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(Never) Ending Lovestory...

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
SM Town Super Junior
02.09.2011
04.04.2012
9
21.472
 
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02.09.2011 1.583
 
Kapitel 7: Glücklich und verwirrt

Oh, was soll ich bloß tun..., dachte Kim, zog sich schnell um und putzte sich die Zähne.
OMO...! Ich hab mich vorhin verdammt blamiert... aber zum Glück kannte ich den Tanz... Die denken bestimmt jetzt ich sei eine Schlampe,... MAN! Das ist doch zum Haare raufen, *grrr*

Kim dachte an alles und nichts und machte sich Sorgen darüber, was die Jungs nun von ihr dachten. Was sie nicht wusste, ist, dass die Jungs, nun im Bett, ziemliche Probleme hatten ihr Blut da zu lassen, wo es hingehörte.

Gerade, als Kim aus Kyuhyuns und Sungmins Zimmer ging, konnte Kyuhyun seine Augen nicht bei sich lassen und schaute ihr auf den Hintern, kurz bevor sie die Tür wieder schloss.

Was mache ich da?!, erwischte sich Kyuhyun und wurde Rot. Langsam zog er sich das Shirt aus und ihm kam das Bild von Kims Tanz vorhin in den Sinn.
Und sein Blut floss augenblicklich in die untere Körperregion.

Scheiße!!

Als Kim zurück ins Zimmer kam, lag Kyuhyun schon in seinem Bett.
Sie konnte sehen, dass er versuchte irgend etwas zu verstecken, da er sehr seltsam da lag, fragte aber nicht nach. Aber sie hatte da so eine Ahnung.

Kurz ging sie noch zu Kyuhyun und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
"Good night, Sweetheart", flüsterte sie und ging zu Sungmins Bett.
Kyuhyun wartete noch kurz, bis sie sich zugedeckt hatte und schaltete das Licht aus.


Am nächsten Morgen wachte sie schon ziemlich früh auf. Der Wecker zeigte 5:45 Uhr.
Da sie keine Lust hatte noch weiter zu schlafen blieb sie wach und drehte sich zur Seite, sodass sie Kyuhyun beobachten konnte.
Er sah so friedlich aus. Wenn sie ihn so sieht, konnte Kim fast vergessen, dass er auch manchmal ziemlich böse Kommentare abgeben konnte und auch andere ärgern kann, wenn er will.
Lovely sleeping Evil-Maknae..., dachte Kim und stand auf.

Leise ging sie in die große Küche und fand Siwon dort, der wohl ein Glas Wasser trank.
"Guten Morgen, Kim! Hast du Lust mit mir eine Runde zu joggen?"
"Guten Morgen, Siwon, ich hätte nicht gedacht, dass du schon so früh wach bist. Hmm... klar, wieso nicht, aber ich bin nicht besonders schnell. Meine Kondition ist nicht die Beste..."
"Ach, das macht doch nichts. Dein Körper wird es dir danken, je öfter du das machst. Und du fühlst dich danach garantiert auch besser.", versicherte er Kim und sie gingen los.

Wie Kim es dachte, musste sie öfter gehen als sie wirklich gejoggt ist. Seitenstiche sind echt mies...
Aber Siwon schien es ihr nicht böse zu nehmen. Sie machten eine kleine Verschnaufpause auf einer Parkbank. Der Ausblick war echt schön, lauter Bäume und an der einen Seite war der Fluss.
"Früher, als ich mit dem Joggen angefangen habe, da ging es mir genauso, wie dir jetzt. Mach dir nichts daraus. Je öfter du das machst, desto besser und länger kannst du später laufen.
"Ich hoffe es. Ich kann ja nicht ewig so unsportlich bleiben... Trotzdem werde ich wahrscheinlich nie so sportlich sein wie du es bist. Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du einen tollen Körper hast? Ich meine... sieh dir deine Bauchmuskeln an..., sagte Kim und schlug sich die Hand ein wenig zu fest auf den Mund. Siwon sah kurz an sich herunter und musste kurz lachen.
"Nun ja, so direkt noch nicht. Aber danke, es freut mich dass ich doch so gut ankomme."
"Und wie!" Doch dann hielt Kim lieber den Mund. Sonst hätte sie noch damit angefangen, dass sie Siwon mehrere Monate lang, halbnackt, als Hintergrundbild ihres Laptops hatte. Oder, dass sie nur um eine Kussszene von ihm und einer Schauspielerin, die letzte Folge eines der Dramen gesehen hatte, in dem er eine Hauptrolle gespielt hat. Und der Kuss war, nun ja... Es war eigentlich nur Lippen berühren und bloß nicht weiter bewegen. Dann ist eine Kamera um die beiden herumgelaufen. Aber die Folge war echt süß!

Nach fünf Minuten joggten die beiden wieder zurück und Kim schaffte es sogar ohne weiter Seitenstiche zu bekommen.
"Na, siehst du, klappt doch schon ganz gut.", meinte Siwon und Kim ging duschen.
Als sie in der Dusche stand, wurde ihr auf einmal bewusst, dass sie Klamotten zum Umziehen vergessen hatte aus ihrem Koffer zu holen. Kyuhyun schlief wahrscheinlich immer noch. Es war nun ungefähr halb sieben.

Mit einem großen Handtuch um den Körper und einem Handtuch um die Haare bewaffnet, huschte sie schnell in Kyuhyuns Zimmer. Doch er war nicht drin.
Dann ist er wohl doch schon aufgestanden, dachte Kim und nahm sich Sachen zum Umziehen. Vorsichtshalber schloss sie die Tür ab. Glücklicherweise steckte der Schlüssel.

Kaum hatte sie ihre Unterwäsche an, fummelte jemand am Türgriff.
Soll ich die Tür auf machen und denjenigen ärgern, der vor der Tür steht? Wäre bestimmt lustig, dachte Kim und hätte es fast wirklich gemacht.
"Wer ist da?", fragte sie also.
"Ich bins, Kyuhyun, darf ich reinkommen?"
Kim zog sich schnell die enge Jeans an und zog sich ein 'etwas' ausgeschnittenes Oberteil an.
Schnell schloss sie die Tür auf und Kyuhyun staunte nicht schlecht. Und wurde rot, als er sich dabei erwischte, wie er Kim in den Ausschnitt sah.
"Schöner Ausblick?", fragte sie also und ging mit noch tropfenden Haaren und Handtuch über den Schultern an ihm vorbei um in der Küche zu frühstücken.

Es duftete herrlich. Es roch eigentlich nach Mittagessen. Verwundert steckte sie den Kopf durch die Küchentür und beobachtete Ryeowook, der Gemüse klein schnitt.
"Guten Morgen! Das riecht aber lecker", lobte sie den Süßen.
"Morgen Kim, danke, ich hoffe es wird dir schmecken. Dass es den anderen schmeckt, weiß ich ja schon.", antwortete er lächelnd.

Für Kim war es ungewöhnlich morgens schon etwas warmes zu essen. Aber das war so lecker! Ryeowook hatte so etwas wie eine Hühnersuppe mit Gemüse und Dingen gemacht, die Kim nicht kannte und natürlich Reis dazu.
Kaum zu glauben, dass alle genug davon bekamen, da es am Anfang sehr wenig aussah.

Nach dem Frühstück flogen alle aus. Kyuhyun gab Kim seinen Haustürschlüssel und einen Kuss auf die Wange, bevor er den anderen aus der Wohnung folgte.
Heute würde sie sich darum kümmern eine kleine Wohnung für sich und Samy zu finden. Zuerst durchsuchte sie die Koreanische Tageszeitung und fand sogar zwei Angebote, die sich gar nicht schlecht anhörten.
Im Internet suchte sie weiter und schrieb sich von dort noch drei weitere Adressen und Telefonnummern auf.

Schnell war das Telefon gezückt und sie wurde nervös. Bisher hatte sie noch nie auf Koreanisch telefoniert. Hoffentlich vergaß sie nicht plötzlich, was sie sagen wollte...
Aber es klappte. Doch leider waren drei von den fünf Adressen schon vergeben. Zu den anderen zwei Adressen wurde sie direkt eingeladen, also machte sie sich auf den Weg.

Die erste Wohnung war etwa zwanzig Minuten mit dem Bus vom SuJu Dorm und etwa eine halbe Stunde von der Uni entfernt. Sie war realtiv klein, aber sehr hübsch. Kim fragte die Hausvermittlerin, ob sie ein paar Fotos machen dürfte, damit sie diese später Samy schicken konnte. Kim wollte nun nicht einfach eine Wohnung aussuchen, in der sie beide wohnen würden, und eine von beiden fühlt sich nicht wohl. Also vereinbarte Kim mit sich, dass sie am Abend mit Samy skypen würde.

Die Wohnung hatte zwei kleine Zimmer, in denen jeweils ein Schrank, ein Bett und ein Schreibtisch standen und sogar behalten bzw. genutzt werden dürfen (durch einen Aufpreis von umgerechnet ca. 100€). Dann gab es noch ein schnuckeliges Wohnzimmer, an dem die Küche angeschlossen war. Und sie hatten dort sogar einen kleinen Balkon. Das Badezimmer war schön groß, sodass die Mädchen sich sogar gleichzeitig fertig machen könnten.

Zwei Stunden später verabschiedete sich Kim freundlich von der netten Hausvermittlerin und würde sich bei ihr melden, sobald sie wüsste, wie sie sich mit ihrer Freundin abgesprochen hat, ob sie die Wohnung nehmen oder nicht.

An der zweiten Wohnung angekommen, etwa eine Stunde vom Dorm und eine Stunde von der Schule entfernt, staunte Kim nicht schlecht.
Der Garten war total schön und gepflegt und das Häuschen sah einladend aus.
Von innen gab es nicht viel zu sehen. Ebenfalls zwei einzelne Zimmer, ein kleines Wohnzimmer, ein kleines Bad mit Dusche und eine kleine Küche. Trotzdem schien auch in dieser Wohnung genug Platz für sie beide zu sein.
Auch hier machte Kim einige Bilder und verabschiedete sich ebenso mit dem Versprechen in den nächsten Tagen anzurufen, ob sie die Wohnung nehme oder nicht und fuhr mit dem Bus in die nahe gelegene Stadt.

Sie schlenderte ein wenig durch die Straßen und beobachtete alles. Ein paar Schaufenster hier, ein paar dort. Die Menschen waren sehr freundlich und hilfsbereit.
In einem Geschäft fand Kim etwas, das Samy garantiert gefallen würde und nahm es sofort mit. Als Empfangsgeschenk, wenn sie endlich hier war.

Kim setzte sich in ein Café und schlürfte genüsslich einen Cappuccino.
Sie ließ ihren Blick durch den Raum wandern und sah einen Typen der verdammt hübsch war. Und er kam ihr bekannt vor. Dann nahm sie sich die Karte und las die Angebote durch.
Hmm, das hört sich alles gut an, ist aber ziemlich teuer...
"Hallo schöne Frau, ich habe gesehen, dass sie hier alleine sitzen und da habe ich mir gedacht, ich leiste Ihnen ein wenig Gesellschaft.
Ein wenig überrumpelt lächelte Kim und wurde ein wenig rot.
"Oh, das ist sehr nett von Ihnen."
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