Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wege der wahren Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Dan" Kuso Julie Makimoto Runo Misaki Shun Kazami
22.10.2011
20.01.2012
33
55.838
 
Alle Kapitel
87 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.10.2011 1.777
 
Shun’s Sicht:
Nach gut 2 Stunden kam Yasha wieder zurück auf das Anwesen und mein Großvater wurde schon wieder rot vor Wut, aber er beherrschte sich.
„Na, hast du dich genug abreagiert?“ fragte Kakashi sie auch gleich „Ich hoffe du hast nicht zu viel Schaden verursacht…“
„Ja, es geht mir jetzt viel besser und nein, ich habe mich zurückgehalten!“ Plötzlich war sie wie ausgewechselt.
Sie lächelte uns fröhlich an und ich warf Dan einen leicht verwirrten Blick zu, doch der zuckte nur mit den Schultern.

Yasha’s Haare, die sie inzwischen geöffnet hatte wehten leicht im Wind, umspielten ihr schönes Gesicht und ich verlor mich für einen kurzen Moment in ihren wunderschönen, violetten Augen.

„Gut, dann können wir ja auf die Sache von vorhin zurückkommen…“ riss mich mein Großvater aus meinen Gedanken.
„Ja, also ich bin immer noch der Meinung, dass meine Yasha stärker als Shun ist.“ Kakashi sah ihn herausfordernd an.

„DEINE Yasha?“ fragte sie ihren Vater empört. <Nicht schon wieder….> dachte ich schon, doch sie beherrschte sich.  
„Entschuldigung, aber es bleibt bei meiner Aussage.“ erwiderte Kakashi darauf.
„Finden wir es heraus! Shun! Yasha! Ihr werdet gegeneinander kämpfen!“ sagte daraufhin mein Großvater.

„Mir gefällt dein Ton nicht, Opa. Entweder du fragst freundlich oder ich mache gar nichts.“ Anstatt auszuraste, wie ich erwartet hatte, sprach sie ruhig und hatte ihre Hände in die Hüften gestützt.

„NA WARTE, DU GÖ-“ sie unterbrach ihn durch ein räuspern und er fuhr netter fort.
„Hättest du BITTE die Güte gegen meinen Enkel anzutreten??“ Ich war überrascht, dass mein Großvater auch mal jemanden bitten kann.
Yasha grinste zufrieden und sagte noch „So gefällt mir das schon besser!“ bevor sie mich aufforderte, zu ihr zu kommen.

Yasha’s Sicht:
Shun stand ohne Widerstand auf und kam zu mir.
Ich musste unfreiwillig lächeln.

„Also! Dann fangt an!“ Ich warf dem Alten einen bösen Blick zu, worauf er sich verbesserte „Könntet ihr nun bitte beginnen?“

Ich grinste zufrieden und drehte mich schließlich zu Shun um.
Ich wusste genau, dass ich ihn besiegen kann, doch das würde dem Garten nicht soo gut bekommen.

<Der kleine Teich und die Felsen könnten zu einem Nachteil und einer Behinderung werden, aber ich schaffe das schon!!>

„Bereit?“-„Dich fertig zu machen? Immer doch!“ antwortete ich ihm selbstsicher.
„Dann lass uns anfangen!“ Er lief mit Höchstgeschwindigkeit auf mich zu und wollte mir gerade einen Schlag in den Magen verpassen, doch ich war schneller, stand hinter ihm und trat ihn in den Rücken.
Er wäre fast hingefallen, doch er rollte sich ab, sprang hoch und startete einen Luftangriff.
Mit einem Rückwärtssalto landete ich auf der Mauer, die das Anwesen umgab.
Natürlich folgte Shun mir.

Nach ungefähr einer Stunde wurde mir das Katz-Maus-Spiel zu langweilig und ich startete einen Angriff.
Ich verpasste ihm einen Tritt in den Magen, sodass er einige Meter weit nach hinten geschleudert wurde.

„Komm schon, Shun! Das ist echt langweilig! Jetzt streng dich mal mehr an! Dieser Kampf ist erst beendet, wenn einer von uns gewonnen hat!!“ versuchte ich ihn zu motivieren.
„Ich habe nicht vor den Kampf vorzeitig zu beenden, schließlich will ich dich besiegen, Yasha!“Er sah mich mit einem unwiderstehlichen Lächeln auf den Lippen an, welches mich für einen Moment aus dem Konzept brachte.

Durch meine Unachtsamkeit, landete er einen Treffer und ich knallte mit dem Rücken an einen der Felsen, die um den kleinen Teich gestellt waren.

<Er hält sich zurück!!> Ich war überrascht über diese Erkenntnis und sah ihn dem entsprechend doof an.

Er lächelte nur lieb zurück.

<Verdammt, warum macht er das!!> Ich verstand die Welt nicht mehr…
Wir sollten doch RICHTIG gegeneinander kämpfen!...Oder??
<Hm…wenn ich gegen ihn gewinne, nur weil er sich zurückhält, heißt das er ist vielleicht besser als ich!! Das darf nicht sein!! Ich MUSS besser sein!!! (wiiiinziges bisschen arrogant)>

Ich beschloss mich auch zurückzuhalten, damit es fairer ist.
Nach einer weiteren halben Stunde waren wir beide schon ziemlich fertig und hatten auch schon einiges einstecken müssen.

Also setzte ich zum finalen Schlag an.

Ich lief auf ihn zu, verpasste ihm ein paar Schläge in den Magen, von denen er viele abwehrte, und trat ihn schließlich mit so einer Kraft, dass er an den Felsen, mit dem ich schon Bekanntschaft gemacht hatte, flog.
Ich wusste, dass er sich wieder aufrappeln würde.
Deshalb sprintete ich zu ihm und drückte ihn mit meiner letzten Kraft an den Felsen.

In dem Moment kam Wind auf, welcher meine langen Haare nach vorne wehte, sodass die Zuschauer unsere Gesichter nicht mehr sehen konnten.

<Was die sich jetzt denken…>

„Es hat den Anschein, dass du es nicht geschafft hast mich zu besiegen… Trotzdem bin ich enttäuscht von dir, dass du dich zurückgehalten hast.“ Ich sah ihm intensiv in die bernsteinfarbenen Augen, weshalb er für einen kurzen Moment die Fassung verlor.

„Ich weiß nicht was du meinst.“ Inzwischen konnte er mir wieder fest in die Augen sehen, doch das ließ mich kurz schwächeln.

„Du weißt genau was ich meine…Ich hab es doch in deinen Angriffen gespürt! Du hast mich verschont, aber warum?“-„Warum nicht? Ich wollte dich nun mal nicht verletzten. Wir haben uns so lange nicht gesehen und deshalb, wollte ich nicht gleich mit voller Kraft gegen dich kämpfen. Denn, nun ja… Ich mag dich noch mehr als früher.“ Er befreite sich aus meinem Griff und ging zu den anderen zurück.

Ich sah ihm etwas fassungslos hinterher…

<Mann, krieg dich wieder ein!!> schimpfte ich mich innerlich aus und schüttelte kurz den Kopf um ihn wieder freizubekommen.
Ich ging ebenfalls zu den anderen zurück.

Kakashi sah mich stolz an und der Blick von Shun’s Großvater war ein wenig überrascht.

„Mann, Shun du hast echt gegen ein Mädchen verloren!“ spottete Dan.
„Soweit ich weiß hast du dir auch schon eine von mir gefangen, Daniel!“ knurrte ich ihn an und sah auf den Boden.
„Ich geh in mein Zimmer…“ Ich wollte gerade reingehen, als der Alte noch meinte „Das ist nicht DEIN Zimmer.“
„Jaja, mir auch egal…“ und schon war ich im Haus.

Ich hatte die ganze Zeit meinen Blick nicht gehoben, sondern starrte stur weiter auf den Boden.

In meinem Zimmer machte ich mich schon mal bettfertig, schaltete Musik an und warf mich aufs Bett.
Obwohl ich die CD zum ersten Mal hörte, sang ich alle Songs fehlerfrei mit.
Das bekam ich allerdings nicht mit, da ich in Gedanken war…(ein wenig unlogisch ich weiß^^)
Ich erinnerte mich an den Tag vor zehn Jahren, als ich mit meinem Vater wegzog…

~Flashback~

„Nein, ich will hier aber nicht weg!!!“ ich schrie aus voller Seele, verlor allerdings keine einzige Träne.
„Yasha, Kleines, es geht nicht anders…du weißt, dass ich dich hier nicht alleine lassen kann.“ Mein Vater versuchte mich so gut es geht zu überreden mit zu kommen.
„Nein!!! Ich kann doch bei Shiori und Shun bleiben, oder??“ Ich sah sie hoffnungsvoll an.
Angesprochene sahen Kakashi ebenfalls hoffnungsvoll an.

„Kakashi, sie könnte-“-„Nein, Shiori. Ich habe schon Ashley verloren, ich will nicht auch noch das Yasha nicht mehr bei mir ist.“ Er sah sie entschuldigend an.
„Ich werde nicht mitkommen!!“ Mit diesen Worten lief ich in den Wald, so schnell ich konnte.

„Ich werde nicht weggehen, ich kann hier nicht weg, ich kann nicht…“ murmelte ich vor mich hin.
Ich bin nur weggelaufen, weil ich nicht wollte, dass irgendjemand mich weinen sah.

„Yasha!!“ Ich wischte mir die Träne weg, die gerade über meine Wange lief und drehte mich panisch um.

Vor mir stand zum Glück nicht mein Vater, sondern Shun.
„Warum bist du denn weggelaufen?“ Er versuchte zu lächeln, doch es gelang ihm nicht so recht.
Auch ihm gefiel die Tatsache, dass ich wegzog nicht.
„Nur so…“ nuschelte ich, worauf er kicherte.

„Komm schon, mir kannst du es doch sagen.“-„Ich will nicht von hier weg! Ich will hier bleiben, bei dir.“ Ich sah ihn traurig an und fühlte, wie mir eine einzelne Träne an der Wange runterrollte.
Shun wischte sie mir schnell weg, doch auch seine Augen glitzerten ein wenig.
„Wir werden uns doch bald wieder sehen, oder?“ Wieder scheiterte sein Versuch zu lächeln.
„Ich weiß nicht…aber ich hoffe es.“ Ich starrte auf den Boden.

Ich konnte es schließlich nicht mehr zurückhalten, fiel ihm um den Hals und begann leise zu weinen.

„Wir müssen uns wieder sehen, weil ich dich zu sehr mag, als das du jetzt einfach so verschwinden kannst.“ flüsterte er mir ins Ohr und ich spürte, wie etwas Nasses auf meine Schulter tropfte.

~Flashback Ende~

„Du hast eine wunderschöne Stimme, weißt du das?“ erschrocken fuhr ich hoch um denjenigen, der mich aus der Erinnerung gerissen hat, anzufahren.
Doch in der Tür stand niemand und auch im Zimmer befand sich keiner außer mir.

<Hab ich mir das nur eingebildet?>

Hinter mir erklang ein leises Lachen und ich drehte mich ruckartig um.
Im Fenster saß Shun, der mich aufmerksam musterte.

„Worüber hast du nachgedacht?“-„Wie lange beobachtest du mich schon?“ stellte ich ihm eine Gegenfrage.
„Hm… sagen wir mal eine Weile.“ Er lächelte mich schwach an.
„Wo ist Dan?“
„Der ist schon lange nicht mehr da… falls du es nicht bemerkt hast, es wird schon dunkel.“
„Ou“ Ich sah an ihm vorbei durchs Fenster.

„Beantwortest du jetzt meine Frage?“ Er sah mich fragend an.
Ich seufzte.

„Na, schön aber nicht hier.“ sagte ich nach kurzem Schweigen.
„Gut dann komm mit!“ Er hielt mir seine Hand hin und ich ergriff sie zögerlich.
Er zog mich ins Freie, nahm mich auf den Arm und sprang mit mir aufs Dach.

„Ich hätte das auch alleine gekonnt!“ meinte ich jetzt ein wenig beleidigt, doch als er mich anlächelte war das schon wieder vergessen.
Wir setzten uns nebeneinander hin und sahen gerade noch wie die Sonne unterging.

„Also. Erzähl.“-„Seit wann hast du denn so einen Befehlston drauf?“ fragte ich ein wenig verwundert.
„Ungefähr seit 3 Jahren, warum?“-„Der gefällt mir!“
Wir lachten beide kurz auf.

„Nun sag schon!“ Langsam wurde er ungeduldig, also begann ich zu erzählen.
„Ich hab an den Tag, als ich weggezogen bin, erinnert…mehr nicht.“ Ich zog meine Beine an, schlang die Arme um sie und legte mein Kopf auf die Knie.
„Und was hat dich dazu gebracht, wieder daran zu denken?“ Er beobachtete mich neugierig…das konnte ich fühlen.
„Unser Kampf…besser gesagt, das Ende als ich dich gefragt habe, warum du dich zurückgehalten hast.“

Stille.

„Warum hast du gesagt, dass du mich jetzt noch mehr magst, als vorher?“

__________________________________________________________________________

Bitte lasst mir ein paar Reviews da, ich bin auch mit Kritiken oder Verbesserungsvorschlägen einverstanden aber...BIITTEEEE sagt mir was ihr von der Story haltet....*schnüff*  :'(
ggggggglg Yasha <3 :***
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast