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Hetalia Gakuen

GeschichteHumor / P16 Slash
21.10.2011
30.03.2012
50
21.937
1
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21.10.2011 396
 
„Schau‘ doch mal, wie schön die Sonne aussieht, vee~!“, rief Feliciano. Ich sah vom Boden auf und schaute mir an, wie die Sonne als orange-rote Scheibe am Himmel stand.
„Ja. Schön.“, meinte ich.
„Ludwig, wollen wir gleich hier essen? Hier ist es doch schön und außerdem kann ich die Sonne von hier aus gut sehen. Ich würde sie gerne malen, veee~.“, sagte Feliciano und schnappte sich die Picknickdecke, um sie an besagter Stelle auszubreiten. Ich beobachtete ihn dabei. Ganz im Ernst. Feliciano war süß. Gilbert laberte schon die ganze Zeit davon, dass ich irgendwie verliebt aussähe. Sogar Kiku redete davon, dass Feliciano und ich ein süßes Paar wären. Langsam begann ich darüber nachzudenken, ob sie nicht vielleicht doch recht haben könnten. Ein kleines bisschen zumindest.
„Willst du dich nicht setzen?“, fragte Feliciano und sah mich lächelnd an.
„Oh, ja natürlich.“, antwortete ich schnell und setzte mich auf die Decke.  Feliciano kramte einen Skizzenblock und einen Bleistift aus dem Korb hervor.
„Kannst du eigentlich gut malen, Ludwig?“, fragte Feliciano, während er anfing, den Sonnenuntergang zu skizzieren.
„Nein. Überhaupt nicht.“, antwortete ich wahrheitsgemäß.
„Wirklich nicht? Hast du es denn schon mal versucht?“
„Nein. Ich will es auch gar nicht versuchen. Wirklich, Feliciano, ich kann das nicht  und werde es auch nie können.“
„Versuch‘ es doch wenigstens!“
„Warum soll ich es denn versuchen, wenn ich sowieso weiß, dass ich es auf gar keinen Fall kann?“
„Vielleicht kannst du es ja doch irgendwie.“
„Klar, weil Norwegen und England mal wieder was mit ihrer schwarzen Magie durcheinander gehauen haben, kann ich jetzt ganz plötzlich zeichnen?“
„Ja, das wäre doch eine Möglichkeit! Siehst du, Ludwig, die nötige Fantasie hast du schon mal, vee~!“, rief Feliciano und lachte. Dann drückte er mir ein Blatt Papier und einen Bleistift in die Hand.
„Was soll ich damit?“, fragte ich ihn.
„Setz‘ dich irgendwo hin und male etwas, das du gern hast. Und wenn du fertig bist, kommst du wieder und zeigst es mir!“

Nach einer halben Stunde kam ich mit einem grottenschlechten Bild zurück und gab es Feliciano. Der begutachtete es fachmännisch und fragte dann ein ganzes Stück später: „Bin ich das?“
Ich wurde ein bisschen rot und nickte.
„Ludwig! Das ist so LIEB!!!“, rief Feliciano und umarmte mich stürmisch.
„Danke, danke, danke, danke, danke, danke, danke, danke!“, rief er.
„Schon gut. Du darfst mich jetzt gerne wieder los lassen.“
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