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Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
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Dieses Kapitel
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22.10.2011 1.421
 
Shun`s Sicht:

Wir saßen nebeneinander auf Yasha´s Sofa.
Ich sah sie immer noch fragend an, doch sie schaute nur aus dem Fenster.
„Also. Was hast du ihm versprochen?“ Ich verfiel schon wieder in meinen herrischen Ton.
Sie hielt mir einen ihrer Arme hin und ich starrte fassungslos auf die zahlreichen kleinen Narben, die schon fast verblasst waren.
„Ich hab ihm versprochen damit aufzuhören …“ sagte sie leise, während ich über ihren Arm strich.

„Warum ist mir das nicht aufgefallen?“ fragte ich mich selbst und runzelte die Stirn.
„Weil du nicht danach gesucht hast…“ Sie sah wieder zu mir und ich schaute auf.
„Ich wusste, dass dich die ganze Sache mit deiner Mutter und die mit den Pflegefamilien nicht kalt lassen konnte.“ Sie nickte kaum merklich.
„Aber ich hab es gut versteckt! Man hat mir nie etwas angemerkt. Casey war der Erste, der es bemerkt hat.“ Ich zog sie zu mir und schloss sie in meine Arme.
„Ich will, dass du es mir auch versprichst, okay?“ Sie nickte nur und klammerte sich an mich.
„Versprochen. Aber dann musst du mir versprechen, dass du mich nicht verletzten wirst.“
„Das würde ich nie….“

<Ich habe sie noch nie so verletzlich gesehen. Sonst ist sie immer so fröhlich und voller Lebenskraft. Aber es war mir schon klar, dass sie nicht so herzlos und kalt sein kann. Nur das sie so weit geht… das hätte ich nicht mal ihr zugetraut.>

„Shun? Hast du heute noch was vor?“
„Wenn mein Großvater nicht auf die Idee kommt vorbei zu schauen, dann nicht.“ Sie kicherte.
„Dann ist ja gut, denn ich hab etwas mit dir vor!“ Ich sah misstrauisch zu ihr herunter und zog eine Augenbraue hoch.
„Und was?“ Sie kniete sich vor mich hin und gab mir einen kurzen, süßen Kuss.
„Das wirst du schon noch sehen!“ Wieder legte sie ihre Lippen auf meine.
Als sie sich lösen und aufstehen wollte, zog ich sie wieder zurück.
„Wehe, du haust jetzt ab!“ sagte ich bestimmend und sie grinste mich an.


Allwissender Erzähler:

Yasha kniete sich wieder vor ihren schwarzhaarigen Freund und er zog gleich ihr Gesicht  zu sich, um sie wieder zu küssen.
Die Blonde beugte sich immer weiter nach vorne und drängte ihn dadurch weiter nach hinten, an die Lehne des Sofas, gegen welche er sich dann fallen ließ.
So konnte sie sich auf ihn setzte und er legte sogleich seine Hände auf ihre Oberschenkel, die genau neben seinen Hüften Platz gefunden hatten.
Sie legte während des Kusses die Hände auf seine Brust und wanderte dann aber immer weiter runter an den Saum seines T-shirts.
Dort angekommen fuhr sie mit beiden Händen ein wenig unter sein Shirt und löste den Kuss, um ihn mit gesenktem Kopf von unten her bittend anzusehen.

„Darf ich?“ Sie griff in den Stoff und schob ihn um wenige Millimeter nach oben.
Er antwortete nicht sondern richtete sich kurz auf und zog sich sein Shirt über den Kopf.
Yasha gab ihm daraufhin einen weiteren, intensiven Kuss und fuhr währenddessen mit einer Hand zart über seine Bauchmuskeln.
Shun löste den Kuss und wanderte mit seinen Lippen ihren Hals herunter zu ihrem Schlüsselbein, was sie leicht keuchen ließ.
Gleichzeitig schob er ihr Kleid ein Stück nach oben, ließ dann aber abrupt von ihr ab.

„Tut mir leid. Ich hätte das nicht so überstürzen sollen…“ sagte er dann und sah in ihre violetten Augen.
„Macht ja nichts. Ich glaube niemand außer dir hätte von selbst aufgehört.“ Wieder legten sich ihre Lippen aufeinander, doch dann stand sie, obwohl Shun heftig protestierte, auf und ging in ihr Ankleidezimmer.
„Warte bitte kurz.“


Shun´s Sicht:

<Ich hätte es noch nicht so weit kommen lassen dürfen, obwohl sie ja nichts dagegen gesagt hat. Trotzdem war es noch zu früh, auch wenn wir uns schon seit Ewigkeiten kennen…>

Sie trat wieder ins Zimmer und trug nun schwarze Hotpants und ein weißes Top, durch welches ich die Züge eines blauen Bikinis erahnen konnte.
„Muss das sein?“ Ich sah sie leicht gequält an, während sie ihre langen Haare zu einem hohen Zopf band.
„Du weißt doch gar nicht, was ich vorhabe!!“ beschwerte sie sich und ich rollte nur mit den Augen.
„Ich sehe doch, dass du einen Bikini anhast. Das heißt, dass du mit mir schwimmen gehen willst!“
„Nicht unbedingt! Den hab ich nur zur Sicherheit an…Falls ich ins Wasser falle, was bei meinem Glück sowieso passiert…“

<Da hat sie recht…>

„Na schön und was willst du dann machen?“ ich verschränkte die Arme vor der Brust.
Sie kam auf mich zu, beugte sich zu mir herunter, küsste mich aber nicht.
„Das erfährst du schon noch früh genug.“ murmelte sie gegen meine Lippen und ich überbrückte die letzten Millimeter, zog sie zu mir aufs Sofa und drehte uns so, dass sie unter mir lag.

Als ich den Kuss löste, begann sie wieder mit ihrer Hand über meinen Bauch zu fahren.
„Daran könnte ich mich durchaus gewöhnen…“ grinste sie und drehte sich ohne Vorwarnung um, sodass sie nun wieder auf mir saß.
„…aber so ist besser!“


Yasha´s Sicht:

Ich beugte mich zu ihm herunter und wieder verschmolzen unsere Lippen miteinander.
Schon bald stieß Shun mit seiner Zunge gegen meine Lippen und bat um Einlass, welchen ich nur zu gern gewährte.
Zuerst stupsten wir uns nur sanft an oder streichelten uns gegenseitig, doch nach einer Weile wurden wir beide fordernder.
Er zog mich immer weiter zu sich nach unten, doch noch konnte ich mich halten.

Plötzlich klopfte es an der Tür, wir lösten uns widerwillig und ich setzte mich wieder aufrecht hin.

<Ich glaube ich töte denjenigen, der jetzt da draußen steht!!>

„Was ist?!?“ keifte ich den Türklopfer an und dann öffnete mein Vater langsam die Tür.
Als Kakashi sah, das ich auf Shun, der hatte sich inzwischen auf die Ellenbogen gestützt, hatte sein Shirt aber immer noch nicht wieder an, saß, verzog er kurz das Gesicht.
„Was willst du?!?“ Es war mir absolut egal, das Shun meinen Vater peinlich berührt ansah.
„Ich wollte nur fragen, ob du  mich heute den ganzen Tag mit deiner Anwesenheit  beehrst, oder ob du noch etwas vorhast.“
„Jaa, ich geh noch weg und jetzt raus!!“ Er sah noch kurz zwischen Shun und mir hin und her bevor er  schließlich verschwand.

„Endlich..“ knurrte ich und Shun sah mir provokant entgegen.
„War es denn so schlimm, dass er uns gestört hat?“ Jetzt sah ich ihn böse an, doch das ignorierte er gekonnt.
Blitzschnell drehte er sich und lag nun wieder auf mir.
„Hey!!“ beschwerte ich mich, schlang aber trotzdem meine Beine um seine Hüften.
„Denkst du nicht, wir sollten so langsam mal los?“


Shun´s Sicht:

Grinsend lag sie unter mir.
„Jetzt willst du also doch mit mir schwimmen gehen!!“ sagte sie erfreut.
„Nein, ich will nur noch so eine peinliche Aktion mit deinem Vater vermeiden.“ Sie runzelte die Stirn und ich musste schmunzeln.
„Na gut…“ meinte sie nur, zog mich aber dann wieder zu sich herunter, bis unsere Lippen sich trafen.
Wieder klopfte es und wir lösten uns murrend.

„Kann man in diesem verdammten Haus nicht EINMAL  seine Ruhe haben!?!“ Ich wollte mich noch von ihrer Umklammerung befreien, doch das ließ sie nicht zu.
Wieder stand Kakashi in der Tür und wieder betrachtete er uns abschätzend.

<Wie muss das wohl für ihn aussehe? Ich meine… Ich liege hier ohne Shirt auf seiner Tochter und sie umklammert meine Hüften mit ihren Beinen…>

„Das Paket deiner Pflegeeltern ist da und-“
„Schön für dich! Tschüss!!!“ keifte sie und er verließ ohne weitere Worte den Raum.
Die Blonde lag nun grummelnd und mit verschränkten Armen unter mir.
Ich lachte kurz auf.
„Komm schon, Kleine.“ Ich stand auf und durch ihre Umklammerung wurde sie natürlich automatisch mitgezogen.

Als sie wieder Boden unter den Füßen hatte, grinste sie mich breit an.
„Was ist denn?“ fragte ich sie verwirrt und sie kicherte kurz.
„Du hast mich ‚Kleine‘ genannt!“ sagte sie und lächelte mich zuckersüß an.
„Warum denn nicht?!“ meinte ich ebenfalls lächelnd.

Ich zog mir wieder mein T-Shirt an und als ich mich zu ihr umdrehte, sah sie mir beleidigt entgegen und zog einen Schmollmund.
„Was hab ich jetzt wieder getan?“ fragte ich halb im Spaß, halb ernst.
„Du hast dein Shirt wieder angezogen!“ nuschelte sie und drehte den Kopf beleidigt weg.
Kichernd ging ich auf sie zu und zog sie zu mir.
„Ach komm schon! Dein Vorhaben beinhaltet doch garantiert, dass ich wieder ohne Oberteil da stehe oder?“ Sie verfiel kurz in ihre Denkerpose und grinste mir dann aber fröhlich entgegen.
„Stimmt! Dann sollten wir jetzt gehen!!“
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