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K-ON! Liebe kann so schön, aber auch so grausam sein...

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 Slash
20.08.2011
09.10.2011
4
5.035
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
20.08.2011 1.303
 
Hallo ^^
es freut mich dass ihr meine FF angeklickt habt ^^
hoffentlich habt ihr beim Lesen genauso viel Spaß wie ich beim Schreiben.

Titel: Liebe kann so schön, aber auch so grausam sein...
Altersempfehlung: momentan P16 Slash, kann sich aber noch im Verlaufe der Geschichte ändern.
Genre: Drama, Darkfic, Romanze, Shoujo-ai, Yuri
Warnings: vanilla (einseitige Liebe einer Person), yandere (eine Person die blitzartig von gutmütig zu einem Psychopathen wird), eventuell Lime/Lemon
Pairings: YuixAzusa, einseitig UixYui, später noch Mitsu
Das Kapitel besitzt sicherlich einige Rechtschreib-/Grammatikfehler, es wurde nämlich noch nicht Beta gelesen...

Und noch was... egal wie lange es auch dauert bis ich wieder ein neues kapitel hochlade...
ich werde diese FF auf jeden Fall beenden. (außer sie ist so schlecht dass ichs lieber lassen sollte).
Ich habe bisher noch nie eine FF nicht zu Ende gebracht, von daher, könnt ihr euch darauf verlassen dass ich jetzt bestimmt nicht damit anfangen werde ^^

So, jetzt aber genug der Worte, viel Spaß beim lesen ^^
___________________________


Warum war sie so wie sie war?
Wieso konnte sie nicht so sein wie andere auch?
Jeder durfte lieben, wieso sie nicht?
Der Grund war nicht dass sie Angst vor möglichen Konsequenzen hatte, es war viel mehr die Tatsache dass die Person ihrer Träume sie nicht liebte.
Nicht lieben konnte.
Zu Recht.
Eine Liebe zwischen ihnen durfte unter keinen Umständen existieren.
Es hatte rein gar nichts damit zu tun dass sie ein anderes Mädchen liebte.
Im Gegenteil, ihre Eltern waren schon immer recht offen gewesen.
Nein, dass Schlimme daran war dass sie ihre eigene Schwester liebte.



Eine einzelne Träne bahnte sich ihren Weg über Hirasawa Ui's leicht gerötete Wange.
Sie schniefte leicht.
"Onee-chan...", murmelte die junge Schülerin leise und verzweifelt vor sich hin.
"Ui... ich geh noch mal kurz rüber zu Azu-nyan.", rief ihre ein Jahr ältere Schwester und rannte ohne groß auf eine Antwort zu warten nach draußen.
"OK, Onee-chan...", flüsterte sie während sie das dumpfe Knallen der Tür wahrnahm.
Ui wischte sich mit dem Ärmel ihres gelben Lieblingspullover über ihre mittlerweile stark geröteten Augen.
Wenn ihre Schwester sie nicht lieben könnte weil sie auf Jungs stehen würde wie fast jedes andere Mädchen auch, dann könnte Ui ja noch damit leben.
Aber Yui mochte Mädchen lieber als Jungs... genauer gesagt waren ihre ältere Schwester und ihre beste Freundin, Nakano Azusa-chan, ein Paar.
Ui begann zu schluchzen, immer mehr Tränen liefen unaufhaltsam ihre Wangen hinunter.
Seit drei Monaten, zwei Wochen, sechs Tagen und... 13 Stunden waren Yui und Azusa jetzt schon zusammen.
Der glückliche Gesichtsausdruck ihrer Schwester hatte Ui's Herz damals zerfetzt und in Stücke gerissen.
Warum konnte sie nicht einfach damit leben dass ihre Schwester glücklich war mit der momentanen Situation?
Ui war damals die erste gewesen die von den Beiden erfahren hatte, eigentlich eine Ehre... doch die Jüngere hätte auch gerne darauf verzichtet.
Würde sie im Ungewissen leben, dann hätte sie auch nicht diese schrecklichen Schmerzen und dieses pochend-, stechende Gefühl in ihrer linken Brust.
"Onee-chan...", brachte sie mit zittriger Stimme zwischen vereinzelten Schluchzer hervor.
Ihr Körper begann unkontrollierbar zu zittern. Ihre Knie wurden weich und sie rutschte kraftlos an der Wand hinunter.
Sie schluchzte immer stärker und ihre Gedanken begannen sich förmlich zu überschlagen.
"Warum tust du mir das an?"
"ich will auch geliebt werden... von dir..."
"Onee-chan..."
Langsam begann Ui zu spüren wie ihre Augenlieder immer müder und träger wurden.
Nach und nach begannen ihre salzigen Tränen zu versiegen und nur einige wenige Schluchzer blieben zurück.
Uis müder Kopf fiel auf ihre Knie die sie mit ihren Händen gegen ihre Brust drückte.
"Onee-chan...", murmelte sie leise und völlig kraftlos vor sich hin.
Langsam schlief sie ein.
Traumlos...

"Azu-nyan, bist du da?", rief Yui während sie an der Tür Sturm klingelte.
"Natürlich Yui-senpai, wo sollte ich sonst sein?", fragte Azusa seufzend während sie die Tür öffnete. Kaum war die Tür komplett offen, sprang ihr ihr Senpai und Liebhaberin auch schon wortwörtlich um den Hals.
"ich hab dich so vermisst Azu-nyan...", wisperte Yui während sie ihren Kopf in Azusas Schulter vergrub.
Blitzartig wurde ihr kleiner Kouhai knallrot und versuchte erfolglos Yui von sich zu drücken.
"S-senpai... wir haben uns doch vorhin erst gesehen.", meinte sie während sie versuchte ihre Stimme stabil klingen zu lassen.
Erfolglos.
"Ich weiß~ aber du fehlst mir immer so sehr...", flüsterte sie leise.
Azusa keuchte leise und wurde, wenn überhaupt möglich, noch eine Spur roter. Yui's warmer Atem an ihrem Nacken ließ immer einen angenehmen Schauer über Azusas Körper gleiten.
Sie begann jedesmal zu erzittern, selbst dann, wenn Yui es nicht einmal beabsichtigte und unbewusst handelte.
"Ist irgendwas Azu-nyan? Du bist so rot... hast du etwa... Fieber???", fragte die ältere der Hirasawa Geschwister besorgt.
Mit prüfendem Gesichtsausdruck sah sie die Dunkelhaarige an. Diese erwiderte den Augenkontakt und blickte direkt in die ihrer Meinung nach schönsten, rehbraunen Augen die es auf der ganzen Welt gab.
Gleichzeitig droppte Azusa wegen der Naivität ihres Senpais. Obwohl sie schon über drei Monate zusammen waren, fragte Yui immer wieder das Gleiche... ob Azusa Fieber habe.
"Nein Senpai, zum wiederholten mal... ich habe KEIN Fieber.", flüsterte sie während sie ihre Hände in Yuis Nacken legte und die Braunhaarige langsam zu sich hinunter zog.
Langsam trafen ihre Lippen auf die ihres Senpais. Yui's Geschmack war... für Azusa nicht identifizierbar. Das einzige was sie wusste war, dass sie nicht genug davon bekommen konnte.
Nachdem Yui begann mit ihren Händen Azusas Seiten entlang zu wandern, vernebelte ihr Verstand zunehmend.
Leise keuchte sie in den Kuss hinein und löste sich wiederwillig von ihrer Freundin.
"Ähm... willst du... nicht reinkommen?", fragte Azusa leise und wollte sich von Yui wegdrehen um sie ins Haus zu lassen.
Doch Yui hinderte sie daran und verwickelte den Kouhai in einen weiteren Kuss.

Ui war mittlerweile wieder aufgewacht. Erschöpft streckte sie ihre müden Arme und begann schwerfällig aufzustehen. Durch ihre unbequeme Schlafposition taten ihr sämtliche Glieder weh.
"Ich werde am Besten was zu Essen machen... Onee-chan wird hungrig sein nachdem sie zurückgekommen ist... Außerdem wird mich das Kochen etwas von meinen Gedanken ablenken..."
Ui holte einen mittelgroßen Topf aus dem Schrank, nahm das Gemüse aus dem Kühlschrank und begann Wasser zu erhitzen.
Die Jüngere der Hirasawa Geschwister begann mit geübten Handgriffen Gemüse in nahezu perfekte Würfel zu schneiden.
"Onee-chan... warum fügst du mir nur solche Schmerzen z... AU!!", jammerte sie als sie mit der scharfen Klinge abrutschte und sich in den linken Zeigefinger schnitt. Flüssiges Blut trat aus der Wunde aus und färbte die umliegende Haut tiefrot.
Doch... seltsamerweise verspürte Ui nicht den Schmerz den sie erwartet hatte. Es war... viel mehr eine Erleichterung. Als ob die Gedanken an ihre Schwester wie weggeblasen wurden.
Wie hypnotisiert starrte Ui abwechselnd die Wunde und dann die Klinge des blutbenetzten Messers an.
Langsam, wie von Sinnen setzte sie die Klinge an ihren Arm an und trieb die Klinge durch wehrloses Fleisch.
Zweimal.
Ui begann nachzudenken.
Wie mochte es sich anfühlen zu sterben?
Würden ihre Schmerzen dann ein Ende nehmen?
Sie setzte das Messer an ihre Pulsader an.
Es wäre nur ein Schnitt, dann wäre es ein für alle mal vorbei mit ihren Schmerzen.
Aber dann müsste sie ihre Schwester, welche sie so sehr liebte, verlassen.
Yui würde wegen ihrem Tod nur leiden...
Ui zitterte... dann entfernte sie die Klinge von ihrer Pulsader.
Erneut schnitt sie sich in Arm, die neue Wunde kreuzte die anderen beiden Verletzungen.
Das Blut floss unaufhaltsam, alles was Ui jetzt noch spürte war eine unvorstellbare Genugtuung.
...
Jedenfalls glaubte sie dass die Wunden ihren Seelenschmerz heilen konnte...
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