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Angry, young and poor

von Minkus
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Gen
Konan Madara Uchiha Yahiko / Pain
20.08.2011
03.03.2013
16
26.028
4
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
20.08.2011 904
 
Prolog:

Buenos días :D
Ja, was gibt's dazu zu sagen...?
Die Geschichte ist halt da. Ist leider nicht zu ändern. Also müsst ihr jetzt damit leben, ha!
Hm, nein..
Nennen wir es Eingebung, oder schieben wir es einfach auf mein jugendliches Gehirn, welches dem Schlafmangel zum Opfer gefallen ist :)
Dann noch das Übliche: Die Figuren gehören nicht mir, Geld gibt's auch keins - ich mache diesen ganzen Scheiß also nur aus Spaß an der Freude.
Mordrohungen, Liebesbriefe und konstruktive Kritik sind gerne gesehen.
Und sonst...?
Vielleicht sollte noch gesagt werden, dass ich kein Freund der Planung bin. Bei mir versinkt alles im Chaos - wirklich ALLES! (Ich schaffe es nicht einmal meine Bücher und CD's zu sortieren).. kann also etwas dauern :D
Ich denke das war's, oder?

Das Lied: Angry, young and poor von Anti-Flag [Jahaa.. Punk :P]
http://www.youtube.com/watch?v=LG4-1Gxiz2I

Für die, die Interesse daran finden, hauptsächlich für den Mülleimer und vielleicht auch ein kleines bisschen für mich.

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Angry, young and poor.
Angry, young and pissed.
Angry - no one cares.


"Verschwinde! Und lass dich hier erst wieder blicken, wenn du wieder klar denken kannst, Pain. Verstanden?"
Mit wutverzerrtem Gesicht schleuderte er mir diese Worte entgegen, während er mich unsanft aus der Wohnung schob.
Mein Vater. Mein Erzeuger.
Im Vorbeigehen griff er nach meiner Jacke und drückte sie mir in die Hände. Ich ergriff sie - natürlich.
Mit einem kräftigen Stoß beförderte er mich durch die Tür. Ich verlor das Gleichgewicht und landete unsanft auf dem Boden. Völlig entgeistert blickte ich nach oben in seine Augen, welche vor Verachtung fast überzulaufen schienen.  
Wütende Augen begegneten den Meinen.
Er öffnete seinen Mund - wollte etwas sagen - schloss ihn jedoch wieder.
Lediglich ein verabscheuendes "Tz" verließ seine Lippen, während er sich ruckartig umdrehte und die Tür mit einem lauten Knall hinter ihm ins Schloss fiel.
Ich konnte noch ein leises "Und so etwas schimpft sich mein Sohn" vernehmen, ehe es auch auf der anderen Seite mucksmäuschen still wurde.
Völlig überrumpelt saß ich auf dem Boden des Treppenhauses und starrte mit offenem Mund auf die Stelle, an der vor kurzem noch mein Vater stand.
Einige Minuten vergingen so, ehe ich ein paar Mal blinzelte und die Luft zwischen den Zähnen ausstieß.
Ich zog meine Augenbrauen in die Höhe und fuhr mir mit zittrigen Händen durch meine orangen Haare, welche mein Vater als ungepflegt und wiederlich bezeichnet hat.
"Okay, okay"
Unsicher ehob ich mich und klopfte mir den Dreck von den Sachen.
Einen letzten Blick warf ich noch auf die verschlossene Tür, ehe ich nach meiner Jacke griff und grummelnd das Haus verließ.

***

Wie ein Schleier legte sich der Nebel über die Stadt, umhüllte die wenigen Menschen, die noch auf der Straße zu sehen waren.
Ich saß auf der Rückenlehne einer Parkband, die Zigarette in der rechten Hand, und ignorierte den feinen Nieselregen, der meine Sachen bereits vollkommen durchnässt hat.
Meine Haare hingen mir in nassen Strähnen ins Gesicht.
Geistesabwesend führte ich die Zigarette zu meinem Mund, während ich die Tropfen dabei beobachtete, wie sie von meinen Haarspitzen fielen.
Wie ein Selbstmörder sprangen sie von der Klippe, fielen in die Tiefe und landeten mit einem Platsch auf dem Boden.
Irgendwie musste ich bei diesem Gedanken grinsen.
"Bei diesem Wetter solltest du nicht hier Draußen sitzen"
Eine tiefe Stimme riss mich aus meinen Gedanken und beförderte mich mit einem kräftigen Stoß zurück in die Realität.
Ich drehte meinen Kopf leicht nach links, gerade so weit, dass ich dem Mann einen abschätzenden Blick zuwerfen konnte.
Seine langen schwarzen Haare standen unbändig von seinem Kopf ab und seine dunklen Augen fixierten einen Punkt weit in der Ferne.
Der Regen schien ihm genauso wenig auszumachen, wie mir.
Ein einfaches "Hm" war alles, was über meine Lippen kam, ehe ich meinen Blick wieder auf den Boden richtete.
Aus dem Augenwinkel nahm ich war, wie sich der Mann ebenfalls auf die Bank setzte - das Gesicht in meine Richtung gedreht.
"Du siehst aus, wie jemand, der zu Hause rausgeflogen ist."
"Ach, sieht man mir das an?"
Lustlos führte ich die Zigarette erneut an meinen Mund, stoppte jedoch kurz vorher und schnippte sie kurzerhand in die Pfütze vor meinen Füßen.
"Ich schon"
Ich warf ihm einen skeptischen Blick zu, zuckte danach allerdings gleichgültig mit den Schultern.
Plötzlich hellte sich seine Miene auf und seine Augen blitzten mir fröhlich entgegen.
"Lass mich raten-"
Ich wiederstand dem Drang, von ihm weg zu rutschen.
"Du bist schwul und deine Eltern haben etwas dagegen."
Mein Kopf schoss in die Höhe und ich sah in völlig perplex an.
"Was?"
"Nicht?"
"Nein, definitiv nicht."
"Hm- dann hast du die Schule geschmissen und willst Rockstar werden"
An dieser Stelle konnte ich mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.
"Das trifft es schon eher"
"HA!"
Der Wunsch, so schnell wie möglich das Weite zu suchen, stieg ins Unermessliche.
" 'Tschuldigung", murmelte er mit einem schiefen Grinsen im Gesicht, während er sich vollends zu mir drehte und mit verschränkten Beinen auf der Bank saß. "Manchmal geht das Kind in mir einfach mit mir duch"
Meine Antwort bestand lediglich aus einem knappen Nicken.
"Ich bin übrigens Madara"
"Pain"

And so, the story took its course
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