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Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.10.2011 1.588
 
Allwissender Erzähler:

„Meinst du nicht, es fällt auf, wenn du hier oben bei mir schläfst?“ Yasha zog eine Augenbraue hoch und sah direkt in Shun´s braune Augen.
„Nicht wirklich. Casey schläft bestimmt schon und James und Kayla werden es sowieso nicht bemerken. Die sind vermutlich zu sehr miteinander beschäftigt.“ meinte er nur und sie lächelte ihn sanft an, bevor sie die Hände auf seine Brust legt, sich auf die Zehenspitzen stellt und ihn leicht küsst.
„Da könntest du Recht haben.“ Er legte seine Arme um sie und küsste sie, diesmal richtig.

Der Kuss wurde immer intensiver und leidenschaftlicher, bis sie sich aus Luftmangel lösten und Yasha wieder auf ihre Füße sank.
Shun bemerkte, dass es sie einiges an Anstrengung kostet, sich die ganze Zeit auf den Zehenspitzen zu halten, also drängte er sie zum Flügel und hob sie hoch, sodass sie sich darauf setzten konnte.

„So besser?“ Sie antwortete nicht, sondern küsste ihn wieder und mindestens genauso leidenschaftlich wie zuvor.
Er stützte eine Hände auf den Flügel, die andere auf ihren Rücken und beugte sich so weiter zu ihr hin, während sie die Beine um seine Hüften schlang und die Hände um seinen Hals legte, um ihn näher zu sich zu ziehen.
Sie verharrten so eine gefühlte Ewigkeit, unfähig voneinander abzulassen.

Egal was sie taten, immer wieder fanden sich ihre Lippen und immer wieder wurde es ein intensiveres Gefühl, das durch ihre Körper strömte.
Nach einiger Zeit verlagerten sie das Ganze, indem Shun ihre Oberschenkel umfasste und sie zu dem großen Sofa trug.
Dort angekommen legte er sie sanft hin, natürlich ohne seine Lippen von den ihren zu lösen.

Er lag über ihr, stützte sich aber mit einer Hand neben ihrem Kopf ab, die andere platzierte er an ihrer Taille.
Nach kurzer Zeit öffnete Shun seinen Mund und stieß mit seiner Zunge zaghaft gegen die Lippen von Yasha.
Auch sie öffnete ihre Lippen und langsam entwickelte sich daraus ein heißer Zungenkampf.

Sie zog ihn immer mehr zu sich herunter, bis er sich nicht mehr halten konnte und neben ihr auf das Sofa fiel.
Sie kicherte leise vor sich hin.
„Doch nicht so stark?“ fragte die Blonde provokant, doch der Schwarzhaarige lächelte ihr nur sicher entgegen.
„Nur, weil ich nachgegeben habe, heißt das nicht automatisch, das ich nicht stark genug war, um mich zu halten. Außerdem wurde ich ja schließlich abgelenkt!“ Er strich ihr eine blonde Strähne aus dem Gesicht und sah in ihre tiefvioletten Augen.
Sie tat es ihm gleich.

„Weißt du eigentlich, dass du wunderschön bist?“ Sie lächelte ihn liebevoll an und er schien zuerst ein wenig überrascht über ihre Worte, gab ihr aber dann einen  sanften Kuss auf die Stirn.
„Das ist nur so, weil ich bei dir bin…“ murmelte er an ihr Ohr und legte eine Hand unter ihr Kinn um es so anzuheben, dass er sie wieder küssen kann.
Sie krallte sich in seinem T-shirt fest und er legte eine Hand auf ihre Hüfte, wanderte aber ganz langsam herunter zu ihrem Oberschenkel.

Als sie sich nach einer Weile lösten schmiegte Yasha sich enger an seine Brust und schloss die Augen.
Er strich ihr sanft über den Kopf, bevor er sein Kinn auf eben diesen legte und ebenfalls seine Augen schloss.
So schliefen sie dicht beieinander ein.


Shun`s Sicht:

Ich wurde von den Sonnenstrahlen, die durch das Glasdach fluteten aufgeweckt  und sah als erstes zu meiner blonden Freundin herunter.

<Sie sieht so süß und friedlich aus, wenn sie schläft…>

Ich versuchte mich aufzurichten, schaffte es aber nicht, weil Yasha sich noch immer in mein T-shirt gekrallt hatte.
Also ließ ich mich leicht kichernd wieder nieder und legte die Arme um die Blonde.

Ich konnte hören, wie unten jemand die Tür öffnete.
„Kayla!! Aufstehen!!“ rief Crystal der, anscheinend immer noch schlafenden, Schwarzhaarigen zu und ich musste schmunzeln.
„WAS SOLL DER MIST, CRYSTAL?!?! WIE KANNST DU ES WAGEN, MICH SO FRÜH AUFZUWECKEN!!!!!“
Yasha zuckte kurz in meinen Armen zusammen, setzte sich auf und sah sich verschlafen um.

Ich setzte mich ebenfalls auf und sie lehnte auch gleich ihren Kopf gegen meine Brust.
„Ich hoffe du hast das auch gehört, sonst werd ich jetzt vermutlich endgültig irre…“ nuschelte sie vor sich hin und ich kicherte kurz.
„Keine Sorge, ich hab es auch gehört.“ Sie hob den Kopf und legte ihre Lippen leicht auf meine, doch das blieb nicht lange so…

„MACH MAL RUHIG, KALYA!!! AUSSERDEM IST ES SCHON 11 UHR, ALSO HÖR AUF MICH ANZUSCHREIEN!!!!“
Die Blonde löste den Kuss, knurrte ‚Crystal!‘, stand auf, ging zu der Klappe und öffnete sie .
„SEID RUHIG, ALLE BEIDE!!! ES GIBT LEUTE, DIE NOCH SCHLAFEN WOLLEN!!!!“ schrie sie hinunter und knallte dann die Klappe wieder zu.

Ich konnte mir ein kleines Lachen nicht verkneifen und wurde deshalb böse von ihr angesehen.
„Das findest du wohl witzig, hm?“
„Ehrlich gesagt, ja.“ Ich ging auf sie zu, legte meine Hände auf ihre Hüften und zog sie so näher zu mir hin.
Reflexartig hob sie ihren Kopf, stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste mich wieder, nur diesmal intensiver und leidenschaftlicher.
Und wieder wurden wir unterbrochen.

„JETZT HAU AB UND LASS MICH SCHLAFEN, CRYSTAL!!!“
„YASHA HAT DOCH ABER GESAGT, DASS WIR RUHIG SEIN SOLLEN!!!!“
„MIR DOCH EGAL!!!!“
Wir lösten uns widerwillig und uns beiden entfuhr ein Knurren.
„Jetzt reichts!!“ Die Blonde stürmte wütend zur Klappe, riss sie auf und sprang die Treppe herunter.
Ich folgte ihr bis zur Klappe und setzte mich dann auf die Treppe, um die Mädchen beobachten zu können.

„SEID ENDLICH RUHIG ODER ICH WERDE EUCH BEIDE AN DIE LÖWEN IM ZOO VERFÜTTERN!!!!“
„WOHER WILLST DU DENN WISSEN, DASS ES HIER EINEN ZOO GIBT, YASHA?!?!?!?!?!?“
„DANN LASS ICH EBEN EINEN BAUEN, KAYLA!!!!“
Die Übrigen waren inzwischen auch ins Zimmer getreten und sahen belustigt zu, wie Yasha und Kayla sich schreiend gegenüberstanden.

Plötzlich kam ein verschlafener -und nasser- Kakashi ins Zimmer.
„SEID RUHIG, IHR ZWEI!!!!“
„HALT DIE KLAPPE, KAKASHI!!!“ schrien die Mädchen synchron.
„DANN VERSCHWINDET WENIGSTENS AUS MEINEM ZIMMER!!!!“
„DAS IST MEIN ZIMMER UND JETZT HAU AB!!!!“
Kayla war inzwischen unfähig weiter zu streiten, denn sie lag, wie fast jeder, lachend auf dem Boden.
Nur Yasha und ihr Vater stierten sich böse an, bis Kakashi sich kurz im Zimmer umsah, rot wurde und schweigend verschwand.  
„JAAAA VERZIEH DICH!!!!“ brüllt die Blonde ihm noch hinterher und ich kam die Treppe herunter zu den Anderen.


Yasha´s Sicht:

<Wie dämlich kann man denn bitte sein?!? Das ist ja schon fast ein Fall für die Klapse… aber eben nur fast…>

„Morgen! :3“ Ich sah Crystal absolut gefühllos an, drehte mich um und warf mich auf mein großes Bett.
„Ich will schlaaaaaafen!!!!“  Ich spürte wie irgendetwas neben mir landete, drehte meinen Kopf in die Richtung und starrte direkt auf Kayla´s Hinterkopf.

„Was machst‘n du hier?“ fragte ich sie verwirrt.
„Ich back grade Kuchen! Nach was sieht’s denn aus?!?“ Ich verzog das Gesicht , drehte mich beleidigt weg und schloss die Augen um endlich wieder zu schlafen.

Plötzlich packte mich etwas an der Hand und ich schreckte auf, bereit denjenigen anzuschnauzen, doch ich hielt meinen Mund, als ich direkt in Shun´s braune Augen sah.
„Aufstehen.“ sagte er bestimmend und ich nickte nur benommen.

<Ahhhhh, wie ich diesen Tonfall liiiiiiiebe!!!!>

Ich setzte mich auf, piekste Kayla in die Seite, wodurch sie  zusammen zuckte, und wurde dann von meinem schwarzhaarigen Freund vom Bett und auf die Beine gezogen.
James nahm die Schwarzhaarige ebenfalls an der Hand und half ihr aufzustehen.

<Wie süüüüß!!! Wenn die jetzt noch nicht zusammen sind, weiß ich auch nicht!!!>

Ich stapfte an den Anderen vorbei zu meinem Sofa, schmiss mich darauf, schnappte mir die Fernbedienung und begann durch die Kanäle zu zappen.
Vor mir räusperte sich plötzlich jemand und ich hob langsam meinen Blick und sah… eine wütende Crystal, die mit Lync händchenhielt.
Ich ignorierte ihren wütenden Blick gekonnt.

„Hör auf dich so breit zu machen!!“ keifte sie mich an, doch ich sah ihr mit glitzernden Augen entgegen.
„Okay!!“ ich rutschte langsam von der Couch und setzte mich auf einen Sitzsack, mein Blick immer noch auf die Beiden gerichtet.
Sie ignorierten mich aber glücklicherweise.
Crystal setzte sich auf Lyncs Schoß und gab ihm einen sanften Kuss.

Das gab mir den Rest.
Ich sprang auf, hüpfte im Zimmer herum und trällerte vor mich hin.
Natürlich beobachteten mich alle besorgt.

„Thihi, wie süß!“ meinte ich, als ich schließlich doch stehen blieb.
„Was denn?“ fragte Runo mich verwirrt.
„Na die Beiden!“ Ich zeigte auf die Frischverliebten.
„Hab ich sonst noch was verpasst?!?“
„Nö!“ machte Kayla grinsend, hielt aber immer noch James Hand und auch er grinste mir fröhlich entgegen.
„Ahhhhhhhhhhhh, putzelig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ Wieder begann ich herum zu springen.

<Man hab ich viel verpasst, als ich geschlafen hab!!!!>


Allwissender Erzähler:

Nachdem Crystal und Kayla ihrer Freundin erzählen mussten, wie das kam , gingen alle zusammen noch unten Frühstücken.
Danach gingen alle(außer Shun)  wieder nachhause, weil Yasha ihre Ruhe haben wollte.

Der Einzige, der noch kurz blieb, war Casey.
„Bevor ich gehe, zeigst du mir noch deine Arme.“ sagte er herrisch zu der Blonden und sie hielt sie ihm hin.
Er nahm sie und musterte sie genauestens.
Er strich über ein paar feine, kaum mehr zusehende Narben.

„Zufrieden?“
Er nickte.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du dein Versprechen hältst.“ Sie verdrehte die Augen und sah ihm skeptisch entgegen.
„Wie du siehst, tue ich es doch.“
„Ich bin stolz auf dich!“ Sie umarmte ihn noch mal und ging drehte sich um.

Wie erstarrt blieb sie vor Shun stehen.
„Was meinte er für ein Versprechen?“
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