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Make me legend

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 Slash
Deutschland Germanien Preussen Rom Russland Spanien
15.09.2011
23.03.2012
79
96.945
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15.09.2011 1.824
 
Das Jagen hatte laenger gedauert, als ich gedacht hatte. Dafuer hatte ich zwei kraeftige Rebhuehner geschossen. Das wuerde uns alle vier erst mal durch die naechsten Tage bringen und die Jungen konnten sich die Baeuche vollschlagen.
Mit besorgten Blick zum Himmel hoffte ich, dass Rom sich keine Sorgen machte. Ich hatte versprochen bei Daemmerung zurueck zu sein und jetzt ging am Himmel schon ein schmaler Mond auf.
Als ich das Haus erreichte, brannte in keinem der Zimmer mehr eine Kerze. Also schliefen alle schon. Geraeuschlos oeffnete ich die Tuer, legte meine Beute ab und schlich durchs Haus.
In einem Eimer in der Kueche wusch ich mir die Schmutzigen Haende und erfrischte mein Gesicht. Es tat gut das nasse Kuehl meine Haut reinigen zu lassen. Mir war ein wenig kalt und ich fragte mich, ob das Feuer noch an war.
Dementsprechend liess mich eine dicke Gaensehaut erschaudern, als zwei Haende sich auf meine Brust legten und mich nach hinten zogen. Als ich gegen einen warmen Koerper lehnte, nahm ich seinen Geruch deutlicher als sonst wahr.
"Rom." "Du hast lange gebraucht, ich habe auf dich gewartet." "Verzeih." Er schlang seine Arme fester um mich und ich liess mich gegen ihn sinken. Erst zoegernd, dann vollkommen.
"Was machen die Kleinen?" "Schlafen. Ich habe sie ins Bett gebracht, wie es sich fuer einen guten Vater gehoert." "Wir sind nicht ihre Eltern", warf ich schnell ein. Rom erwiderte nichts und ich befuerchtete schon etwas zu harsch gewesen zu sein. "Ich weiss, aber wir koennen ja wenigstens versuchen, ihnen etwas von dem zu geben, was sie verloren haben."
Ich laechelte. "Du denkst nicht mehr, es war die falsche Entscheidung sie mitzunehmen?" Seine Haende strichen meinen Hals hinauf und hielten schliesslich meinen Kopf. Er drehte mein Gesicht ein wenig, so dass sein Mund fast mein Ohr beruehrte. "Nein, das habe ich nie gedacht. Ich vertraue dir." Sein warmer Atem kitzelte meine empfindliche Haut. Ich schauderte.
"Vertraust du mir?" Seine Stimme kaum mehr als ein Fluestern. Warum fragte er das jetzt? Hatten wir nicht genug durchgemacht, hatten wir nicht schon genug bewiesen, wie stark unser Vertrauen war? "Sag es!", verlangte er. "Ich-ich vertraue dir", folgte ich seiner Aufforderung. Vertrauen war zu wissen, dass dich eine Person nicht verletzen wuerde. Rom wuerde mir nicht wehtun, da war ich mir sicher.
"Gut, dann lass dich fallen, fuer den Rest des Abends." Seine Lippen beruehrten endlich meine Haut. Ganz leicht strich er mit ihnen ueber meinen Hals unterm Ohr. "Lass dich gehen, mein kleiner Wilder. Nur fuer diese eine Nacht." Damit schlang sich eine Hand um meine Beine und bevor ich mich empoeren konnte trug er mich aus dem Raum.
Fallen lassen? Das war leicht gesagt. Was hatte er vor? Unsicher klammerte ich meine Arme um seinen Hals. Fuer einen Moment befuerchtete ich, dass er wieder dieses Gesicht hatte, dass mir schon drei Mal zum 'Verhaengnis' geworden war. Doch seine Zuege waren entspannt und er laechelte mich sanft an. Ich blinzelt verwirrt, als er meine Nasenspitze kuesste. Damit verschob ich die Gedanken dann erst mal und versuchte seiner Bitte nachzukommen und mich fallen zu lassen.
Als wir in einem der Schlafzimmer ankamen, war ich mir erst nicht sicher, wo wir waren. Das Zimmer war komplet dunkel, nur wenige Kerzen bildeten schwache Lichtpunkte in der Schwaerze. Vorsichtig legte er mich auf die Kissen, Decken und Felle die das Bett ueber und ueber zierten. Hatte er das vorbereitet?
Fragend sah ich ihn an und wollte mich aufsetzen, doch seine Hand drueckte mich sanft wieder runter. "Fallen lassen, schon vergessen." Er sass neben mir und beugte sich jetzt runter, um mich leicht zu kuessen. "Schliess einfach die Augen und geniesse."
Unweigerlich senkte ich wirklich die Lider als Rom ganz langsam und behutsam seine Haende an mir herabwandern liess. Die Beruehrungen nicht mehr als ein Hauch. Als ich zu ihm aufspaehte, schien sein Blick mich zu durchbohren, ein breites Laecheln auf seinen Lippen. Ich wurde nervoes.
"Rom nicht, ich..." Schwach drueckte ich ihn weg, doch er fing meine Haende ab und fuehrte sie zu seinem Mund. Zaghaft beruehrte er sie mit seinen Lippen. "Ich weiss, was du fuer mich getan hast, was du auf dich genommen hast, um mir zu helfen. Ivan hat mir von dem Kraeher erzaelt." Er klang nicht wuetend, aber ploetzlich kam Panik in mir auf. Panik und Scham. Ich wandte mein Gesicht ab und starrte verbissen auf die Decken.
"Schau nicht weg." Prompt lenkte er meinen Kopf zurueck und zwang mich ihn anzusehen. "Lass mich dich reinigen." Gefangen in seinem ernsten Blick nickte ich langsam und er senkte nun wieder laechelnd seinen Kopf auf meine Brust.
Stueck fuer Stueck schob er mein Hemd hoch und als der Stoffweit genug gewichen war, beruehrte seine Zunge meine Haut. Ich zog scharf Luft ein und meine Haende, die Rom immer noch gefangen hielt, verkrampften zu Faeusten. Doch er nahm seine Zeit und bald war mein Hemd ganz verschwunden. Meine Brust hob und senkte sich schnell unter den geduldigen und zaertlichen Beruehrungen. Sachte Bisse, verwoehnendes Streicheln, sein weicher Mund und seine geschickte Zunge.
Schliesslich liess er meine Haende los, die sofort auf die Decke sanken, waehrend die seinen damit begannen meine Seiten und Hueften entlangzufahren. Das war anders als die letzten Male. Obwohl es dieses Mal so ruhig und friedlich war, konnte ich kaum an mich halten. Gerade weil er so quaelend langsam war.
Roms Arme schoben sich hinter meinen Ruecken und hoben meinen Oberkoerper ein wenig an. Mein Kopf fiel automtisch in den Nacken, als er meinen Hals mit Kuessen bedeckte. Leises Stoehnen, wahrscheinlich aus meiner Kehle.
Ploetzlich loeste sich meine Hand von meinem Ruecken und stahl sich in meine Hose. Die Finger waren warm doch auf meiner inzwischen gluehenden Haut schienen sie beinah kuehl. Sie beruehrten meine Oberschenkel und meinen Hintern, doch blieben fern von meiner Mitte. Nur schwer konnte ich meinem Kopf begreiflich machen, dass ich dieses Mal nicht eingeschrenkt war. Ich war weder gefesselt, noch von ihm unterworfen und so ergriff ich die Situation, folgte meinem Verlangen und schlang meine Arme um ihn. Ich spuerte ihn an meiner Haut grinsen.
"Mein kleiner, Wilder", raunte er und packte fest meinen Hintern. Heiseres Lachen auf meine intensive Reaktion und dann war meine Hose ganz verschwunden. Es war ein seltsames Gefuehl. Obwohl er zaertlich und aeusserst vorsichtig mit mir war, fuehlte ich mich ihm unterlegen und ausgeliefert. Ob es daran lag, dass ich ihn brauchte?
"Tut mir leid, ich bin nicht gut im Zurueckhalten", entschuldigte er sich fluechtig bevor er kraeftig zupackte und ich heiser keuchte. Es tat gut mich frei bewegen zu koennen. Mich fest an ihn zu druecken und meine Huefte mehr in seine Hand.
Seine Finger waren magisch, dass wusste ich ja schon, aber als ich fuer einen Moment nicht aufpasste, war es seine Zunge die Wunder bewirkte. Ich riss ueberrascht die Augen auf und sah auf den braunen Haarschopf der sich an meinem Koerper bewegte. Seine Zunge an diesem Ort, das war so beschaement und erregend zugleich. Nicht lange und ich konnte die hingebenden Geraeusche nicht mehr unterdruecken.
Die Lust stieg rasch in mir und als er schliesslich zu mir aufblickte und mich in einen Kuss zog, dabei die Arbeit mit seiner Hand fortsetzt, liess er mich kommen ohne die Lippen von mir zu trennen.
Keine Sekunde gab er mir um zu Atem zu kommen und seine Finger begannen erneut mich in den Wahnsinn zu treiben. Das einzige, was ich machen konnte, war mich ihm hinzugeben und keinen Abstand zwischen uns entstehen zu lassen.
"Rom!", forderte ich ihn auf und er verstand grinsend. Er liebkoste mein Gesicht und spielte fuer einen Moment unschuldig mit meinen Haaren. Ploetzlich spuerte ich seine Finger an meiner Rueckseite. Erst leichter Druck, dann aufdringliches Reiben. Die Roete schoss mir in die Wangen und ich versenkte meinen Kopf an seiner Schulter. Er liess mich kurz auf die Felle sinken, um sich seiner eigenen Kleidung zu entledigen. Als er sich wieder ueber mich beugte, hatte er seine Finger befeuchtet und sie lagen kalt an meinem Hintern.
Ich zitterte ein wenig. Ob nun vor Aufregung, Lust oder Nervositaet. Doch Rom loeschte alles mit einem langen, hungrigen Kuss. Zwischen zwei Atemzuegen und gedehnten Zungenspiel waren seine Finger dann in mir. Ich weiss, nicht ob ich das so sagen konnte oder sollte, doch ich spuerte, wie verlangend mein Koerper darauf reagierte und wie ich dieses berauschende Gefuehl vermisst hatte.
Er bewegte den Finger in mir und beliess es nicht lange bei nur einem. Ich wandt mich unter ihm, die Hitze stieg erneut und war heisser und einnehmender als das letzte Mal. Er lehnte nun halb auf mir, sein Gewicht machte es mir nicht einfacher an mich zu halten. Mein Koerper brannte und Schweiss perlte von meiner nackten Haut.
Als ich sein Glied an mir fuehlte, krallte ich meine Haende in die Felle unter mir und drueckte den Ruecken ein wenig durch. "Ich will dir nicht wehtun, sag wenn-" "Du hast doch sonst auch nicht gefragt, also mach endlich!", keifte ich und es fiel mir schwer mich aufs sprechen zu konzentrieren. Er lachte und bevor ich weiter draengeln konnte, drang er in mich ein.
Ein kurzes Japsen, dann biss ich mir auf die Lippe. Doch er verharrte kurz und sah mich musternd an. Seine Hand strich mir eine verklebte Haarstraehne aus dem Gesicht, waehrend die andere ueber meine Huefte und Brust fuhr. Anscheinend wartete er auf eine Reaktion. Das ungeduldige Wimmern war ihm dann aber anscheinend genug und mit einem Mal stiess er weiter zu.
Ein spitzer Schrei der von ihm gleich mit seinen Lippen versiegelt wurde. Weitere Stoesse, mein Koerper erzitterte, doch er hielt mich. Fest an sich gedrueckt, seine Hand an meiner Wange, die andere mit meiner verschraenkt. Sein Gesicht so nah an meinem, dass das Braun seiner Augen sich in meine Erinnerung fuer immer einzubrennen schien.
Die Hitze stieg mit unserem Temperament und unserer Lust. Ob ich jemanls von ihm loskommen konnte? Ob ich jemals von ihm loskommen wollte? Es war ein sanfter Wind, der uns beide davontrieb. Extase, Vollkommenheit, Erloesung. Wie auch immer man es nennen wollte, es kam langsam und fuellte jede Ader, jede Zelle unserer Koerper.
Sein Stoehnen an meinem Ohr wurde nur von meinem Schrei uebertoent und er drueckte unsere verschraenkten Haende noch lange nach dem die Hitze abgeklungen war. Decken oder unsere Sachen brauchten wir nicht.
Sein Herzschlag haemmerte die ganze Nacht ueber in meinem Ohr, als ich auf seiner Brust schlief. Es gab da etwas, was ich nicht verleugnen konnte und was fuer mich Angst und Euphorie zugleich bedeutete. Ich nahm sein Gesicht in meine Haende.
"Danke", fluesterte ich ich bevor ich ihn zaertlich kuesste.
"Ich liebe dich."
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