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Hetalia Gakuen

GeschichteHumor / P16 Slash
21.10.2011
30.03.2012
50
21.937
1
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21.10.2011 438
 
Der Frühling ging schnell vorbei und es wurde warm. Richtig warm. Feliks‘ Rücke wurden immer kürzer und die Ventilatoren, die sich im Klassenzimmer stapelten, wurden immer mehr. Für so manchen waren diese Umstände gut – Belgien konnte endlich wieder ihr Lieblingssommerkleid tragen und Gilbert und Mathias wurden schneller betrunken. Die Nächte wurden ruhiger, weil die meisten Pärchen ihre nächtlichen Aktivitäten nach draußen verlegten. Allerdings hatten andere wieder Probleme mit der Hitze, wie zum Beispiel Norwegen, Russland und Island. Gut, Russland und Norwegen hatten eher ein gespaltenes Verhältnis zu dem plötzlichen Temperaturanstieg. Russland mochte Wärme. Aber er mochte auch seinen Schal und beides zusammen war dann doch irgendwie unangenehm. Norwegen mochte die Wärme definitiv nicht, aber da er sich ein Zimmer mit Tino und Berwald teilen musste, fand er es ganz nett, dass sie wegen der hohen Temperaturen öfter draußen waren und er nicht vor der verschlossenen Tür mit dem „Bitte nicht stören“ – Schild warten musste. Zumindest nicht bis weit nach Mitternacht.
Die meisten Lehrer fanden die Hitze auch unerträglich, bis auf… James-Sensei. Er mochte Wärme eigentlich. Aber er war auch der einzige, den es störte, dass fast alle Schüler mal eben ihren Kopf ins Waschbecken tauchten und dann mit patschnassen Haaren im Schulhaus herumliefen. Vielleicht störte ihn auch die Tatsache, dass er die meisten Wasserbomben abbekam. James-Sensei war wohl einfach nicht fürs Wasser geschaffen.
Jedenfalls war es unheimlich warm draußen und drinnen wäre es das auch gewesen, wenn Haruka-Sensei und Yami-Sensei nicht ein Großaufgebot an Ventilatoren in den Gängen und den Klassenzimmern installiert hätten. Man konnte sich dadurch zwar kaum noch denken hören, aber das war ja egal. Hauptsache, es war kühl.
Allerdings hielt sich Arthur, seit es so warm war, fast ständig in der Schulbibliothek auf. Das nervte Alfred ungemein, immerhin hatte er jetzt niemanden mehr, auf dem er herumhacken konnte. China ging es mit Kiku genauso. Überhaupt war im Sommer immer so wenig mit den anderen los. Sie waren so sehr am Planen ihrer Ferien, dass sie dabei die Gegenwart völlig vergaßen. Auch Lovino war davon genervt, dass sein Bruder immer in der Nähe von Ludwig war. Selbst wenn die drei sich ein Zimmer teilten, hieß das noch lange nicht, dass Lovino viel von diesem Kartoffelbastard hielt. Aber Feliciano schien ihn so sehr zu mögen, deswegen sagte Lovino vorerst noch nichts. VORERST.
Einen Nachteil hatten die Ventilatoren. Man konnte sich im Unterricht keine Zettel mehr schreiben, ohne Gefahr zu laufen, dass sie weggeweht wurden und auf dem Tisch der falschen Person landeten. Das mussten nicht unbedingt Lehrer sein. Meistens war Francis die falsche Person. Das kam eben ganz auf die Nachricht an.
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