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Kurts Kekse

von -Julie-
GeschichteHumor / P6
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr Mystique / Raven Darkholme Phoenix / (Doktor) Jean Elaine Grey Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier Wolverine
12.10.2011
12.10.2011
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Die Figuren gehören nicht mir, sondern Marvel und Fox.



Als Azazel an diesem Morgen erwachte, lag Mystique nicht neben ihm. Erschrocken sprang er auf. Aus der unteren Etage kam ein lautes Poltern. Er teleportierte sich hinunter.
Mystique war dabei alle Küchenschränke aufzureißen und zu durchwühlen. Als sie Azazel sah, rannte sie auf ihn zu und packte sie ihn am Kragen.

„Woooooo sind die Kekse?“

„Ähm … was ist los? Welche Kekse?“

Sie lies ihn los und rannte zurück in die Küche. Ihre gelben Augen waren weit aufgerissen. Sie ging ein Stück in die Knie und schaute sich gierig um.

„Die Sucht …“

„Willst du mir nicht erzählen, was los ist?“

„Woooooo sind die Kekse?“

Sie lief um ihn herum und fing an, seine Kleider abzuschnüffeln.

„Woooooo sind die Kekse? Ich weiß genau dass du sie hast, Kurt Cobain!“

„Mystique, was ist passiert?“

Seine anfängliche Belustigung fing an, in Beunruhigung umzuschlagen.

„Ich kenne keine Mystique, aber ich kenne dich, Kurt Cobain!“

„Du machst mir Angst. Das hier ist absolut nicht witzig.“

„Dann sag mir, wo du die Kekse hingetan hast, du mieses Schwein! Seit Little John tot ist, herrschen hier andere Regeln!“

Mystique holte aus und versuchte ihn zu schlagen. Er hielt ihren Arm im Schlag fest.
Dann kippte sie einfach um.
Azazel wusste sich nicht zu helfen und teleportierte sie beide mal wieder zur „Schule für junge Begabte.“
Vor dieser stand gerade Magneto, der von den Malediven zurückgekehrt war. Er schaute Azazel erschrocken an.

„Du hast sie gekillt!“

„Nein, sie ist in Ohnmacht gefallen, nachdem sie irgendwas von Keksen erzählt hatte.“

„Ja, Kurt Cobain. Wir fragen uns alle, wo die Kekse sind.“

Das war zu viel. Azazel rannte mit Mystique auf dem Arm in die Schule. In der Küche traf er auf den Professor, der einen Kaffee trank.

„Wer bin ich?“

„Ist das ein Spiel? Okay, bist du männlich oder weiblich?“

„Nein, ich will nicht „Wer bin ich?“ spielen. Wissen sie wer ich bin?“

„Ja natürlich. Viele Leute auf dieser Welt kennen dich, Kurt Cobain. Und selbstverständlich auch deine berühmten Kekse.“

Azazels Gesicht bekam einen wahnsinnigen Ausdruck. Er lief wieder aus der Küche und irrte durchs Haus, Mystique als seine stumme Begleiterin, elegant über seiner Schulter.

In einem der Flure lungerte Angel herum. Als er Azazel sah, stieß er einen unterdrückten Schrei aus.

„Oh, mein Gott, Kurt Cobain! Geben Sie mir ein Autogramm?“

Azazel ignorierte es einfach.

„Angel, wo sind die Kekse?“

„Welche Sorte denn?“

„Es war einen Versuch wert.“

Er lief weiter durch die Flure des großen Hauses. Logan saß auf einer Treppe und performte gerade seine Version von Justin Biebers „Baby“.

„Logan!“

„Oh *hüstel*. Was ist?“

„Ich brauche Kekse!“

„Was hättest du denn gern für Kekse? Ich hätte Schokokekse, Minzkekse, fettarme Kekse, Hundekekse, Haschkekse...”

„Ich brauche DIE Kekse. Meine, äh, Kurt Cobains Kekse!“

„Du bist Kurt Cobain! Würdest du ein Duett mit mir singen?“

„Logan, geht es dir gut?“

„Ja, seit du da bist, Kurt, geht’s mir bestens.“

Azazel teleportierte sich weg, bevor Logan ihn umarmen konnte.

Er brachte Mystique ins Labor, um zu verhindern, dass er sie irgendwann noch mit dem Kopf gegen die Wand schlug.

Im Labor war Jean.

„Hey, kannst du mal nach ihr sehen? Sie ist umgekippt.“

„Klar, für ein Autogramm von Kurt Cobain.“

Azazel gab ihr ein Autogramm, auch wenn er sich dabei ein bisschen bescheuert vorkam.

Als er wieder zum Eingang zurücklief, kam er an einem Spiegel vorbei und stutzte. Er sah wirklich aus wie Kurt Cobain. Schnell verließ Azazel die Schule durch das Haupttor. Er stand ein bisschen rum und dachte darüber nach, was er jetzt tun sollte.

Plötzlich klingelte es. Massen an kleinen Kindern stürmten aus der Schule, auf Azazel zu.

„Oh mein Gott, da ist Kurt Cobain!“
„Bekomm ich ein Autogramm?“
„Unterschreibst du auf meinem Arm?“
Bla Bla Bla.

Azazel fing an zu schreien.

Er wachte auf. Der Wecker klingelte. Er stellte ihn ab und drehte sich um.
Neben ihm lag Mystique und schnarchte leise.
Er blieb liegen und wartete darauf, dass sich sein Herzschlag beruhigte.

„Mystique!“

„Was ist?“

„Was hältst du von Kurt?“

„Wofür?“

„Für unser Baby, Dummerchen.“

„Ich finde Kurt großartig.“
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