Neuer Papa gesucht

von Anni83
GeschichteRomanze / P16
Primera Division
07.09.2011
14.11.2019
56
63.458
20
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Dieses Kapitel
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05.09.2018 1.107
 
Hach ja. Nach so langer Zeit geht es auch hier endlich einmal weiter. Wir nähern uns auch ganz langsam dem Ende dieser Geschichte.
Vielen Dank an SweetKittyCat und Lady-in-Black für die Reviews.

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Am nächsten Morgen saßen David, Kelsey und Shelby wieder unten im Speisesaal bei den anderen Spielern. Noch immer war Shelby ziemlich eingeschüchtert und zuckte bei jeder noch so kleinen Bewegung zusammen, doch so langsam wurde es auch bei ihr besser.
Kelsey machte ihr gerade ein Brötchen mit Nutella als sie sich an Deryck und Avril wendete.
„Könnt ihr nachher auf Shelby aufpassen? Ich will nach dem Frühstück zum Polizeirevier und will die Anzeige aufgeben“ fragte sie ihren Bruder und dessen Freundin.
„Na klar machen wir das. Mach dir mal keine Sorgen um sie. Sie ist bei uns gut aufgehoben und Carla ist ja auch noch da.“ erwiderte Deryck.
„Vielleicht schaffe ich es bis zum Mittagessen wieder hier zu sein. Aber versprechen kann ich es nicht. Die haben bestimmt viele Fragen an mich und so. Das ist doch immer so“ murmelte sie leise und vergrub ihren Kopf in ihren Händen.
„Wenn es dir damit besser geht komme ich auch gerne mit dir mit“, sagte David leise neben ihr und griff nach ihrer Hand.
„Das ist wirklich sehr lieb von dir aber es ist nicht nötig. Ich würde mich besser fühlen wenn du hier bei Shelby bleibst. Sie hat Vertrauen in dich. Und außerdem vertraue ich dir“ erwiderte sie leise und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange.
Wie zur Bestätigung ihrer Worte kuschelte sich Shelby an seine Schulter und er legte beschützend einen Arm um sie.
„Siehst du? Genau das meine ich damit“ wisperte Kelsey und lächelte ihren Freund und ihre Tochter sanft an.
David erwiderte das Lächeln ebenso sanft und strich dem kleinen Mädchen durch die Haare. Schon seit einigen Tagen dachte er ernsthaft darüber nach, ob er sich wirklich als Vater von Shelby einschreiben lassen sollte.



Mit pochendem Herzen stand Kelsey vor dem Polizeirevier von Kapstadt und biss sich unsicher auf der Unterlippe herum. Noch immer zögerte sie auch den letzten Schritt zu machen.
„Jetzt stell dich nicht so an, Kelsey. Er wollte seine eigene Tochter entführen. Straff deine Schultern noch einmal atme noch einmal tief durch und zieh das jetzt durch“ ermutigte sie sich in ihrem Inneren noch selbst und dann betrat sie auch das Revier.
Kaum hatte sie den Flur erreicht, sah sie auch schon eine junge Polizistin hinter einem Computer sitzen. Noch ein letztes Mal atmete sie tief durch und straffte ihre Schultern, dann ging sie auf die Polizistin zu.
„Entschuldigung bitte“ sprach sie diese dann an und die Polizistin sieht von ihrem PC auf.
„Hallo junge Frau. Kann ich ihnen weiterhelfen?“ fragte diese sofort.
„Ehm ja … ich würde gerne eine Anzeige aufgeben. Wegen Kindesentführung“ machte Kelsey ihr klar.
„Ach ja. Sie sind wohl die junge Frau, deren gestern im Einkaufszentrum beinahe ihre Tochter entwendet wurde. Die Securitys haben uns schon darüber informiert, dass sie kommen würden. Und wir haben auch schon die Bänder der Videoüberwachung bekommen“ lächelte die Polizistin sie an.
„Ja. Genau die bin ich“ antwortete Kelsey darauf und lächelte sie schief an.
„Gut. Dann kommen Sie doch bitte mit mir mit und wir gehen alles noch einmal durch“ wies die junge Frau sie an und die Kanadierin folgte ihr in ein leeres Büro.
Glatte zwei Stunden später verließ sie das Polizeirevier wieder. Wie sie sich das dachte, stellte die Polizistin viele Fragen und notierte sich alles. Und dann versprach sie ihr das die Anzeige sehr schnell durch sein würde. Kelsey würde dann Post bekommen wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommen würde.



Pünktlich zum Mittagessen kam sie wieder im Hotel an und machte sich von der Lobby gleich auf in den Speiseraum. Die ganze Mannschaft war schon anwesend und sah sie an, als sie den Raum betrat.
Am Tisch von Carla, Deryck, Avril und Sara setzte sie sich neben die Journalistin und seufzte leise auf.
„Hey. Ist alles gut gegangen?“ fragte ihr Bruder und legte einen Arm um ihre Schulter.
„Ja alles geklappt. Ich kriege dann Post von ihnen wegen einer möglichen Gerichtsverhandlung“ murmelte sie leise.
„Willst du dir das dann wirklich noch einmal antun?“, fragte Avril nach.
„Oh ja. Ich würde alles tun, um diesen Kerl endlich hinter Gittern zu sehen“ antwortete sie und fing an in ihrem Essen herumzustochern.
„Wo ist denn die Kleine?“ wollte sie dann wissen.
„Sie sitzt drüber bei David und Dave. So langsam beruhigt sie sich wieder und ist auch nicht mehr so schreckhaft“ antwortete Carla darauf.
Kelsey drehte sich um und sah zum Tisch der Stürmer. Dort saß Shelby zwischen David und Dave und die beiden versuchten sie wieder zum Lachen zu bringen.
„Er ist so ein wundervoller Vater“, wisperte Kelsey leise und ihr Herz schlug gleich ein paar Oktaven schneller.
„Oh ja. Das war er auch schon für seine beiden anderen Töchter. Das habe ich jedenfalls von Dave erfahren“ kam es von Carla.
„Wie läuft es eigentlich zwischen euch?“, fragte Kelsey nach und lächelte Carla an.
Die Spanierin strahlte sie geradezu an und ihre Augen funkelten richtig.
„Oh es läuft wirklich gut. Er hat gesagt das er mich sehr mag und das wir uns aber noch besser kennenlernen müssen und so. Und Gott sei Dank haben wir dazu genügend Zeit. Ich gehe ja mit nach Manchester“ erwiderte sie.
„Ihr beiden wärt so ein hübsches Paar“, wisperte Kelsey und legte eine Hand auf ihre.
„Ich will auch hoffen, das es irgendwann mal soweit kommt. Aber ich will ihm die Zeit geben, die er braucht, bis er zu etwas neuem bereit ist“ lächelte Carla.



Den Nachmittag verbrachte Kelsey mit David und Shelby zusammen am Strand. Die Kleine liebte es im Wasser zu plantschen und David ließ sie keine einzige Sekunde aus den Augen. Kelsey lag gerade auf einem Handtuch und las in einem Buch, als etwas Nasses auf ihrem Bauch landete. Als sie ihren Blick hob, sah sie, dass ihre Tochter sich über sie gelehnt hatte und ihre nassen Haare auf ihren Bauch tropften.
„Hallo Prinzessin. Na wie war es im Wasser?“ fragte sie und strich ihr durch die Haare.
„Ganz toll. David hat mich durch die Luft geworfen und mein Bauch hat ganz dolle gekribbelt“ lächelte sie durch ihre Zahnlücke.
„Das ist toll meine Süße. Zieh dir deinen Bademantel an und dann kannst du ein bisschen im Sand spielen“ wies sie ihre Tochter an und Shelby tat wie ihr geheißen.
David setzte sich neben sie auf das Handtuch und beobachtete die Kleine, während sie dabei war eine Sandburg zu bauen.
„Du bist wirklich unglaublich“, wisperte Kelsey leise, sie beugte sich vor und küsste ihn sanft und voller Liebe.
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