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(Never) Ending Lovestory...

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
SM Town Super Junior
02.09.2011
04.04.2012
9
21.472
 
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02.09.2011 3.037
 
Kapitel 2: Kyuhyuns Version – Erste Begegnung

Heute war ein wichtiger Tag. Unser Manager hat uns ins SME Gebäude bestellt und muss uns etwas wichtiges mitteilen. Super Junior ist noch immer nicht komplett, als nächstes werden Ryeowook und ich zum Militär müssen. Der Maknae und das zweite Glied aus Super Junior KRY müssen in drei Monaten die Band verlassen, so wie alle anderen auch vor uns. Kangin, Heechul, Leeteuk und Yesung sind alle schon zurück. Ebenso Donghae und Sungmin. Siwon und Eunhyuk kommen wieder, wenn ich zum Militär muss. Donghae wurde vorzeitig entlassen, weil er nach etwa einem Jahr einen schweren Armbruch erlitt und somit nicht mehr dorthin konnte. Aber drücken können wir uns leider nicht.

„Guten Morgen alle zusammen. Ich habe euch etwas mitzuteilen.“, begann Mr. Kim und wir setzten uns nachdem wir uns höflich verbeugt haben.
„Ich komme direkt zur Sache. Ich habe euch in kleine Gruppen aufgeteilt, die in verschiedenen Ländern Interviews geben. Ihr werdet jeweils eine Woche in dem jeweiligen Land verbringen. Sieht es meinetwegen als 'Mini-Urlaub'. Trotzdem habt ihr einen strengen Zeitplan, der eingehalten werden muss. Die Länder sind: Frankreich, England und Deutschland.“
Ein allgemeines tuscheln macht die Runde und Mr. Kim beruhigte uns wieder.
„Die Gruppen sind wie folgt eingeteilt.“
„Wie, wir wurden schon eingeteilt?“, fragt Shindong traurig.
Mr. Kim beachtete ihn nicht wirklich. Er musste ein Machtwort sprechen, sonst hätten wir alle noch mehr herumgenörgelt.
„Leeteuk, Donghae und Kyuhyun fliegen nach Deutschland. Kangin, Sungmin und Heechul fliegen nach Frankreich. Yesung, Ryeowook und Shindong fliegen nach England. Ihr alle fliegt einen Tag versetzt hintereinander. Außerdem werdet ihr von jeweils zwei Bodyguards bewacht, ein Stylist wird ebenfalls mit euch fliegen. Leeteuk, Heechul und Ryeowook schicke ich per E-Mail alles wichtige. Hier sind schonmal eure Terminpläne.“
Hmm, verdammt, meiner ist ziemlich voll. Oh! Ich habe einen Tag komplett frei, naja, wir. Das wird bestimmt sowas wie Urlaub. Ich freue mich schon. Leeteuk scheint auch glücklich über unser 'Mini-Urlaubsziel' zu sein. In Deutschland haben wir auch einige Fans. Hoffentlich werden wir da nicht so belagert... Ich habe mal gehört, dass die deutschen Fans bei anderen Bands mal eine Massenpanik ausgelöst haben... Hoffentlich wird alles gut und es passiert nichts.

Wir verabschiedeten uns noch alle voneinander und wünschten uns gegenseitig eine schöne Woche, dann wurden wir auch schon abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Der Flug war sehr lang, aber kürzer als der Flug nach Paris, als wir dort vor ein paar Jahren das SM Town Konzert hatten. Das Konzert war echt der Hammer. Es war echt rührend, wie die verschiedenen Nationen nach Paris gereist waren um uns Performen zu sehen. Viele haben mitgetanzt und die meisten konnten sogar alle Texte mitsingen. Das war unglaublich.

Die meiste Zeit schlief ich im Flugzeug. In den ersten drei Stunden jedoch sah ich mir zwei Filme an, aß und trank etwas. Leeteuk und Donghae taten das selbe. Wir saßen in einer Reihe, störten uns aber nicht gegenseitig. Kurz bevor wir landeten wachte ich auf und merkte etwas schweres auf meinem Schoß. „Yah! Donghae, wach auf, du bist schwer und wir landen gleich.“
Verschlafen setzte sich der Angesprochene auf und grinst nur blöd. „Du bist echt ein klasse Kissen.“
Ich wollte ihn grade in die Seite knuffen, da schlichtete Leeteuk unsere kleine Rangelei und wir schon mussten aussteigen.

Das Hotel war echt der Wahnsinn! Alles war in Goldtönen, mit Verzierungen und sehr groß. Unser Hotelzimmer war mehr eine Hotelwohnung als ein Zimmer. Wir hatten eine eigene Küche, ein Wohnzimmer und drei Einzelzimmer. Donghae besetzte natürlich das in der Mitte. Mir war es egal.
Die ersten paar Tage hatten wir nonstop Termine, wurden hin und her chauffiert, wurden interviewt. Man, war ich froh, als wir endlich den freien Tag hatten.

Es regnet schon den ganzen Tag. Der Himmel ist grau und um halb vier dachte ich, wir hätten schon acht Uhr abends. Träge gehe ich zum Wohnzimmerfenster und blicke auf die Straße hinunter. Da sehe ich eine dunkle Gestalt diesen riesigen Baum ansteuern. Sieht aus wie ein Mädchen. Und sie sieht ziemlich durchnässt aus.
„Leute, ich bin mal eben draußen. Frische Luft schnappen.“ Und schon war ich verschwunden. Unten am Eingang des Hotels gehe ich ein paar Schritte in den Regen. Das tut gut. Und es riecht gut. Blinzelnd suche ich den großen Baum und entdecke das Mädchen auf der Parkbank.

Soll ich mal herüber gehen? Oder soll ich wieder nach oben? Vielleicht hat sie sich verlaufen und weiß nicht wohin. Dann sehe ich, wie sie die Beine hoch an den Körper zieht. Sie sieht verletzt aus.
Unentschlossen, was ich tun soll, gehe ich auf sie zu. Eigentlich müsste sie mich schon längst bemerkt haben. Ich setze mich neben sie, sage aber nichts. Hier unter dem Baum ist es relativ trocken. Bestimmt hat sie sich deswegen hierhin gesetzt. Eine Weile betrachte ich sie von der Seite, dann streife ich meine Jacke ab und hänge ihr sie über die Schultern. Ah, sie bewegt sich. Und sieht mir direkt in die Augen.

Wow, ist die hübsch! Große dunkelbraune Augen, Stupsnase, volle rote Lippen. Ihre Haare sind ungefähr Schulterlang und ihr Pony liegt nass an der Stirn. Sie weint. Vorsichtig streiche ich ihr eine Träne mit dem Daumen von der Wange. Warum weint sie bloß? Wer oder was hat sie verletzt? Sie wischt die Tränen weg und sieht mich erneut an. So ist es gut. Nicht mehr weinen. Soll ich mich vorstellen? Soll ich überhaupt etwas sagen? Plötzlich will sie aufstehen, bestimmt will sie zurück in den Regen. Sie wird bestimmt noch krank, wenn sie den ganzen Weg nocheinmal durch den Regen geht. Sie zittert ja jetzt schon. „You're wet... won't you come with me and shower? My hotel is there“, sagte ich schließlich auf englisch. Deutsch konnte ich nicht und ich nehme einfach mal an, dass sie kein Koreanisch spricht. Jetzt bemerke ich erst, was ich gesagt habe, als ich ihr entsetztes Gesicht sehe. Ich lache und versuche es weniger peinlich zu machen, als es schon ist. „No, no, no!“, und hebe schützend die Hände. „Not together. Alone.“ Sie überlegt kurz, scheint nichts dagegen zu sagen und ich nehme sie bei der Hand. Wir rennen quer über die Straße zum Hotel. Kurz vorm Aufzug lässt sie meine Hand los und telefoniert. Achso, sie hat nur ihrer Mutter Bescheid gesagt, dass es ihr gut geht. Meine Mutter hat sich früher auch immer Sorgen gemacht, wenn ich nicht zeitig nach Hause gekommen bin.
Im Hotelzimmer angekommen begrüßt mich auch schon Leeteuk. Misstrauisch sieht er auf das Mädchen. „Sie saß da unten total durchnässt auf der Bank unter dem Baum. Vielleicht wird sie sich erkälten, wenn sie noch länger in den nassen Sachen hier herumsteht... Ich konnte sie da nicht sitzen lassen. Außerdem hat sie geweint.“, versuchte ich ihm die Situation zu erklären. „Du weißt, was los ist, wenn Mr. Kim davon Wind bekommt, dass wir weiblichen Besuch hatten. Du kannst von Glück reden, dass die Bodyguards nicht den ganzen Tag vor der Tür stehen.“ Er seufzte kurz und grüßte das Mädchen, wie immer lächelnd. „Na los, gib ihr was zum umziehen und lass sie duschen. Kümmre dich um sie.“ Und mit einem Zwinkern ging er wieder in sein Zimmer. Auf einmal muss sie niesen. Oh, nein, hoffentlich hat sie sich nicht erkältet. Schnell gebe ich ihr einen Pullover und eine Jogginghose von mir. Damit war sie auch schon im Bad und ich holte mir selbst ein Handtuch, bevor ich mich umzog und auf die Couch setzte.

Keine zwanzig Minuten später steht sie da im Türrahmen vom Wohnzimmer. Meine Sachen sind ihr etwas zu groß, der Pullover ist ihr von der rechten Schulter gerutscht und zeigt ein Stück Haut. Ihre Haare sind schon fast trocken. Sie ist echt hübsch. Sogar mehr, wenn sie nicht weint. Sie legt ihre nassen Sachen auf die Heizung und setzt sich im Schneidersitz zu mir gerichtet auf die Couch. Bestimmt ist sie etwas erkältet. Deswegen habe ich die freie Zeit genutzt ihr einen Tee zu machen.
„Tea?“, fragte ich und halte ihr den Tee vor die Nase. Dankend nickend nimmt sie ihn entgegen und trinkt einen Schluck.

„What's your name?“, fragt sie nach einer Weile und ich weiß nicht, ob ich mich verbeugen oder ihr eine Hand hinhalten soll. Letztendlich entscheide ich mich mehr oder weniger entschlossen für die rechte Hand. „Cho Kyuhyun, nice to meet you.“ Lächelnd nimmt sie meine Hand und drückt sie kurz. Lässt sie aber nicht los. „Chanel Kim, nice to meet you, too, and thank you for rescuring me.“ Hmm, Kim also. Ich spüre, wie sie mit einer Fingerspitze in meiner Hand auf Erkundungstour ist, sehe sie verwirrt an und setze mich ebenso im Schneidersitz ihr gegenüber. Kim lächelt verlegen und schaut wieder auf unsere Hände. Ihre Hände sind ganz weich und ihre Finger etwas kürzer als meine. Sonst haben die ganzen Mädchen, die ich bisher kennengelernt habe ziemlich kleine Hände, wie Yesung. Nun bin ich derjenige, der ihre Hände genauer betrachtet. Sie hat einige Narben, eine fällt mir jedoch direkt ins Auge. Quer über ihrem Unterarm ist eine etwa fünf Zentimeter große Narbe. Das kann ich nur sehen, weil sie die Ärmel meines Pullovers hochgeschoben hatte.
Ich frage sie nicht danach, möchte eigentlich nicht wissen, was passiert ist. Dennoch antwortet sie auf meine unausgesprochene Frage. „I had an car accident some years ago... My father and I were on the way home after watching a film in cinema. It was winter and the road was ice. He lost control of the car and we'd slide into a traffic lamp. My father was dead as soon as helpers got us out of the car. I was driven to hospital... two weeks later I woke up there and had that scratch on my arm...“, und macht eine Pause. Tränen kommen hoch und sie versucht sie erfolgreich zu verdrängen. Ja, sie hat heute genug geweint. Was für eine schlimme Geschichte... „That's my last memory...“, fügt sie hinzu. „What about you?“, fragt sie dann und ich weiß im ersten Moment nicht, was ich sagen soll. Natürlich hat sie die kleinen Narben gesehen, die ich von meinem Autounfall vor einigen Jahren hatte... Soll ich ihr davon erzählen? Ich bin mir nicht sicher, antworte trotzdem. So kurz, wie es geht... „Oh, I had a car accident, too, with some of my friends... I had really bad injuries... I was some months in hospital, but I was okay soon.“

Auf einmal höre ich Kims Magen knurren. „You're hungry?“ Ich warte nicht lange auf eine Antwort und ziehe sie an einer Hand, die wir immernoch nicht voneinander gelöst hatten in die kleine Küche. Nach einigen Vorschlägen teilen wir uns ein Brötchen mit Käse und gehen damit zurück auf die Couch. Ein Geräusch holt mich aus den Gedanken und ich merke, dass der TV läuft. Bestimmt habe ich ihn vorhin auch selbst eingeschaltet. Heute vergesse ich so einiges... Dann sehe ich, wie eine Gestalt näher kommt und sich als Donghae herausstellt. Nur in Boxershorts, was mich natürlich nicht weiter stört. Ich laufe normalerweise auch nicht in voller Montur herum, bevor ich ins Bett will. Kim sieht Donghae und wird so rot wie eine Tomate. Natürlich kann ich nicht anders als zu lachen. Donghae lässt sich wie immer nicht beirren, setzt sich aber mit leicht geröteten Wangen neben mich und kuschelt sich in eine Decke ein. Kurz sage ich ihm, wer das Mädchen neben mir ist, warum sie hier ist und er begrüßt sie freundlich. Es war schon nach acht Uhr abends und Kim steht plötzlich auf. Bestimmt will sie nach Hause. Aber es regnet draußen noch mehr als vorhin. Sie würde sich bestimmt böse erkälten und das will ich nicht. „Where do you want to go? It's still raining very much.“ Kim bleibt in der Bewegung stehen und sieht mich nervös an.
„I-I can sleep in my friends house, some streets from here.“, antwortet sie. „I don't want to annoy you. Thank you for helping me and for the clothes...“
„You can't go now. You'll be completely wet all over again if you're going now.“, erwidere ich schnell und merke, wie es in ihr rattert.
„And the broadcast is starting!“, meldet sich Donghae auf einmal ohne uns zu beachten und schaltet zu dem besagten Sender.
Die Anfangsmelodie erklang und Kim saß blitzschnell wieder neben mir. Naja, eher an mich gelehnt. „Wae?! You like 'Vampire Diaries'?, fragt Donghae erstaunt und Kim nickt bloß. Gespannt schaut sie auf den Fernseher und lauscht der Sendung.
Die Folge war schon halb zuende und ich lege schließlich einen Arm um Kim. Wie sie an mir lehnt, schläft mein Arm noch ein. Schüchtern, wie ich war, wagte ich es nicht, sie anzusehen als sie den Kopf hebt. Oh nein... aufsteigende Hitze.

Als die Sendung vorbei war wurde ich aus der Trance gerissen. „Question: Where do I sleep?“
Gute Frage, nächste Frage. Ich setze mich bequemer hin und sehe sie an. „I can sleep here and you in my bed...“, und klopfe dazu auf die Couch.
„Oh no“, sagt sie aber und schüttelt den Kopf. „I'm sleeping here. This is your 'hotelroomhouse' whatever, I don't want you to sleep here. I would have a bad conscience... You're really friendly and I'm thankful for letting me here. It's okay for me.“ Mhh, wo sie recht hat. Aber ist es nicht unhöflich, ein Mädchen auf der Couch schlafen zu lassen? Andererseits will sie ja nicht in meinem Bett schlafen... Nagut, dann halt anders... „Okay,... but you have to watch a film with me. No matter which one...“ und schmunzle. Sie scheint einige Zeit darüber nachzudenken.
„Oka~y“, gibt sie sich geschlagen. Schnell laufe ich in mein Zimmer, komme nach ein paar Minuten wieder und lege die DVD in den dazugehörigen Player.

Zurück auf dem Sofa, lege ich zufrieden meinen Arm um Kim und drücke 'Play'.
Das ist mein ausgedachter Plan: Sie wird sich nach dem Film so sehr fürchten, dass sie nicht alleine schlafen kann und schleicht zu mir ins Bett. Ich wette darauf, dass genau das passiert! Schade, jetzt ist Donghae schon im Bett,... Ach egal. Die ersten paar Filmminuten vergehen und der Titel des Films erscheint.
„You're not really going to watch 'The Ring' with me?!“, versucht sie vorwurfsvoll zu klingen, was jedoch nicht ganz gelang. Ihre Stimme bricht ab sie muss husten. Na toll, habe ich es nicht gesagt? Nun ist sie krank... Bestimmt ist ihr kalt und ich nehme sie ein bisschen enger in den Arm.
„Hey, don't get sick and sleep in while we're watching that.“, ermahne ich sie und bekam nur ein süßes Brummen als Antwort.
Dank des Films flog die Zeit nur so davon. Zwischendurch hat sich Kim sehr erschreckt, ist zusammengezuckt und hat ihr Gesicht an meiner Brust versteckt. An manchen Stellen hat sie sogar gelacht und ich weiß immernoch nicht was daran so lustig war. Aber ihre Lache ist echt schön...

„Now I'm going to have bad dreams because of your stupid horror film...“, flüstert sie und sieht mich mit vorgeschobener Lippe an. „Now I'm dreaming of this ugly girl with oily hair!“
Da musste ich dann doch lachen. Oh man, habe ich nicht gesagt, sie bekommt Angst?
„Na~... you won't sleep bad. I'm here in that room over there“, und zeige auf mein Zimmer, direkt neben dem von Donghae. „Don't worry.“
Damit stehe ich schließlich auf und hole ihr ein Kissen und eine Decke. Sichtlich verzweifelt kuschelt sie sich ein und zieht die Decke bis ins Gesicht.
„I'm turning the lights off. Good night...“, flüstere ich und gehe leise in mein Zimmer.

Wie erwartet klopft Kim keine halbe Stunde später an meine Zimmertür. „Can I sleep here?“, flüstert sie und schließt wieder die Tür. Ich brumme kurz und hebe meine Bettdecke an. Mir steigt ein bisschen Röte ins Gesicht. Zum Glück kann sie mich nicht sehen. Hier ist es nahezu stockfinster. „What's it? Does the ugly girl haunted you?“, frage ich flüsternd, nachdem ich die Decke und einen Arm um Kim gelegt hatte. „Yes and no... Are you watching films like this with every girl you meet to get her into your bed?“, flüstert sie und muss kurz kichern. Nein, so etwas habe ich noch nie für oder mit einem Mädchen gemacht, dass ich kaum kenne... Trotzdem war der heutige Tag noch ganz schön. Dank Kim... „No, you're the first... Now sleep.“
„Thank you...“

Am nächsten Morgen wache ich sehr früh auf. Es ist noch etwas dunkel draußen. Kim schläft noch immer. Ihre Brust hebt und senkt sich langsam und ihr Mund formt ein leises Lächeln. Der Pony fällt ihr quer über das Gesicht. Ich versuche mich nicht zu bewegen und merke, dass sie in der Nacht wohl einen Arm um meine Hüfte gelegt hat. Das bringt mich doch zum schmunzeln. So, wie sie in meinem Arm liegt, hätte ich nie gedacht, dass sie so traurig sein kann... Ich betrachte sie noch ein bisschen, schlafe dann aber doch wieder tief und fest ein.

In den drei Stunden, die ich noch schlafe, habe ich einen... ziemlich schönen Traum. Ich muss dazu sagen... mein Traum ist nicht jugendfrei... Als die Stelle kommt, wo ich Kim endlich küsse, fühlt es sich verdammt echt an. Ich will gar nicht aufwachen. Plötzlich verwandelt sie sich in ein Monster und ich versuche vor ihr wegzulaufen. Völlig außer Atem und verschwitzt wache ich auf und wische mir über die Stirn. Da fällt mir wieder ein, dass Kim eigentlich neben mir liegen sollte. Die Seite des Bettes ist aber frei. Verwirrt stehe ich auf, durchsuche die Wohnung. Nichts. In der Küche trinke ich einen Schluck Wasser und gehe zurück in mein Zimmer. Da entdecke ich einen Zettel auf dem Nachttisch. Enttäuscht von mir lasse ich mich auf den Bauch ins Bett fallen und versuche an meiner Verzweiflung zu krepieren. Warum passiert immer mir sowas? Erst findet man DAS Mädchen und dann läuft sie weg. Nicht ich, wie in meinem absurden Traum.
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