A Beautiful Lie

von MinSuk
GeschichteDrama / P18 Slash
Andrew Kincaid Dorian Christensen Kit Vaughn
19.09.2011
15.10.2012
8
16.172
 
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Für Miriam ♥




Prolog




Schreie.
Die Frau die vor ihm saß und von seinem Meister gefoltert wurde schrie, so sehr musste das
schmerzen was ihr angetan wurde.
Und er musste zusehen. Aber wassollte er auch anderes tun?Er war ein kleiner Junge von
gerade mal sechs Jahren und erst seit drei Monaten in der Obhut dieses Psychopathen.
Genauso wie sein Meister,war er ein TK-Medialer.
Sein Meister lachte als er mit der Kraft seines Geistes,die Frau umbrachte und das Blut spritze
an alle Wände und auf den kleinen Medialen.
Der Mann,der die Frau kaltblütig gekillt hatte, drehte sich zu seinem Schüler um und lächelte
ihn an. Doch der kleine Junge konnte nur auf die Leiche der Frau sehen.Er zitterte am ganzen
Leib.
„Du hast Angst.“ Die Stimme seines Meisters war kalt und er packte den Jungen grob an den
Haaren und zog ihn mit sich. „Angst ist ein Gefühl! Mediale fühlen nicht!“ In seinem
Schlafzimmer angekommen schubste er den Jungen grob auf dasBett. „Sie sind perfekt und
fühlen nichts!“ Seine Hand schnellte nach unten und gabdemJungen eine Ohrfeige.
Als der Junge fliehen wollte, packte ihn sein Meister am Bein und zog ihn grob zu sich.
„Und sie fühlen auch kleine Schmerzen!“ Sein Meisterschaute immerverrückter.Das ihn,dass
Spiel mit seinem Schüler erregte,sah man deutlich.
Dann wurde der Blick wieder sanfter und er streichelte die rote Wange seines Schülers.
„Aus dir wird bald einer der wohl mächtigstenTk-Medialen. Wenn ich erst einmal mit dir
fertig bin,wirst du vollkommen perfekt in Silentium sein.Keine Gefühle.Und du wirst auch
niemals Schmerzen spüren.“ Nun grinste er wieder und der junge Mediale wusste was nun
passierenwürde. „Zieh dich aus! Oder muss ich das wieder für dich tun?“
Der Junge wusste, wenn er es nicht tat, würde sein Meister sehr böse werden.Doch er war
starr vor Angst, konnte sichnicht bewegen.
Und schon schnellte die Hand nach unten und traf ihn wieder auf die schon gereizte Wange.
Dann zerrte ihmsein Meister die Hose herunter.

Wieder schrie er als sein Meister ihn brutal nahm.
Er wollte weg, wollte nur zu seiner Mutter.Doch sie war weg und er wusste nicht ob sie
überhaupt noch am leben war.
„Es geilt mich so sehr auf das ihr Blut noch an dirklebt.. und es geiltmich noch mehr
auf das du jetzt blutest.“ Er lachte und bewegte sich weiter.
Und bald darauf kam er und lies den Jungen weinend zurück auf demgroßen Bett.

Knapp sechs Monate später sollte er töten.
Er sollte seineFähigkeiten zum Töten einsetzen.Tat er es nicht,wurde er bestraft.
Und das wollte er nicht. Er wollte nicht mehr von seinem Meister angefasst werden. Von
gar niemanden mehr. Also hatte sein Meister in diesem Punkt gesiegt. DennMediale lebten
stets ohne Berührungen.
Langsam schwebte dasMesser in der Luft.Ohne jegliches Gefühl sah er die Frau an.
Wäre sie eine Mediale gewesen hätteer sie um Vergebung gebeten und dasihm nichts anderes
übrig blieb. Doch sie war ein Mensch,in dessen Kopf er nicht rein konnte.
Das Messer glitt immer näherzu der schluchzenden Frau, nähertesich ihrer Kehle.
Als das Messer in ihre blasse Haut glitt schrie sie, doch irgendwann war es nur noch ein
Röcheln.
Sie starb und er warSchuld.
Stumm liefen ihmdieTränen herab.
Dann vernahm er ein Klatschen.
Sein Meister hatte zugesehen und es hatte ihmgefallen.
„Du bist ein sehr guter Schüler mein Junge.. Dafür das es dein erstes mal war, warst du
mehr als perfekt.“ Wiederwar dieses grinsen zu sehen.

Er hatte gelogen. Sein Meister hatte ihn angelogen.
Er wehrte sich nicht mehrund er schrie auch nicht mehr, wenn sein Meister ihn vergewaltigte.
Doch was er nicht aufhalten konnte waren die Tränen,die ihm wieder einmal über die Wangen
rannen.
Er hasste den Geruch.
Die Berührung.
Sex war einfach nur schmutzig.


Beinahe jeden Monat brachte sein Meister neue Frauen mit.Entweder es waren Menschen
oder Gestaltwandler.
Er selber musste immer zusehen oder mit machen.
Mittlerweile war der Junge schon über sechs Jahre bei dem Psychopathen.
Und er war vollkommen in Silentium.Er fühlte nichts, kein Schmerz und keine Gefühle.
Er konnte ohne mit der Wimper zu zucken töten.
Er war ein perfekter Medialer.

**



Vaughn lagnackt auf seinem Bett, neben ihmeine Frau.
An ihren Namen erinnerte er sich nicht mehr, denn er hatte siegestern in einer Bar aufgerissen.
Normalerweise brachte er keine Frau, die nicht zum Rudel gehörte,mit zu sich nach Hause,
doch gestern hatte er eine Ausnahme gemacht, denner hatte wirklich Sex gebraucht.
Die Frau die neben ihm lag hatte langes blondes Haar.Eigentlich stand er nicht auf Blondinen,
aber gestern fand er einfach keine die seinemGeschmack entsprach.
Eigentlich stand er auf dunkelbraunes bis schwarzes Haar.
Sein Jaguar fand es nicht gerade witzig.
Das merkwürdigste war aber eh, dasssein Jaguar nie eine Frau akzeptierte.
Langsam stand er auf und begab sich unter die Dusche.
Vaughn liebte es eiskalt zu duschen.
Langsam seifte er sich ein und glitt mit seinen Händen zu seinem Glied und umfasste dieses.
Der Sex hatte ihnin keinster Weise befriedigt.
Also musste er dafür selber sorgen.
Er schloss seine Augen und bewegte seine Hand auf und ab.
Ein Stöhnen kam aus seinem Mund und er bewegte die Hand schneller.Dann verstärkte er den
Druck auf sein Glied.
Stöhnend warf er seinen Kopf in den Nacken und strich mit den Daumen über seine Eichel.
Mit einem lauten Brüllen,ergoss er sich in seiner Hand.
Nachdem er sich erneut gewaschen hatte,trat er aus der Dusche und ging nackt wie er war
wieder ins Schlafzimmer.
Die Blondine war mittlerweilewach und sah ihn lüstern an.
Doch Vaughn hatte keine Lust mehr.
„Zieh dich an, dann verschwindest du...“ Er drehte sich um und ging zu seinem Kleiderschrank,
zog sich dort eine grüne Jeansund ein schwarzes Muskelshirtan.
Als er sich erneut umdrehte, war die Blondine angezogen und sah ihn wütend an.
„Ach ich war also nur gut für einen kleinen Fick? „
„Mehr habe ich dirnicht versprochen gestern Nacht.Ich kann nichts dafür,dass du mit jedem
Fremden mit gehst und dich ficken lässt.“
Sie schnaubte standauf und ging zu ihm „Fick dich!“ Er grinste. „Habe ich unter der Dusche
schon erledigt,Blondi. Und nun verschwinde...“
Empört drehte sich die blonde Frau um und ging.

Endlich Stille, dachte Vaughn und machte sich auf dem Weg zu Lucas.
Lucas war ihr Alpha, und dazu noch ein richtig guter.
Vaughn konnte sich nicht vorstellen, dass er jemals einemAnderen folgen würde.

Langsam erreichte er das Hauptquartier der Dark-River Leoparden.
Er betrat es und wurde begrüßt.
Dann stieg er in den Fahrstuhl und fuhrnach oben, wo er sich mit Lucas und seiner Frau Sascha Duncan,
einer E-Medialentreffen wollte.
Er wollte gerade das Büro betreten, „Da würde ich jetzt nicht rein gehen.“
Vaughn drehte sich um und blickte in Kits Gesicht.
„Die beiden tun es gerade...“ Nun roch auch Vaughn es und grinste.
Die Beiden jetzt zu stören hatte einen Reiz.
Doch lebensmüde war der Jaguar dann auch nicht.
Also wartete er geduldig.
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