Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
Alle Kapitel
87 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.10.2011 1.707
 
Allwissender Erzähler:

Montagmorgen… der Tag, den so gut wie jeder Schüler hasst, weil man da wieder in die Schule gehen muss…
Doch Yasha und Shun hatten etwas, auf das sie sich freuen konnten.
Sie holte ihn natürlich vor der Schule zuhause ab und gemeinsam machten sie sich auf den Weg und küssten sich noch einmal intensiv, bevor sie auf das Schulgelände traten.

Sofort steuerten sie auf ihre Freunde zu, die heftig auf Keith einredeten.
„Wouwouwou, mal ganz ruhig meine freunde der Sonne! Was geht denn hier ab?!“ fragte Yasha gleich, als sie auf die Gruppe trafen.
„Ganz einfach! Als Runo, Hika, Mira und ich vorhin auf das Gelände gekommen sind, sahen wir wie Keith sich mit Haruka unterhalten hat und als sie uns entdeckten gab sie ihm noch einen Kuss und verschwand dann zu ihren Freundinnen!!!“ schrie Julie der Blonden ins Ohr, doch ihr war das völligst egal.
„Komm mal mit, Freundchen…“ sagte sie gefährlich ruhig und zog den Blonden an seinem Kragen mit sich mit, bis sie das Schulhaus erreichten, wo sie ihn dann mit voller Kraft gegen die Mauer knallte.

„Was soll der Scheiß? Mit dem Feind anbandeln oder wie? Weißt du eigentlich das ich dir gerade ab liebsten den Kopf abreißen würde?!“ Sie ließ ihn kaum zu Wort kommen.
„Hör zu, ich kann das erklären!!!“ Er hob abwehrend die Hände, denn er hatte, obwohl sie um einiges kleiner war als er, schon Respekt vor ihr.
„Na dann hoff ich mal das deine Erklärung gut ist!!“ keifte sie und schlug mit der Hand in die Mauer knapp neben seinem Gesicht, die dann zu bröckeln begann.
„Ich war schon früher hier und da ist Haruka eben einfach auf mich zugekommen. Sie verschränkte die Hände hinter dem Rücken und drückte ‚ganz unschuldig‘ ihre Brust raus. Als ich ihr dann sagte, sie solle verschwinden, weil ich nichts von ihr will, fragte sie mich, ob ich auf dich stehen würde, was ich dann verneinte. Aber mir rutschte raus, dass es eine deiner Freundinnen ist. Dann kamen die vier genau in dem Moment und sie hat mich eben geküsst, damit ich keine Chance mehr bei Hika habe…“ Er sah betrübt zu Boden und auf Yasha´s Gesicht breitete sich ein Grinsen aus.

„Also bist du in Hika verliebt!“ sagte sie dann fröhlich.
„Ja, aber-“
„Nichts da, aber! Kein aber! Böses aber! Ja oder nein!!“  Sie fuchtelte wild mit den Armen.
„Ja…“ Wieder grinste sie ihn breit an.
„Also! Dann ist ja alles gut! Und überlass die Sache mit Hika ruhig mir, ich kann das!!“ Sie wollte einen dramatischen Abgang hinlegen, stolperte aber.
„Das ändert nichts an der Dramatik!!“ rief sie Keith zu und bedeutete ihm ihr zu folgen, was er dann auch tat.

„Und?!“ wurde sie synchron gefragt.
„Keine Sorge, Leute! Das hat sich alles geklärt! Er hat ihr einfach gesagt, dass er in ein anderes Mädchen verliebt ist und als Hika dann auf den Hof kam, hat dieses Miststück ihn geküsste, damit er keine Chance mehr bei Hikari hat! Und wir verschwinden jetzt!“ fügte sie am Ende hinzu und schob alle weg, sodass Hika und Keith alleine dastanden.


Yasha´s Sicht:

„Ich bin soooo genial!!!!!“ Ich fing an im Kreis zu springen und wurde deshalb nicht nur von meinen Freunden blöd angesehn.
„Was denn?!“ fragte ich sie patzig, als ich wieder stehen blieb.
Die Anderen hatten ein Gespräch angefangen, doch ich hörte ihnen nicht zu, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, Keith und Hika zuzusehen.

Er hatte gerade denn Kopf gesenkt, scharrte mit den Füßen und kratzte sich am Hinterkopf, also sagte er ihr gerade, dass er sie liebt!!

<Wenn Hika jetzt ein braves Mädchen ist und das tut, was ich ihr beigebracht habe, wird sie ihn sofort nach seinem Geständnis küssen! Komm schon, komm schon…>

Wie auf Kommando hob sie seinen gesenkten Kopf an und küsste ihn.
„YEAHH!!!!“ rief ich aus und unterbrach die Anderen mit meinem Freudentanz.
„Ich bin so guut, ich bin so guut!!“ trällerte ich vor mich hin, bis ich sah, dass Hika und Keith händchenhaltend auf uns zukamen.

Sofort sprintete ich auf die Beiden zu, riss Hika von den Beinen und begann sie am Boden zu Tode zu knuddeln.
„Oh, ich freu mich so, ich freu mich so, ich freu mich so, ich fr-“
„YASHA!!!! HALT DIE KLAPPE UND GEH RUNTER VON MIR!!!“  grinsend tat ich, was sie mir befahl und zog sie ebenfalls auf die Beine.
„Yay!“ rief ich noch aus, bevor die Glocke läutete und ich fröhlich zum Eingang hopste.

Doch davor blieb ich stehen und sah mich wartend um.
„Das war nicht schlau Yasha… ganz und gar nicht… *schmoll*“
Ich wartete bis endlich Shun und die Übrigen kamen, hängte mich an den Arm des Schwarzhaarigen und ging mit ihnen in den Unterricht.

Ich passte in keiner Stunde auf, vermutlich, weil kein Lehrer mich ansprach, oder auch nur ansah.
Doch in der Pause, ging ich den nächsten Punkt auf meinem Plan durch: Dan und Runo!!

Ich wartete auf die Beiden, neben der Treppe, die von der Eingangstür auf den Hof führte.

<Sooo, Yasha, alles muss genauestens nach Plan verlaufen, sonst bin ich erledigt.>

Zuerst kam Dan an mir vorbei und als er gerade die Treppe unten war (die hat im Übrigen nur 4 oder 5 Stufen) kam Runo, der ich dann, so lieb wie ich war, ein Bein stellte, sodass sie schreiend durch die Luft flog.
Romeo-äh- Dan drehte sich natürlich sofort um, damit er seine Julia-öhm- Runo auffangen konnte.
Gemeinsam gingen sie zu Boden, Runo direkt auf ihm und sie sahen sich tiiiiief in die Augen.

„D-Danke!“ stotterte Julia-ehm- Runo, verdammt noch mal!!!
„Küsst euch, küsste euch, küsste euch….“ trällerte ich leise vor mich hin und beobachtete die Beiden, die sich immer näher kamen.
Plötzlich stand Julie neben mir und stimmte mit ein.
„Küsst euch, küsst euch, küsst euch-“ und dann erhörten sie uns endlich!!!!!
„YEAH!!!!“ schrien ich und meine grauhaarige Gehilfin und hüpften im Kreis herum.

<Ooookayyyy!! Jetzt fehlen nur noch Ace und Mira auf meiner Liste!!! Aber wie soll ich das schaffen… Ach ich lass mir spontan was einfallen!!!>

Es klingelte und wir hatten fast unsere letzte Stunde für heute : Physik, wo wir den Test herausbekamen.(Erinnert ihr euch?? Kapitel 12)
„Also ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht von euch bin!“ begann die Lehrerin und ein Raunen ging durch die Reihen.

<Na DAS fängt ja schon mal gut an -.->

„Wir haben nur eine Einzige Eins in der Klasse und die hat unser liebes Fräulein Kurayami!“

<Halt die Klappe, Alte!!!>

Alle sahen verwundert zu mir und Shun strich mir, um seinen fragenden Gesichtsausdruck zu betonen, einmal über mein Bein.
„Sie war noch nicht einmal da, als wir den Stoff durchgenommen haben, und doch hat sie die beste Note!“

<Boaaah!!! Jetzt sei endlich ruhig, sonst erwürg ich dich!!!!>

„Außerdem hat-“
„Ist ja gut!!! Schön für dich, das ich eine gute Note hab, aber trotzdem, musst du das doch nicht so herausschreien!!!“ Ich war wütend aufgestanden und stützte die Hände auf dem Tisch ab.
„Wie redest du denn mit mir, Fräulein?!“
„Ehem, so wie ich eben rede?!? Und jetzt gib die Tests heraus, oder ich werde es tun!!“
„Also wirklich! Was denkst du denn wer du bist!!!“
„Also nach meinem Ausweis bin ich Yasha Kurayami, 15 Jahre alt, aber DAS wusstest du ja schon!!!“
„Du gehst jetzt sofort zum Rektor!!!“ Jetzt bekam ich einen Lachflash.
„Dass denkst auch nur du! Wenn ich jetzt zum Rektor gehe, werde ich ihm auch gleich sagen, dass du deine Schweigepflicht verletzt hast, indem du der ganzen Klasse von meiner Note erzählt hast! Also halt mal die Luft an und gib diese gottverdammten Tests raus!!!“ Gegen Ende begann ich immer mehr zu schreien und eingeschüchtert machte sie sich daran die dämlichen Tests auszuteilen.
„Endlich!“ rief ich aus, als ich mich wieder auf meinen Stuhl fallen ließ und mir die Schläfen massierte.

Nach der Stunde nahm ich den Test, knüllte ihn zusammen und warf ihn vor den Augen der Lehrerin in den Mülleimer.
„Warum hast du dich denn so aufgeregt?!“ fragte Mira mich, als wir nach der Schule auf dem Hof zusammenstanden und uns überlegten, was wir am Nachmittag machen sollten.
„Weil ich es einfach nicht mag, wenn man jedem von meinen Noten oder sonstigem Privatem erzählt!“ antwortete ich (leicht) angepisst.
„Aber warum warst du denn überhaupt so gut? Und wieso hast du denn Test einfach weggeworfen?!?“ Ich versuchte kläglich Julie mit meinen Blicken zu erdolchen, weil in diesem Moment unser frisches Paar daher gedackelt kam.

„Was hatte sie denn??“ fragte Hika, während sie sich an Keiths Brust lehnte und er die Arme um sie schlang.
„Sie hatte die beste Note der ganzen Klasse und hat denn Test einfach so weggeworfen!!!“ Jetzt richtete sich mein Todesblick auf Baron, doch der ignorierte mich einfach nur.
„WAS?! Du machst das immer noch?!?!“ Alle sahen Hika verwirrt an, außer mir ich überlegte mir, wie ich sie am besten zum Schweigen bringen könnte.

„Als ich bei ihr wohnte in meinem Austausch-Jahr, hat sie JEDEN, wirklich jeden Test weggeworfen oder geshreddert.“
„Thihi, ich mag den Shredder ^-^“ Alle sahen mich an als wäre ich aus einer Anstalt geflohen.
„YASHA!!! LYNC!!!“
„Och nöö, vorbei die schöne Ruhe…“ jammerte ich, als ich Crystals Stimme hinter mir erkannte.
„Das nennst du Ruhe?!?“
„Ja, Ace, DAS  nenne ich Ruhe! Problem damit?!?“ Er schüttelte den Kopf und Mira griff schnell nach seiner Hand.

<Hoppala, hab ich da was verpasst?!?>

„Seit ihr zusammen?!?“ fragte ich völlig ungehalten und starrte die beiden undefinierbar an.
„Ehem, jaa das haben sie uns vorhin erzählt, als du dich wegen Hika gefreut hast!“ klärte Runo mich auf.
„Achso… UND WARUM SAGT MIR DAS KEINER?!?!“
„LYNC!!!“  Crystal lief eiskalt an mir vorbei und auf ihren Freund -der mir in dem Moment richtig Leid tat- zu.

„O___o Öhm, ciao, ich geh sterben.“ Ich salutierte und zog ab, in die Richtung, in der ich mein Haus vermutete.
„WARTE YASHA!!! WIR TREFFEN UNS NACHHER BEI DIR!!“ schrie Julie mir noch hinterher, obwohl ich erst ein paar Schritte gegangen war.
„Alles klar *Daumen hoch heb*“  Ich lief einfach weiter, bis ich -hoffentlich- aus ihrem Sichtfeld verschwand.
„Warte doch mal auf mich, Kleine!“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast