Zwischen den Fronten

von wini
GeschichteDrama / P16
08.10.2011
08.10.2011
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Hallo ihr lieben leser, ich freue mich das ihr diese Geschichte lesen wollt, dafür danke ich euch schon mal im vorraus und wenn ihr mir eure Meinung mitteilen wollt. Dies ist eine FF von meiner Mam die ich für sie stellvertretend eingestellt haben. Bitte nehmt mir das nicht übel aber ich hoffe sie gefällt euch dennoch. So nun werde ich euch lesen lassen. Viel Spaß dabei.  

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Gefangener der RDA

Neytiri sah, wie Jake zusammenzuckte, den Knall der Schüsse hörte sie erst später.
„JAKE !“
Aber sie wurde an den Armen gepackt und fortgezerrt. In dem Tumult war ihnen die Flucht gelungen. Jake, auf seinem Reittier, war mitten in den Trupp hinein geprescht. Der Bogen fiel ihm aus der Hand , er saß etwas nach vorn gebeugt auf Pale, sein Rücken schien sehr angespannt.

Was mit Jake geschehen war, konnte oder wollte ihr keiner sagen. Als die Schüsse fielen war er zusammengezuckt. Wurde er getroffen ?
Mo‘at verbot ihr, nach ihm zu suchen. Sie lief Gefahr, von den Aliens gefangen genommen zu werden. Das wäre eine Katastrophe, Selfridge würde die Omaticaya erpressen. Würde noch mehr Unobtanium abbauen, als ihm von Jake im Friedensvertrag gestattet worden war. Und sich nicht um die Umwelt Pandoras scheren...
Irgendwann tauchte Norm bei ihnen auf und teilte ihnen mit, dass Jake in Gefangenschaft geraten sei.
Dass er schwer verletzt ist, fand Neytiri erst etwas später heraus !

*** Gefangener der RDA ***

Er hatte sich unter die Palmwedel geschleppt, weit würde er nicht kommen, mit einer Kugel im Bauch ! Pale ließ er weiter laufen, um seine Verfolger in die Irre zu führen... Seine Hoffnung , dass Neytiri und die Anderen durch sein Manöver entkommen konnten.
Diesen Söldnern war die Freude, auf ihn abzudrücken regelrecht ins Gesicht geschrieben !
Selfridge hatte die skrupellosesten Elemente des Militärs um sich versammelt. Wenn sie nach ihm suchten, hatten die Omaticaya Zeit, die anderen Clans um Hilfe zu bitten... Wenn sie ihn fanden, würde Selfridge ihn als Druckmittel gegen Neytiri einsetzen... Den Olo‘eyktan in der Gewalt zu haben, war nun sicherlich sein vorrangigstes Ziel .

Er konnte nicht mehr laufen, sich nur langsam vorwärts schleppen. Er hatte die Hand auf den Bauch gepresst und spürte, wie es warm zwischen seinen Fingern durchsickerte. Der Schmerz hielt sich in Grenzen, noch wirkte der Schock, der ihn nicht viel spüren ließ.
Aber bald würde er keinen klaren Gedanken mehr fassen können, Bauchverletzungen waren das Übelste, was einem widerfahren konnte. Das schien auch dieser Typ gewusst zu haben, er zielte mit Bedacht auf seine Mitte.
Jake lehnte sich an den Stamm der Palme. Die Schmerzen wurden stärker, waren nur noch im Sitzen halbwegs zu ertragen. Er biss sich auf die Lippe, ganz in der Nähe hörte er Schritte und Stimmen...

Ein fieses Lächeln umspielte die Lippen des Söldners, als er Jake unter den Palmwedeln entdeckte.
„Hey, Smith“, rief er. „Ich habe ihn ! Der geht nirgendwohin, hat ‘ne Kugel im Bauch .“
Das Grinsen wurde breiter, als er die Zweige auseinander schob und Jake den Lauf seiner Waffe in die Seite stieß.
Jake schloss die Augen, sein Martyrium würde nun erst beginnen ! Für diese Leute gab es keinen Ehrenkodex, keine Regeln an die sie sich, im Umgang mit Gefangenen, zu halten hatten. Sie würden mit ihm spielen, würden ihn quälen, ihn für den Sieg der Na‘vi bezahlen lassen, bis...
Smith stieß ihm die Stiefelspitze in die Seite. „Steh auf, du blauer Affe !“
„Aber, aber“ ,höhnte der Andere. „Das ist der Oberste dieser Affen. Etwas mehr Respekt !“
Smith packte Jake am Haar und zerrte ihn unter den Palmwedeln hervor.
„Das war mal ‘n Marine“ ,sagte der Andere. Er hielt seine Waffe schussbereit.
Jake versuchte auf die Füße zu kommen, zusammengekrümmt blieb er hocken. Bunter Nebel wallte vor seinen Augen, bald würde er nicht mehr Herr seiner Sinne sein.
„Ja, und ?“ fragte Smith. „Man darf doch seinen Spass haben, oder ?“