Ramirez´ Poems

GeschichtePoesie / P6
18.09.2011
19.09.2011
3
1.045
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
18.09.2011 406
 
Fandom: Highlander
Genre: Poesie
Rating: P6
Pairing: keins.
Kapitelanzahl: 2.

_____________________________________________

Ramirez´ Poems


Kapitel 1




1540, Spanien



Jahr um Jahr bin ich allein.

Jahr um Jahr quält mich die Pein.

Wehrt mein Leben auch 2000 nun,

weiß ich, es wird niemals ruh´n.

Erst die Klinge hart wie Stein,

entlässt mich aus dem ew´gen Sein.

Die Frage ruhelos gestellt,

gibt es niemand´ der sich zu mir gesellt.

Unsterblich bleibt allein,

wer niemals kennt sein wahres Sein.

Der Ursprung im Verborgenen liegt

Und die Zeit in jedem Kampfe siegt.



Was sind Namen?

Sind sie Schall und Rauch?

Was ist Zeit?

Ist es das Sandkorn das nie fällt?

Wer bin ich?

Bin ich verdammt?



Die Mauern stehen Stein auf Stein,

verurteilt hat das Recht bereits unser Sein.

Bin nicht einzig unter ihnen,

bin nur der, der ist geblieben.

Werde sehen wie sie sterben

Bis die Welt daliegt in Scherben.

Das Spiel ohne Ende

Ist der Verrat unserer Erde.

Denn wohin uns jener Schritt auch führt,

gibt es immer den, in dem der Hass sich schürt.

Und mag einer von uns von Liebe reden,

ist er doch verdammt zu ew´gen Leben.



Was sind Namen?

Sind sie Schall und Rauch?

Was ist Zeit?

Ist es das Sandkorn das nie fällt?

Wer bin ich?

Bin ich verdammt?



In Ägypten einst geboren,

dacht´ ich, ich sei auserkoren.

Das Leben früher noch geliebt,

bin ich nun alt, dass es mir nichts mehr gibt.

Kenne die Legende,

die besinge unser Ende.

Doch der Beginn,

ist verborgen ohne Grund und Sinn.

So scheint die Reise endlos,

und das Sprechen darüber ist wie ein Kloß.

Es schnürt die Kehle zu,

doch hört das Ohr einer Geschicht´ stets zu.



Was sind Namen?

Sind sie Schall und Rauch?

Was ist Zeit?

Ist es das Sandkorn das nie fällt?

Wer bin ich?

Bin ich verdammt?



Die Geschichte über mich,

ist ein Geheimnis meiner Sicht.

Denn Wahrheit erkennt nur der,

wer das Leben schätzt so sehr.

So sucht´ ich immer nach dem Sinn,

doch seit 1000 Jahr´ seh´ ich nur Gespinn`.

Es sind die Streiche,

die ich selbst mir darreiche.

Kann nicht dagegen an,

weiß nichts mehr damit anzufang´.

Das Leben reicht mir nichts mehr dar,

denke darüber nach und mach mich rar.



Was sind Namen?

Sind sie Schall und Rauch?

Was ist Zeit?

Ist es das Sandkorn das nie fällt?

Wer bin ich?

Bin ich verdammt?



Die Sorgen rauben den Verstand,

und die Frage drängt sich auf:



Bin ich verdammt?