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Seelenpartner

von BlackKyo
GeschichteLiebesgeschichte / P16 Slash
Hotsuma Renjou Luze Shusei Usui Zess (Luka Crosszeria)
07.10.2011
09.05.2012
6
13.700
 
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07.10.2011 644
 
Halli hallo *wink*

Das ist meine erste FF bei Fesseln des Verrats, ich hoffe ihr seit nachsichtig, wenn sie nicht so gut geschrieben sein sollte. Auch muss ich sagen, dass eventuell Rechtschreibfehler drin sein könnten.
Ich habe eine FF geschrieben und in der kam eine andere FF drin vor. Dieses Stück, was ich dazu geschrieben habe, fand meine Freundin scheinbar so gut, dass ich eine richtige FF dazu schreiben sollte und so entstand diese FF.
Hoffe sie gefällt euch und freue mich auf Rückmeldungen, wie ihr sie denn fandet.

Viel Spaß beim Lesen

LG
eure BlackKyo
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Prolog

Müde betrat er sein Zimmer, schloss die Tür leise hinter sich. Draußen war es schon dunkel, kein Wunder, immerhin hatte Takashiro ihn bis 23:00Uhr auf dem Polizeipräsidium festgehalten und mit Arbeit überschüttet. Eigentlich sollte es ihm ja nur recht sein, konnten seine Gedanken nicht wieder einfach s in die Ferne zu einer ganz bestimmten Person schweifen, sondern mussten sich auf seine Arbeit konzentrieren. Dabei lag die Betonung eher auf sollte, denn er hatte sich mehr als einmal dabei erwischt, wie er wieder abgedriftet war. Aber wenigstens etwas half die Arbeit doch, denn es war schlimmer irgendwo allein zu hocken und seinen Gedanken ausgeliefert zu sein, ohne sich wenigstens ein bisschen ablenken zu können.
Ein leises Gähnen entwich ihm, es war ja auch schon Mitternacht durch. Morgen würde er wieder in die Schule müssen, da sollte er wohl noch ein wenig schlafen, oder zumindest versuchen ein wenig ausruhen zu können, denn mit dem Schlafen war es in letzter Zeit noch schlechter bestimmte, als sonst. Doch er fühlte sich so schmutzig, wollte diesen Schmutz einfach nur loswerden. Also ging er zum Schrank und fischte sich ein Handtuch und Schlafsachen daraus hervor, bevor er still und heimlich im angrenzenden Badezimmer verschwand.
Dort angekommen beförderte er die schmutzige Wäsche in den Wäschekorb und stellte das Wasser auf eine angenehme Temperatur, bevor er sich unter den warmen Wasserstrahl stellte. Das heiße Nass prasselte auf seinen Körper nieder, ließ sich seinen verkrampften entspannen. Sein erschöpfter ausgebrannter Verstand schien davon wieder aktiv zu werden, während sein Körper bleiern schwer zu werden schien. Die Erschöpfung schlug jetzt richtig zu. Währenddessen holten ihn seine Gedanken, die er schon den ganzen Tag versucht hatte nicht zuzulassen, wieder ein. Da half auch nicht der gute Wille es verdrängen zu wollen, dafür war er einfach zu ausgebrannt.
Nein, er war es nicht wert zu leben. Sein Partner würde auch ohne ihn zurechtkommen. Er war da wohl nur eine Last. Schmutzig, unrein und hinderlich, das waren alles passende Beschreibungen, wie er fand. Frustriert und am Ende ließ er seine geballte Faust gegen die Kacheln der gefliesten Wand krachen. Dadurch sprangen ein paar der kleinen Quader auf, sodass einige spitze Kanten sich von der eigentlichen Ebene der Wand abzeichneten. An manchen floss nun auch sein Blut in das Becken der Dusche, wo es von dem prasselnden Wasser weggespült wurde, oder floss einfach nur um des Fließens willen, ohne dass es weggespült worden wäre. Den Schmerz, der durch die Kollision resultierte hieß er mit offenen Armen willkommen, konnte dieser ihn doch wenigstens einen kurzen Augenblick von seinem inneren Leiden und diesen Gedanken, die er nun schon eine Weile zurückzudrängen versuchte, ablenken. Denn im Gegensatz zu seinem inneren Schmerz, tief in sich drin, unsichtbar und doch so zerreißend, war dieser fast schon greifbar.
Noch nicht einmal sterben konnte er, dachte er, denn dass er es nicht konnte, das hatte er ja schon unter Beweis gestellt. Sein Partner hatte ihn gerettet und hätte dabei selbst sehr schnell ernsthaft verletzt werden können, immerhin war er ja schon verwundet worden. Es hatte ihn selbst geschmerzt, ganz tief in sich, in seinem Wesen und in seinem Herzen, als er das Blut seines Partners gesehen hatte.

Wie lange würde es wohl dauern, bis er den Anderen und vor allem seinem Partner keine Last mehr sein würde?
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