Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Über den Anfang und Alltag von Team Minato

von Scarvy
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Hiruzen Sarutobi Kakashi Hatake Maito Gai Minato Namikaze Obito Uchiha Rin Nohara
26.09.2011
27.11.2011
13
33.361
1
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
26.09.2011 876
 
Über den Anfang und Alltag von Team Minato


Kurzbeschreibung: Von einem Tag zum anderen ändert sich das Leben des zwölfjährigen Kakashi um hundertachtzig Grad. Er hatte jetzt ein Team. Sein früheres Leben erschien ihm nun ruhig und geordnet, im Gegensatz zu dem chaotischen, in dem er sich nun befand. Woran ein gewisser Obito nicht ganz unschuldig war...

Hauptcharakter: Kakashi
Andere Charaktere: Obito, Minato,OC und Rin
Pov: Hauptsächlich Kakashis, ab und zu Minatos

Anmerkung:
" ... " = Sichtwechsel
"kursiv" = Flashback

>>> ab dem vierten Kapitel mit Beta <<<
_________________________________________________________________________________

Prolog

Hiruzen Sarutobi seufzte und lehnte sich zurück in seinen bequemen Schreibtischstuhl. Er liebte dieses Teil, denn obwohl dieser schon sehr alt und ein altes Erbstück des Sarutobi-Clans ist, war er einfach wunderbar weich. Darüber hinaus ist er einer seiner treuesten Begleiter der letzten Jahrzehnte. Täglich begleitet er ihn durch den Alltag, so auch an diesem Tag:

Heute hatte Hiruzen Sarutobi unzählige Dokumente mit Missionsberichten durchgesehen, sowie unterschrieben, damit diese archiviert werden können. Außerdem hat er zwei Auslandmissionen vergeben, mit dem Kazekagen von Sunagakure korrespondiert und letztendlich die diesjährigen neuen Genin-Teams eingeteilt.  Die Gespräche, die er zwischendurch außerterminlich führt, zählt er schon gar nicht mehr mit, sie gehörten einfach dazu.
Hokage zu sein war wirklich mit sehr viel Arbeit und Stress verbunden, welche sich kaum jemand vorstellen konnte. Viele Bürger dachten wahrscheinlich, dass er den ganzen Tag ohne viel Arbeit in seinem Büro rum saß und aus dem Fenter starrte.
Bei dieser Vorstellung musste er leicht schmunzeln, denn diese entsprach genau dem Gegenteil seines Alltags.
Trotz allem liebte und lebte Sarutobi diesen Beruf, denn gerade die Stelle des Hokagen verband ihn in vielerlei Hinsicht mit den Menschen von Konohagakure, es verband ihn mit seinem geliebten Dorf.

Ein Klopfen an seiner Bürotür riss ihn aus seinen Gedanken und er blickte wehmütig zur Tür, er hatte heute eigentlich keine Termine mehr. Sarutobi atmete tief ein und aus, straffte seine Mine, ein seriöses Auftreten als Hokage war sehr wichtig, egal um welche Uhrzeit.  Die Leute vertrauten und achteten ihn.

Schließlich räusperte er sich und wendet sich zur Tür: „Herein, bitte.“

Die Tür öffnete sich und herein kam ein blonder Shinobi mit zerzausten Haaren, er trug eine gewöhnlich Jonin-Uniform: Einen dunkelblauen Overall mit grüner Weste und eine dunkle Hose. Sein Stirnband trug er um den Kopf, einzelne Strähnen seiner blonden Haare überragten dieses.  Nach einer kurzen Verbeugung begrüßte er Sarutobi mit einem höflichen „Guten Abend, Hokage-sama“.
Bei dessen Anblick lockerten sich Sarutobis Züge sofort und er erinnerte sich, dass er ihn vor ein paar Tagen zu einer Mission entsandt hatte.
„Nabend Minato, es freut mich dich wieder zu sehen. Wie ist deine Mission verlaufen?“, fragte der Hokage interessiert.

Minato lächelte, „Es ist alles Bestens verlaufen, Danke der Nachfrage. Die Schriftrollen konnten ohne Probleme übergeben werden und diese hier“, er übergab seinem Gegenüber eine kleine Schriftrolle, „ ist für euch.“

„Danke dir, Minato. Ich habe auch noch eine gute Nachricht für dich. Ich habe es tatsächlich geschafft schon heute alle neuen Genin-Teams einzuteilen.“

Minatos Augen begannen zu leuchten, schon als er den Rang eines Jonin erhielt, hatte er den Hokagen davon in Kenntnis gesetzt, dass er im nächsten Jahr gerne ein Genin-Team überehmen würde. Eigentlich sollten erst am morgigen Tag die neuen Teams verkündet werden, deswegen fragte er mit einem versuchten beiläufigen Ton: „Und seid Ihr euch mit der Wahl der Teamleiter schon sicher?“

Wissend lächelte Hiruzen Sarutobi, „Natürlich, ich habe die Sensei mit besten Gewissen zugeteilt und dabei berücksichtigt, wer bevorzugt ein Team übernehmen würde.“ Es folgte eine gespannte Stille, Minatos Neugier war unübersehbar. Dennoch drängte er nicht weiter, wartete geduldig in der Hoffung schon vielleicht heute zu erfahren, ob er ein eigenes Team bekommen würde.
Dieses war einer der vielen Eigenschaften für die er den Jungen, bzw. mittlerweile jungen Mann, schätzte. Diese geduldige, freundliche Art.
Schon damals hatte er seinem früheren Schüler Jiraya gesagt, dass er es kaum besser treffen könnte mit seinem Schüler.
Auch von anderen Shinobi hat der Hokage nie Schlechtes über ihn gehört, kein einziges böses Wort. Ganz im Gegenteil hörte er nur immer wieder von seiner gutherzigen Art, seinem bewundernswerten Teamgeist und von seiner enormen Stärke. Nicht umsonst war er „Konoha´s Yellow Flash“, jeder im Dorf kannte und schätzte ihn, er hatte sich einen Namen gemacht.

„Das freut mich zu hören, ich werde mich dann auf den Heimweg machen  und morgen den Missionsbericht einreichen, wenn´s Recht ist, Hokage-sama?“
Die Gedanken des Hokagen wanderten wieder zu seinem Gegenüber und er nickte geistesabwesend. Er war eben völlig in Gedanken versunken, hatte ganz vergessen seinen Besuch zu entlassen. Ein eindeutiges Zeichen dafür sich für heute auszuruhen und seine Räume in der Hokagen-Residenz aufzusuchen.
Minato nahm das Nicken als „Ja“ und wandte sich nach einem „Schönen Abend noch, Hokage-sama“ um. Er hatte schon die Tür erreicht, eine Hand auf der Türklinke, als er die Stimme des Hokagen vernahm und über die Schulter zurückblickte.

„Minato, du hast was vergessen“, sagte Sarutobi mit einem verschmitzten Glitzern in den Augen und streckte ihm einen kleinen Stapel mit dünnen Akten entgegen.

Der blonde Jonin ging zurück zum Schreibtisch und nahm vier Akten entgegen, blaue Augen strahlten Sarutobi glücklich an. „Vielen Dank, Hokage-sama, das bedeutet mir sehr viel.“
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast