Can´t change it

von Akio21
GeschichteHumor, Romanze / P16 Slash
Conrad Weller Gwendal von Voltaire Murata Ken Shibuya Shori Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
17.09.2011
17.10.2011
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An diesem morgen ging einfach  alles schief. Erst hatte ich den Wecker nicht gehört und musste ohne Frühstück aus dem Haus, dann fing es noch an zu regnen – muss ich erwähnen das ich keinen Regenschirm dabei hatte - und mein Fahrrad hatte einen Platten, so das ich es die letzten Meter zur Schule schieben musste.
Ich,  Yuri Shibuya, 16 Jahre alt, hatte heute einen meiner schlimmsten Tage.
Es war eine Minute vor Schulbeginn, als ich schnell aus meinen Schuhen schlüpfte und in die Klasse stürmte. In Rekordzeit erreichte ich meinen Tisch, registrierend, das Murata mich schief angrinste, als würde er denken, Gott, was für ein Kind du doch noch bist und – um einen Tisch direkt hinter Murata und schräg hinter meinem am Fenster, hatten sich alle Mädchen versammelt und redeten aufgeregt durcheinander. Was war da denn los?
Im gleichen Augenblick als ich mich setzte kam die Lehrerin rein und scheuchte sofort meine Klassenkameradinnen auf ihre Plätze. Jetzt konnte auch ich sehen, was ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Ein blonder Junge, ja blond, sogar goldblond mit grünen Augen saß dort und wirkte extrem gelangweilt.
Nach der allgemeinen Begrüßung wurde der Neue vor die Klasse gerufen und als Wolfram von Bielefeld vorgestellt. Die Mädels konnten sich nicht beherrschen und kicherten, sogar von den Jungs hörte ich den einen oder andern Seufzer. Vermutlich vor Neid. Der blonde Ausländer sprach zu meiner Überraschung zwar ohne jeden Dialekt und fließend unseres Sprache, schien jedoch sehr eingenommen von sich selbst, falls er überhaupt Fragen beantwortete und sie nicht mit einem Augenrollen einfach ignorierte.
Plötzlich traf sein Blick den meinen. Natürlich, ich schaute ihn auch an wie alle andern eben, er war schließlich ein Ausländer und neu in der Klasse, das hatte man ja nicht alle Tage. Aber aus irgendwelchen Gründen drehte er dann nicht nur seine Augen sondern gleich noch seinen ganzen Kopf zu mir. Weitere Fragen an ihn ignorierend fragte er stattdessen selber mit einem Kopfnicken zu mir, und geröteten Wangen: „Wer ist das?“. Aufgrund des rüden Tonfalls wurde ich nun selbst rot, und ich wandte mich dem unterdrückten Kichern zu, nur um zu sehen, das Murata sich den Bauch halten musste, als auch eine Hand auf den Mund presste, um nicht laut loszulachen. Verärgernd und peinlich berührt wandte ich mich dem Blonden zu , aber bevor ich fragen konnte warum er das wissen wolle, und was es ihn überhaupt anginge antwortete meine Lehrerin schon, „das ist dein neuer Mitschüler Yuri Shibuya.“ Na gut, damit war die Sache wohl erledigt dachte ich, aber da machte der Blonde auch schon wieder den Mund auf und sagte, „gut, dann wird es ja doch noch ganz interessant“ und nickte wie um seine eigenen Worte zu bestätigen. Das war der Knoten, der bei Murata platzte, so dass er sich nicht mehr beherrschen konnte und laut heraus lachte.
Ich verstand nicht ganz, was eigentlich los war, fühlte mich aber seltsam peinlich berührt.
Der Blonde ging zufrieden zu seinem Platz zurück, obwohl ihn die Lehrerin noch gar nicht entlassen hatte, bekam aber keine Rüge. Anscheinend war er trotz seiner Aussprache im Ausland aufgewachsen und genoss fürs erste Sonderrechte. Ich schaute währenddessen Murata mit möglichst bösem Blick an, der sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, und wandte mich dann dem Unterricht zu, als ich spürte, jemand guckt mich an. Um herauszufinden woher der Blick in meinem Nacken kommt, drehte ich mich um, nur um genau in die grünen Augen des blonden Schönlings zu sehen, jeez was für ein Problem hatte dieser Typ mit mir. Murata, dem das natürlich mal wieder nicht entgangen war, hatte schon wieder alle Mühe sein kichern zu unterdrücken. Ich beschloss, ihn später zur Rede zu stellen. Ich wollte wissen, was mein sogenannter bester Freund so komisch fand.
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