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Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
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Dieses Kapitel
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22.10.2011 1.488
 
Shun’s Sicht:

Nachdem ich aufgestanden war, ging ich duschen, um danach Yasha zu wecken…doch das war leichter gesagt als getan.

Ich öffnete die Tür und rief: „Aufstehen, wir müssen in die Schule!“ in das dunkele Zimmer.
Keine Reaktion.
Ich zog die Vorhänge auf, rief wieder „Aufstehen, du Schlafmütze!“ mit einem amüsierten Unterton in der Stimme.

Ich drehte mich um und bemerkte gerade noch, wie sie sich die Decke übers Gesicht zog.
Ich musste unwillkürlich schmunzeln.
Da es nichts nützte sie an zusprechen, zog ich ihr die Bettdecke weg.
Sie murmelte irgendwas wie ‘Idiot, lass mich schlafen…‘ und  drückte sich als Ersatz ihr Kissen aufs Gesicht.

Während ich über ihr Verhalten lachte, kam ein verschlafener Kakashi am Zimmer vorbei.
„Will sie nicht aufstehen?“ Ich nickte.
„Na schön dann eben so.“ Er ging ins Badezimmer und kam mit einem Eimer Wasser –vermutlich eiskaltes- wieder ins Zimmer.

„Meinst du das ist eine gute Idee??“ fragte ich ihn ein wenig verunsichert.
„Das ist die einzige Möglichkeit wie sie sicher wach wird.“ antwortete er mir gelassen und ging zu ihr ans Bett, von dem ich mich aus Sicherheitsgründen entfernte.

„Yasha, das ist deine letzte Chance! Als entweder du stehst jetzt auf oder ich kipp dir Wasser über den Kopf!“
„Lass mich schlafen, du Penner!“ war die Antwort darauf.

PLATSCH!!!

„WAS SOLL DAS DU BEHINDERTE VOGELSCHEUCHE!!!!ICH BIN GANZ NASS DU DÄMLICHER PENNER!!! ICH BRING DICH UM DU ALTES, BLÖDES ETWAS!! DAS WIRST DU NOCH BEREUEN, DASS SCHWÖRE ICH DIR!!!!“ Yasha schlug während ihrer Schimpftirade immer wieder mit dem nun leeren Eimer auf ihren Vater ein.

„Beruhige dich, Yasha!!! Das musste sein. Du kannst es dir nicht erlauben an deinem ersten Schultag zu spät zu kommen.“ Kakashi versuchte seine Tochter zu beruhigen, als er ihr den Eimer abgenommen hatte und sie an den Handgelenken festhielt.
Ich beobachtete das Schauspiel aus sicherer Entfernung.

„Und wie ich das kann!“ keifte sie, riss sich los, nahm mir ihre Decke aus der Hand und warf sich wieder aufs Bett.
Kakashi und ich seufzten gleichzeitig.

„Wie sollen wir sie nur aus dem Bett bekommen?“ Ich sah Kakashi fragend an.
„Ach, will die kleine Göre nicht aufstehen?“ ertönte es von der Tür.

<Ganz mieser Zeitpunkt, Großvater…>

Plötzlich war sie hellwach und sah meinen Großvater hasserfüllt an.

„WAS WILLST DU DENN JETZT DU ALTER SACK??“

„REDE NICHT SO MIT ÄLTEREN DU KLEINE GÖRE!!“

„ERST WENN DU AUFHÖRST MICH SO ZU NENNEN!!“

„DA KANNST DU LANGE DRAUF WARTEN!! SOLANGE DU UNTER MEINEM DACH WOHNST, WIRST DU DICH AUCH BENEHMEN!!“
„SCHÖN!! KAKASHI DU SUCHST UNS HEUTE NOCH EIN HAUS!!“

Sie sah ihren Vater mit einem Sag-nichts-falsches!!-Blick an und dieser nickte zögerlich.

„SIEHSTE OPA!!ICH WOHN NICHT MEHR HIER ALS KANN ICH TUN WAS ICH WILL!!“

„NEIN, DENN ERST WENN KAKASHI ETWAS GEFUNDEN HAT, WIRST DU GEHEN!!“

„SEID RUHIG!!!!!!!!!!“ Ich sah die beiden wütend an und sie sahen verwundert zurück.
„Ihr werdet jetzt sofort aufhören euch anzuschreien! Mir reicht’s! Du verschwindest jetzt, Großvater und du machst dich fertig für die Schule, Yasha!! LOS!!“ Ich sprach herrisch und mit einem Ton, der keinen Widerspruch duldete.
Mein Großvater verließ schweigend den Raum und Kakashi folgte ihm.

Yasha sah mich begeistert an, bevor sie mir um den Hals fiel.
„Morgen!“ nuschelte sie fröhlich an meinen Hals und ich sah sie ein wenig verstört an.
„Was?!?! Eben hättest du allem und jedem noch den Kopf abgerissen und jetzt bist du fröhlich?“
„Warum denn nicht? Ich war auf die andern beiden böse, aber doch nicht auf dich!“ In ihrem Blick lag gespieltes Entsetzten und sie ließ mich los.
Wir sahen uns kurz schweigend an und mussten schließlich beide lachen.

„Ich geh dann mal duschen!“ Und schon verschwand sie ins Bad.
Ich hingegen ging in die Küche, um zu frühstücken.

<Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen, dass ich heute Morgen kalt geduscht habe…>
Mein Gedanke wurde durch einen spitzen Schrei unterbrochen und ich musste kichern.

<Zu spät>


Yasha’s Sicht:

<Welcher dieser Spackos hat das Wasser kalt gedreht!!!!!!!!!!!>

Ich stellte die Dusche schnell auf warm und genoss es, wie das Wasser auf meinen Körper prasselte.
Nachdem ich fertig war, wickelte ich mich in ein Handtuch ein, föhnte mir schnell die Haare und stampfte –immer noch im Handtuch- in die Küche, weil ich da die andern vermutete.

Ich knallte die Tür auf, stützte meine Hand in die Hüfte und begann sie anzuschreien.

„WELCHER AFFE HAT DAS WASSER KALT GEDREHT!! ES IST GANZ SCHLECHT FÜR EURE GESUNDHEIT, WENN ICH MORGENS KALT DUSCHEN MUSS!!!“

Kakashi und der Opa sahen mich verwirrt an und Shun… naja, der wurde zuerst rot, begann dann nervös zu kichern und zog mich am Arm aus dem Zimmer.

„Was soll das??“ Ich sah ihn perplex an.
„Tut mir wirklich leid. Ich hab vergessen dir zu sagen, dass ich kalt geduscht habe.“ Er sah mich entschuldigend an.

<Wie süß er doch ist…und er sieht so gut aus…>

Ich sah von unten zu ihm hoch.
Moment, hoch?!?!

„Seit wann bist du größer als ich???“
„Keine Ahnung, wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen… Ist dir das jetzt erst aufgefallen?“ Er sah mich lächelnd an.
Ich nickte kurz und ein Zittern durchfuhr mich.
„Du solltest dir was anziehen, sonst wirst du noch krank.“ Er begleitete mich zu meinem Zimmer, da ich aus irgendeinem Grund nicht im Stande war, selbst zu laufen.

Im Zimmer angekommen -natürlich ohne Shun, der wartet vor der Tür- zog ich mir meine Kleider, die ich mir für die Schule ausgesucht hatte an (siehe Kapitel 1) und begann damit meine Sachen zu packen.
Als ich fertig war öffnete ich schwungvoll die Tür.

„Kann ich so in die Schule gehen??“ fragte ich Shun gespielt unsicher, einfach weil ich hören wollte, dass ich gut aussehe.
„Nein, absolut unmöglich.“ Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah mir tief in die Augen.
„Hä?“
„Du siehst viel zu schön aus, als das du so in die Schule kannst!“ Er sah ich wieder warm an.
Ich begann zu kichern.

„Danke! Und du siehst auch sehr gut aus.“ Während ich das letzte sagte ließ ich meinen Blick genüsslich an ihm heruntergleiten und ging schließlich an ihm vorbei, allerdings nicht ohne ihn am Arm zu streifen.
Ich konnte spüren wie er rot wurde und mir hinterher schaute.

„W-Warte! Wo willst du hin?“ Ich grinste in mich hinein, weil ich ihn anscheinend ziemlich verlegen gemacht habe und antwortete ihm ohne mich umzudrehen.
„Ich muss kurz zu Kakashi.“
„Wir müssen bald los, sonst kommen wir zu spät. Beeil dich!“ Diese bestimmende Stimme ließ mir immer wieder einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen.
Ohne ein weitere Wort zu sagen ging ich weiter.

„Meinst du es ist eine gute Idee, wenn ich in die Schule gehe?“ fragte ich meinen Vater, als ich bei ihm angekommen bin.
„Warum denn nicht?“ Ich sah ihn ein wenig böse an, weil er nichts verstand.
„Achso… naja, es ist besser.“ Er sah mich bittend an.

<Ist er immer noch traurig wegen gestern?>

Ich nickte ihm zu und drehte mich um.
„Es tut mir Leid wegen gestern, Kakashi. Ich hab das nicht so gemeint.“ Mit diesen Worten verließ ich das Zimmer.

„Komm schon, wir müssen los!“ Ich blieb stehen und sah Shun empört an.
„Schon mal was von GEDULD gehört?!?“ zischte ich ihn an und holte meine Tasche aus dem Zimmer.
Ich nahm noch schnell den immer noch schlafenden Nightmare vom Nachttisch und steckte ihn in meine Tasche
Schweigend lief ich an Shun vorbei, aus dem Haus und vom Anwesen.

„Wo muss ich eigentlich hin?“ fragte ich mich selbst.
„Dafür hast du mich.“ Shun war wie aus dem nichts plötzlich neben mir aufgetaucht und lief voraus.
„Warte auf mich!“ Ich hackte mich schnell bei ihm unter und so liefen wir zu Schule.

„Ich werde dich auch meinen anderen Freunden vorstellen, wenn du nichts dagegen hast.“ Shun sah mich nicht mal an als er das sagte.
„Ja, gerne!“ Ich grinste ohne Grund vor mich hin.

<Hoffentlich werde ich mich mit denen verstehen.>

Mein Grinsen verschwand und wich einem besorgten Gesichtsausdruck.
„Mach dir keine Sorgen. Sie werde dich bestimmt auch mögen!“ Ich sah zu ihm hoch und direkt in sein schönes Gesicht.
Er lächelte mich lieb an und ich nickte nur kurz.

Als wir gerade auf das Schulgelände kamen hörte ich schon von weitem wie jemand über Shun sprach. (Sie hat übrigens einen extrem guten Gehörsinn)

<Jetzt geht’s los…>

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Ich muss euch nochmals auf Knien anflehen...BITTE schreib mir Reviews!!!! :'(
So langsam bekomm ich Depressionen, weil mir einfach niemand schreibt, was er won der Geschichte hält, bis auf eine (worüber ich übrigens sehr dankbar bin)
Ich fänd es viiiiieel besser, wenn die leute die meine Story lesen mir auch sagen, was sie davon halten, den für mich als Autorin ist es seeehr wichtig eure Meinungen zu erfahren.... *Schnüff*
*Kekse, Kuchen und Milch dalass*

ggglg Yasha:**  <3
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