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Über den Anfang und Alltag von Team Minato

von Scarvy
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Hiruzen Sarutobi Kakashi Hatake Maito Gai Minato Namikaze Obito Uchiha Rin Nohara
26.09.2011
27.11.2011
13
33.361
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26.09.2011 2.813
 
Zur Erinnerung:
" ... " = Sichtwechsel
"kursiv" = Flashback
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Kapitel 1: Das erste Treffen

Minato Namikaze lehnte lässig an einem Holzpfahl, der sich auf Trainingsplatz 3 befand.
Der Platz war etwas außerhalb des Dorfes und an einem kleinen Wäldchen gelegen.
Hier war er mit seinem neuen Team verabredet. Er hatte am Tag zuvor einem Lehrer der Akademie bescheid gesagt, dass er sein Team bitte zum Trainingsplatz 3 schicken soll.

Und nun war es soweit, die vier müssten jeden Moment eintreffen. Minato konnte es kaum noch erwarten sie kennen zu lernen und sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen. Obwohl er schon am Abend zuvor einen Blick in die Akten werfen konnte, minderte es nicht seine Neugier. Sein Team konnte kaum unterschiedlicher sein, die Kinder werden viel von einander lernen und sich prima ergänzen können.

Dann sah er auf dem Weg, der direkt mit der Dorfmitte verbunden war, zwei Personen auf sich zukommen. Als sie näher kamen, konnte er sie gleich identifizieren:
Es handelte sich um einen silberhaarigen Jungen, seine Haare standen wild von seinem Kopf ab und fielen zur linken Seite hin schräg ab. Er trug eine dunkle Hose mit einem schwarzen Shirt mit grauen Ärmeln. Sein Gesicht von der Nase abwärts war unter einem dunklen Tuch verborgen, sodass allein die dunklen Augen seine Emotionen verrieten. Außerdem bedeckte ein über Kreuz gebundener Waffengürtel seine Brust. An dessen rechten Bein war eine kleine Waffentasche befestigt und das blaue Konoha-Stirnband trug er wie seine Teamkollegin neben ihm um den Kopf.
Minato hatte keinen Zweifel, das war Kakashi Hatake, der Sohn von Sakumo Hatake, welcher auch als „White Fang“ bekannt war. Er hatte viel über ihn gehört, auch über sein tragisches Ende, was sich vor einige Jahren ereignet hatte:
Bei einer Mission hatte Sakumo das Wohl seiner Teamkameraden vor die Mission gestellt und anstatt diese erfolgreich zu beenden deren Leben gerettet, worauf die Mission scheiterte. Damit war er nicht nur Schuld an dessen Scheitern, sondern hatte auch Regeln der Shinobi verletzt. Dafür erntete er vom gesamten Dorf und seinen Kameraden nur Missachtung und Beschimpfungen .Die Schande, die auf ihm lastete, stürzte ihn in tiefe Depressionen und am Ende begann er Selbstmord.

Kakashi Hatake war laut Akte ein sehr talentierter Schüler, der schon im Alter von fünf Jahren die Akademie abschloss, ein Jahr später die Chuningprüfung erfolgreich ablegte und mittlerweile direkt auf den Rang eines Jonin zusteuerte. Obgleich er augenscheinlich sehr viel Talent besaß, wurde er trotzdem einem Team mit Kindern seines Alters zugeteilt, denn es gibt zwischenmenschliche Dinge, die man als Shinobi nur so lernen kann. Denn später sind Sachen wie Teamarbeit und Vertrauen in die Fähigkeiten anderer überlebenswichtig.

Die beiden Kinder erreichten ihren neuen Sensei und schauten ihn nach einer knappen Begrüßung erwartungsvoll an. Minato richtete das Wort an sie:
„Hallo ihr beiden, lasst uns noch einen Moment auf euren fehlenden Teamkamerad warten bevor wir beginnen.“

„Sind wir nicht ein vierer Team, Sensei? Das wurde uns zumindest in der Akademie gesagt.“ Das braunhaarige Mädchen neben Kakashi sah ihn fragend an, jeweils ein lilaner Streifen war auf ihre Wange gemalt. Sie trug ein schwarzes eng anliegendes Top und einen blass lilanen Rock. Aus der Akte hatte er erfahren, dass sie Rin heißt. Sie ist in der Akademie wegen ihrer Klugheit aufgefallen und ihr Verständnis für Nin- und Genjutsus waren angeblich auch beachtlich.

„Da hast du Recht, wir sind ein vierer Team. Ein weiteres Teammitglied ist allerdings schon eingetroffen, er beobachtet uns schon eine ganze Weile von dort hinten“, Minato deutete auf einem Waldabschnitt zu ihrer Rechten, „ er ist wohl etwas schüchtern.“  

Sofort blickten Rin und Kakashi zu besagten Waldabschnitt, Rin bewegte sich sogar ein paar Schritte darauf zu um besser sehen zu können. Sie konnte zwar niemand konkret erkennen, dennoch winkte sie freundlich in die Richtung.

Besagte Person merkte natürlich, dass seine Anwesenheit kein Geheimnis mehr war und trat hinter einem Baum hervor. Es war sinnlos sich weiter zu verstecken, wenn er sich nicht lächerlich machen wollte. Die Kapuze seines weiten Pullovers schob er von seinem Kopf, Bänder schnürten diesen vorne zu, dessen Enden links und rechts an seiner Brust runter baumelten.
Mit großen Schritten ging er auf die Gruppe zu, die Enden seiner schwarzen Hose raschelten bei jedem Schritt im Gras. Kinnlange hellbraune Haare umrahmten sein Gesicht, durch den Pony fielen seine Haare ihm direkt ins Gesicht ², sodass seine linke Gesichtshälfte vollkommen verdeckt wurde. Mit hängenden Schultern und mit beiden Händen in den Hosentaschen, stand er nun direkt vor der ihnen und sprach mit heller Stimme. „Hallo…“.

„Hallo“, antworteten die drei Wartenden synchron und Minato erklärte noch, dass sie auf den Letzten warten würden. Dabei betrachte er den Kleinen näher, dessen Name Kohiru war.
Über ihn wusste er am wenigsten, die Akademie hatte er nur im Abschlussjahr besucht und wurde die restliche Zeit zuhause unterrichtet. Der Junge lebte mit seinem Ziehvater, im nördlichsten Viertel von Konoha. Sein Ziehvater war Zivilist und arbeitete in einer großen Kantine. Er adoptierte damals mit seiner Frau diesen Jungen, da sie selbst nicht im Stande war Kinder zu gebären.
In diesem Nordviertel lebten viele Mitglieder des hohen Rates von Konohagakure, darüber hinaus war dort eine Ausbildungsstätte der Anbu-Ne Einheit von Danzo. Diese spezielle Anbu-Einheit wurde von Danzo ins Leben gerufen wurde, um für die Sicherheit des Dorfes mit einer loyalen Einsatztruppe zu garantieren. Diese Einheit ist allerdings schon vor Jahren wegen nicht kommerziellen Trainingsmethoden aufgelöst worden.
Was genau für welche Methoden dort praktiziert wurden, wusste Minato nicht, vielleicht würde er es ja erfahren, immerhin war der Junge dort zu Schule gegangen, bevor das Lager aufgelöst wurde.

So warteten die Drei weitere zehn Minuten. Die Kinder wussten nicht, was sie groß sagen sollen und Minato schwieg gezielt, wartete geduldig. Die Vögel aus dem nahe gelegenen Wald erfüllten die Stille mit ihren Liedern.
Nichts konnte diese friedliche Stille trüben, bis sich schlagartig ein immer lauter werdendes Rascheln dazu gesellte. Irgendetwas kam direkt auf sie zu gelaufen. Alle blickten gespannt in diese Richtung, als plötzlich ein dunkelbraunhaariger Junge aus dem Gebüsch schoss und direkt auf sie zu rannte. Vor ihnen blieb er keuchend stehen und schob seine Schutzbrille von den Augen, sodass es direkt über seinem Stirnband saß.
Er trug einen blauen Trainingsanzug mit orangenen Kragen und Ärmeln, ein gleichfarbiges Wappen des Uchiha-Clans schmückte seinen Rücken. Völlig außer Atem beugte er sich vorn über und stützte sich mit beiden Händen an den Knien ab bis er schließlich den Kopf hob und entschuldigend lächelte. „Hallo Leute, tut mir echt Leid, dass ich so spät dran bin. Aber als unserer Lehrer die neuen Teams verkündet hatte, war ich wohl noch auf Toilette und ich habe die Ansprache voll verpasst. Als ich dann beim Klassenraum ankam, waren bereits alle gegangen und ich musste den Lehrer erstmal suchen und finden, damit ich ihn fragen konnte, in welchem Team ich bin. Entschuldigt die Verspätung, bitte.“ Verlegen fuhr der Junge durch seine Haare und kratzte sich grinsend am Hinterkopf.

Dieser Junge konnte nur Obito Uchiha sein, die Beschreibung in seiner Akte traf vollkommen zu, dachte Minato amüsiert und verkündete: „Nun gut, wo wir nun alle beisammen sind, können wir ja loslegen. Mein Name ist Minato Namikaze, ich werde ab heute euer Sensei und Teamleiter sein. Bevor wir mit einem kleinen Einstufungstest beginnen, fände ich eine Vorstellungsrunde eurerseits ganz nett, damit man so einem kleinen Eindruck von dem anderen bekommt.“
Ermutigend blickte Minato in die Runde, „Und wer möchte beginnen? Stellt euch doch einfach vor und erzählt, wieso ihr Shinobi dieses Dorfes werden wollt.“


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...

Kakashi seufzte innerlich, von außen kam aber kein Laut über seine Lippen. Auch seine Augen waren ausdruckslos und drückten nicht mal seinen Unmut hier zu sein aus.
Darüber hinaus verstand er eh immer noch nicht, wieso er einem Team zugeteilt wurde.
Der silberhaarige Junge war sich sicher, dass er den Wunsch in einem Team sein zu wollen, nie im Leben geäußert hatte.
Denn er kam mit seinem Leben gut zurecht, die wechselnden Teams oder Einzelmissionen, die er seit Jahren ausführte, störten ihm nicht im Geringsten.
Auch gegen ein Team hatte er generell nichts auszusetzen, aber im Laufe der Zeit hat er gemerkt, dass Gleichaltrige oft das Shinobi-Dasein nicht richtig schätzten. Sie brachen Regeln, waren albern, stritten sich um kindische Sachen oder konnte sich im Allgemeinen nicht benehmen. Solche Leute konnte er einfach nicht ausstehen und ist diesen bisher erfolgreich dem Weg gegangen.
Auch dadurch, dass er die Akademie sehr schnell abschloss, blieb ihm bisher der Umgang mit unreifen Kindern erspart. Stattdessen trainierte er meistens mit älteren Shinobi seines Ranges und führte mit diesen Missionen durch.

Kakashi erinnerte sich an das Gespräch, welches er mit dem Hokage darüber geführt hatte, doch dieses war überhaupt nicht befriedigend gewesen.

...


Hiruzen Sarutobi betrachtete den Jungen vor ihm, es war unfassbar, dass er erst zwölf Jahre alt war. Denn dieser Junge stand stocksteif  und ernst vor ihm, das Gesicht ließ durch die Maske kaum Emotionen erahnen. Nur in den Augen war ein Funke von Neugier vorhanden.
„Also Kakashi, es gibt etwas, worüber ich mit dir reden möchte. Und zwar werden in den nächsten Wochen die neuen Genin-Teams eingeteilt…du kannst dir sicher vorstellen, worauf ich hinaus möchte.“

Kakashi runzelte die Stirn, der Hokage verwirrte ihn. Was soll er denn mit den neuen Genin-Teams zu schaffen haben? Jedes Jahr gab es neue Teams und bisher ist er nie darin involviert gewesen. Es hatte sicher etwas mit seinen Fähigkeiten zu tun:  „Soll ich mit einem der neuen Teams trainieren und ihnen was beibringen, Hokage-sama?“

Sarutobi lächelte freundlich und antwortete: „Das ist eine gute Idee, Kakashi. Du wirst viel Zeit mit deinem neuen Team verbringen, da lässt sich sicher ein Exkurs von dir einbauen.“

Nun sah man Unbehangen in Kakashis Augen, er war wirklich überrascht. Dennoch entgegnete er kontrolliert, es brauchte schon mehr um einen Hatake aus der Bahn zu werfen:„Mein Team, Hokage-sama? Seid ihr etwa mit meiner Arbeit nicht zufrieden?“

„Nein, ganz im Gegenteil. Kakashi, du leistest hervorragende Arbeit. Du bist einer der jüngsten Absolventen der Akademie, du bist sehr talentiert. Ich denke, dass du selbst und dein Team davon profitieren werdet. Es wird dir gut tun, ein konstantes Team zu haben.“

Von seiner Verwunderung war dem Jungen nichts mehr anzusehen, er wirkte gefasst und sprach so, als würde er eine neue Mission annehmen. „Wie ihr wünscht, Hokage-sama.“
Der Hokage musterte ihn irritiert. „Kakashi, das ist kein Befehl. Nur eine Bitte. Wenn du nicht möchtest, respektiere ich deine Entscheidung.“

Nun spiegelte sich wieder Verwirrung in den Seelenspiegel des Jungen. Eine Bitte des Hokagen? Damit war nun etwas überfordert. Denn im Grunde genommen wollte er in kein Team, er kam gut alleine zurecht. Dennoch fände Kakashi, dass es sehr respektlos dem Hokagen gegenüber wäre, seine Bitte auszuschlagen. Immerhin war er das Oberhaupt des Dorfes, ihm gebührte Respekt. Zudem hat Sarutobi ihn noch nie um etwas gebeten.
Und wenn er wollte, dass er Mitglied eines festen Teams wird, dann würde er sich dieser Bitte beugen. Immerhin meinte dieser, dass es ihm gut tun würde, was er allerdings noch nicht richtig verstand. Vielleicht würde er es merken, wenn es so weit ist…
Diese Gedanken ließen den silberhaarigen Jungen antworten: „Es wäre eine Ehre für mich, Mitglied eines richtigen Teams zu werden. Wenn man aufeinander eingespielt ist, kann man sicher gute Arbeit leisten.“  

Hiruzen Sarutobi nickte ihm anerkennend zu; „Sehr gut erkannt, Kakashi. Es freut mich, dass du einwilligst. Dein neues Team erwartet dich am Mittwochnachmittag auf dem Trainingsplatz 3. Das wäre dann auch alles, was wir zu besprechen hatten. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, Kakashi.“
Mit den Worten „Ebenso, Hokage-sama.“ und einer kurzen Verbeugung verließ der Junge schnellen Schrittes den Raum und ließ einen Mann mittleren Alters dort alleine zurück.


...


Der Hokage meinte, dass es gut für ihn wäre in einem richtigen Team zu sein. Doch davon, merkte er noch gar nichts. Eher im Gegenteil. Kakashi konnte kaum etwas mit seinen Teammitgliedern anfangen. Nur das Mädchen Rin schien in Ordnung zu sein, er hatte sie auf dem Weg zum Trainingsplatz 3 getroffen und dann festgestellt, dass sie im selben Team gelandet sind. Wie stark sie war, würde er sicher nachher bei dem Test sehen können.
Diesen stillen zierlichen Junge, der sich im Wald versteckt hatte, fand er seltsam. Aber okay, vielleicht wollte er sein Team vom weiten in Augenschein nehmen und wurde auch ohne es zu wollen einem Team zugeteilt.
Dieser Uchiha -Junge  allerdings war mehr als katastrophal. Er kannte ihn vom sehen, da er bei seinem Heimweg oft an der Akademie vorbeilief. Er hatte ihn dort schon öfters mit anderen Jungs Strafarbeiten in Form von Gartenarbeit verrichten sehen. Dazu noch diese Unpünktlichkeit gleich beim ersten Treffen, so ein respektloses Verhalten seinen Leuten und dem Sensei gegenüber ging mal gar nicht. Und dann noch diese freche Ausrede und das bescheuerte Grinsen, was sein zu spät kommen entschuldigen soll. Das Ganze war wohl ein Witz. Kakashis gesamter erster Eindruck von diesem Uchiha hatte sich bereits bestätigt, genau mit solchen Kindern vermied er den Umgang.
Dann hörte er plötzlich den selbigen sprechen und erinnerte sich, dass sie sich ja vorstellen sollten.

„In Ordnung, dann werde ich mal den Anfang machen“, begann der dunkelhaarige Junge:  „Mein Name ist Obito Uchiha .“ Der Junge deutete dabei strahlend mit einem Daumen auf sich selbst. „Ich möchte der stärkste Shinobi von ganz Konoha werden! Damit ich meine Familie stolz mache und meine Freunde beschützen kann.“

Sensei Minato nickte Obito anerkennend zu und meinte: „Sehr schön, Obito. Der nächste dann, bitte“, und schaute freundlich in die Runde.
Sofort meldete sich das braunhaarige Mädchen zu Wort. „Ich heiße Rin und ich möchte später einmal eine Medic-Nin werden. Ich finde es einfach faszinierend, wie sehr man anderen mit diesen Heilkünsten helfen kann.“

Dieses Mal musste Minato seine Schüler nicht weiter anspornen, denn schon sprach der nächste. Auch wenn man merkte, dass es dem Jungen mit den hellbraunen Haaren nicht gerade wohl dabei war, er sprach leise, mehr zu sich selbst. „Mein Name ist Kohiru, mir fällt kein besonderer Grund dafür ein, ein Shinobi zu werden. Ich wollte es einfach, solange ich zurückdenken kann.“

Nun waren alle Blicke interessiert auf Kakashi gerichtet und er seufzte wieder lautlos.
Wie es schien, kam er nicht drum rum. Und wenn auch er sich in seine Akademie-Zeit zurück versetzt fühlte, begann er mit fester Stimme, so als würde er ein Bericht beim Hokagen abliefern:
„Ich bin Shinobi dieses Dorfes, weil ich wie meine Familie vor mir, diesem Dorf mein Leben verschrieben habe. Ich will  für dieses Dorf ehrenhaft kämpfen und es beschützen bis in den Tod“, Kakashi hielt kurz inne und fügte dann hinzu; „Mein Name ist Kakashi Hatake.“

Minato schaute Kakashi mit nachdenklichem Blick an, er war wirklich sehr erwachsen für sein Alter. Natürlich kannte er den Grund dafür, dennoch hoffte er innerlich, dass der Junge noch auftauen würde, denn jedes Kind hat es verdient, auch Kind sein zu dürfen.
Minato wollte sich gerade an die Kinder wenden, öffnete schon den Mund um zu sprechen, als Klatschen ihn inne halten ließ.

Obito Uchiha klatschte enthusiastisch in seine Hände und mit einem Satz stand er neben Kakashi, welcher ihn mit hoch gezogener Augenbraue anschaute. Als der Uchiha-Junge anfing das Wort an ihn zu richten und ihm dabei auf die linke Schulter klopfte, runzelte er die Stirn und seine Augen wichen von ausdruckslos zu genervt. „Echt klasse, Kakashi. Tolle Rede, wenn auch etwas zu dramatisch für meinen Geschmack.“
Tolle Rede?! Empört wollte Kakashi entgegnen, dass es nicht irgendeine „tolle Rede “ war, sondern sein voller Ernst. Doch er kam nicht zu Wort, weil Minato plötzlich hinter den beiden stand und sie behutsam auseinander schob, je eine Hand ruhte auf den Schultern der Jungen. Kakashi merkte wie die Hand seine Schulter sanft drückte und er verstand das als Zeichen sich zu beruhigen, was auch augenblicklich geschah.

Weiterhin ging der Sensei auf Obitos Kommentar gar nicht ein, sondern verkündete euphorisch: „Prima, wo wir uns nun etwas näher kennen, können wir ja gleich mit einem kleinen Einstufungstest beginnen. Ich finde dabei, kann man sich sehr gut ein erstes Bild über eure Kampfkünste machen.“ Minato griff in seine Tasche, holte ein Bund mit drei kleinen goldenen Glöckchen hervor und hielt es in die Runde. „Eure Aufgabe wird es sein, mir diese Glöckchen abzunehmen, wer es schafft hat den Test bestanden.“

„Aber Sensei Minato, das sind doch nur drei Glöckchen und wir sind vier Leute“, warf Rin verunsichert in den Raum. Der Sensei würde doch nicht einen durchfallen lassen und zur Akademie zurückschicken?

Minato jedoch antworte nur mit einem Schulterzucken und grinste: „Ich denke diese Tatsache könnt ihr euch selbst erklären“, er sprang mit einem kraftvollen Sprung nach hinten um Abstand zwischen sich und den Schülern zu bekommen. „Und nun lasst uns beginnen, alle Kampftechniken sind erlaubt. Ihr habt zwei Stunden Zeit um an die Glöckchen ranzukommen.“
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² = ein Bild von Kohiru: http://i395.photobucket.com/albums/pp33/shikamaru_saskue_1316/anime-10.jpg
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