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120er-Projekt: Smallville

KurzgeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
28.09.2011
22.09.2013
121
52.513
6
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28.09.2011 1.424
 
Sengende Hitze lag über der Landschaft. Die Sonne brannte vom Himmel, als wolle sie alles Leben im Keim ersticken. Keine einzige Wolke war zu sehen. Der Sommer hatte das Land fest im Griff. Weshalb auch sämtliche Bewohner von Smallville versuchten, sich – wenn möglich – ein kühles Plätzchen zu suchen… um dann dort nichts zu tun.

Und auch in der Luthor-Villa war Lex gerade damit beschäftigt, auf der Schattenseite des Hauses in einem Liegestuhl zu liegen und zu dösen. Denn selbst für ihn – immerhin war er sonst ein Workaholic – war es zu heiss, als dass er grosse Lust verspürte zu arbeiten. Weshalb er seinen Laptop auch im Haus gelassen hatte. Und er würde kaum so schnell wieder ins Haus zurückkehren, da die Klimaanlage inzwischen ebenfalls ihren Geist aufgegeben hatte. Eine ärgerliche Tatsache, die nur noch ärgerlicher dadurch wurde, dass der Reparaturservice es heute wohl nicht mehr hierher schaffen würde. Zu grosse Arbeitsbelastung, hatte es geheissen, als Lex den Defekt gemeldet hatte. Welch ein Wunder, bei der Hitze.

Nur Clark schien die Hitze nicht besonders zu stören. Denn dieser war schon die ganze Zeit fleissig dabei, im Haus von einem Ende zum anderen zu wuseln und… irgendwas zu machen. Lex wusste nicht was. Denn es war ihm schlichtweg zu heiss, als dass er Clark gross ausfragen wollte. Oder ihm gar hinterher lief, um nachzusehen, was er da machte. Nur ein Gedanke liess er noch zu in seinem überhitzen Gehirn und zwar, dass er es unfair fand, dass der junge Kryptonier dank seiner Alien-Gene so gar kein Problem mit der Hitze hatte. Wirklich, das war vollkommen unfair!

In diesem Augenblick ertönte die Stimme von Clark hinter Lex. Und riss diesen aus seinen Gedanken. „Hey, Lex, kommst du mal bitte schnell ins Haus?“

„Nein… ist viel zu heiss, als dass ich aufstehen könnte. Gott, wann wird diese Affenhitze nur endlich durch einen Wintereinbruch beendet?“, stöhnte Lex gequält.

Clark lachte leise. Trat dann aber neben den Liegestuhl von Lex und bückte sich zu diesem hinunter, so, dass er leise in sein Ohr sprechen konnte. „Und wenn ich dir sage, dass ich in unserem Schlafzimmer die Klimaanlage reparieren konnte und dort nun angenehm kühle 23 Grad Celsius herrschen. Kommst du dann mit ins Haus?“

Überrascht, aber auch ein bisschen zweifelnd, sah Lex seinen Freund an. „Ist das ein dummer Scherz, um mich so noch ein bisschen mehr zu quälen, weil ich unter der Hitze leide und du nicht?“

Amüsiert lachte Clark auf. „Was du wieder von mir denkst. Aber nein, ich habe die Klimaanlage wirklich repariert. Und nun frage ich mich, ob du mir im kühlen Schlafzimmer nicht deine Dankbarkeit deswegen zeigen willst?“

„Dankbarkeit?“

„Ja, Dankbarkeit. Weil ich der Meister im Klimaanlagen reparieren bin. Und du nur ein armer Milliardär, der für solche Dinge immer den Elektriker holen muss.“

„Hey! Jetzt sei nicht gleich so frech.“

„Bin ich doch gar nicht. Ich spreche lediglich die Wahrheit aus. Also was ist, kommst du nun oder muss ich jemand anderes holen?“

„Wage es ja nicht!“ Mit diesem Ausruf sprang Lex vom Liegestuhl auf, packte Clark am Arm und zerrte ihn in Richtung Haus. Direkt zu ihrem Schlafzimmer. Welches wirklich – so wie Clark es gesagt hatte – angenehm kühl war. Aber darum kümmerte sich Lex nicht weiter. Wie er auch keinen Gedanken daran verschwendete, dass er zuerst einmal unter die Dusche springen könnte, um sich dort den Schweiss des Tages abzuwaschen. Nein, denn das war alles unnötig. Nur noch eines zählte und zwar, Clark sein freches Mundwerk zu stopfen.

Also zog Lex seinen Freund zum grossen Doppelbett, um ihn dort auf die Matratze zu schubste, nur um ihm sogleich zu folgen. Denn er wollte keine Zeit verlieren. Weshalb er ihn auch sogleich in eine leidenschaftliche Umarmung, welcher ein leidenschaftlicher Kuss folgte, zog.

Irgendwann mal – keiner von beiden wusste, ob nun Minuten oder doch nur Sekunden vergangen waren – löste sich Clark nach Atem ringend von Lex. Seine Augen glitzerten dabei leidenschaftliche. „Scheint fast so, als könntest du dich doch wieder für ein bisschen Matratzensport aufraffen.“

„Mmh… willst du mir damit was sagen, Clark?“

„Ja… natürlich… ich wurde die letzten Tage schlichtweg vernachlässigt.“

„Es war aber auch einfach zu heiss…“, versuchte Lex zu erklären.

„Und deshalb gab es nicht einmal ein paar Kuscheleinheiten?“, zog ihn Clark da aber gleich weiter auf.

Lex hob die linke Augenbraue. „Ich wusste gar nicht, dass du einen solchen Kuscheltrieb hast.“

„Na ja… wenn es schon keinen Sex gibt wegen der Hitze, dann will ich wenigstens ein bisschen mit meinem Liebsten kuscheln. Denn sonst bin ich ja wirklich der Verlierer der Nation. Oder was meinst du?“

Nun grinste Lex auf eine schon fast wölfische Art. „Du willst Sex? Du willst Kuscheleinheiten? Das kannst du alles haben… jetzt gleich!“ Mit diesen Worten zerrte Lex am Hemd von Clark. Und zwar so fest, dass die Knöpfe nur so flogen.

„Lex! Du musst ja nicht gleich mein…“

Weiter kam Clark nicht, da Lex ihn bereits wieder in einen Kuss zog. Und nicht nur das, denn die Hände von Lex blieben bei dem Kuss nicht untätig. Im Gegenteil, die gingen auf Wanderschaft. Sie glitten unter das Hemd, berührten dort nackte Haut. Was Clark einen Schauer der Erregung verursachte. Und nachdem die Hände das Hemd ganz vom Körper gestreift hatte, glitten sie weiter, hinunter, zu der Hose. Und der heisse Mund von Lex folgte seinen Händen. Sorgte dafür, dass aus Clark ein zitterndes Häufchen aus purer Erregung wurde. Welches kaum mehr ein und aus wusste, als diese geschickten Hände die Hose öffnete und sie herunter zog. Als dieser heisse Mund seinen Weg fortsetzte und leckte und saugte und biss… an Körperstellen, die dafür mehr als nur empfänglich waren.

„Lex… bitte…“, bettelte Clark irgendwann. Es mussten Minuten vergangen sein. Oder gar Stunden. Egal. Denn Clark hielt es kaum mehr aus vor lauter Erregung. Er wollte nur noch eins und zwar Lex spüren. Und zwar in sich.

„Noch nicht, Clark, noch nicht“, kam es aber nur sehr bestimmt von Lex. Und schon spürte Clark enttäuscht, wie dieser von ihm abliess. Sich selbst erhob, um die Kleidung abzustreifen, welche Lex immer noch trug. Was ihm gerade erst in diesem Augenblick klar wurde. Und Clark sah, wie Lex diese neben das Bett warf und dabei keinen Gedanken daran verschwendete, wo sie landeten. Nur die Leidenschaft, welche sie beide gerade miteinander teilten, war wichtig. Und als Lex sich erneut zu ihm wandte und ihn mit Gleitcreme dafür vorbereitete, was nun gleich passieren würde, wusste Clark, dass sich die letzten Tage der Enthaltsamkeit für ihn gelohnt hatten.

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Später – nachdem sie sich ausgiebig geliebt und danach gemeinsam geduscht hatten – lagen sie entspannt zusammen im Bett. Liessen so den Sturm der Leidenschaft ausklingen, welche sie zuvor noch gepackt hatte. Streichelten sich. Küssten sich. Hielten sich gegenseitig im Arm.

Liebevoll lächeln unterbrach Lex irgendwann die angenehme Stille. „Und, genug Sex und genug Kuscheleinheiten fürs erste?“

Clark seufzte zufrieden. „Nein, davon werde ich niemals genug bekommen.“

„Na das will ich doch hoffen“, lachte Lex. Zog dabei Clark noch ein bisschen fester in seine Arme. Und vergrub dann sein Gesicht in dessen Haare. Zog dessen Geruch ein. Liess sich davon einlullen.

„Aber weisst du was…“

„Was?“, fragte Lex leise.

„Ich bin froh, dass ich die Klimaanlage reparieren konnte…“

Lex sagte nichts dazu. Aber Clark wusste auch so, dass er vollkommen seiner Meinung war, als er von seinem Freund in einen weiteren Kuss verwickelt wurde. Der, obwohl sie sich erst gerade ausgiebig geliebt hatte, nur zu schnell wieder sehr leidenschaftlich wurde.

Es schien fast so, als würden die Hitzewelle und die wieder funktionierende Klimaanlage dafür sorgen, dass sie beide nur zu bald für eine zweite Runde leidenschaftlichen Sex bereit waren. Aber keiner von beiden hatte vor, sich deshalb zu beklagen.


ENDE


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Hallo ihr Lieben

Zu meiner eigenen Verwunderung habe ich nun doch keine 100 Jahre und einen Tag für dieses Projekt gebraucht… sondern ‚nur’ zwei Jahre. Und das, wo mich zwischendurch die Muse für ein halbes Jahr verlassen hatte.

Aber zum Glück kam die Muse dann doch noch zurück und mir sind wirklich 120 Ideen und Geschichten zu den 120 Vorgaben eingefallen. Was mich schon fast ein bisschen stolz macht. Denn zwischendurch hatte ich wirklich ab und zu so meine Zweifel, dass ich dieses Projekt jemals beenden kann.

Davon abgesehen, möchte ich mich hier noch einmal für euer reges Interesse bedanken. All die positive Rückmeldung – egal ob in Form von Reviews oder PN’s – haben mir gezeigt, dass das ‚Smallville’ Fandom doch noch seine Leserschaft hat.

Das macht mich wirklich glücklich…. also vielen lieben DANK für eure Lesertreue. Ihr seid echt toll!!!

Eure Esther
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