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Alice

von IVYSUN
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
Alice Das Weiße Kaninchen Die Grinsekatze
05.10.2011
12.07.2012
10
8.098
 
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05.10.2011 489
 
Nein!“,schrie ich verzweifelt und versuchte den Flammen, die das Haus verschlangen, zu entkommen. „Nein!“, schrie ich immerwieder und hörte plötzlich aus dem Zimmer meiner Eltern schmerzerfüllte schreie. Sofort traten mir kleine warme Tränen ins Gesicht. Ich wusste ich würde in den Flamen umkommen, aber ich musste wenigstens versuchen meine geliebten Eltern zu retten.
Ich versuchte ein allerletstes Mal von meinen Zimmer in den noch nicht so von Flammenbeherschten Flur zu gelangen. Ich schaffte es, aber dabei verbrannte ich mir den halben Unterarm. Ich ignorierte mit Mühe den brennenden Schmerz der sich langsam in meinen Arm ausbreitete und stolperte weiter zu dem Zimmer meiner Eltern. Hinter mir hörte ich erst ein lautes knacken und dann einen eftigen Aufprall. Ruckartig drehte ich mich um und stieß einen ungewollten Schrei aus. Der komplette hintere Flügel (Zu dem auch Mein Zimmer gehörte) war insich zusammengebrochen. „ Alice? Alice, rette dich!“,hörte ich die angstverzerrte Stimme meiner geliebten Mutter schreien. Ich hörte nicht auf sie, sondern drehte mich wieder zur Tür um, holte nocheinmal tief Luft und öffnete mutig die Tür. Fast im selben Augenblick sprangen mir schon die Flammen ins Gesicht. Vor Schreck machte ich einen Schritt zurück und dabei konnte ich noch einen letzten Blick in die vertrauten Gesichter meiner Eltern werfen. Danach stürtze auch ihr Zimmer zusammen. Ich stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus und sank kraftlos zu Boden. Nur einige Sekunden später hörte ich die letzten Hilfeschreie meiner Eltern. Sie waren Tod.
Wann hörte dieser Horror auf? Wann würde ich endlich sterben? Ich hatte nicht meher die Kraft aus dem von Flammen verschlungen Haus zu kriechen, geschweige rennen. Ich hatte aufgegeben.In der Ferne hörte ich die Sierene der nährkommenden Feuerwehr und etwa einen Meter von mir entfernt konnte ich die Siluette meines rosafarbenen Hasen entdecken. Ich nahm meine letzten Kräfte zusammen und kroch zu ihm. Sein linkes Ohr
war etwas angebrannt und sein Fell war von der Asche ganz grau gefärbt.
Vorsichtig nahm ich ihn an mich und umklammerte ihn so fest ich nur konnnte. In der Zwischenzeit war die Feuerwehr wahrscheinlich schon vor unserem Haus, da die Sirene nun noch lauter war. Ich drückte meinen hasen noch fester an mich und da hörte ich hinter mir die Stufen der Treppe knarren, als wahrscheinlich jemand hier zu mir hoch stürmte.
„ Hier ist noch jemand!“, schrie eine starke Männerstimme und schon einen Wimpernschlag später lag ich in den Armen eines Mannes, welcher immer wieder sagte dass alles wieder gut werden würde. Was er aber nicht wusste war, dass er dabei falsch lag.
Als wir fast den rettenden Ausgang erreicht hatten, ließ der Mann mich plötzlich fallen und unter uns brach der verkohlte Holzboden auf. Ich bekam gerade noch den Rand zu fassen und hielt mich dort mit letzer Kraft fest. Ich musste zusehen wie mein Retter und mein Hase vom brennenden Bodenvershlungeen wurden. Ich schaute nocheinmal zu der offenstehenden Tür und zum Eingang der wahren Hölle. Ich schloss meine Augen...
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