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Eine weitere Mondscheinnacht

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Conan Edogawa / Shinichi Kudo Kazuha Toyama
30.08.2011
30.08.2011
1
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30.08.2011 1.878
 
Vorwort:

Hier ist mein Beitrag zum [Projekt]Zufällige Songfic von Caro20034, jedoch habe ich die Version, welche von MySecretsKeeper vorgeschlagen wurde benutzt. Diese:

1. Pick a character, pairing, or fandom you like.
2. Put iTunes or equivelent media player on random.
3. For each song that plays, write something related to the theme you picked inspired by the song. You have only the time frame of the song: no planning beforehand: you start when it starts, and no lingering afterward; once the song is over, you stop writing. (No fair skipping songs either; you have to take what comes by chance!)
4. Do 10 of these, then post.

~ Mir gehören weder die Charaktere der Geschichte, noch die dort genannten Lieder.


~ ★~


Eine weitere Mondscheinnacht


4 Minute - Mirror Mirror (3:41)

   Da standst du mir wieder gegenüber. Wieder sahst du mich an. Im Hintergrund der glitzernde Mond.
   Deine blauen Augen strahlten mich an. Sie erinnerten mich an etwas. Nur an was?
   Ich starrte einfach nur. Ebenso wie du. Beinahe wie - nein, was dachte ich da bloß? Beinahe wie mein Spiegelbild? Ich ging langsam auf dich zu. Auch du schrittst immer näher zu mir hinüber. Dein weißer Umhang flatterte verlockend im Wind und ich fühlte mich, als würden meine Gedanken dahin schweben. Einfach so.
   Nun konnte ich beinahe dein Gesicht sehen. Wenn da nicht dieser große Zylinder auf deinem Kopf säße. Jetzt hob ich meine rechte Hand. Du tatst es mir nach. Wie mein Spiegelbild. Verträumt berührte ich deine warme Wange. Wenn ich dich schon nicht ansehen durfte, dann wollte ich deine Gesichtszüge wenigstens ertasten.

Aiba feat. KENN - Tsubasa no Kizuna (Bindungen der Flügel)(4:22)

   Nein, das war falsch. Wir sind uns vielleicht ähnlich, aber er und ich… Wir dürfen das nicht zulassen.
   „Das darf nicht sein“, murmelte ich und ließ meine Hand von ihm ab. Ich war ein Detektiv und er ein Dieb. Wie Katz und Maus. Nein, wir stammten aus verschiedenen Himmeln. Wir beide sind vielleicht aus demselben Vogelnest, aber dennoch sind wir zwei verschiedene Wesen. Zwei verschiedene Individuen auf dieser großen, weiten Welt. Wir durften uns nicht von Gefühlen leiten lassen.
   „Ich bin derjenige, der dich jagen muss“, begann ich. „Ich darf das nicht!“
   Ich sprach mir selbst Mut zu und wandte mich wieder um.
   „Jetzt geh! Breite deine Flügel aus und flieg!“, ich hielt meine Tränen zurück und sah in ein belustigtes Gesicht. Diese Arroganz… das an dir zog mich wohl immer so an. Deine Überheblichkeit.

Super Junior – Why I like you (3:59)

   „Glaubst du ich gehe einfach so?“, kam es zurück. In einem durchaus ernsteren Tonfall.
   „Shinichi. Ich werde nicht gehen, weil ich dich liebe“
   Er hatte es gesagt! Tatsächlich sagte er mir, dass er mich lieben würde.
   „Du spielst doch nur mit mir, ich bin nichts weiter als ein Spielzeug für dich!“, rief ich ihm zu und er kam wieder auf mich zu.
   „Das hast du behauptet. Es gibt durchaus Gründe dafür, dass ich dich liebe“, langsam fuhr seine Hand über meine Lippen.
   „Dein nettes Lächeln bringt mich immer wieder zum Lachen. Es macht mich glücklich“, dann fuhr er meine Wange hinauf und tastete die Stelle unter meinen Augen ab.
   „Deine geheimnisvollen Augen lassen Neugierde in mir aufbrodeln“
   „Deine Worte sind für mich Musik in den Ohren. Deine ruhige Stimme, sie macht mich verrückt“, nun ließ er gegen seinen Willen von meiner weichen Haut ab.
   „Deshalb mag ich dich, Kudo“

CHEMISTRY – Period (3:29)
   
   Was redete er da nur? Dieses Gefasel passte überhaupt nicht zu ihm. Wie konnte er bloß so ernst bleiben? Er, der berühmt berüchtigte Witzbold Kaito KID.
   „Shinichi. Ich werde mit dir überall hingehen wo du willst. Du musst nur sagen, wohin. Niemand wird uns je aufhalten können, denn das Band zwischen uns ist leider schon viel zu fest“, kurz lachte er bei dem Gedanken auf.
   „Aber ich habe hier viel zu viel, dass ich zurück lassen müsste…“, mein Blick wanderte verzweifelt zum Boden. Ich sah die weißen, polierten Schuhe meines Gegenübers.
   „Jetzt ist unsere Chance da. Unsere Zeit. Unsere persönliche Zeitspanne. Niemand kann uns je was anhaben, denn ich werde immer bei dir sein, dich niemals im Stich lassen“, welch Worte aus dem Munde des Zauberers…
   
SHINee – Obsession (Besessenheit) (4:09)

   „Ich werde für heute schweren Herzens gehen, Detektiv“, er zwinkerte mir zu und plötzlich loderte etwas in mir auf.
   „Nein, bleib! Geh nicht!“, der Wasserfall in mir sprach wieder. Wieso? Wieso war ich nur so verdammt besessen von diesem Kerl?
   „Sieht ja ganz so aus, als hätte ich nicht nur Edelsteine geraubt“, kicherte er belustigt. Ganz recht. Mein Herz. Er hatte es einfach so genommen.
   „Bitte…“, flüsterte ich und sank nieder.
   „Bitte, quäl mich nicht so… Schmeiß mein Herz nicht einfach hinfort“, murmelte ich am Boden.
   Er zwang mich dazu meine Freunde zu verlassen, doch das war zu viel verlangt. Ich könnte nicht einfach alles hinfort werfen und mit ihm durchbrennen. Oder doch? Ich war so besessen von ihm, wäre es da nicht möglich?
   Ich sah zu ihm auf. Die blauen Augen funkelten unter seinem Zylinder hell. Verlockend hell. Er reichte mir seine behandschuhte Hand und ich erhob mich wieder. Ohne jeglichen Ausdruck in meinem Gesicht sah ich ihn an. Der Mond schien auf meiner Seite zu sein und schien ihm genau ins Gesicht. Dann wurde es wieder von Schatten erfüllt. Wieso spielten diese verdammten Wolken mir nur solch einen Streich?

2PM – Tired of waiting (3:26)

   „Weißt du, Shinichi?“, er kam meinem Gesicht bedrohlich nahe.
   „Ich warte nun schon so lang. Jeder Tag ist wie eine Ewigkeit für mich, das macht mich verrückt, doch ich warte. Ich werde ewig auf dich warten, wenn es sein muss. Denn ich respektiere dich und deine Entscheidungen“, flüsterte er mir ins Ohr und ich sah ihm tief in die meerblauen Augen.
   Wie kann man nur so unglaublich von sich selbst überzeugt sein? Woher wollte er denn wissen, was ich für ihn empfand? Ich hatte mich doch schon entschieden. Ich wollte ihn und das jetzt, doch ich wusste mich zurückzuhalten. Er war immerhin mein größter Feind, wie könnte ich mich so einfach auf ihn einlassen?
   „Auch, wenn mich das ganze Warten so müde macht, ich warte wenn es sein muss noch Dekaden“, kurz gähnte er auf. Müde war er wohl, wörtlich gemeint, wirklich.

2NE1 – Kiss (3:33)

   Wieso redete er nur so viel? Natürlich, er war definitiv immer so gesprächig, aber wieso hatte er all die Zeit über nie den ersten Schritt gemacht? Nicht einmal einen Kuss hatte er mir gegeben? Wieso? Dafür würde ich sogar sterben. Schon wieder bewegten sich seine Lippen. Ich klebte an ihnen, aber ich lauschte nicht seinen Worten. Ich war viel zu verwirrt.
   „KID? Wieso redest du so viel?“, flüsterte ich und er warf mir einen fragenden Blick zu, um im nächsten Moment von mir geküsst zu werden. Er schien durchaus überrascht, doch ich hatte schon viel zu lang gewartet. Dieser verdammte Kerl brachte mich um den Verstand. Ich wollte nie wieder auf einen solchen Kuss verzichten müssen. Niemals.
   „Oha“, brachte er mir entgegen, als sich unsere Lippen wiederwillig lösten.
   „Damit hatte ich nicht gerechnet, Kudo…“, er war doch tatsächlich rot angelaufen. Dieser affektierte Dieb hatte rote Wangen, na, das sah man doch auch nicht alle Tage.

AKB48 – River (4:41)

   „Glaubst du, ich wollte das?“, verschämt hielt ich meine Hand vor meinen Mund, mein Körper hat ganz von allein reagiert.
   „Irgendwann musstest du mir ja mal den Mund stopfen, was?“, grinste er mich an.
   „Das sah mir ganz danach aus, als hättest du dich entschieden?“, harkte er weiter nach, als ich einfach nur stumm dastand.
   „Weißt du KID? Das Leben ist doch wie ein Fluss. Wenn man es genießen will, dann muss man einfach nach vorn sehen und mit dem Strom schwimmen…“, verglich ich.
   „Seit unserer ersten Begegnung habe ich mich entschieden“, wieder bemerkte ich, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Ich war einfach zu leicht zu beeindrucken.
   „Na, wenn das keine Schlagzeile wäre“, begann er zu lachen und ich blickte ihn nur fragend an. „Der Dieb und der Detektiv im Fluss der Liebe“
   Plötzlich musste auch ich prusten. Das wäre einfach zu absurd. Gemeinsam lachten wir in die Nacht hinein. Es war ein schönes Gefühl jemanden zu haben, mit dem man in gewisser Weise Interessen teilte. Wenn auch in einem anderen Muster, aber wir beide interessierten uns wohl eindeutig für Verbrechen und Kriminalität. Bei dem Gedanken daran, musste ich wieder breit Grinsen.

Gagaga SP – Hajimete Kimi to Shabetta (Ich sprach mit dir zum ersten Mal) (3:00)

   „Weißt du, dass erste Mal, als ich mit dir gesprochen habe, habe ich mich gewundert. Du bist nicht gegangen, hast mir noch zugehört, obwohl du ein Dieb bist. Du hättest schnell verschwinden können, als ich verwundbar war, aber nein, du musstest ja bleiben und mir zuhören“
   „Tja, so hat wohl alles angefangen…“, auch er schwelgte in Erinnerungen.
   „Das schönste für mich war, als du gelächelt hast“, gab ich peinlich berührt zu.
   „Gelächelt? Mit wird oft vorgeworfen, ich würde nur dumm grinsen“, er verzog genervt sein Gesicht. Natürlich hatte auch er ein privates Leben, er hatte Freunde, ob die von seiner zweiten Identität wussten?
   „Ja, du hast gelächelt, so was vergesse ich nicht“
   „Seltsam, ich kann mich gar nicht dran erinnern“, nachdenklich tippte er sich an sein Kinn.

L’arc~en~ciel – READY STEADY GO! (3:49)

   „Ist ja auch jetzt egal“, begann ich. „Sollen wir?“
   „Was?“, fragte er mit einem seltsam fordernden Blick.
   „Na, hingehen, wo  immer wir hin wollen“, unsicher brachte ich ihm diesen Satz entgegen und er begann wieder zu grinsen.
   „Weißt du, Kudo? Das ist es, was ich hören wollte, allerdings hast du da was Entscheidendes vergessen…“
   „Und das wäre?“
   „Ich bin ein Dieb und du ein Detektiv. Wir sind viel zu wichtig, um die Kriminalitätsrate in Japan auszubalancieren“, zwinkerte er mir zu.
   „Was sollte dann das Gerede?“, langsam machte er einige Schritte zurück.
   „Nun ja, ich wollte es nur einmal von dir hören“, schmunzelte er verwegen.
   „Was?!“
   „Na, dass du mit mir überall hingehen würdest, wenn du könntest und damit du’s weißt, ich würde mit dir auch überall hingehen, wenn ich doch bloß nicht ständig fliegen würde… Ach, schlimm solch ein Gleiter, bereitet ganz schön viel Spaß“, schon breitete er deinen riesigen weißen Gleiter aus und stellte sich an den Rand des Daches.
   „Du verlogener Dieb…“, rief ich ihm hinterher.
   „Adieu, Shinichi. Wir sehen uns sicher wieder, Schatz“, noch schnell warf er mir zwinkernd eine Kusshand zu und weg war er. Der Dieb meines Herzens…

© by Meisterdiebin 30.08.2011
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