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(Never) Ending Lovestory...

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
SM Town Super Junior
02.09.2011
04.04.2012
9
21.472
 
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02.09.2011 2.081
 
Kapitel 6: Kennenlernen einmal etwas anders...

Siwon ging alleine zu SME um ein bisschen zu trainieren während Donghae und Kyuhyun mich zu ihrer Freizeitaktivität gemacht haben. Ich durfte ihnen alles erzählen, was ich in den letzten zwei Jahren so gemacht habe und die beiden sagten mir ebenfalls, was sie so getrieben haben.

„Kyuhyun lag uns allen in den Ohren, seit du damals in Deutschland einfach verschwunden bist. Jeden einzelnen Tag hat er auf diesen Brief gestarrt“, klärte Donghae lachend auf und erntete einen bösen Blick vom Maknae. Ich wurde leicht rosa um die Nase und hakte nach. „Wirklich? ...bis vor einem halben Jahr habe ich gar nicht mehr daran geglaubt, noch eine Nachricht von dir zu bekommen....“, sagte ich und sah Kyuhyun dabei in die Augen.
„Ich habe sogar daran gedacht, dass du jemand anderen hättest oder einen Unfall oder sonst irgendwas Schlimmes.“
„Ich wollte dir schreiben, aber ich konnte es nicht... Unser Manager lag mir jeden Tag aufs Neue in den Ohren damit, dass ich durch eine Freundin meine Karriere zerstören würde und sie vielleicht sogar verletzen... SuJu war zu dem Zeitpunkt schon wieder ziemlich weit unten auf der Erfolgsleiter. Dank dieser klasse Organisation, dass wir alle hintereinander und nicht gleichzeitig ins Militär sollten haben wir viele Fans verloren.“ Erklärte er. Donghae schien, als wollte er etwas loswerden und sprach weiter.
„Damals war gerade unser ewiger Maknae Ryeowook beim Militärdienst. Davor waren Siwon, Eunhyuk und ich auch dort. Es raubt einem die letzten Nerven, dieses Training, diese Disziplin, alles. Es war wirklich sehr anstrengend und ich bin froh, diese zwei Jahre hinter mir zu haben. Damals in Deutschland... das war kurz bevor Kyuhyun zum Militär musste.“
Das wusste ich gar nicht... Kyuhyun sah auf den Boden und seufzte laut.
„Ich wollte da nie hin, aber ich hatte eigentlich Glück. Wie Heechul damals musste ich nur einen Monat in den 'harten' Dienst und konnte dann den Rest der Zeit in einer Art Büro arbeiten.“

Es war ziemlich interessant von ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu hören. Damals hätte ich niemals daran gedacht, die Jungs nochmal wiederzusehen. Und besonders nicht als Superstars. Nun ja... damals waren sie ja schon Superstars.

Nach ein paar Stunden trudelten die restlichen Jungs ein und ich wurde allen vorgestellt.
„Wow, du bist voll hübsch!“, meinte Eunhyuk und wurde von Kyuhyun leicht geschubst.
„Wie alt bist du?“, fragte er dann nach und wurde dann so sehr geschubst, dass er fast vom Sofa fiel.
„Ist schon gut Kyuhyun,... ich bin 23.“, grinste ich in die Runde. Wenn der jetzt sagt, 'ich dachte, du bist älter', schubse ich ihn selbst von der Couch!
„Wie lange bleibst du bei uns, Kim?“, fragte Shindong nach. Ich habe mir vor meiner Reise ein paar Videos und Fotos von Super Junior angesehen und muss sagen, Shindong sieht heute verdammt gut aus. Damals war er rundlich, hatte ein Doppelkinn und immer wieder eine ziemlich hässliche Frisur... Trotzdem ist er ein verdammt guter Tänzer, sehr lustig und macht jeden Blödsinn mit. Es hat mich echt überrascht, dass er der Erste war, der geheiratet hat. Heute sieht er auch wirklich gut aus! Er hat total abgenommen.
„Nun, eigentlich wollte ich bis zum Ende der Woche hier bleiben.... Vielleicht werde ich auch schon früher wieder 'ausziehen', weil eine Freundin von mir auch noch nach Korea kommt. Wir machen das Studium hier zusammen. Leider hatte sie sich vor ein paar Wochen den linken Unterarm gebrochen... Aber sie kommt Anfang nächster Woche ebenfalls hierher und bis dahin muss ich eine Wohnung für uns beide gefunden haben...“, erklärte ich.

Wir verbrachten den Abend alle anders. Shindong und Donghae spielten mit Kyuhyun und Sungmin Starcraft auf ihren Laptops. Leeteuk und Eunhyuk waren bis Mitternacht bei SuKiRa, Super Junior's Kiss the Radio. Heechul hatte davor von 20-22Uhr seine Radiosendung bei einem anderen Sender. Hangeng und Ryeowook kümmerten sich um das Abendessen und saßen mit Siwon, Yesung, Heechul, der gerade die Tür hereinkam, und mir auf der Couch und sahen irgendetwas im TV.
Irgendwann war mir langweilig und Heechul machte einen Vorschlag. Ich musste zugeben, ich hatte ein wenig Angst vor Heechul... Er war verdammt hübsch. Und das für einen Typen... Ich glaube, dass er öfter mit einem Mädchen verwechselt wurde.

„Wisst ihr was?! Das Programm im TV ist langweilig. Ich habe also einen Vorschlag. Wir leeren eine Flasche Soju und spielen Flaschendrehen!“
Allgemeiner Beifall. „Ich trinke nicht!“, protestierte ich, hatte aber kurz darauf ein Glas in der Hand. Super... Die hören ja auch total zu!
Irgendjemand hatte die 'Spieler' zu uns gelockt und wir setzten uns alle in einen Kreis auf den Boden.
Ich saß zwischen Heechul und Hangeng und fühlte mich leicht unwohl. Aber da ich Hangeng irgendwie lieber mochte als Heechul und mich ein bisschen an ihn wendete, war das ganz ok.
Donghae war der Einzige, der kein Glas in der Hand hatte und ich schaute ihn fragend an. „Ich habs meinem Dad versprochen...“ Gerührt lächelte ich ihn an und alle anderen stießen mit mir an.
„Auf eine ereignisvolle Woche!“, rief ich, und alle anderen irgendwas anderes. Dann ging's los.

Heechul fing an und drehte die Flasche. Sie zeigte auf Siwon, welcher sich augenblicklich anspannte.
„So... Wahrheit oder Pflicht?“
„Pflicht“
Heechul schmunzelte. Anscheinend hatte er sich schon vorher etwas überlegt.
„Also gut. Du musst den Refrain von 2NE1's Can't Nobody tanzen.“

Besonderes lustig war, dass er auch noch dazu sang! Siwon sah aber schon sexy aus, auch wenn der Tanz natürlich feminin war.

„So, dann bin ich nun dran mit Drehen...“, sagte Siwon und ließ sich seufzend auf den Boden zurück fallen.

Die Flasche zeigte auf Donghae. „Oh nein, nicht ich... Nagut... Wahrheit.“
„Man bist du langweilig“, stöhnte Shindong. Siwon überlegte und ließ seine Shibrows tanzen.
„Hast du mal etwas getan, das du im Nachhinein bereut hast?“
„Das ist nicht schwer. Und ja! Damals, als wir als Super Junior gerade das 1. Album veröffentlicht hatten und langsam berühmt wurden, habe ich Eunhyuk einmal richtig arg geärgert. Ich habe nicht geglaubt, dass er sich an mir rechen würde. Jedenfalls kam er eines Tages ins Badezimmer, während ich duschte und machte einfach ein Bild von mir! Zum Glück war ich so schlau und ging nicht nackt duschen...“, wir mussten alle lachen. Verdammt! Kopfkino... Ein splitterfasernackter, sexy Donghae, tropfnass,... das Wasser tropft wie Regen seinen Körper hinab... AHH STOP!
Ich merkte, wie ich auf einmal ziemlich rot im Gesicht war und versuchte mich abzulenken. Ah! Der Fussel sieht sehr interessant aus... Hat eine komische Form, sieht aus wie eine Banane. VERDAMMT!

„Jedenfalls trug ich noch meine Boxershorts. Später durfte ich dann über Twitter erfahren, dass er das Foto veröffentlicht hatte! Das war mir echt peinlich.“
„Naja, wenigstens lachst du auf dem Foto. Aber deine damalige Frisur war auch echt der Hammer!“, lachte Eunhyuk. (1)

Als nächstes zeigte die Flasche auf mich. Omo... Was soll ich nur tun?!
„Hmm, Kim, Wahrheit oder Pflicht?“, fragte Donghae und schmunzelte fies.
Sag jetzt bloß nichts falsches, sag jetzt bloß nichts Falsches!
„Okay... Pflicht“, nein, verdammt, ich hatte etwas Falsches gesagt. Warum habe ich nicht genommen?!
„Nagut. Du musst...“, er machte eine vielsagende Pause. „......“ Er sagte etwas, das ich nicht verstand. Dem entsprechend blöd muss ich auch geguckt haben, da manche der Jungs lachten.
„Genauso ging es mir auch am Anfang“, meinte Hangeng, der drei Plätze weiter neben Shindong saß.
„Kannst du das bitte noch einmal anders sagen? Ich hab dich nicht verstanden“, entschuldigte ich mich und Donghae versuchte es noch einmal.
„Du musst...tanzen...den Refrain von Rania's Dr. Feel Good(2).“ So an dem Punkt hätte ich mich in Grund und Boden schämen können. Aber ich tat es nicht, grinste nur lasziv und bat um Musik.

Staunende, errötete Gesichter und auch schockierte Gesichter (Wookie, Siwon) sahen mich an. Eunhyuk wusste nicht recht, ob er zuschauen oder sich die Augen verdecken sollte(3).
Also ich fand es ganz lustig, die unterschiedlichen Reaktionen zu sehen. Kyuhyun lief auch knallrot an und kicherte blöd, nachdem ich mich wieder gesetzt hatte. Es gab einen kleinen Beifall und ich drehte, selbst leicht errötet, die Flasche.

„Ryeowook, was nimmst du?“, fragte ich den Süßen. „Pflicht“, sagte er bestimmt.
„Keine Ahnung, wie ich das auf Koreanisch sagen soll... You have to act like a monkey and go like this around us.“
Allgemeines Gelächter lockerte die Stimmung wieder auf, als Wookie alles dafür tat, diesen Affen zu imitieren.

Shindong verschwand kurz in der Küche und holte sämtliche Süßigkeiten und Knabberkram, sowie Sprühsahne und Früchte.
Natürlich gab es auch Erdbeeren und ich liebe Erdbeeren. Ohne auf die anderen zu achten griff ich nach der Größten. Blöd nur, dass Eunhyuk genau dieselbe haben wollte und meine Hand mit der Erdbeere festhielt. Langsam blickte ich zu ihm hoch und sah ihn herausfordernd an.
„Das ist meine Erdbeere“, sagte ich und die anderen Jungs machten Geräusche wie „Uuuh“ oder „Oooh“. „Nein, das ist meine Erdbeere.“
„Hmm, da wir beide Anspruch auf diese Erdbeere erheben gibt es nur eine Lösung. Wir in Deutschland lösen das etwa so, wie dieses Spiel mit den Mikadostäben mit Schokoglasur. Wir beide beißen etwas von der Erdbeere ab, aber ohne die Hände zu benutzen.“
Und so kam es, dass Eunhyuk und ich uns gegenüber saßen und ich die Erdbeere zwischen Zähnen und Lippen weiter außen festhielt, während ein hochroter Eunhyuk langsam mit seinem Mund der Erdbeere näher kam.
Da ich etwas in die Erdbeere biss, tropfte mit ein bisschen am Mundwinkel herab.
„Na los Hyukkie, mach schon. Wir wissen doch, wie sehr du Erdbeeren liebst“, drängte ihn Heechul und stupste ihn leicht von hinten an.
Und Eunhyuk hatte es dann tatsächlich geschafft etwas abzubeißen, ohne meine Lippen zu berühren. Der Rest der Erdbeere gehörte mir. Und ich musste echt sehr lachen, als ich sein Gesicht wieder sah. Völlig am Ende. Oh Gott... ja mein lieber, du hattest gerade die Chance ein Mädchen zu küssen. Aber wenn du nicht willst... Mir macht das nix aus.

Der Abend war sehr lustig, es mussten noch viele peinliche Dinge gemacht werden. Ich hatte zum Beispiel noch das Vergnügen einen der Jungs fünf Minuten zu massieren. Ich wählte Kyuhyun, da er ein wenig eifersüchtig schien und ließ ihn sich auf den Bauch legen. Praktischerweise setzte ich mich dann auf seinen Hintern und massierte ihn.
Siwon sollte lautstark über Gott lästern, weigerte sich aber und musste stattdessen mit Shindong auf dem Rücken drei Runden in der Wohnung laufen. Völlig erschöpft ließ er sich danach schnaufend auf den Rücken fallen.

Irgendwann hatte ich auf einmal wieder denselben Ohrwurm, der mich schon gestern im Flugzeug nervte. Und natürlich hatte ich die blöde Angewohnheit die Lieder zu singen, sobald ich eines im Ohr hatte. Alle starrten mich an und ich fing an zu lachen.
„It's one of my favorite songs! It stuck in my head since yesterday evening...“
Also sang ich den Refrain laut:

„Take all of your wasted honor
Every little past frustration
Take all of your so-called problems,
Better put 'em in quotations
Say what you need to say (das wird oft wiederholt...)“

„Das ist eines meiner Lieblingslieder von einem meiner Lieblingsfilme“, klärte ich auf und schaute zufällig auf meine Armbanduhr.
„Jungs, wann müsst ihr ins Bett?“
„Warum fragst du, Kim?“
„Nun ja... ich will euch nicht den Spaß verderben und ich habe keine Ahnung, wann ihr morgen, oder soll ich sagen heute, aufstehen müsst... Es ist halb drei.“
DAS war eine Ansage. Kyuhyun schnappte meine Hand und alle anderen stürmten in ihre Zimmer, nachdem Leeteuk auch bemerkt hatte, dass der nächste Schedule schon wieder um halb sechs Uhr ist. Also ließen wir alle alles stehen und liegen und verschwanden in den Zimmern.

„Brauchst du irgendwas? Schlafsachen oder ein Kissen?“, fragte Kyuhyun, als ich unschlüssig hinter der geschlossenen Tür stehen geblieben bin. Nervös starrte ich auf den Boden und schob einen meiner Füße vor und zurück. „Nein... ich habe alles, was ich brauche“, antwortete ich leise und sah ihn lächelnd an.
Dann fing er an sich auszuziehen. …! Schnell drehte ich mich um und ging schleichend, mit dem Rücken zu Kyuhyun zu meinem Koffer um mir meinen Schlafanzug zu krallen. „I'm in the bathroom...“ Und schon war ich verschwunden.







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(1)http://media.tumblr.com/tumblr_l8iz5x6Nwj1qaz3pd.jpg
(2)http://www.youtube.com/watch?v=6uaJcTTdYNY 0:32 bis 1:32
(3)http://www.youtube.com/watch?v=51IhwMo3f5c&feature=related  0:28 → sehr lustig ^^ er will einerseits nichts verpassen, andererseits ist ihm das aber auch ganz schön peinlich
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