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Make me legend

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Deutschland Germanien Preussen Rom Russland Spanien
15.09.2011
23.03.2012
79
96.945
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15.09.2011 1.686
 
Mein Gesicht brannte vor Wut und mein Herz klopfte schmerzhaft. Da erwachte man unschuldig und nichtsahnend aus seinem Schlaf, will  nur etwas kleines zum Essen und findet dann so was vor. Ok, ehrlich gesagt, hatte ich nach Germania gesucht, weil ich mir ein wenig Sorgen gemacht und ein schlechtes Gefuehl hatte. Anscheinend ja zurecht. Es war dann einfach mit mir durchgegangen. Wie bei einem wilden Tier, dem man das Futter unter der Schnauze stiehlt.
Germania hielt ich fest in meiner Hand und stampfte mit ihm durch die dunklen Gaenge. Er wuerde mir nicht noch mal davonkommen. Oh ja, ich war eifersuechtig. Ich tobte, gerade noch in der Lage meine Wut nicht an etwas Unschuldigem auszulassen. Mein Besitzerinstinkt schlug meinen Verstand nieder.
Mit sicheren Schritten strebte ich auf einen bestimmten Raum zu. Dort wo Ivan uns sicherlich nicht finden wuerde, nicht fuer heute. Meine Augen funkelten aufgebracht und meine Hand hielt Germanias umschlungen.
Erst als die Tuer hinter uns zufiel, liess ich ihn los. Oder eher riss er sich los. Die Luft war feucht und es roch nach exotischen Dueften und Seife. Wir standen am Rand des Beckens im grossen Baderaum. Germania rieb sich die geroetete Haut an seinem Gelenk und starrte mich nun ebenfalls wuetend an.
"Was soll das? Ivan laesst uns hier in seinem Haus verweilen, du kannst ihn nicht einfach schlagen!" "Ich lasse nicht zu, dass er dich so anfasst. Du bist mein." Mit angespanntem Kiefer packte ich ihn am Arm und zog ihn rau naeher an mich. "Ich bin nicht dein, ich gehoere mir selbst. Ich bin verdammt noch mal nicht dein Sklave!" "Unter anderen Umstaenden waerst du es aber vielleicht." Bevor ich mich stoppen konnte, kamen diese Worte ueber meine Zunge. Das Bild, Germania als mein Sklave, sass immer noch tief in meinem Kopf. Seine Augen verengten sich und seine Faust zuckte.
"Wie kannst du nur?!", fauchte er und stiess mich mit den flachen Haenden von sich. Ich taumelte und da hinter mir ungluecklicherweise das Bad anfing, stolperte ich und fiel rueckwaerts ins seichte Wasser. Es spritzte und ich sass nun bis zur Huefte im Nass. Meine weisse, leichte Tunika, die ich vom Hausherren bekommen hatte, hing schwer an mir uns das Wasser tropfte aus meinem feuchten Haar.
Erschrocken sah mich der Blonde an. "Rom, ich..." Ob er sich nun entschuldigen wollte oder nicht, nach den ersten Worten verstummte er, schloss seinen huebschen Mund und sah herausfordernd auf mich herab. Das war schon fast eine offene Kriegserklaerung. Und wir Roemer gewannen Kriege fuer ueblich.
Langsam stand ich auf und stieg aus dem Becken. Unsicher wich Germania nun doch etwas zurueck. Mein Gesichtsausdruck musste Baende sprechen. Kalt und herrisch. Mit geschickten Fingern oeffnete ich das lange Band, welches meine Tunika zusammenhielt. Bevor der Blonde sich umrehen und fluechten konnte, hatte ich ihn gepackt und gegen die Wand gedrueckt.
Gekonnt fesselte ich seine Haende hinter seinem Ruecken. Aus weit geoeffneten Augen starrte er mich an und schluckte. Es rief wohl Erinnerungen vom letzten Mal in ihm wach. Aber das war noch nicht alles, ich war noch nicht fertig. Waehrend ich auch die Schaerpe an seinem Gewand loeste, drueckte ich ihn runter auf die Knie. In der Kraft meines noch andauernden Zornes hatte er keine Chance Gegenwaehr zu leisten. Mit sadistischem Grinsen stand ich nun ueber ihm und verband mit dem Stoff seine Augen.
Nun war er mir wirklich hilflos ausgeliefert. Ich hatte ihn sogar schon soweit sich gar nicht erst zu wehren. Seine Unterlippe zitterte leicht und mit tiefen Atemzuegen drueckte er sich an die Wand. Ich lehnte mich runter und hauchte gegen seine Lippen ohne ihn in einen richtigen Kuss zu ziehen: "Du bist allein mein. Ich werde dir und deinem Koerper schon zeigen zu wem du gehoerst."
Als ich ihn dann eine Weile so betrachtet hatte und er sich unruhig zu winden begann, fing ich an den Rest von seinem Koerper zu pellen. Er sah zwar ziemlich aufreizend aus, in dem duennen Stoff, der ihm gerade mal bis zum Knie reichte, aber ohne gefiel er mir besser. Seine blosse Brust hob und senkte sich schnell als ich mit kalten Fingern darueberstrich. Die Tunika bedeckte jetzt nur noch seine Huefte. Ein schmaler Schnitt von dem Kampf heute Vormittag, zog meine Aufmerksamkeit auf sich und mit leichten Fingern folgte ich den roten Linien.
Sein Kopf zuckte unsicher und mit zusammengepressten Lippen versuchte er sich etwas aufzurichten. Doch blind mit der Augenbinde, kam er genau in meine Arme. "Nein, ich lass dich nicht gehen. Nicht bevor ich fertig bin." "Rom, nicht hier! Lass die Spielchen und nimm mir die Fesseln ab." "Du glaubst ich spiele?", raunte ich heiser. "Nicht so hastig, Kleiner." Ich betonte das Wort 'Kleiner' besonders und schnellte ohne Vorwarnung vor, um in seinen gestrafften Hals zu beissen. Er keuchte erschrocken und warf den Kopf herum. "Arg- verdammt!" Ich lachte trocken und beschloss nicht mehr laenger zu warten oder mein Tempo zu drosseln. Wie er so irritiert und ausser sich vor mir kniete, raubte er mir jede Beherrschung. So erregend und einladend. Ich wuerde dafuer sorgen, dass niemals jemand anderes ihn so bekam.
Grob fuehr ich mit der Hand unter den Stoff zu seiner Koerpermitte und saugte mich gleichzeitig an seinem Hals fest. Sein Geschmack war betoerend und es bereiteten sich schon kleine Schweistropfen auf seinem Koerper aus. Ich sog die Haut zwischen meine Zaehne und stellte sicher, dass man es  noch lange sehen konnte. Vibrierend spuerte ich sein Stoehnen in seinem Hals, als ich mit dem Fingern langsam ueber seine Erregung strich. Mit der anderen Hand fuhr ich seine Brust hinauf und schabte mit den Naegeln ein wenig an seiner Kehle.
Als er sich stoerrisch unter mir wand, riss ich ihn endlich in einen hungrigen Kuss. Ich biss herrisch in seine Lippe und saugte dann fest daran. Sein Blut schmeckte metallisch aber suess. "Ahhr!" Die Toene spornten meine Geschwindigkeit an und trieben mich vor Verlangen fast in den Wahnsinn. Ich wollte ihn, jetzt! Forsch zerrte ich ihn mit mir hoch und drueckte seine Brust gegen die Wand. Ungeduldig fiel auch der letzte Stoff von ihm. Auch meine laestigen Sachen gesellten sich zum Boden und begierig presste ich mich gegen seinen nackten Ruecken, der sich unter meinen Beruehrungen zittrig durchbog. Meine Fingerkuppen wanderten prickelnd die schmale Rille von seiner Wirbelsaeule herab zu seinem Hintern.
Germanias Kopf lag seitlich gewand an dem kalten Stein, seine Wange geroetet, sein Mund leicht offen. Aufgewuehlt und schwach hatte ich in meinem Leben nie etwas schoeneres gesehen. Berauscht drueckte ich seinen Hintern und schob seine Backen ein wenig auseinander. Meine Finger hatte ich vorher mit meinem Speichel befeuchtet und drang weitend in ihn ein. Das war eigentlich nicht noetig, so feucht und hart wie ich inzwischen war.
Ohne weiteres Zoegern positionierte ich mich und rieb leicht gegen ihn. Er stoehnte gedaempft in meinen Haenden. Dann zog ich seinen Hintern ein wenig zu mir und stiess verlangend in ihn. Seine Schreie hallten wunderbar in dem hohen, leeren Raum. Meine Hand drueckte von vorn gegen seine Hueft und so nahm ich ihn gleich ganz und vollstaendig. Bis zum letzten Zentimeter fuellte ich ihn aus. Noch einen roten Fleck schuf ich mit lustvollen Saugen und Beissen in seiner weichen Halsbeuge. Er war heiss und berauschend und schmiegte sich perfekt um meine harte Erregung. Ich stuetzte ihn an seiner Brust und lehnte mit der Hand gegen die Wand. Es war schon eine Weile her seit dem letzten Mal in Gerols Haus, ich hatte gar nicht gemerkt, wie sehr mein Koerper nach ihm verlangt hatte.
So war es kein Wunder, dass ich es vor Hitze und Lust bald nicht mehr aushielt. Harte Stoesse und diese Enge liessen mich schwarz sehen und innerlich in Flammen aufgehen. Ihm ein drittes Liebesmahl verpassend, entlud ich mich mit einem heiseren Stoehnen. Ich lehnte gegen ihn und versuchte mich zu beruhigen. Irgendwann zog ich mich aus ihm zurueck. Germania war noch nicht gekommen und ich war bei seinem Anblick noch immer nicht befriedigt.
Als ich ein Stueck von ihm rutschte, sank er auf die Knie und zog entkraeftet an seinen Fesseln. Ein schmales Grinsen legte sich auf meine trockenen Lippen. Lasziv befeuchtete ich sie und und beugte mich wieder runter zu ihm. Sein Ruecken war an meiner Brust noch erhitzt und  nass vor Schweiss. Zerreissend langsam schob ich meine Haende von seinen Schultern ueber seinen Bauch zu seinem Glied. Ich kniete hinter ihm, hatte seinen Koerper aber komplett in meinen Armen.
"Ich will dein Gesicht sehen", befahl ich ungeduldig und ohne viel Widerstand zog ich seinen Kopf zur Seite. Es erfuellte mich genauso sehr ihn stoehnen  und verkniffen keuchen zu sehen, wie in ihm zu sein. Mit schnellen erbarmungslosen Fingern trieb ich ihn soweit, dass er sich wimmernd gegen mich sinken liess. Der schmale Koerper der sich so gierig nach meinen Beruehrungen streckte, liess mich fast schon wieder wollen.
Germanias Kopf legte sich kraftlos gegen meine Schulter, sodass sein langes, goldenes Haar meinen Rucken herabfiel. Waehrend ich ihn immer weiter auf den Hoehepunkt zutrieb, kuesste und biss ich in die mir angebotene, blosse Kehle. Kaum schmeckte ich die zarte Haut, schrie der Blonde kehlig auf und meine Hand wurde feucht und klebrig. Ich lachte leise und zufrieden und zog die bebenden Lippen in einen zaertlichen Kuss. Mit kecker Zunge leckte ich ueber meine Hand. "Du bist mein, Germania."
Ausser Atem wandt er sich in meinen Armen, drehte sich um und drueckte sich an meine Brust. Ueberrascht legte ich meine Haende um ihn und hielt ihn fest an mich. "Ich gehoere nicht dir", wisperte er. "Aber mein Herz vielleicht." Meine Miene nahm einen warmen Ausdruck an und vorsichtig loeste ich seine Fesseln. Sofort schlang er seine Arme um mich. Dies war einer der kostbaren Momente, in denen nichts zaehlt, ausser uns.
Jetzt war die Waerme in meinem ganzen Koerper. Nicht die Hitze unserer Leidenschaft. Erfuellende, beruhigende Waerme. So wie sein Herz mir gehoerte, gehoerte meines ihm. Ueber Grenzen, Kulturen und Kriege hinaus.
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