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Keep your soul, feelings - childish heart

KurzgeschichteDrama / P16
28.09.2011
28.09.2011
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Vielleicht bin ich eine kaltblütige Killerin, da bin ich mir sogar ziemlich sicher.
Während diese töten, ihren Auftrag ausführen, schweigen oder grinsen sie. Sie sehen dem Tod mit einer Gleichgültig - nein - Gelassenheit ins Gesicht, die andere als "grausam" und "unmenschlich" bezeichnen. Aber dieses Bild ist falsch - behaupte ich zumindest.
Solche Leute sind einem nur aus den vissuelen, nicht realen, wirklichkeitsentfremdenden Welten bekannt. Ihr versteht schon: Fernsehen, Computerspiele und der ganze Rest....
Ich kann darüber nicht urteilen, wie die wahren "kaltblüten Killer" über den Tod denken. Da ich jedoch, ähnlich wie die angesprochene Sorte von Killern, die ich ebenfalls nur aus Filmen kenne und mich lediglich mit diesen vergleichen kann, ebenfalls schweigend meine "Arbeit" verrichte, meinen Auftrag ausführe, meine Mission erfülle, gehe ich davon aus, dass ich ebenfalls so eine bin.
Eine kaltblütige Killerin.

Der Mann konnte lediglich schluchzen. Immer weiter rutschte er mit dem Rücken vorran gegen die Wand. Eines seiner Beine war angeschossen, vermutlich war hatte die verschossene Kugel ihm den kNochen zerschmettert.
Gerade vor fünf Minuten hatte er sinnlos herumgegrölt und unnötig Munition ins Leere gefeuert, jetzt rutschte er wie ein dreckiges Häufchen Elend auf einem ebenso dreckigen Boden herum.
Umsichtig trat Triela über den leblosen Arm eines Mannes, der vorhin auch irrelevante sowie lebensverkürzende Handlungen durchgeführt hatte. Ebenso wie die Männer die, genau wie er, regunglos auf dem Boden lagen.
Der einzig noch lebende Mann würde sich seinen Begleitern rasch anschließen. Er wusste es.
Triela teilte dieses Wissen mit ihm, jedoch auf andere Weise.
Sie konnte sich nicht erklären wie, doch, davon war sie überzeugt, der Mann würde ihr in jeglicher Hinsicht widersprechen, würde sie ihm ihre Ansichten darlegen. Allerdings käme es nie zu solch einem Moment.

Die Patrone landete klirrend auf dem Boden. Und Ärger brach über mich herein.
Es war ganz allein die Wut über mich. Es hatte nichts mit dieser blutbefleckten, inzwischen toten, Bohnenstange zu meinen Füßen zu tun.
Ich ärgerte mich über mich. Komisch, was?
Für meine heutige Arbeit hatte ich mir so fest vorgenommen tief in mich hinein zu horchen.
Und was war gewesen? Nix! Ein verdammtes Vakuum!
Obwohl....
Manche Dichter beschreiebn "Leere" als Gefühl. Wenn es wirklich so ist, dann fühlte ich, während ich alle Männer in dieser stinkenden Unterführung erschoss, nichts.
Heute morgen wollte ich das Gefül des Tötens erkunden. Auf jeden Fall wollte ich wissen was ich dabei fühlte. Wut, Trauer, Freude, Langeweile.... ganz gleich was es war, Hauptsache irgendetwas!
Wie soll ich sagen?
Ich habe während des Tötens weder gennante Gefühle verspürt noch irgend ein anderes Gefühl.
Ich war weder gleichgültig, noch verzückt oder stand neben mir.
Doch als der Letzte dieser krakeelenden Hunde niedersank, fing ich an, wütend auf mich selber zu sein.

Nun verlasse ich diese Kloake - Gott sei es gedankt!
Ehrlich gesagt will ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, denn es ödet mich an, diese "Leere" zu beschreiben. Die Bezeichnung "gefühllos" wäre eindeutig übertrieben, ganz ohne Frage.
Es ist eine schlichte "Leere". Nicht mehr, nicht weniger.

Als ich den neuen Teddy in Händen hielt, den Hirscher mir als Belohnung geschenkt hatte, wallte eine riesige Freunde in mir auf. Sein Fell war so weich, seine Knopfaugen aus mundgeblasenem Glas und von solch einem fremdartigen Blauton, dass die Augen fast wie Juwelen wirkten.
Grundsätzlich liebe ich Teedybären.
Weshalb sollte ich darüber nachdenken?
Diese Freude ist unbeschreiblich schön.
Die Freude über neue Teddybären und die, die ich bereits habe und immer wieder gerne in den Arm nehme. Es ist einfach nur die reine Glücksseeligkeit.
So instinktiv, dass Gedanken überflüßig sind.

"Der Körper einer Maschine, das Herz eines Kindes."
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Eine eher ruhge Geschichte und sie muss euch nicht gefallen. Ich wollte dies bloss mal aufgeschrieben haben.
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