Der ewige Kampf

von NEOMusic
GeschichteAllgemein / P16
Neo Trinity
08.09.2011
09.11.2011
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08.09.2011 1.580
 
Kapitel 1. Die Schlacht ist gewonnen.

Es war ruhig in Zion. Fast zu ruhig. Doch plötzlich brach aus der ruhe ein Ohrenbetäubender Lärm.
Sie hatten es geschafft. Die Bewohner Zions lagen sich in den Armen. Sie tanzten, sangen und feierten ihren Erfolg.
„Wir haben es geschafft. Neo hat es geschafft. Er hat uns gerettet. Ich wusste es. Ich wusste es!“.
Morpheus stand zusammen mit Niobe am Ausgang der Hammer. Das Bild das ihnen Zion lieferte, hätte gegensätzlicher nicht seien können. Zion wurde dem Begriff Schlachtfeld wirklich gerecht. Überall lagen zerstörte Wächter herum. Leichen mischten sich unter die Reste der zerstörten Kampfmaschinen, die vor kurzem noch von mutigen Kämpfer und Kämpferinnen besetzt wurden. Und mitten drin, feierten die Leute ihr überleben und das ihrer Stadt. Das Bild löste in Morpheus zum einem Freude und zum andrem Trauer aus. Freude darüber die Schlacht gewonnen zu haben und somit Zion gerettet zu haben. Doch was hatten die Wächter aus Zion gemacht? Aus der einst so stolzen Stadt, die nun ein einziges Chaos war. Sie war zerstört. Morpheus war bedrückt. Niobe hatte Morpheus selten so traurig gesehen. Trauer, das wusste sie, war für ihn ein Zeichen von Schwäche. Ein Zeichen von Verwundbarkeit. Und beides hasste Morpheus. Sie hatte das Bedürfnis ihn in den Arm zu nehmen.
„Ich habe es nie für möglich gehalten, aber du hattest Recht. Neo hat es geschafft. Neo und Trinity haben es wirklich geschafft.“
„Ja Niobe, sie haben es geschafft. Der Auserwählte hatte es geschafft, so wie es das Orakel gesagt hat.“
„Ich hoffe nur sie haben überlebt“. Nuschelte Niobe und hoffte das Morpheus es nicht gehört hatte.
„Natürlich haben sie überlebt.“, und mit diesen Worten machte er sich auf den Weg zu der Commanderstation. Niobe folgte ihm.  

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Das licht seiner Augen war nun vollkommen erloschen. Um ihn herum schien nur noch Dunkelheit. Doch plötzlich sah er ein Licht auf ihn zukommen. Ihm war, als wenn eine Sternschnuppe ihn entgegenraste. Was war das, das aus der totalen Finsternis auf ihn zu zufliegen schien. Langsam sah er immer schärfere Umrisse. Es sah aus wie ein großer Feuerball. Er wusste nicht ob er tot oder am Leben war. Er fühlte nur den Regen auf seiner Haut prasseln. Fühlt ein Toter den Regen auf seiner Haut? Oder Lebte er doch noch? War das alles nur sein Unterbewusstsein das ihm einen Streich spielte? Doch plötzlich, wenige Meter vor ihm, er fühlte die Hitze schon auf seiner Haut, machte die Kugel, so lies es sich am ehesten beschreiben, einen Schwang und flog in Richtung Himmel.
Nun ging alles ganz schnell. Die Kugel hatte ihren höchsten Punkt erreicht und schien plötzlich zu explodieren. Wie ein Feuerwerk am Nachthimmel strömten kleine Funken in alle Richtungen und schienen dann zum Boden zufallen. Neo streckte seine Arme aus. Wenn es das letzte war das er sah, so wollte er es richtig fühlen. Doch als der erste Funken seine Haut berührte, war es nicht heiß wie er es vermutete, der Funke schien vielmehr durch ihn durch zu strömen. Immer mehr Funken berührten seinen Körper und schienen in selbigen über zu gehen. Es war ein großartiges Gefühl. Doch plötzlich hörte der Funkenregen auf. Neo fiel zu Boden. Es fühlte sich an als hätten seine Beine alle Knochen verloren. Der Regen fiel unaufhörlich auf seinen Körper. Er  fühlte sich müde, doch plötzlich schien das Leben ihn zu durchfluten. Es fühlte sich so an als ob sein Körper vor Leben platzen würde.
Neo stieß sich vom Boden ab. Er flog mehrere Meter in die Luft. Er schien den Himmel berühren zu können. Nach wenigen Sekunden landete er wieder auf dem Boden und nahm die Binde ab, die Trinity ihm um die Augen gebunden hatte. Er konnte wieder sehen. Er konnte wieder sehen! Das Gefühl das ihn in diesen Moment durchflutet konnte er nicht beschreiben.
Agent Smith lag auf den Boden. Er hatte es geschafft die Agenten waren zerstört.
Doch freuen konnte er sich nicht. Was war nur los. Wo war Trinity? Plötzlich rannte er los. Als ob seine Beine genau wussten wo Trinity war.
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Commander Lock stand im Gang zu Commanderstation. In der Station selber war das reine Chaos. Durch einen gezielten Angriff der Wächter, klaffte in der Vorderwand ein riesiges Loch. Überall lagen Kabel, zerstörte Tische und unzählige andere undefinierbare Trümmerteile herum.   Personenschäden konnten zum Glück verhindert werden.
Lock schaute sich das Chaos von hier oben an. Was war nur aus Zion geworden. Zion war zerstört und doch gerettet. Er nahm nur unterbewusst war, das eine Hand seine Schulter berührte.
„Es ist nicht deine Schuld, dass Zion so aussieht.“ Er erkannte die Stimme sofort. Doch irgendwie wollten die Worte nicht zu ihrem Besitzer passen.
„Und das aus deinen Mund, Morpheus.“
„Ja“, war die kurze Antwort, die Morpheus für Lock hatte.
„Glaubst du mir, dass es mir leid tut?“ Für diese Frage hat Morpheus nur ein müdes lächeln übrig.
„Nein“
„Wie geht es weiter, Morpheus. Geht es überhaupt weiter?“
„Das solltest du nicht mich fragen. Wo ist der Senat?“
„Senator Hamann ist tot, die anderen dürften  sich im Parlament aufhalten.“
Morpheus musste schlucken. Senator Hamann war einst der einzige, der an seine Idee mit dem Auserwählten geglaubt hatte. Er hatte ihn unterstützt. Er hatte an Neo geglaubt. Jetzt war er Tod.
„Wie....was ist passiert?“ Morpheus war Fassungslos.
Niobe, die hinter Morpheus stand, hatte heute zum zweiten mal das Bedürfnis, Morpheus zu Umarmen. Doch sie wieder stand. Stattdessen übernahm Lock wieder das Wort.
„Er Starb, als er gegen die Wächter kämpfte. Er führte das Hehr an. Wenn es dir hilft: Er Stab als Held.“ Loch sprach mit gebrochener Stimme.
„In Kriegen gibt es keine Helden, Commander. In Kriegen gibt es nur Verliere.“
Nach diesen Worten herrschte Ruhe. Jeder fing an, seinen Gedanken hinter her zu hängen. Doch nach einigen Minuten hat Lock das Gefühl, von diesem Schweigen erdrückt zu werden.
„Du hast nicht ganz Recht, Morpheus. Dieser Krieg hat seine Helden. Zum Beispiel Neo und Trinity, Kid oder die anderen mutigen Kämpfer.“
„Kid?“ Niobe mischte sich nun zum Ersten mal nicht nur Gedanklich in das Gespräch ein.
„Ja Niobe, Kid. Er war der, der nach dem Tod von Senator Hamann, seine Kampfmaschine übernahm. Er war eigentlich nur zum Munition nachladen eingeteilt. Kid war gerade dabei dem Senator Munition nachzufüllen als, Hamann getroffen wurde. Er würde zum Glück von der Maschine weg geschleudert und blieb unverletzt. Den Rest könnt ihr euch denken.“
„Er über nahm das Steuer den Maschine und kämpfte mit“, Niobe war ein klein bisschen sprachlos, das hätte sie Kid gar nicht zugetraut.
Vielleicht musste sie ihre Meinung über die kleine Nervensäge mal bei Gelegenheit überdenken.
„Schon was von Neo gehört?“, versuchte Lock das Thema zu wechseln.
„Nein, weder von Trinity noch von Neo habe ich was gehört.“
Morpheus wirkte nicht Unbedingt besondere aufgeheitert. Es war auch nicht die Antwort, die Lock hören wollte.
„Er wird sich melden“, es war zugeben ein etwas kläglicher Versuch, die Lage zu entschärfen. Doch er schien bei Morpheus zu wirken. Zum ersten mal, war er heute am Lächeln.
„Ich glaube fest daran!“
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Neo war immer noch wie ein besessener am Laufen. Seine Beine trugen ihn durch die Straßen der Stadt. Der wieder einsetzende Regen schlug ihm in das Gesicht. Doch es störte Neo nicht. Er wollte nur wissen wo Trinity war. War sie Tod? Nein das konnte nicht sein. Innerlich bettet Neo das sie lebte. Sie musste einfach Leben. Sie durfte nicht Tod sein. Nach einer gefühlten Ewigkeit und einem unendlich quellenden Innerlichen Monolog kam Neo in einer Sackgasse an. Was nun? Seine Beine blieben kurz stehen.

Doch plötzlich rannte er wieder los. War er total Wahnsinnig geworden? Er lief genau auf eine Wand zu.
Er schloss die Augen und erwartete einen mächtigen Zusammenprall. Doch es geschah nichts. Rein gar nichts. Noch nicht mal ein Knall. Nur ein kleines Soggeräusch, so als ob man eine Hand aus einen Eimer Wackelpudding zieht.
Als er seine Augen wieder öffnet, fand er sich in einem weißen Bahnhof wieder. Er kannte diesen Ort. Er war hier schon einmal gewesen. Als er in einer Zwischenwelt gefangen war.
Doch statt Trinity, saß nun Der Architekt Neo gegenüber.
„Neo, wie schön sie einmal wieder zusehen.“
„Wo...ist.. sie? Wo...ist..Trinity?“, kam Neo, etwas außer Atem sofort auf den Grund seines Erscheinens zu sprächen.
„Immer langsam Neo, wollen sie nicht wissen, wie sie hierhin gekommen sind?“
Langsam wieder etwas besser bei Atem setzte Neo zu seiner Antwort an:
„Doch schon aber erst möchte ich wissen wo Trinity ist.“
„Ihr geht es den Umständen entsprechend gut und sie werden sie retten können, wenn sie mir jetzt mal zuhören würden.“ Der Architekt verlor allmählich die Geduld.
„Ok.“, war Neo kurze Antwort.
„Da sie ja Erfahrung mit diesem Ort haben, muss ich sie nicht darauf hin weißen, das sie sich in einem Parallelwelt befinden.
Sie haben nun zwei Möglichkeiten; Die erste: Sie entscheiden sich gegen das was ich ihnen gleich sagen werde. Nehmen sie diese Möglichkeit wird Trinity sterben und sie müssen ihre restliches Leben ohne sie weiter führen und werden innerhalb weniger Sekunden wieder in dem Krater stehen, aus dem sie gekommen sind. Außerdem müssten sie ihr restliches leben außerhalb der Matrix verbringen. Oder aber sie entscheiden sich für Möglichkeit Nummer 2: Sie befolgen was ich ihnen sage, retten Trinity und sich und leben gemeinsam mit ihren hundert Kinder bis in alle Zeiten glücklich. Sie haben die Wahl.“
Der Architekt lehnte sich tief in seinen Sessel, der mitten auf dem Bahnhof stand, schlug die Beine übereinander und faltete seine Hände.
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