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Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
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Dieses Kapitel
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22.10.2011 1.673
 
Yasha’s Sicht:

„Was fällt denen ein mich einfach auszulachen!! Es hat zwar sicherlich witzig ausgesehen…aber trotzdem!! Ich mag das gar nicht!!“ Während ich orientierungslos durch das Schulhaus lief, führte ich - mal wieder - Selbstgespräche.
Das kommt öfters vor, wenn ich mich wegen irgendwas aufrege und niemanden zum Fertigmachen da hab.

„Das ist echt nicht nett von denen, mich so eiskalt auszulachen!“
„Aber ich hätte doch selbst gelacht, oder nicht?“
„Natürlich, aber nur wenn es jemand anderes wär als ich!!!“
„Das ist aber gar nicht nett…“
„Man, halt endlich die Klappe, du nervst!!“
„Jetzt fahr ich mich schon selbst an!!!“

Ich lief einfach weiter, und führte die Diskussion in meinem Kopf fort, damit mich niemand mehr hören konnte, wie ich mich selbst beleidige…

<Vielleicht bin ich ja doch gestört?!?!>
//Vielleicht…vielleicht aber auch nicht…Wer weiß das schon so genau?!?//
<Hör endlich auf mich zu stressen, du kleines nerviges Miststück!!>
//Hehe…//
<WAS?!?!>
//Du hast dich selbst als ein kleines, nerviges Miststück bezeichnet! Auslach!!!//
<-.->

Meine sinnlosen Gedankengänge wurden unterbrochen, als ich um eine Ecke bog und voll in irgendwas reinkrachte.
„Alta, zu blöd um aufzupassen wo du hingehst, oder so!?!?! Hirnloser, behindert-“
Ich unterbrach, als ich sah, was da irgendwas war, in das ich reingelaufen bin.

„Kakashi!! <3“ (Stimmungsschwankungen ;))
„Was hast du denn schon wieder angestellt, weshalb ich wiedermal zum Direktor gerufen wurde?“
„Hat er dir schöne Grüße von mir bestellt? ^^“
„Nein… was hast du angestellt?“

Während ich neben ihm lief, erklärte ich meinem Vater, was passiert ist.
„Du bist wirklich unmöglich!! So was an deinem ersten Schultag!! Moment…Hast du nicht eigentlich Unterricht?!?!“
„Yasumori hatte keinen Bock mehr auf uns bzw. mich und ist abgehauen… Ich weiß noch nicht mal, warum…“ Ich sah unschuldig zu ihm hoch.
„Yasha, es geht nicht, dass du immer wieder deine Lehrer beleidigst… Du solltest dich etwas besser beherrschen.“
„Okay! Ich werds versuchen!! Ach und viel Spaß beim Rektor!!“ Mit diesen Worten entfernte ich mich von ihm, weil wir schon kurz vorm Büro des Schulleiters waren.

„So jetzt muss ich nur noch das blöde Klassenzimmer finden…Mhm… Vielleicht hätte ich Hiroshi ja doch zuhören sollen…VERDAMMT WO BIN ICH HIER!!! ICH HAB KEINE AHNUNG WO ICH HIN MUSS!!! ICH WERDE STERRRRBEEENN!!!“


Shun’s Sicht:

Julie wollte, kurz nachdem Yasha aus dem Saal gestürmt war, nachsehen wo sie hin ist und folgte ihr.

„Hey, Leute? Ich glaube sie hat das ernst gemeint!“ Die Grauhaarige stand mit einem besorgten Gesichtsausdruck in der Tür und sah uns verzweifelt an.
„Wie sie hat das ernst gemeint?“ …Typisch Dan.
„Sie ist weg!! Ich hab sie nicht gefunden und bin jetzt schon fast alle Gänge und Flure, die in der Nähe sind abgegangen!“
„Verdammt, wo ist sie den jetzt schon wieder hin!“ Allmählich begann ich mir auch Sorgen zu machen.
„Wir müssen sie suchen, sie kennt sich hier doch kaum aus!!“ Auch Dan schien ein wenig besorgt zu sein.
„Wir trennen uns und suchen sie. Wir treffen uns 15 Minuten wieder hier, einverstanden?“
Wir nickten Mira zu und machten uns auf den Weg.


<Wo steckt dieses Problemkind nur wieder…>
Ich seufzte, begann dann jedoch zu lächeln, bei dem Gedanken an die Verrücktheiten, die sie anstellt.
Jeder von uns hatte eine andere Richtung eingeschlagen und so suchten wir nun nach der orientierungslosen Blonden.


Yasha’s Sicht:

„Ich werde sterben…einsam und allein…und irgendwann finden sie meinen verotteten Körper und fragen sich, was das wohl für eine verplante Person war…zu dumm um ihr Klassenzimmer zu finden…ICH WILL NOCH NICHT STERBEN!!!“

Ich hatte es inzwischen aufgegeben, nach meinem Saal zu suchen und hatte mich einfach in einem Gang auf den Boden gelegt, um auf den Tod zu warten.
Währenddessen betrachtete ich die Decke und suchte nach Mustern und Formen.

„Vielleicht kommt ja einfach der Sensenmann zu mir und berührt mich, damit ich tot bin…dann muss ich wenigstens nicht leiden…oder ich begehe Selbstmord…aber ich hab gar nichts da, womit ich das ohne Schmerzen hinbekomme…VERDAMMT WAS DENKE ICH DA NUR!!! ICH DREHE KOMPLETT DURCH!!! Oh, ein Häschen <3.“

Ich drehte mich auf die Seite und zog meine Beine an.
„Was soll ich nur machen…Ich will nicht alleine sterben…außerdem bin ich zu jung…OMG ICH BIN VIEL ZU SCHÖN ZUM STERBEN!!!“
„Da hast du Recht.“


Shun’s Sicht:

Ich lief jetzt schon fast 10min. durch die Gegend und hatte keine Ahnung, wo sie sein könnte.

<Der ist doch echt nicht mehr zu helfen. Ich dachte Hiroshi hätte ihr vorhin die Schule gezeigt…oder haben sie was anderes gemacht?!?!?!>

Ich wurde wütend und wollte ihn am liebsten richtig fertigmachen, bei dem Gedanken das er und Yasha…

<Nicht weiter denken!! Das ist nicht gut, wenn->

Ich wurde durch eine leise Stimme aus den Gedanken gerissen.

<Ist sie das?>

„VERDAMMT WAS DENKE ICH DA NUR!!! ICH DREHE KOMPLETT DURCH!!! Oh, ein Häschen<3.“


<-.- Ja …das ist sie…definitiv…>

Ich lief schnell um die nächste Ecke und sah, wie sie mit angezogenen Beinen auf dem Boden lag und anscheinend mit sich selbst sprach.
Ich hörte ihr zu, während ich auf sie zu ging.
Natürlich möglichst leise, damit sie mich nicht bemerkt.

„Ich will nicht alleine sterben…außerdem bin ich zu jung…OMG ICH BIN VIEL ZU SCHÖN ZUM STERBEN!!!“
„Da hast du Recht.“
Sie kniff die Augen zu und klammerte sich noch fester an ihre Beine.
„Hau ab, du blöder Sensenmann!!!“

*seufz*<Jetzt bezeichnet sie mich schon als Sensenmann…>*augenverdreh*

Ich kniete mich neben sie,  löste vorsichtig ihre Hände von ihren Beinen, drehte sie auf den Rücken und beugte mich leicht über sie.
Sie öffnete erschrocken die Augen und sah direkt in meine.

Erst nach einigen Sekunden ist die Information, dass ich es bin und nicht der Sensenmann zu ihr durchgesickert.

„SHUN!!!!!!<3<3<3“
Sie warf sich mit solch einer Wucht an meinen Hals, dass wir beide nach hinten fielen.
„Was machst du nur?“ Ich konnte ein Kichern nicht unterdrücken.
„Ich bin gerade am Sterben…und du?“
„Ich wurde gerade von einer wunderschönen Psychopatin auf den Boden geworfen.“

„Wie süüüüßß~“
„Was denn??“
„Du findest mich wunderschön~!“ trällerte sie.
Das ´Psychopatin` hat sie gekonnt ignoriert.

Ich verdrehte die Augen und stand, sie in den Armen haltend, auf.
„Würdest du mich loslassen, damit ich dich wieder auf die Beine stellen kann?“
„Nop!“
„War mir soo klar…“
„Trägst du mich zurück zum Klassenzimmer??“
„Ich trage dich doch schon!“
„Ja und jetzt müssen wir nur noch zum Saal! Los geht’s!!“
Ich seufzte, ging aber trotzdem los in Richtung Klassenzimmer.

<Ob die anderen schon da sind und warten? Naja, das werden wir
gleich sehen.>

Als wir schließlich an unserem Ziel ankamen, standen die anderen schon wartend vor der Tür des Raums.

„Yasha!!!“ riefen Runo und Julie auch gleich im Chor.
Yasha sprang aus meinen Armen, lief auf die Beiden zu und umarmte sie stürmisch.

„Man, wir haben uns Sorgen um dich gemacht!! Du darfst sowas nie wieder machen!!“
„Okay, Runo…“
„Was hast du eigentlich die ganze Zeit über gemacht?“ Julie sah die Blonde fragend an und auch die übrigen schien es zu interessieren, was sie denn die ganze Zeit so getrieben hat.

„Naja, zuerst bin ich rumgelaufen, hab Kakashi getroffen, bin wieder rumgelaufen, hab das Klassenzimmer nicht gefunden, hab mich auf den Boden gelegt, an der Decke ein Häschen entdeckt und... Achja! … bin gestorben!!“


„WAS???“
„Hört auf mich anzuschreien!“ Das breite Grinsen, das sie während ihrer Erklärung gezeigt hatte, verschwand von ihrem Gesicht.
„Warum? Du hast doch vorhin die Schule gezeigt bekommen! Oder waren du Hiroshi mit etwas anderem beschäftigt?“ Julie sah sie verschwörerisch an und auch die anderen beiden Mädchen sahen sie vielsagend an.
„Doch er hat mir die Schule gezeigt, aber ich hab nicht aufgepasst…“ Sie sah schuldbewusst zu den drei Mädchen.

„Den Weg zum Büro des Rektors wirst du dir aber bestimmt bald merken können, wenn du so weiter machst, wie heute.“
Wir drehten uns ruckartig um, während Yasha schon auf ihren Vater zustürmte.
„Kakashi^^!!“
„Was machst du nur für Dummheiten und warum legst du dich einfach auf den Boden??“ Er sah sie vorwurfsvoll an.
„Ich hab auf den Sensenmann gewartet!“ grinste die Blonde zurück und ihr Vater schlug sich die Hand vor den Kopf.
„Warum denn auf den Sensenmann?“ Dan sah sie verwirrt an.
„Ich bin davon aus gegangen, dass ich sterben werde, weil mich niemand finden wird und ich nicht wusste wo ich hinsollte…aber dann ist Shun ja gekommen!“ Ihr Grinsen wurde noch breiter und schon wieder fiel sie mir um den Hals.

Die anderen lachten nur, hörten aber sofort wieder auf, aus Angst, dass die Blondine wieder abhauen würde.
„Ihr könnt ruhig lachen, ich werd schon nicht weglaufen!“ versicherte diese ihnen.
„Aber ihr solltet es nicht übertreiben!“ fügte sie gespielt bedrohlich zu, worauf sie kichern musste.

„Ich werde dann mal wieder gehen. Und über die Sache mit dem Rektor reden wir nachher, verstanden!?“ Kakashi wartete keine Antwort ab, sondern ging einfach davon.
„Bis nachher, Vogelscheuche!!“ rief seine Tochter ihm lachend hinterher.

„Was haben wir den jetzt?“ fragte sie uns dann.
„Ich glaube Englisch oder so…“ antwortete Baron.
„Wir haben jetzt Erdkunde, du Trottel!“ verbesserte Ace ihn und würdigte ihn keines Blickes.
Yasha begann wieder zu lachen und schien nicht aufhören zu wollen.
„Warum lachst du denn jetzt?“ Mira sah sie an als wär sie ein Alien.
„Keine Ahnuuung~!! Vielleicht war ich ja zu lange alleine und habe deshalb den Verstand verloren!!“ antwortete sie, als sie sich wieder einigermaßen gefangen hatte.
Plötzlich ertönte die Schulglocke.

„Das heißt dann wohl, dass es jetzt wieder ernst wird.“ sagte Dan und ging mit hängendem Kopf zurück in das Klassenzimmer.
„Du hast hoffentlich nicht auch noch vor, unsere Erdkundelehrerin in den Wahnsinn zu treiben, oder?“ wollte ich von der schönen Blondine wissen.
„Nö, ich schlaf jetzt erst mal ne Runde!“ antwortete sie und ging fröhlich hüpfend in den Saal.
Wir übrigen seufzten und gingen ihr nach.

<Na das kann ja noch was werden!>
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