Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ihre blaue Schleife

von Sa brina
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Edward Anthony Masen Cullen Emmett McCarty Cullen Isabella "Bella" Marie Swan Jasper Whitlock Hale Mary Alice "Alice" Brandon Cullen Rosalie Hale
12.10.2011
01.03.2013
1
381
10
Alle Kapitel
715 Reviews
Dieses Kapitel
43 Reviews
 
 
 
12.10.2011 381
 
◦ ◦ Ihre blaue Schleife ◦ ◦
by Sa brina (brinacullen)



Rating: P18
Genre: AH, Drama/Romanze/Humor
POVs: Edward & Bella
Beta: Severn
Kapitelanzahl: 34 (inkl. Prolog & Epilog)

**fertiggestellt **
____________________________________________________________________

◦ ◦ Prolog ◦ ◦



Die Vergangenheit entflieht nicht,
sie bleibt und verharrt bewegungslos.
(Marcel Proust)



Isabella

Und plötzlich bist du wie all die anderen. Eine schnelle Nummer - unbedeutend und bereits vergessen, bevor es überhaupt vorbei ist.

‚Seine Hand - die Hand, die eben noch mich berührt hatte, lag auf ihrer Taille und bewegte sich langsam hin und her. Hin und her... Sie war die Sorte Frau, die einen Mann wie ihn länger als eine halbe Stunden faszinieren konnte. Ihr enger Ledermini bedeckte kaum ihren Hintern und die langen, blonden Haare warf sie zu häufig über ihre Schultern, um noch einem echten Zweck zu dienen, während sie übertrieben lachte. Sie war wie die anderen, die er bevorzugte. Sie sahen immer so aus – wirkten unecht - furchtbar aufgesetzt. Billig. Aber ihm gefiel es. Natürlich tat es das.

Hier stand ich also, starrte auf die beiden und wusste nicht einmal, warum ich überhaupt gekommen war. Ich hätte ihnen nicht nachfahren dürfen! Ihre langen, dünnen Finger fuhren in sein verwuscheltes Haar - in das von mir verwuschelte Haar. Die Rockmusik dröhnte mir in den Ohren.

Ich hasste den Titel! Ich hasste diese Diskothek! Ich hasste sie!

Schnell und bevor ich Zeuge davon werden musste, wie er seine Lippen auf ihre presste, wandte ich mich zum Ausgang. Hier gab es nichts, was mich hielt - hatte es nie gegeben. Ich hatte nichts erwartet – hatte gewusst, wie er war. Aber es hatte ihm nicht nur nichts bedeutet – nein – ich hatte ihm nicht einmal für einen Abend gereicht!

Wütend blinzelte ich die Tränen weg, während ich zur Bushaltestelle lief...‘


Das kleine, rote Notizbuch fand den Weg in meinen neu erstandenen Hartschalenkoffer, bevor ich ihn mit einem Seufzen schloss. Zehn Tage Seattle standen mir bevor, Urlaub bei meiner besten Freundin. Natürlich freute ich mich auf Alice - viel zu lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. Aber die Sache hatte einen unangenehmen Beigeschmack, der Grund, warum ich mich bislang erfolgreich davor gedrückt hatte, sie zu besuchen. Jedes Mal hatte ich fadenscheinige Gründe vorgeschoben, damit sie zu mir kommen musste.

Und warum?
Weil ich feige war.
Weil er ihr Bruder war...
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast