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Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.10.2011 1.881
 
Allwissender Erzähler:

Nachdem die Beiden Yasha´s Haus hinter sich gelassen hatten, gingen sie noch bei Shun vorbei, damit er sich umziehen konnte, bevor die Blonde ihn mit sich in den Wald schleifte.

„Mach mal langsam, Kleines!“ rief der Schwarzhaarige seiner Freundin zu, doch sie drehte sich nur kurz zu ihm um, streckte ihm frech die Zunge raus und schleifte ihn einfach weiter.
„Du bist unmöglich…“ nuschelte er belustigt vor sich hin, allerdings so leise, dass sie es eigentlich nicht hätte hören dürfen…eigentlich.
„Das hab ich gehört, mein Lieber!!“ schrie sie ihm zu, ohne ihn anzusehen und lief stur weiter.

Den Rest des Weges brachten sie schweigend hinter sich, bis Yasha endlich ihr Ziel erreichte.
„Wow…“ Mehr brachte er nicht heraus, weil der Ort an dem sie waren ihn vollends in seinen Bann zog.
Vor ihnen erstreckte sich ein Wasserfall, der in einen kleinen See floss und ringsum war es von hohen Bäumen umzäunt, sodass diese Anblick der Außenwelt verwehrt wurde.
Der Wasserfall war nicht sonderlich hoch…maximal  9 oder 10 Meter.

„Und? Wie findest du´s??“ Die Blonde grinste ihren Freund, erfreut über seine Sprachlosigkeit, breit an.
Kurz darauf fing er sich jedoch wieder und blickte ihr unbeeindruckt entgegen.

„Also, eigentlich finde ich es erstaunlich, dass jemand mit deinem Orientierungssinn es überhaupt geschafft hat, einen Ort wie diesen zu finden.“ Die Blonde verzog das Gesicht, während Shun über diesen Ausdruck lachte.
„Du bist doof!“ sagte sie trotzig, schlug ihm leicht gegen den Arm und wandte ihm den Rücken zu.
„Aua!“ lachte er und wollte sie zu sich ziehen, doch sie blockte ab und lief geradewegs auf den Hang, der zum Wasserfall führt, zu.

„Wenn du dich entschuldigen willst, dann musst du mir schon folgen!“ rief sie ihm auf halben Weg zu und zog sich ihr Top über den Kopf.
Dieses ließ sie dann achtlos auf den Boden fallen und öffnete nun auch ihre Hose, welche ebenfalls zu Boden glitt.
Shun sah ihr ungläubig nach, als sie sich schließlich aus von ihren Schuhen verabschiedete und nun nur in einem blauen Bikini auf der Klippe des Wasserfalls stand.

„Das ist nicht dein Ernst, oder??“ rief er ihr zu, doch sie nickte nur grinsend, bevor sie sich Kopf vor den Abgrund hinunter stürzte und elegant ins Wasser eintauchte.
Sie warf den Kopf schwungvoll nach hinten, als sie wieder durch die Wasseroberfläche nach oben brach.
„Komm schon, Shun!! Oder kannst du etwa nicht schwimmen?!“


Shun´s Sicht:

„Von wegen!!“ Schnell zog ich mir mein Shirt über den Kopf und lief dann auf einen kleinen Felsen am Rand des Sees zu, von dem aus ich dann ins Wasser sprang und erst einmal untertauchte.

<Sie wird schon noch sehen, was sie davon hat!!>

Als ich gerade unter ihr schwamm, umfasst ich ihre beiden Fußgelenke und zog sie zu mir Unterwasser.
Sie sah mich nur wütend an und drückte mich weiter runter, während sie nach oben schwamm und nach Luft schnappte.

„Kannst wohl nicht so lange die Luft anhalten, hm?“ fragte ich sie provokant als auch ich wieder auftauchte.
„Ich wette ich schaff es länger unten zu bleiben als du!“ gab sie auch gleich patzig zurück und ich stimmte zu.
Wir tauchten gemeinsam unter und lieferten uns ein Blickduell, bis mir schließlich doch der Sauerstoff knapp wurde und ich an die Oberfläche musste.

Keuchend hielt ich mich über Wasser und wartete darauf, dass auch sie endlich wieder hochkam…Sie hatte ja gewonnen…
Plötzlich umfasste mich etwas von hinten und ich spürte einen warmen Atem in meinem Nacken.

„Suchst du etwa nach mir??“ flüsterte sie mir zärtlich ins Ohr und ich drehte mich um, damit ich sie ansehen konnte.
„Wie schaffst du das?“ fragte ich sie, weil sie noch nicht mal tief einatmen musste, um wieder richtig Luft zu bekommen.
„Sängerlungen.“ sagte sie schlicht und mir ging ein Licht auf.

<Stimmt! Dafür braucht man ja auch einiges an Ausdauer…>

Meine Gedanken wurden unterbrochen, als sie mich zu sich zog und ihre Lippen leicht auf meine legte.
Automatisch umfasste ich ihre Hüfte und drängte mich enger an sie, was im Wasser allerdings nicht ganz so einfach war.

Ruckartig zog sie ihren Kopf zurück und sah mich diabolisch an.
„Was ist?“ Ich war völlig verwirrt, über ihren plötzlichen Wandel, doch anstatt mir zu antworte, zog sie mich wieder unter Wasser.
Dort kam sie mir wieder näher und küsste mich fordernd, weshalb ich verwundert die Augen aufriss, aber trotzdem mit ihr unten blieb.
Als mir dann aber die Luft knapp wurde, zog ich sie mit mir hoch und löste mich gezwungenermaßen von ihr.

„Und was hat das jetzt gebracht??“ fragte ich sie völlig außer Atem, doch sie grinste mir nur entgegen.
„Ich wollte nur wissen, wie es ist, wenn man unter Wasser geküsst wird^^“

<-.- Hätte ich mir ja denken können, das es nur so etwas Banales ist!>

„Komm mit!“ Sie umfasste mein Handgelenk und zog mich mit sich ans Ufer, oder zumindest soweit, das wir wieder Boden unter den Füßen hatten.
Blitzschnell drehte sie sich dann wieder um und lehnte ihren Kopf, wie auch ihre Hände gegen meine Brust.
Meine Hände wanderten währenddessen ihren Rücken auf und ab und mein Kopf ruhte auf ihrem.

Wir hätten Ewigkeiten so da stehen können… Naja ich zumindest…
„Shun?“
„Was ist denn, Kleine?“ Sie drückte mir bei ‚Kleine‘ einen Kuss auf die Brust.
„Ich liebe dich…“ Ich antwortete nicht, sondern legte meine Hände an ihre Wangen und zog ihr Gesicht zu mir, während ich mich herunterbeugte, bis unsere Lippen sich trafen.
Genießerisch schlossen wir die Augen.
„Ich liebe dich auch…“ nuschelte ich gegen ihre Lippen, als wir uns lösten und lehnte meine Stirn gegen ihre.
„Ihr seid ja soo süß!!“


Yasha´s Sicht:

<WTF?! Was war das?!?>

Ich stieß einen spitzen Schrei aus, drehte mich ruckartig um und verlor anschließend das Gleichgewicht, weshalb ich nun im Wasser saß, und funkelte unsere Bakugans böse an.
Mein lieber Freund fand das alles anscheinend ganz witzig, so wie er da vor sich hin lachte.

<Die haben wir ja ganz vergessen!!! Man, ist der nett!! Die unterbrechen uns und er lacht sich einen ab!!>

„Warum verdammt musstet ihr mich so erschrecken?!?“ keifte ich die Beiden dann wütend an und hätte ihnen am liebsten den Hals umgedreht… nur blöd, das sie keinen haben.
„Komm, ich helf dir auf.“ Shun hielt mir die Hand hin, welche ich dann mit einem fiesen Grinsen annahm und ihr zu mir nach unten zog.
„Ha! Jetzt lachst du wohl nicht mehr!!“ grinste ich triumphierend, doch er grinste mich nur an.
„Nein, aber jetzt kann ich etwas anderes machen!!“ Er drehte sich schnell so, dass er auf mir liegt und presste dann verlangend die Lippen auf meine.

Ich hätte ja meine  Arme um seinen Hals gelegt, aber das käme gerade ganz schlecht, weil ich mich auf denen abstützen musste, sonst wären wir beide untergegangen.
Hinter uns räusperte sich plötzlich etwas und ich drehte meine  Kopf ein Stück zur Seite, sodass wir uns voneinander lösen mussten… Naja zumindest ich, er wanderte mit seinen Küssen einfach an meinem Hals entlang.

„Vorschlag, ihr verschwindet und lasst uns in Ruhe. Na, wie wär´s?!“  Keine Antwort…

<Entweder sie denken darüber nach oder sie sind schon weg… Ich bin zu faul jetzt nachzusehen…>

„Nein, wir bleiben hier.“
„Na ganz tollig….“ Shun kicherte an meinen Hals und blitzschnell wandte ich meinen Blick zu ihm um ihn anzufunkeln.
„Wehe du fällst mir in den Rücken!“ knurrte ich, doch das interessierte ihn herzlich wenig.
„Warum, was willst du dann machen?!“ Er zog eine Augenbraue hoch und sah mir provokant entgegen.
„Dann das!“ Ich wich blitzschnell zurück, sodass nur noch meine Füße im Wasser waren und er mich beleidigt ansah.

„Tja, kommt davon!“ grinste ich frech, doch das ließ er sich nicht gefallen.
Er stand auf, kam zu mir und blieb direkt über mir stehen.
„Bleib genau so stehen, dann blendet die Sonne mich nicht!“ sagte ich, legte den Kopf auf den weichen Sandboden und schloss die Augen.
Doch das hätte ich lieber nicht getan…

Bevor ich mich versah strahlte die Sonne mir wieder entgegen, ich spürte eine komische Last auf mir und dann war die Sonne wieder weg.
Als ich die Augen wieder öffnete sah ich direkt in ein paar Braune.

„Du kannst es nicht lassen oder?!“  Er schien kurz nachzudenken, doch ich kannte die Antwort schon.
„Nein.“ grinste er und küsste mich verführerisch und verlangend.
Ich verschränkte meine Hände an seinem Nacken und zog ihn so noch weiter zu mir.
Er begann mit einer Hand an meiner Seite entlang zu streichen.
Vom Arm, über die Taille weiter zur Hüfte, bis zum Oberschenkel und wieder zurück.
„Genau deshalb werde wir nicht gehen! Ich glaube nämlich nicht, das dein Vater schon Enkelkinder will!!“


Shun´s Sicht:

Sie erstarrte und löste sich schnell von mir, um ihr Bakugan hochrot anzusehen.

<Moment mal… Sie ist rot!!!>

„Was soll der Mist, Nightmare?!?“ ging sie ihren Partner an, doch ich grinste nur vor mich hin.

<Sie ist rot, sie ist echt rot geworden! Ich hätte nie gedacht, dass DAS mal passiert!!!>

„Was grinst du denn so?“ fragte sie mich und hatte den Kopf schief gelegt, was, wenn man bedenkt das sie auf dem Boden lag, echt süß aussah.
„Ach nichts…“ meinte ich nur und schüttelte leicht den Kopf.
„Bestimmt hat er es sich gerade vorgestellt!!“ spottete Nightmare und ich sah ihn nur fragend an.
„Was vorgestellt?!“ Ich hatte gar nicht aufgepasst, was genau er gesagt hatte, das Einzige was zählte, war das sie rot geworden ist.
„Du hast nicht zugehört stimmt´s, Shun?“ Ich sah kopfschüttelnd zu Skyress.
„Sag es ihm Yasha!!“
„Vergiss es, Nightmare!“ Ihre Stimme war mindestens eine Oktave zu hoch.
„Was denn! Jetzt sagt schon!!“ Ich sah zwischen den Dreien hin und her, wobei meine blonde Freundin nur rot zur Seite schaute.

„Er hatte gesagt, er würde nicht weggehen, weil er denkt, das Kakashi noch keine Enkelkinder will…“ Erst nach ein paar Sekunden verstand ich Skyress` Worte und wurde mindestens genauso rot wie die Blonde.
„Achso…“ meinte ich nur und sah ins Leere.
„Hihi, du siehst süß aus wenn du rot bist!“ Yasha drückte mir einen Kuss auf die Wange und nur deshalb sah ich sie wieder an.

„Kommt schon! Ihr solltet so langsam wieder gehen. Es wird so langsam kalt, sonst werdet ihr noch krank!!“
„Boah, nerv nicht Nightmare!!“ motzte die Blonde unter mir und ich musste schmunzeln.
„Was?“ fragte sie mich zuckersüß  und sah mich mit ihrem Hundeblick an.
„Ich find es einfach süß, wenn du dich aufregst!“ antwortete ich ihr, stand auf und zog sie gleich mit auf die Beine.

Während ich mich wieder anzog, suchte sie sich ihr Kleider erst einmal zusammen und zog sie auch gleich an.
„Nightmare, ich verlasse mich darauf, dass du den Weg kennst! Also, musst du mich heimführen.“
„Warum muss ich jetzt herhalten?“
„Ehem, weil meine Orientierung gleich null ist?“
„Ja und was kann ich dafür?!“ Sie funkelten sich gegenseitig böse an.

„Man bin ich froh, dich als Partnerin zu haben!“ sagte ich zu Skyress, die genauso wie ich die Beiden beobachte hatte.
Wir machten uns gemeinsam auf den Weg, trennten uns aber an meinem Anwesen.
Ich und Yasha gaben uns noch einen innigen Kuss, bevor Nightmare sie dazu drängte weiter zugehen.

<Wenigstens sehe ich sie morgen wieder…>
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