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Hetalia Gakuen

GeschichteHumor / P16 Slash
21.10.2011
30.03.2012
50
21.937
1
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21.10.2011 502
 
Ich packte meine Sachen zusammen. Dieses Jahr sollte ich Urlaub mit Gilbert, Mathias und Ned machen. Eigentlich hatte ich relativ wenig Lust darauf. Aber ich hatte es ihnen ja versprochen. Zum Glück verstand Feliciano das. Wenn die drei nicht wären, wäre ich ja mit ihm zusammen nach Italien gefahren, aber es ging nun mal nicht. Leider.
„Hey, bist du fertig, kleiner Bruder?“, fragte Gilbert, der plötzlich in der Tür auftauchte.
„Ja, sofort.“, sagte ich und packte noch die letzten Sachen zusammen.
„Weißt du, ich habe mi gedacht, jetzt wo du mit Feliciano zusammen bist…“
Ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Naja, ich kann mir vorstellen, dass du keine große Lust hast, mit uns in den Urlaub zu fahren.“
„Da hast du Recht.“, antwortete ich.
„Und wenn du auf irgendetwas keine Lust hast, dann kannst du eine echte Spaßbremse sein. Also, ich meine eine noch schlimmere, als sonst schon.“
Ich zog erneut meine Augenbrauen nach oben. Was wollte er mir damit sagen?
„Und Francis meinte, er würde auch gerne mit uns mitfahren.“
„Komm‘ endlich zum Punkt, Bruder.“, forderte ich ihn auf. Wieso musste Gilbert immer um den heißen Brei herumreden?
„Naja, wenn du nicht mitfahren willst, musst du nicht mitfahren. Du kannst also ruhig mit Feliciano in den Urlaub fahren, wenn dir das lieber ist.“
„Wie kommst du denn jetzt dazu?“, fragte ich. Der plötzliche Sinneswandel meines Bruders irritierte mich einfach. Immerhin war er ja auch sonst nicht so… freundlich und nachsichtig. Und irgendeinen guten Grund musste er ja haben, oder? Einen besseren, als dass ich eine Spaßbremse war. Ich meine, das wusste er nun schon vorher. Er sah verlegen zu Boden und zog mit seiner Fußspitze Kreise.
„Der Junge steht draußen und ist völlig am Boden zerstört, weil er dich jetzt so lange nicht sieht. Es ist ja herzzerreißend und, ganz ehrlich, Bruder, das konnte ich mir einfach nicht länger mitansehen. Geh‘ verdammt noch mal zu ihm und mach‘, dass er nicht mehr rumheult. Das ist ja grauenvoll!“, erklärte Gilbert mir. Ich sah ihn stirnrunzelnd an, dann lächelte ich. Das hieß ja, ich konnte doch mit Feliciano nach Italien fahren und Urlaub machen!  (Und ich musste die leeren Bierflaschen, die mein Bruder und seine Freunde zurückließen, doch nicht wegräumen!)
„Danke, Bruder.“, sagte ich.
„Kein Ding.“, meinte er immer noch leicht verlegen. Ich schnappte mir meinen Koffer und ging auf schnellstem Wege nach draußen. Ich sah mich kurz um und sah Feliciano zusammengekauert an einer Mauer lehnen. Ich ging schnell zu ihm hin.
„Feli!“, sagte ich und kniete mich neben ihn. Er sah auf. Seine Augen waren rot und verheult.
„L-Ludwig? Was ist?“, fragte er.
„Ich kann doch mit dir nach Italien fahren! Gilbert meinte, es sei okay.“
„Wirklich? Veee~, das ist ja toll!“, rief Feliciano und fiel mir lachend um den Hals.


-ENDE-
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Soo, das ist das letzte Kapitel. Fühlt euch frei, Kommentare zu hinterlassen.^^
LG Haruka

PS: Wenn ihr wollt, fange ich einen zweiten Teil an. Schreibt einfach einen Kommi, ob ihr das wollt, oder nicht.^^
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