Aus der Asche

von fiirvogel
GeschichteAbenteuer / P16
Harry Potter Hermine Granger Minerva McGonagall Remus "Moony" Lupin Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
24.09.2011
17.04.2012
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24.09.2011 2.496
 
1. Kapitel / Im Starbucks

Remus Lupin schüttelte den Kopf und las den Brief, den er am Tag zuvor erhalten hatte, noch einmal durch:
„Lieber Remus, ich weiß, es ist lange her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, aber ich wende mich heute in der Hoffnung an dich, dass du mir helfen kannst. Es geht um meine Tochter Melody. Können wir uns morgen im Starbucks gleich gegenüber des Tropfenden Kessels treffen? Wäre elf Uhr für dich okay? Schick die Eule mit einer kurzen Antwort zurück. Besten Dank und liebe Grüsse von Hanna.“
Seine Cousine Hanna. Elf Jahre hatte er sie schon nicht mehr gesehen. Das war an der Beerdigung seines Vaters gewesen. Sie war mit ihrem Mann Tom gekommen, einem irischen Muggel, der sich in der Gesellschaft so vieler Zauberer und Hexen sichtlich unwohl gefühlt hatte. Und bei dieser Gelegenheit hatte Remus auch ihre Tochter Melody gesehen. Sie musste etwa zwei Jahre alt gewesen sein und hatte nur einen kurzen und eher unangenehm in Erinnerung bleibenden Auftritt. Während der Gedenkfeier in der Kirche geriet die Kleine in Rage, weil sie etwas wollte, was sie nicht haben durfte. Tom musste das tobende, schreiende und um sich tretende Kind aus der Kirche tragen und tauchte auch zum anschließenden Leichenmahl nicht mehr auf.
Und nun hatte Hanna Probleme mit ihrer Tochter. Nun ja, wenn Remus an ihre temperamentvolle Darbietung vor elf Jahren zurückdachte, erstaunte ihn das nicht im Geringsten. Er wunderte sich allerdings darüber, dass sie nach so vielen Jahren Funkstille ausgerechnet ihn um Hilfe bat; er hatte ja nun wirklich keinerlei Erfahrung mit Kindern, wenn man einmal von seiner zehn Monate dauernden Anstellung in Hogwarts absah, aber davon wusste Hanna wohl nicht einmal.

Remus schaute durch die schmutzige Scheibe auf die Charing Cross Road und beobachtete den gegenüberliegenden Eingang des Starbucks’. Er schüttelte noch einmal seufzend den Kopf. Diese modernen Muggellokale waren ihm suspekt. Aber es passte zu Hanna. Sie war ein Squib und hatte seit jeher sehr darunter gelitten und sich spätestens nach der Hochzeit mit Tom komplett aus der Zaubergemeinschaft zurückgezogen. Das war wohl auch der Grund, weshalb sie den Kontakt zu ihm und seinen Eltern abgebrochen hatte, dabei hatten sie sich als Kinder eigentlich sehr gut verstanden. Remus hatte, wenn es der Mondzyklus zuließ, regelmäßig Ferien bei seinem Onkel und seiner Tante verbracht, und Hanna hatte ihren zwei Jahre jüngeren Cousin während dieser Zeit überallhin mitgeschleppt und mit ihm und ihrer Freundin aus dem Nachbarhaus das Quartier unsicher gemacht. Es waren stets glückliche, unbeschwerte Ferien gewesen.
Remus hing noch seinen Kindheitserinnerungen nach, als er Hanna auf der anderen Straßenseite das Starbucks betreten sah. Trotz der langen Zeit, in der sie sich nicht gesehen hatten, erkannte er sie sofort an ihrem Gang und ihrer großen, schlanken Figur. Er bezahlte sein Bier und wartete sicherheitshalber noch ein paar Minuten – in Zeiten wie diesen konnte man nicht vorsichtig genug sein –, dann verließ er den Tropfenden Kessel und überquerte die belebte Straße.

Als Remus das Starbucks betrat, saß Hanna bereits an einem kleinen Tischchen in der hintersten Ecke des Lokals. Sie winkte ihm zu und erhob sich. Etwas befangen standen sie sich gegenüber und wussten beide nicht recht, wie sie sich begrüßen sollten. Das Abklatschen aus ihren Kindertagen schien unpassend. Schließlich streckte Hanna Remus ihre Hand hin und er schüttelte sie.
„Mach es dir bequem“, forderte Hanna Remus auf. „Ich bringe dir etwas zu trinken“. Sie kam bald mit einer großen Tasse zurück, über der sich Milchschaum türmte. „Ein Café Latte für dich, Remus. Du kannst dir nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass du dir die Zeit nimmst. Ich weiß, ich habe schon sehr lange nichts mehr von mir hören lassen. Es tut mir Leid. Umso dankbarer bin ich, dass du so spontan bereit warst zu kommen.“
„Gern geschehen“, erwiderte Remus und lächelte seiner Cousine aufmunternd zu. „Ich weiß nicht, ob ich helfen kann, aber ich versuche es gerne.“
Hanna wusste offenbar nicht, wie sie beginnen sollte: sie lachte nervös und nestelte an ihrer Handtasche herum. Nach ein paar Minuten unterbrach Remus das peinliche Schweigen. „Wie geht es Tom?“
„Danke, ihm geht es gut, er arbeitet immer noch bei der Bahn. In der Freizeit züchtet er Geranien.“
„Und eure Tochter? Melody heißt sie, oder? Wie alt ist sie eigentlich?“
„Sie wurde Ende März dreizehn Jahre alt.“
„Kein einfaches Alter“, schmunzelte Remus. „Lebt ihr immer noch am selben Ort?“
„Nein, wir sind schon vor Jahren nach Rickmansworth gezogen. Hast du von den Robinsons gelesen? Das stand bestimmt im Tagespropheten. Sie sind vor zwei Tagen auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Anschließend wurde ihr Haus abgebrannt ... Wir waren seit Jahren mit ihnen befreundet und leben im selben Quartier.“
Remus sah seine Cousine schockiert an. „Mein Gott, Hanna, das wusste ich nicht. Tut mir Leid.“
Hanna nickte: „Die Welt ist nicht mehr sicher, und Squibs gehören zu den bevorzugten Zielscheiben der Todesser. Schau, deshalb bin ich hier: ich mache mir in dieser unsicheren Zeit Sorgen um Melody.“
Remus runzelte die Stirn. „Ist sie denn ... auch ein Squib?“, fragte er vorsichtig.
Hanna schüttelte den Kopf. „Sie ist eine Vollbluthexe.“ Nachdem sie tief Luft geholt hatte, fügte sie leise an: „Melody ist nicht unsere leibliche Tochter.“
Remus verschluckte sich beinahe an seinem Kaffee. „Nicht eure Tochter?“, fragte er erstaunt. „Habt ihr sie adoptiert?“
„Nein“ – Hanna beugte sich über den Tisch und senkte die Stimme – „Remus, es weiß niemand außer Tom und mir, und jetzt dir, dass Melody nicht unsere Tochter ist. Sie kam in unserem Haus auf die Welt.“
Remus konnte es kaum glauben. „Aber wer ist dann ihre Mutter?“

Anstelle einer Antwort öffnete Hanna ihre Handtasche und zog ein Foto hervor. Sie legte es auf den Tisch und schob es zu Remus hinüber. Er nahm das Foto in die Hand und betrachtete es verblüfft. Ein junges Mädchen blickte mit herausforderndem Grinsen in die Kamera. Sie hatte eine Compañero-Mütze auf. Darunter trug sie lange, dunkle Haare, die auf der einen Seite zu Zöpfen geflochten waren. Auffällig an ihrem sonst rundlichen Gesicht waren die hohen Wangenknochen. Remus blickt wieder zu Hanna und fragte verwirrt: „Aber das ist ... Lizzie?“
„Ihre Tochter“, korrigierte Hanna. „Melody ist Liz Cartneys Tochter. Liz stand zwei Monate vor Melodys Geburt eines Abends vor unserer Tür. Sie versteckte sich bei uns und bat uns, nach der Geburt für ihr Kind zu sorgen. Sie wusste nicht mehr ein noch aus. In dem Chaos, das nach Du-weißt-schon-wessen Verschwinden herrschte, verfolgt von rachedurstigen Todessern, keine Eltern mehr, kein Bruder mehr, ein Mann, der nicht zu ihr stand ... Sie war verzweifelt.“
„Ich wusste gar nicht, dass sie einen Freund hatte.“
„Niemand wusste es. Es war keine öffentlichkeitstaugliche Beziehung. Für ihn stimmte das so. Doch als Liz schwanger wurde, wollte sie eine Familie gründen. Für ihn kam das nicht in Frage.“
„Er hat sie einfach sitzen gelassen?“, fragte Remus bestürzt.
„Ich glaube, er wusste gar nicht, dass Liz schwanger war. Sie hat es ihm gegenüber wohl nur angedeutet. Und Männer sind ja nicht gerade gut darin, Andeutungen zu deuten.“
Remus entschied sich, nicht auf den Seitenhieb gegen sein Geschlecht einzugehen und fragte stattdessen: „Und hat sie dir gesagt, wer der Vater ist?“
Hanna zögerte, zeigte aber schließlich auf das Foto, das Remus noch immer in der Hand hielt. „Man sieht es in ihren Augen.“
Remus nahm das Bild in die Hand und drehte es gegen das Licht. Die dunklen Augen des Mädchens lagen allerdings im Schatten der Mütze. Diese Muggel-Fotos, dachte Remus seufzend. In Zauberfotos bewegten sich die Fotografierten, da hätte er wenigstens eine Chance gehabt, einen Blick unter die Mütze zu werfen, aber bei dieser Aufnahme ... Remus blickte Hilfe suchend zu Hanna hinüber. „Ich weiß es nicht“, meinte er achselzuckend. „Sag du es mir.“
„Auf dem Bild strahlt sie natürlich wie eine Prinzessin – das war an ihrem 13. Geburtstag im Frühling –, aber du solltest sie einmal sehen, wenn sie richtig wütend ist. Dann blitzt etwas in ihren Augen auf, da bekomme ich sogar manchmal Angst, dabei kenne ich sie schon ihr ganzes Leben lang.“
Remus versuchte, sich den strahlenden Teenager wütend vorzustellen, aber es gelang ihm nicht recht. „Jemand, den ich kenne?“, fragte er.
„Ihr wart zusammen in Hogwarts, Remus. Überleg mal: mit wem saß Liz oft und gerne in der Bibliothek zusammen? Ihr habt sie so oft deswegen aufgezogen.“
Remus starrte Hanna an, als zweifle er an ihrem Verstand. Dann schaute er sich das Bild noch einmal an, runzelte die Stirn und fragte in einem Ich-weiss-das-klingt-jetzt-absurd-Ton: „Snape?“

Hanna nickte nur. Remus legte das Foto wieder auf den Tisch, ergriff seine Tasse und nahm einen tiefen Schluck, bevor er kopfschüttelnd meinte: „Ich bin sprachlos. Das hätte ich nie gedacht. Liz und Snape. Jetzt kann ich mir vorstellen, was du mit ‚Vollbluthexe’ meinst. Wenn sie das Talent beider Eltern geerbt hat ...“
„Melody weiß nicht, dass sie eine Hexe ist“, fuhr Hanna fort. „Wir haben es ihr nie gesagt. Wir haben vielmehr versucht, ihr das Zaubern auszutreiben, damit sie normal aufwachsen konnte. Aber du weißt ja, wie das ist: irgendwie war sie doch nie wie die anderen Kinder.“
„Ihr habt versucht, ihr das Zaubern auszutreiben?“, fragte Remus schockiert. „Habt ihr sie etwa bestraft, wenn sie zauberte?“
Hanna schaute beschämt weg. „Tom wurde manchmal unglaublich sauer, wenn um Melody herum Dinge geschahen, die nicht erklärbar waren ...“, antwortete sie und fügte entschuldigend hinzu: “Du musst ihn verstehen, Remus. Es ist nicht einfach für ihn als Muggel.“
Remus konnte es nicht fassen. Er schüttelte ungläubig den Kopf. „Und ihr habt ihr nie gesagt, dass sie eine Hexe ist? Sie ist dreizehn Jahre alt. Erhielt sie keinen Brief von Hogwarts?“
„Doch, natürlich, vor zwei Jahren. Ich schrieb zurück, dass wir in die Vereinigten Staaten auswandern würden und ich mich dort nach einer geeigneten Schule für Melody umsehen wollte.“
„Hanna, du als Squib müsstest besser als jeder andere wissen, wie schrecklich es ist, zwischen der Zauberwelt und der Muggelwelt zu stehen und sich keiner Gemeinschaft zugehörig zu fühlen“, sagte Remus in beschwörendem Tonfall. „Wie konntest du nur zulassen, dass Melody genau dasselbe erleben musste wie du? Sie ist eine Hexe. Es muss dir bewusst gewesen sein, dass du aus ihr nie eine Muggel würdest machen können.“
Hanna machte eine hilflose Handbewegung und entgegnete: „Liz bat Tom und mich, ihre Tochter in Sicherheit vor der Zaubergemeinschaft großzuziehen. Das haben wir versucht, so wie wir es verstanden haben. Natürlich merkte Melody, dass sie anders war als ihre Mitschüler oder die Nachbarskinder. Aber wir versuchten immer, sie so normal wie möglich zu behandeln ... Heute frage ich mich allerdings, ob es nicht besser gewesen wäre, Melody hätte zaubern gelernt.“
„Das wäre es, Hanna, glaub mir“, antwortete Remus mit Überzeugung.
Hannas Stimme klang leicht gereizt: „Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, Remus. Ich bin auch nicht hierhergekommen, um mir sagen zu lassen, wie ich Melody hätte aufziehen sollen, sondern weil ich deine Hilfe brauche. Ich mache mir große Sorgen: die Todesser haben die Robinsons umgebracht. Ich bin sicher, sie werden wiederkommen. Gestern spazierte Lucius Malfoy am helllichten Tag durch unsere Straße und sah sich die Brandruine der Robinsons an. Er erkannte mich sofort und meinte hämisch, dass er sich mit meiner Veranlagung in Zeiten wie diesen nicht mehr aus dem Haus trauen würde. Melody war bei mir, und die Art und Weise, wie Lucius sie ansah ... Ich glaube, er wusste genau, wen er vor sich hatte. Sie ist ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Du hättest Malfoys Blick sehen sollen! Ich eilte einfach an ihm vorbei, da rief er mir noch nach: ‚Man sieht sich’.“
Remus stellte seine Tasse brüsk zurück auf den Tisch und sah Hanna mit großer Besorgnis an. „Ihr müsst weg, alle drei“, beschwor er sie. „Ich bringe euch in ein geeignetes Versteck.“
„Das geht nicht, Remus. Wir sind mit diesem Quartier verwurzelt. Ich könnte Tom nie davon überzeugen wegzuziehen, schon gar nicht wegen Zauberern. Er ist genauso ein Herzblut-Muggel wie Melody eine Vollbluthexe ist.“
„Mein Gott, wie sind die beiden nur miteinander klargekommen?“, fragte Remus kopfschüttelnd.
Hanna antwortete nicht auf die Frage. Stattdessen fuhr sie fort: „Wie gesagt, wir können nicht weg. Aber Melody kann. Liz bat uns, sie in Sicherheit aufwachsen zu lassen. Unser Zuhause ist nicht mehr sicher. Deshalb meine Bitte an dich: Kannst du sie an einen sicheren Ort bringen?“
Remus nickte und blickte Hanna scharf an. „Sie gehört nach Hogwarts“, antwortete er. „Meinst du nicht, das hätte Liz auch gewollt?“

Hanna zuckte zusammen. Sie hatte es geahnt: Remus wollte Melody nach Hogwarts bringen. Nach Hogwarts! Wie viele Monate hatte sie selber als Teenager jedes Jahr darauf gewartet, dass ihre Nachbarin und beste Freundin Liz endlich wieder aus Hogwarts nach Hause kam. Sie hatte Liz’ Briefe, in denen sie vom Alltag in Hogwarts erzählte, stets mit Neid gelesen. Hogwarts war für sie immer der erstrebenswerteste Ort der Welt gewesen, ein Ort freilich, den sie nie würde besuchen können. Wie sehr hatte sie darunter gelitten! Und wie hatten ihre Eltern, zwei Zauberer, sie immer spüren lassen, wie enttäuscht sie waren, dass ihre einzige Tochter nicht zaubern und nicht nach Hogwarts, an die renommierteste Zauberschule überhaupt, gehen konnte.
„Hogwarts ist unter Albus Dumbledore der sicherste Ort der Welt“, fuhr Remus fort. „Und Melody bekommt dort die Ausbildung, die ihrem magischen Potential gerecht wird. Ich werde jetzt gleich nach Hogwarts aufbrechen und die Angelegenheit mit Dumbledore besprechen. Wenn er einverstanden ist, kann ich Melody schon morgen abholen und nach Hogwarts bringen.“ Remus sah Hanna einen Moment aufmerksam an. Er versuche abzuschätzen, wie sie das, was er noch sagen wollte, aufnehmen würde, entschied sich dann aber, offen zu sein, und fügte an: „Ich werde auch mit Snape sprechen.“
„Mit Snape?“ Hanna sah ihren Cousin vorwurfsvoll an.
„Er unterrichtet in Hogwarts.“
„Remus, Liz hat ihm ihre Schwangerschaft verheimlicht. Sie hatte bestimmt gute Gründe dafür. Ich selber habe ihm nie über den Weg getraut, er ist überheblich und arrogant, und man sagt, er sei ein Todesser gewesen.“
„Hanna“, unterbrach Remus sie, „glaub mir, er ist vertrauenswürdig. Und er hat ein Recht auf die Wahrheit ... Obwohl ich bezweifle, dass sie ihm gefallen wird.“ Remus erhob sich und zog seinen Umhang an. „Du solltest in der Zwischenzeit dringend mit Melody reden“, riet er seiner Cousine. „Es gibt einigen Erklärungsbedarf. Ich komme morgen zu euch nach Hause, dann sehen wir weiter.“
„Weißt du, wo wir ...“
„Wo die Robinsons lebten, ja, ich weiß, wo das ist“, antwortete Remus mit düsterem Blick.
„Wir wohnen in der Nummer 14. Möchtest du zum Essen kommen?“
„Ich dachte, Tom reagiert allergisch auf Zauberer.“
„Nun, ich werde ihn darauf vorbereiten“, versprach Hanna. „Gegen zwölf Uhr?“
Remus nickte.
Hanna sah ihren Cousin erleichtert an: „Danke, Remus. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich weiß, es ist nicht selbstverständlich, dass du das für uns machst. Ich bin dir wirklich sehr dankbar.“
„Das mache ich gerne“, entgegnete Remus. „Bis morgen.“ Er nickte Hanna zu und verließ das Starbucks. Eiligst überquerte er die Charing Cross Road und verschwand in der unscheinbaren, für Muggel nicht sichtbaren Kneipe auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Fortsetzung folgt ...
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