell wie möglich mit ihm reden, seine Stimme hören und mir seine Nähe vorstellen. Ich schlug die Tür förmlich auf und Direktorin Avori zuckte leicht zusammen. Sie sah mich mit einem tadelnden Blick an. Sie war eine hübsche Moroi, vielleicht nicht mehr so jung aber immer noch sehr hübsch und ich konnte mir vorstellen das sie früher wie heute vermutlich viele Verehrer hatte. Eine Strähne ihres Schwarzen Haares, dass  zu einem strengen Dutt zusammengebunden war, hatte sich gelöst und fiel ihr leicht ins Gesicht ich schätzte sie auf Mitte Vierzig mit ihrem schmalen Gesicht und den harten Konturen. Auch ihr Haar zeigte schon einige Strähnen an Grau auf aber die  herausgerutschte Strähne ließ sie irgendwie jünger wirken. Ihr Mund spitze sich ein wenig zu während sie mich ansah bis sie sagte: “ Ich wäre ihnen sehr verbunden wenn sie mich das nächste Mal durch ein Klopfen vorwarnen könnten.”

Die Wächter in ihrem Büro die sich angesichts meines Hereinplatzens angespannt hatten entspannten sich wieder.
“ Entschuldigen sie bitte “ ich hoffte das sie nicht sehr nachtragend war und die Sache unter den Tisch fallen lassen würde, “ Wächter Kovasz teilte mir mit das ich einen wichtigen Anruf bekommen habe. “

“In der Tat “, sie sah mich an wie eine Mutter die ihr Kind die Geschenke noch nicht öffnen ließ, “ Er kam vom Königlichen Hof und sie sollen auf der Stelle zurückrufen. Verlangen sie nach Wächter Belikov. “ ich wollte mich gerade mit einem Nicken abwenden und gehen als sie sagte: “ Und Wächterin Hathaway? “, ich drehte mich zu ihr um “ Lassen sie ihre Gefühle beim Verlassen meines Büros doch bitte nicht wieder an der Tür aus. “
Mit einem Nicken wandte ich mich ab und ging.

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So... das war mein 1. Kapitel.
Hoffe natürlich das es euch gefallen hat und würde mich über eure Meinung natürlich sehr freuen ;D
Würde auch gerne Kritiken oder Verbesserungsvorschläge hören ;D

xoxo Loca ;D
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