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Hetalia Gakuen

GeschichteHumor / P16 Slash
21.10.2011
30.03.2012
50
21.937
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21.10.2011 510
 
“Ludwig, zeig’ dem Neuen bitte sein Zimmer und die Schule, ja?”
Mit diesen Worten hatte Yami-Sensei mich vor die Tür gesetzt, um weiter Tee mit Japan und England zu trinken. Und damit ich den Neuen abholen würde. Italia Veneziano oder auch Feliciano Vargas. Ehrlich gesagt, machte mich dieser Mensch jetzt schon fertig. Er war nämlich zu spät. Aber das war ich ja schon von seinem großen Bruder Romano gewohnt. Hoffentlich waren sich die beiden nicht sehr ähnlich. Romano nervte mich meistens einfach nur.
So langsam wurde ich nervös. Es störte mich zwar nicht, dass ich von meiner zweifellos gestörten Klasse getrennt war, aber ich wollte nicht so viel vom Stoff verpassen. Vor allem, da wahrscheinlich wieder niemand etwas mitgeschrieben haben würde. Außer Japan. Gut, von ihm würde ich abschreiben können. Wenn er sich nicht wieder mal in der Bibliothek verschanzte. Keine Ahnung, was er da trieb. Jedenfalls wurde es mittlerweile echt krankhaft. Er vergaß sogar seine Hausaufgaben darüber! Ich seufzte und sah vom Boden auf. Gerade noch rechtzeitig, denn da kam irgendetwas armwedelnd auf mich zugerannt.
“Tut mir Leid, ich bin zu spät, ich hab’ verschlafen, bitte schlag’ mich nicht!”, rief dieses blaue Etwas mit weinerlicher Stimme. Sollte das etwa der Neue sein? Was sollte ich denn mit diesem Nervenbündel?
“Italia Veneziano?”, fragte ich vorsichtig nach.
“Ja, der bin ich. Ich bin neu hier und total aufgeregt! Hoffentlich finde ich Freunde...”, rief Veneziano aus und strahlte. Ah ja.
“Ich bin Ludwig oder auch Deutschland, wie du willst. Ich soll dir die Schule zeigen.”, erklärte ich mit leicht irritiertem Unterton.
“Oh, toll! Bist du in meiner Klasse, Deutschland?”
“Ja...”
“VEEEE~! Habt ihr hübsche Mädchen in der Klasse?”
Da musste ich überlegen. Eigentlich waren in unserer Klasse nur Belgien und Weißrussland. Beide waren hübsch, nur Natalya war... gruselig. Sogar ihr großer Bruder Ivan hatte Angst vor ihr.
“Hübsch sind sie, aber unnormal.”
“Die Schule ist toll, veeeee~”, sagte Veneziano.
Plötzlich sprang mich jemand von hinten an.
“Wahahaa! Kleiner Bruder! Mit was für einem Trottel rennst du denn hier rum?”, rief Gilbert, der mir lachend gegen den Oberarm schlug.
“Müsstest du nicht eigentlich bei Haruka-Sensei im Unterricht sein?”, fragte ich meinen großen Bruder.
“Ach, Unsinn. Welcher Unterricht? Wahrscheinlich prügelt sie sich sowieso wieder mit Romano und Antonio.”, sagte Gilbert. Ja, unsere Lehrer waren wirklich nicht sehr pflichtbewusst.
“Außerdem... muss sie Taschentücher für Yekaterina und Sealand holen, da muss ich ihr nicht auch noch Probleme machen. Bin ich nicht unheimlich großzügig? Aber egal, du hast mir immer noch nicht gesagt, wer die Blindniete mit der weißen Flagge hier ist.”
Ich sah zu Veneziano, der tatsächlich verschüchtert mit einer weißen Flagge wedelte.
“Italien, das ist mein großer Bruder Gilbert. Er steht für Preußen. Gilbert, das ist Veneziano. Er ist neu hier und symbolisiert Norditalien.”,erklärte ich und hoffte, dass Gilbert keinen Blödsinn machen würde. Obwohl das offensichtlich zu viel verlangt war.
“Hey, viel Spaß hier, Kumpel!”, sagte er zu Veneziano und schlug ihm freundschaftlich auf den Rücken. Mit einem schwachen “Veee~” knickte Veneziano ein und schlug hart auf dem Boden auf.
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