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We'll sing through the Day

von Farvel
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Akasuna no Sasori Deidara Hidan Kisame Hoshigaki Madara Uchiha Yahiko / Pain
07.10.2011
07.10.2011
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We’ll Sing Through The Day

Ich wollte mich auch mal an dem Projekt „Music Meme“ versuchen und das ist dabei herausgekommen, hier noch einmal die Regeln zum Verständnis, auch, warum es an einigen Stellen vielleicht etwas merkwürdig klingt, aber nun gut, war auf jeden Fall sehr amüsant. Teils habe ich keine guten Videos zu den Liedern im Internet gefunden, besodners bei Nightwish saß ich da erst einmal ne gute halbe Stunde und musste das Lied suchen. -.-*

1.Pick a character, pairing, or fandom you like.
2.Put iTunes or equivelent media player on random.
3.For each song that plays, write something related to the theme you picked inspired by the song. You have only the time frame of the song: no planning beforehand: you start when it starts, and no lingering afterward; once the song is over, you stop writing. [No fair skipping songs either; you have to take what comes by chance!]
4.Do 10 of these, then post.

P.S.: Auchw enn da immer steht, aus wessen Sicht es ist, ihr könnt euch auch an einigen Stellen jemanden anderen denken, ihr habt da teilweise großen Spielraum. :D
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Α▪Ω~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Immer wenn du lachst, verursacht dies, das mein Herz plötzlich viel schneller schlägt. Es ist schon merkwürdig, ich hatte nicht angenommen, das ich jemals so fühlen könnte, doch ich tat es. Deine Augen haben mich jedes Mal wieder überrascht, dein Ausdruck, so vielfältig. Ich konnte nicht mehr, ertrug nicht mehr dein „Vielleicht“ auf meine Frage, ertrug es nicht, wie du dich ihm hingabst, mich aber verschmähtest. Ich sollte dich hassen und doch...Und doch weiß ich, dass all meine Wege mich irgendwann wieder zu dir zurück führen werden. Ich weiß es einfach, denn jeder Morgen, jeder verdammte Morgen zerreißt mich, jedes Mal ein neuer Tag, ohne dich. Alle Straßen, die ich beschreiten werden, werden mich zu dir zurück bringen, Deidara...


Blutverschmiert liegst du da, deine Atmung geht flach und deine ganzer Körper ist verkrampft. Unter Schmerzen drehst du mir den Kopf zu, betrachtest mich mit verzerrtem Gesicht. Fahrig streichen meine Finger über jede Wunde, jede Kerbe, die dein Gegner dir in die helle Haut schlug. Du willst etwas sagen, willst wach bleiben. Stumm schüttle ich den Kopf, eine einzelne Träne rinnt aus meinem Auge. Etwas in mir zerbricht bei deinem Anblick, der vorherige Streit, alles vergessen, unwichtig in dieser qualvollen Situation. Du hast Angst, ich merke es, kenne dich zu gut. Kurz drücke ich deine Hand, um dir zu signalisieren, das ich noch immer bei dir bin, dich nicht alleine lasse.
„Sie werden dich nicht finden, ich werde auf dich aufpassen, Itachi.“, flüstere ich leise, beuge mich vor und hebe dich vorsichtig hoch. Kurz zuckst du zusammen, dann versuchst du dich zu entspannen, deine Lieder flattern. Müde bist du,  Müdigkeit ist in allen deinen Knochen. Ruh dich aus, schließe deine Augen, ich bin immer noch hier und werde dich nicht alleine lassen.


Spöttisch stehe ich da, betrachte dich. Was ist für dich Krieg? Wie definierst du Spaß? Ich weiß es nicht, doch ich habe sicherlich andere Ansichten. Ich bin außer Kontrolle, merkst du es? Ich werde nicht untergehen, doch ich laufe auch nicht unter. Lass uns einen letzten Kampf bestreiten, wie in alten Zeiten, ein neuer Feind wird nachrücken, alles vergeht in dieser Zeit. Jedes Mal wenn ich dich anbrülle, verdrehst du meine Worte, um mich zu stürzen, hältst mich für einen Freund, wie dumm. Weine ja nicht, wenn du den Schmerz spürst! Viel Zeit ist vergangen, ich habe trainiert, bin stärker geworden und habe das Blatt gewendet, ich frage mich, ob es das ganze überhaupt noch wert ist, doch ich kann es einfach nicht lassen, egal, was für ein belangloser Scheiß es ist, ich kann es nicht ignorieren. Am Ende wirst du mit dem Gesicht auf dem Boden liegen, meine Fäuste werden dich in die Knie zwingen und endlich wirst du meine Nachricht verstehen. Ich bin nie einfach verschwunden, bin nie weggerannt, denn ich weiß, das einer von uns untergehen wird. Und zwar du, Hashirama!


Vor unseren Verbrechen werden sie niederknien, meine Liebe. Die Hölle wird in unseren Augen gefrieren, die Engel zittern und Gott auf die Knie fallen. Gemeinsam sind wir einen unendlich langen, qualvollen Weg gegangen, meine liebe Konan, haben gemeinsam gekämpft, haben gelitten und geliebt. Die Zeiten waren nicht leicht, ich weiß, doch wir haben das beste daraus gemacht. Haben unser Land befreit und wollten die gesamte Welt erlösen. Was war daran falsch, meine Liebe? Sind unsere grauenhaften Verbrechen nicht nötig gewesen, wird man uns nicht im Himmel empfangen? Selbst wenn man uns verdammen sollte, so haben wir immer noch uns, meine Liebe, nicht war? Lass uns ihnen unsere Liebe zeigen , reiß ihnen die Flügel heraus und heile deine Seele, meine geliebte Konan.


Kakuzus Fäden durchdrangen meine Haut. Voller Schmerz brüllte ich auf, doch er drang immer weiter in meinen Körper ein, durchstieß Gewebe und Knochen. Und es gefällt mir, egal, wie sehr du mir wehtust, es gefällt mir. Alles was du tust, gefällt mir. Es ist einfach so, du hast mich ganz zu deinem eigen gemacht, nimm ruhig noch meine Seele, es ist sowieso schon vorbei. Immer will ich dir alles geben, du warst mein großes Ziel, ich habe es erreicht und nun ist es endgültig vorbei. Langsam hast du mich gebrochen, hast meine Verteidigung überrannt und dir einfach alles genommen, was du wolltest. Der Schmerz klingt langsam ab, ich merke, wie mein Körper taub wird, du hast wichtige Organe zerfetzt. Wie aus weiter Ferne höre ich deine Stimme. Hast du es begriffen, endlich begriffen? Alles hast du mir genommen, auch den Willen zu leben, ich habe meine Unsterblichkeit aufgegeben. Denn ich habe nichts zu verlieren, wenn ich sterbe. Es ist vorbei, endgültig vorbei und wäre ich falle, greife ich. Greife nach dem, das du mir nahmst, meinen Stolz, meine Ehre, mein Leben und nehme es mit mir.  


Ich will deine Hilfe nicht, will nicht so sein, wie ich bin. Immer, wenn ich mich sehe, dann wünsche ich mir, jemand anderes sein zu können. Denn ich bin nicht der, der ich eigentlich sein wollte, bin mir selbst mein größter Feind und Dinge an mir sehe, die ich nicht sehen möchte. Weißt du, wie es ist, aufgeben zu wollen? Ich bin aus zwei Puzzeln gemacht, aus vielen verschiedenen Teilen, wurde falsch zusammen gesetzt, schwarz und weiß zusammen. Ich bin falsch, doch durch dich fühle ich mich besser, du heilst mich, bleibe bei mir und versprich mir, das du mich niemals aufgeben wirst. Setze mich wieder richtig zusammen, nur in einer Farbe und du entscheidest über sie, Sasori.


Was willst du eigentlich noch? Du berührst mich, verführst mich und lässt mich dann wieder fallen. Was habe ich dir getan, warum zerstörst du mich? Wir haben uns geliebt, ja, aber das ist lange her. Du wolltest doch dann nichts mehr von mir wissen und ich bin vorangegangen, habe weiter gelebt und wurde wieder glücklich. Viel Zeit ist vergangen, ich gehöre dir nicht, ich gehöre nur mir alleine, der Zeiger hat sich weiter bewegt. Du behauptest, du würdest mich noch immer lieben, bräuchtest mich. Aber du hasst mich, du liebst und hasst mich zugleich, was soll das ganze dann noch? Beenden wir es hier, endlich, du weißt überhaupt nicht mehr, wo du stehst. Vielleicht habe ich tief in mir noch einen Platz für dich, manchmal sehne ich mich noch nach deinen Berührungen, doch in deinen Augen sehe ich nichts mehr von dem, was ich einst liebte. Was willst du noch von mir, Itachi?


Ich schrie, nein, wir schrien. Von einem einzelnen kann man bei uns nicht reden, wir sind nie alleine. Der Schmerz droht uns zu zerbrechen. Ich hätte nie erwartet, das diese Gefühle mich so aufwühlen würden, habe dich immer für den Schwächeren von uns Beiden gehalten, habe dich verhöhnt. Doch in Wirklichkeit habe ich dich immer beneidet, du hast gefühlt, ich nicht, immer wieder bin ich ans Ende des Seiles gekommen. Stand am Abgrund, Feuer verbrannte mich. Habe nie angenommen, das  deine Qualen so schlimm waren, nun muss ich durch das selbe durch, wie du. Damals warst du einsam, alleine gelassen von der Welt, du hattest Schmerzen, hast dich gequält und ich verhöhnte dich. Nun kenne ich deine Qualen und schreie. Denn ich habe die zweite Chance verspielt, die jedem von uns geboten wird, sollte dir helfen, doch habe sie nicht wahrgenommen.


Angespannt stehe ich da, vor deinem Grab. Der Regen durchnässt meine Kleidung, doch ich nehme es nicht wahr. Dein Tod  hat etwas in mir zerrissen. Dein Lächeln, deine Wärme, alles auf einmal verschwunden, dabei gabst du mir am Vortag noch die Hand. Recht werde ich niemals verstehen, nur kalten Hass besitze ich noch. Doch sag mir, warum fallen immer Engel zuerst, Itachi? Warum, sag du es mir. Vielleicht braucht Gott seine Engel woanders, vielleicht sollt ihr uns auch nur klar machen, wie begrenzt unsere Zeit ist. Tränen vergoss ich für dich, Itachi. Habe seit langer Zeit geweint, habe mir Blöße gegeben und klammere mich nun an die kleine Hoffnung, das du meinen Weg erhellen mögest. Singe für mich ein Lied, auf das es mich leiten werde und erzähle mir darin von deinem neuen Zuhause, erzähle von der Schönheit des unsichtbaren Königreiches und sei mein Wächter auf allen Pfaden. Doch warum sterben Engel zuerst?


Wir leben in einer vergänglichen Welt, man sollte sich nicht mit Dingen von gestern aufhalten, die Zeit ist viel zu kostbar. Kurze Momente des Friedens, rasch ziehen sie vorbei, sind schon wieder verschwunden. Sie beschimpfen mich als Miststück und Schlampe. Sehen mich als ein böses Mädchen. Doch das bin ich nicht, sie sind nur prüde. Lasse mich nie auf jemanden ein, brauche einen richtigen Mann, der nach Whiskey und Zigaretten schmeckt. Keinen kleinen Jungen. Ich zerschlage Gesichter mit meinen Ellbogen, denn ich bin völlig außer Kontrolle, mache die Jungs verrückt, lasse sie fallen. Es ist mir egal, sie sind mir zu nett, brauche Blau und Schwarz, denn das Leben ist nicht nett. Mein Körper bewegt sich zum Rhythmus, die Luft ist stickig, alle sind außer Kontrolle, los, versuch mich zu zähmen, du scheinst einen Versuch wert zu sein, sag mir deinen Namen, Hübscher. Pain, ein interessanter Name...
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