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-Nachtschule/Hausaufgaben-

von -Ben-
GeschichteAllgemein / P12
30.09.2011
25.08.2013
13
4.540
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30.09.2011 493
 
Finden Sie drei Möglichkeiten, das Stollenlabyrinth der Finsterberge ohne die Hilfe eines Stollentrolls zu verlassen!


Wie Blaubär selbst erwähnt hat, gibt es sogar noch mehr verschiedene Möglichkeiten das Labyrinth zu verlassen. (Er zählt dabei als Hilfsmittel auf: Mathematik, Philosophie, Biologie, Geologie, Astronomie und zamonische Lyrik.)

Ich behaupte nun, mit jeder einzelnen dieser Wissenschaftsdisziplinen das Labyrinth verlassen zu können. Jetzt sagt ihr, es waren nur drei Antworten verlangt und nicht sechs. Naja, zamonische Lyrik fällt raus, das hat er selbst bewiesen (->Rarlebewesendichtung, Eisenmade), bleiben fünf für mich. Jetzt sagt ihr das ist immer noch mehr als drei. Ich aber sage euch, dem ist nicht so. Mathematisch gesehen ist der Unterschied zwischen 3 und 4 im Gegensatz zu der unendlichen Menge an Zahlen unendlich klein, theoretisch unendlich bedeutungslos, praktisch nichts. Und wenn ihr euch jetzt einen Philosophen vorstellt, der zwei weiße Blätter Papier vor sich liegen hat und dieser nun die Augen schließt, sich auf dem einen Blatt Papier eine 4 denkt und auf dem anderen eine 5, dann diese jeweils annährt in Verhältnisgleichungen einsetzt, sie kongruiert, potenziert und nachtigalliesiert hat, dann die Augen wieder öffnet, dann...
Voilá, ist auf beiden Blättern das gleiche zu sehen, nämlich nichts.
Womit bewiesen wäre, dass 4 gleich 5 ist und wenn man bedenkt, das 3 gleich 4 ist, muss 3 ebenfalls gleich 5 sein. Quod erat demonstrandum.

Nun, zur Mathematik, mathematisch ist der Ausgang wie folgt zu ermitteln: Man berechnet den Quotienten aus der Mitternachtsformel (a=Anzahl der durchschrittenen Abzweigungen, b=Anzahl der durchschrittenen Kreuzungen und c=persönliche Fehlertoleranz) und der nachtigallersch`en Nachtumkehrnährung hoch e=m*c², das alles natürlich unter der siebten Wurzel. Mit diesem Logarithmus ist der Ausgang in Null, nichts erreicht. (Hinweis: Min. 7 Gehirne benötigt.)

Philosophie ist noch einfacher, wenn man weiß, dass sich in einem Berg in der Dunkelheit die Naturgesetze gar nicht zurechtfinden, muss man sich einfach vorstellen, dass man selbst ein Naturgesetz ist und sich selbst als solchem zuwiderhandelt. Das wird dem Gebirge natürlich nicht gefallen und euch wegen Natur-Anmaßung verhaften lassen, so kommt ihr bequem aus dem Gebirge, nur ob das Gefängnis der Naturgesetze angenehmer ist, ist zu bezweifeln.

Biologie: Man lernt einfach den Pfiff des Finsterbergadlerkükens von sich zu geben, dann bringt einen die besorgte Mutter mit Hilfe ihrer Instinkte (und ihren unglaublich guten Augen) so schnell wieder raus da könnt ihr gar nicht gucken. Das Problem ist nur, dass man dann in den Klauen einer Finsterbergadlermutter hängt, der man gerade Sorgen bereitet hat.

Geologie: Durch Gesteinsanalyse ist zu bestimmen welches Alter ein Gang besitzt, so kann man sich lässig den Weg zu den jüngsten Gesteinsschichten am Fuß des Berges durchforschen, was allerdings einige Fachgeräte benötigt die in etwa eine Tonne Eigengewicht aufbringen.

Und das leichteste zum Schluss: Astronomie, man orientiert sich einfach an den Sternen, nichts leichter als das. (Vorher benötigt man allerdings klare Sicht und einen Durchblick)

Welche Möglichkeit jetzt die sicherste bzw. einfachste ist, lässt sich bestreiten und die endgültige Entscheidung ist euch jeweils selbst überlassen.
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