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Der Raufbold

von Morlon
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteHumor / P6 / Gen
Cifer Almasy Fujin Raijin Squall Leonhart Xell Dincht
05.10.2011
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„Der Raufbold“

Es war ein Tag wie jeder andere im Klassenraum des BALAMB-Garden. Xell Dincht saß – wie so oft - gelangweilt an seinem Platz in der zweiten Reihe und „freute“ sich schon wie wilde auf den kommenden Unterricht. Hinter ihm zankten sich ein paar großkotzige Mitschüler, die sich gegenseitig mit zerknüllten Silberpapier von ihren Pausenbroten bewarfen. Einer regte sich besonders über den Schüler Nummer 41269 auf, der sich gerade eine Lektüre zum Koppeln von G.F. und deren Abilities zu Gemüte führte: „Seht euch mal Squall, den alten Streber an. Der schweigt auch nur vor sich hin und ließt sich sogar den Müll von der Trepe doppelt und dreifach durch.“ Mit diesen Worten warf er dem besagen Schüler Squall eins der Bällchen Silberfolie an den Kopf. Ein anderer Mitschüler musste auch seinen Senf dazu geben: „Is ja auch klar, warum. Weiß doch jeder, dass das Fräulein Lehrerin Trepe auf den steht. Und der bestimmt auch auf sie, hähähä.“ Da bekam er noch ein Bällchen ab... . Eine Mitschülerin trat für ihn ein: Lasst ihn doch in Ruhe, ihr Idioten. Er wird die Prüfung in der Feuergrotte bestehen, im Gegensatz zu euch Schwachmaaten, die ihr ja nicht mal wisst, wie man Guardian Force schreibt!“ Auch ein Mitglied des Trepe-Fanclubs schaltete sich mit ein; Trepe-Fanclub Nr. 27: „Und was ihr da über Frau Trepe erzählt, stimmt auch überhaupt nicht! Sie würde sich doch nie in einen Schüler verlieben! Nehmt das sofort zurück!“

Spätestens jetzt ging der Große Krieg der Silberfoliebällchen los. Das ging Xell noch recht am Allerwertesten vorbei - - - zumindest, bis er selbst zur Zielscheibe wurde. „Ey, welcher verdammte Idiot war das???“ brüllte er durch den Raum. Die Klasse verstummte daraufhin, ein paar Sekunden später zeigten viele Zeigefinger immer auf jemand anderes. Xell erhaschte einen Blick von Squall, der sich zufällig mal von seinem Lehrbuch ablenken ließ und den Kopf auf die Hand gestützt hatte. Langsam erhob er die Hand, und zeigte, eindeutig zu erkennen, auf den Schuldigen. Xells blick schnellte zu dem Betroffenen herüber. Während Squall sich wieder seinem Informationsmaterial zugewandt hatte und nachdenklich an seinem Stift kaute, hatte sich Xell schon auf sein Opfer gestürzt. Mitschüler, die ihn zurückhalten wollten, kamen gegen seine körperliche Kraft nicht an. ~ZACKZACKZACK~, und der Schuldige hatte Xells gefürchtete Sturmfaust abbekommen, ~PAMM!~ und ein Delphinschlag beförderte ihn an die Decke des Raumes. Als Xell nochmals zuschlagen wollte, ging allerdings die Tür auf, und ein großer dunkelhäutiger Muskelprotz und eine zierliche, blaugekleidete junge Frau mit Augenklappe und grauweißem Haar traten ein. „Was ist denn hier mal los? Hier ist es ja mal völlig unruhig und laut! Ihr sorgt jetzt hier mal schleunigst für Ordnung, sonst ist hier mal schnell dicke Luft!“ posaunte der große Braune heraus. „Aufräumen!“ fügte seine Begleiterin hinzu.

Xell ignorierte den Ordnungsdienst, bis eine schneidende, arrogante Stimme sagte: „Macht der Hasenfuß etwa schon wieder Ärger?“. Cifer Almasy trat zur Tür hinein und als er Xell sah, schüttelte er arrogant, wie immer, den Kopf: „Da werd ich ihn wohl dieses Mal wirklich bei Direktor Cid verpfeifen müssen... .“ Mit einem Satz stand Xell vor seinem selbsternannten Rivalen, die Fäuste geballt und kampfbereit erhoben: „Wenn du das tust...“. „Was ist dann, Hasenfuß? Komm schon, traust dich ja eh nicht!“ provozierte Cifer weiter. Xell wollte gerade ausholen, aber Squalls ruhige Stimme hielt ihn zurück: „Lass es, Xell. Wegen der blutigen Nase und den paar ausgeschlagenen Zähnen wirst du schon genug Ärger bekommen.“. Erst jetzt bemerkte Xell, dass die von ihm zuvor durchgeführten Angriffe wirklich die von Squall genannten Schäden anrichteten. Einsichtig seines Fehlers ließ Xell seufzend die Arme hängen... .

~Ende~
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