City of Player

GeschichteRomanze / P12
10.09.2011
06.06.2012
30
31067
3
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
 
Hey leute vielen Dank das ihr meine FF lest.
und jetzt gehts gleich mal los mit dem ersten Kapitel.
Viel spaß
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

DING DING DING...
ertönte es von meinem Nachttísch. Verdammt, heute war ja Montag. Und zwar genau der Montag an dem ich auf meine neue Schule gehen musste. Ich seufzte einmal resigniert auf und schlug dann auf das Eichenholz meines Nachttischchens um das nervtötende Geräusch aus zu stellen.
Wer ich war?
Clarissa Fray. Aber nennt mich doch Clary.
Warum ich gerade extrem angepisst war?
Meine Mutter hatte sich in den Kopf gesetzt unbedingt nach New York zu ziehen. In die Stadt die niemals schläft. Ich wäre lieber in Alaska geblieben. Dort war es mindestens schön ruhig außerdem hatte ich dort meine Freunde und mein Leben dort war einfach perfekt. Aber neeeee ....
Als mein Wecker verstummt war schwang ich meine Beine über die Bettkante sodass ich nun auf meinem Bett saß, rieb mir einmal durch die blauen Augen und schob mir mein rotes, taillenlanges Haar aus dem Gesicht. Ich überlegte fieberhaft wie ich diesem schrecklichen, ersten Schultag umgehen konnte. Bauchschmerzen vortäuschen? Oder Kopfschmerzen? Hm der Gedanke hatte seinen Reiz. Aber nein eine Krankheit vor zu täuschen wäre vielleicht etwas auffällig. Hm vielleicht konnte ich ja aus dem Fenster springen. Stopp Clary, rief ich mich zur Vernunft. Du schaffst das. Es ist nur die Schule. Sonst nichts weiter. Nur die Schule.
>> Clary aufstehen<<, rief meine Mutter von der anderen Seite der Tür und hämmerte wie eine Bekloppte dagegen.
>> Ja ja schon gut ich komm ja schon<<, gab ich genervt zurück und stellte mich schließlich komplett auf. Lustlos machte ich mich auf den Weg ins Badezimmer um mir eine herrliche Dusche zu gönnen und mir die Zähne zu putzen.Das warme Wasser auf meiner Haut ließ mich für ein paar Sekunden mein Schicksal vergessen. Dann, frisch geduscht, mit feuchten Haaren und in ein weißes Handtuch gewickelt betrat ich mein Zimmer und stellte mich vor meinem vollgestopften Kleiderschrank. Was soll ich bloß anziehen, dachte ich verzweifelt. Ich durchwühlte meinen Schrank. Rock? Nein,ich hatte ja noch nicht mal einen Rock. Jeans? Ja, aber welche? Dunkel? Hell? Grau? Ich seufzte. Wie sooft stand ich vor der Qual der Wahl. Schließlich entschied ich mich für eine dunkelblaue Röhre. Jetzt kam die Frage nach dem Oberteil und glaubt mir auf diese ist es noch schwieriger eine Antwort zu finden. Bluse? Wenn ja, schick? Oder ein lässiges Hemd über einem Top? Ja, perfekt. Ich zog ein weißes Tank-Top aus einem der Regalböden und warf es auf mein Bett wo es meiner Jeans vorerst Gesellschaft leisten sollte. Dann schnappte ich mir noch ein weiß - violett kariertes Flanellhemd aus dem Schrank und schlüpfte schnell in Jeans, Top und Hemd. Ich schaute mich im Spiegel an und stellte fest das ich gut aussah. Dann schlurfte ich wieder ins Bad und föhnte meine Haare. Ich legte etwas Puder und Wimperntusche auf und schaute mich abermals im Spiegel an. Ich war ein hüsches Mädchen. Versteht das jetzt bitte nicht falsch. Das sollte nicht arrogant oder so was klingen. Ich bin nicht arrogant und arrogante Menschen verabschäute ich wie die Pest. Aber es war einfach so. Meine roten Haare waren leicht gewellt und umspielte die mackellose Haut meines Gesichtes, meine strahlend Meerblauen Augen waren umramt von dichten, dunklen Wimpern, ich war zwar klein aber dafür recht zierlich. Ich nickte meinem Spiegelbild einmal entschlossen zu und machte mich dann auf den Weg ins Erdgeschoss. In der Küche stand Mom und rührte in einer Pfanne herum was mich zutiefst beunruhigte. Mom konnt nicht kochen. Sie konnte gut malen und verdiente ihr Geld als gefragte Künstlerin aber Kochen nein Kochen konnte sie überhaupt nicht. Deshalb war ich eigentlich immer die die kochte.
>> Mom sei mir nicht böse aber lass mich da mal ran<<, ich schubste meine Mutter sanft zur Seite. Anscheinend wollte sie Rührei machen. Was ihr mit Verlaub nicht besonders gut gelang.
>> Was habe ich verkehrt gemacht?<<, fragte Mom seufzend. Sie kannt ihre nicht vorhandenen Kochkünste.
>> Das nächste Mal solltest du erst die Schale des Eies entfernen. Die hat nichts im Essen verloren<<, antwortete ich mit einem nachsichtigen Lächeln und kippte kurzerhand den Inhalt der Pfanne in den Restmülleimer. Ich bereitete schnell eine neue Portion Rührei für mich und sie vor.
>> Hm alscho wirklisch Clary. Du kannscht viel bescher kochen als isch<<, lobte mich Mom mit vollem Mund.
>> Danke<<, murmelte ich und stellte meinen mittlerweile leeren Teller in die Spühle.
>> Clary wir müssen los. Komm ich fahr dich zur Schule<<, bot sie mir an nachdem sie es mir gleichgetan hatte.
Wortlos stürmte ich die Treppe hinauf und zerrte meine Schultasche unter dem Schreibtisch hervor. Ich legte mir den Trägerriemen über die Schulter und ging wieder hinunter. Dort zog ich mir meine grauen Chucks an und schließlich brachen Mom und ich auf. Auf der Fahrt zur Schule durch die belebten Strassen von New York wuchs meine Anspannung immer mehr. Was wenn mich dort niemand leiden konnte. Na gut eine meiner Spezialitäten war es, mich unsichtbar zu machen. Ich würde einfach mein bestes geben und hoffen das ich akzeptiert werden würde. Mit quietschenden Reifen hielt meine Mom an. Sie hatte auf einem Parkplatz vor einem riesigen Gebäudekomplex geparkt. Das Gebäude war vanillefarben verputzt und alle Jalousieen und Türen die ich von hier aus erspähen konnte waren dunkelrot. Meine Nervösität wuchs ins unermessliche.
>> Also dann Große viel Spaß<<, sagte Mom und ich wusste sie wollte das ich jetzt ausstieg und in diese fremde Schule zu diesen fremden Schülern und Lehrern ging. Ich seuftze und stieg aus.
>> Tschüss Mom<<, sagte ich noch bevor ich die Tür hinter mir zuknallte. Dann schritt ich langsam auf die Schule zu. Ich öffnete das große, rote Hauptportal und fand mich in einem schwarz gefließten Flur wieder. An den Wänden standen unzählige Schließfächer und an diese waren ebenso unzählige Schüler gelehnt. So weit so gut, sagte ich mir. Keiner starrt mich an.
>> Seht mal da ist die neue<<, schrie auf einmal irgendein Spacko den ich jetzt schon hasste und natürlich lagen jetzt alle Blick auf mir. Tja zu früh gefreut. Das konnte ja heiter werden.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
und?? was sagt ihr. reviews selbstverständlich erwünscht.
ich denke mal das nächste kap gibts heute abend oder morgen früh.
ab dann versuche ich regelmäßig zu posten.
thx schon jetzt
eure
kate

P.S ich suche dringend eine Beta. Bei interesse einfach bescheid sagen