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Leere Geister

von CherryCat
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P12 / Div
Engel & Dämonen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe
22.08.2011
16.11.2011
11
35.360
 
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22.08.2011 524
 
Hey ;-)

Das hier schwebt mir schon seit etwa zwei Jahren durch den Kopf. Etwa genauso lange steht auch die Story schon, aber zu Schreiben begonnen hab ich erst vor etwa drei Monaten.
Gleich mal als Erklärung für eventuelle Verständnisprobleme: Der Prolog spielt etwa zwölf Jahre vor Beginn der eigentlichen Geschichte. Die wird dann wiederum aus Andras' Sicht erzählt, der Prolog ist dritte Person, weil Andras selbst nicht weiß, was damals geschehen ist.

Welt: Mehr oder weniger fiktiv. Es gibt eine ganze Menge Gemeinsamkeiten, aber einige kleine Unterschiede, die vielen erst auf den zweiten oder dritten Blick auffallen (abgesehen vom Offensichtlichen, meine ich ;-)).
Summary: Das Omen Andras ist siebzehn, als sich jemand in sein Leben schleicht, der dort bereits vor sehr langer Zeit einen festen Platz hatte. Was Andras aber nicht verstehen kann: Was genau bewog ihn damals dazu, ihn zu verlassen? Und kann er ihm vertrauen oder wird er ihn eines Tages wieder allein in der Dunkelheit lassen?
Warnungen: Rutscht eventuell in Richtung Slash, aber nur ganz leicht. Leute, die kein Slash lesen, sollten davon nicht abgeschreckt werden *smile*

Und sonst lässt sich eigentlich nur noch sagen: Alles meins ;-P Ich schreib sonst nur FF's, da muss ich das ja mal hervorheben *g*

Bin immer offen für Kommentare, egal ob Lob, Kritik, fliegende Steine ... Wobei konstruktive Kritik irgendwie hilfreicher wäre ^.^
Damit wünsche ich euch viel Spaß mit dieser Geschichte!
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Prolog

„Selon?“ Die raue Stimme schwebte in der Dunkelheit der Nacht und ließ den Angesprochenen erzittern, doch davon abgesehen rührte er sich nicht, tat einfach so als wäre er nicht anwesend.
„Selon!“ Es klang flehend und so unendlich verletzt, dass es einem das Herz zerschnitt, nicht zu wissen, was man tun konnte, damit es ihm besser ging.
Erst jetzt drehte sich der Angesprochene um. In seinen goldenen Augen standen Tränen, doch der Rest seines Gesichtes war ausdruckslos wie eh und je.
„Du darfst nicht mehr hier sein, Levian“, sagte er ruhig und wollte sich wieder abwenden, doch der Andere war schneller. Er griff nach Selons Arm und zog ihn an sich, krallte sich an ihm fest als würde er ertrinken.
„Bitte, Selon, das kannst du nicht tun!“, schluchzte er. „Du kannst mich nicht einfach ...“
Er wurde grob nach hinten gestoßen, einen Herzschlag lang ging ein taghelles Leuchten durch die Nacht, dann war es wieder stockfinster.
Sekundenlang war nur Levians leises Weinen zu hören, während Selon um seine Fassung rang.

„Du hast recht“, wisperte er schließlich leise. „Ich kann es tatsächlich nicht. Doch ich muss es tun und das weißt du.“ Er drehte dem Anderen den Rücken zu und kniff die Augen fest zusammen, um die Tränen zurückzuhalten, die wieder über sein Gesicht laufen wollten.
Engel weinten nicht!

Minutenlang herrschte Schweigen zwischen ihnen, dann hatte Levian sich wieder beruhigt. Er machte einen Schritt nach vorne und fragte mit merkwürdig gefasster Stimme: „Wirst du mich auffangen, wenn ich falle?“
Selons Körper spannte sich an, doch er antwortete nicht. Stattdessen streckte er den Rücken durch und hob beide Arme.
„Nein, nicht!“ Levian stürzte auf ihn zu, doch er kam zu spät. Seine Hand griff ins Leere, als Selon sich ins Nichts auflöste.
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