Auf Umwegen Verliebt

von Sweet-Ryu
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
19.08.2011
08.12.2011
6
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"Waaaaaaas? Was machst du schon wieder hier?"  
Wolfram hatte sich wieder einmal in Yuuris Zimmer und in sein Bett geschlichen. Yuuri hatte sich    zwar mittlerweile an die nächtlichen Besuche gewöhnt, auch wenn er es nicht eingestehen wollte, mochte er die Morgene, an denen er Wolfram beim schlafen zusehen konnte.
"Du Weichei!"  sagte Wolfram.
"Du sollst mich nicht so nennen! Das hier ist mein Bett, Wofram!"  merkerte Yuuri ihn an.
"Ich bin dein Verlobter! Ich habe das Recht hier zu sein!"  nun wurde Wolfram sauer. Wie konnte Yuuri ihn immer wieder anschreien, wenn er bei seinem Verlobten sein wollte?
Genervt stand Yuuri auf und zog sich an, bevor er zum Speisesaal ging.

Still aß er sein Frühstück und dachte über den heutigen Morgen nach.  Conrad beobachtete seine Majestät mit einem besorgten Blick. >Was ist denn schon wieder  zwischen den beiden passiert?< Überlegte Conrad.
>Er hoffte nur das es nichts schlim...<  in dem Moment flog die Saaltür auf und Wolfram kam herein und setzte sich neben Gwendal. Conrad staunte. Wolfram setzte sich neben Gwendal, wo er doch sonst immer ein Aufstand gemachte, wenn er nicht neben Yuuri sitzen konnte!
Dieser beachtete ihn jedoch nicht und aß still weiter.
Beide ignorierten sich strickt.
Wolfram igorierte Yuuri, und dieser ihn.
> Dieses Mal ist es ernst< dachte Conarad, wenn sogar Yuuri seinen Verlobenten keines Blickes würdigte.
" Ähhm ... Gunther..." begann Yuuri zögerlich
" Majestät? Ist irgentwas? Ist irgentwas nicht in Ordnung ?"  fragte dieser sofort. Den besorgten Unterton ignorierte Yuuri, als er weiter sprach.
" Es ist doch gerade recht ruhig, nicht wahr? Wäre es dann möglich das ich am Ende der Woche zu meiner Familie gehen könnte?"
Wolfram erstarrte einen Augenblick aß jedoch stillschweigend weiter.
"Nartürlich! Wenn ihr es wünscht. Ich werde bis Ihr wiederkommt sämtliche Arbeiten erledigen! Es ist mir eine Ehre Euch zu dienen ..." Yuuri hatte sich bereits erhoben und ging gemütlich aus dem Saal zu seinem Arbeitszimmer. Wo er nun die Sachen erledigte, die er bis Ende der Woche machen konnte, um Gunther etwas arbeit abzunehmen. Immerhin war es seine Arbeit, die ihm abgenommen werden würde.

Als die Tür ins Schloss fiel sah Conarad seinen Bruder eindringlich an.
"Was ist los, Wolfram? Es ist nicht deine Art Yuuri einfach gehen zu lassen!" stellte Conrad fest.
Wolfram hörte jedoch nicht zu. Er mit den Gedanken bei Yuuri. >Warum? Warum verlässt du mich, schon wieder? Warum, Yuuri?<  
Niedergeschlagen stocherte Wolf in seinem Essen herum, bis er sich endschied mit Yuuri zu sprechen und aufstand.
Conrad derweilen beobachtete seinen Bruder ganz genau, ebenso wie Chérie  und Gwendal.
kopfschüttelend aß Gwendal weiter, bevor er sich an die Arbeit machte.

Yuuri saß am Schreibtisch und arbeitete sich durch die Berge von Dokumenten.
Wolfram machte keinen Laut, als er das Zimmer betrat,  dennoch nahm Yuuri sehr wohl war, wer sind nun im Zimmer befinden musste.
Er schaute hoch und sah Wolfram auf dem Sofa sitzen, den Boden begutachtend.
Yuuri seufzte und setzte sich neben ihn, worauhin sich Wolfram reflexartig an ihn lehnte.
"Entschuldige, Wolfram. Ich wollte dich nicht so anschreien." sagte Yuuri leise.
Doch Wolf blieb stumm und starrte zu Boden.  Das Schweigen Wolframs ließ auch Yuuri schweigen.  
"Bin ich dir wirklich so zuwieder?"  fragte Wolfram nach einer Weile.
Um ehrlich zu sein, war er es ganz und  gar nicht, aber er musste auch bedenken das ...
Als Antwort lehnte sich Yuuri seinerseits gegen ihn. Nun sah Wolfram auf und der Schmerz in seinen Augen ließ Yuuri frösteln. Nun suchten Yuuris Augen die Wand ab. Wolf legte derweilen seinen Kopf an Yuuris Schulter. Wolfs Herz schlug beinahe so schnell wie die Flügel eines Kolibries. Diese Nähe ließ aber auch Yuuri nicht Kalt. Ihm stockte der Atem und seine Hände fingen an zittern. Er spührte wie seine Wangen heiß wurden und ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken.
"Wolfram ... Ich ... "
Wolf hob sein Kopf und sah Yuuri fragend an. Die Liebe, die sich in seinen Augen spiegelte, wich der Verletzheit, als Yuuri sich löste und wieder zu seinem Schreibtisch wandte.
"Ich sollte weiterarbeiten."

Wolf fühlte sich als ob er aus eine Trance aufwachte als ihn, die so geliebte Wärme, verleiß.
Sehnsüchtig sah er zu Yuuri hinüber.
Er würde sich noch was einfallen lassen, damit Yuuri Ihn niemals verlassen würde!
Darauf konnte er sich verlassen!

Die letzten Sonnenstrahlen verloschen und Yuuri begab sich in sein Schlafzimmer. Vor ein paar Stunden hatte er Wolfram in sein Zimmer bringen lassen, weil er auf der Couch im Arbeitszimmer eingeschlafen war. Als Conrad ihn abholen kam, fiel ihm Conrads besorgter Blick auf. Yuuri beteuerte daraufhin, das nichts los sei und er solle sich nicht solche Sorgen machen. Nun war auch Yuuri in seinem Schlafzimmer angekommen. Das Erste was er wahrnahm war das leise vertraute Schnarchen, welches vom Bett her zu ihm herüber schallte. Ein Lächeln schlich sich auf Yuuris Gesicht. Leise zog er sich um und stieg dann so leise wie möglich ins Bett. Er drehte sich so um, dass er Wolfram ansehen konnte. Er liebte seinen friedlichen Ausdruck in seinem Gesicht, wenn er schlief. Ein Seuftzen entfuhr ihm und er verfluchte sich in dem Monent selbst.  Yuuri schloss die Augen und schüttelte den Kopf. Als er die Augen wieder öffnete, blickte er in ein Grün, das selbst das schönste Gras ausstechen würde.  Wolfram war wach und sah ihn an. Yuuri hielt den Atmen an
und starrte Wolf erschrocken an. Dieser verdrehte nur die Augen und kicherte. Yuuri erröttete.
Ein liebvolles Lächeln umspielte Wolframs Lippen, als er die Hand hob und über Yuuris Wange
strich. Erst jetzt bemerkte Yuuri, das er die Luft anhielt und schloss erneut die Augen, während er
tief einatmete. Wolfram rückte näher und nahm seinen König in die Arme.
Eine Weile lagen sie so da. Keiner von beiden sagte ein Wort. Bis Wolf seine Arme fester um Yuuri
schlag.
"Warum verlässt du mich wieder?" murmelte er.
Yuuri kuschelte sich näher an seinen Verlobten bevor er einschlief.
"Es tut mir Leid, Wolf!"  murmelte Yuuri kaum hörbar.

Wolfram erwachte am nächsten Morgen allein. Das war nichts außergewöhliches. Also zog er sich
an und begab sich zum Speisesaal. Als er dort ankam sah er Yuuri vor seinem Platz stehen, während  er gerade von Gunther belagert wurde.
Das allein war ja nichts neues, doch als dieser es wagte Yuuri umarmen, schnaubte er wütend auf. Gunthers Blick entdeckte Wolfram und brachte einen Meter zwischen Yuuri und sich, bevor er aus dem Zimmer stürtze. Als Wolram bei Yuuri ankam entspannten sich Yuuris Gesichtszüge etwas und
sie setzten sich.
"Danke."  flüsterte Yuuri ihn zu.
"Keine Ursache!" flütserte er zurück.
" Der redet mehr als meine Großmutter, wenn sie mal zu Besuch ist!"
Daraufhin mussten die beiden lachen.
"Worüber wird denn hier so gelacht?"
Yuuri und Wolfram zuckten zusammen als Murata über ihnen auftauchte.
Yuuri sah hoch und wollte gerade antworten, doch Murata schüttelte den Kopf und ging zu einem der freien Platz.
"Ach, Yuuri! Wann gehen wir denn?"
Wolfram, der gerade nach einem Brötchen griff, hielt in der Bewegung inne.




"Ihn nimmst du mit, aber uns nicht? Was soll das, du Weichei!" Schrie Wolfram.
Erschrocken fiel Yuuri vom Stuhl, er saß ja direkt neben ihm.
Yuuri starrte ihn erst mal eine Weile an, bis er fähig war eine Antwort zu geben.
"Wir haben beide unsere Familie drüben. Also ist es doch verständlich, das Murata mit kommt."
etwas genervt stand er auf.
"Dein Volk gehört jetzt auch zu deiner Familie"  schnaubte Wolfram.
"Ich meinte damit meine Eltern und Shori, Wolf!"  

Langsam ging es Yuuri auf die Nerven. Immer wenn er zurück in seine Welt möchte, machte Wolfram einen Aufstand, als würde der nicht mehr zurück kommen. Es war ihm schon klar, das die Zeit hier schneller vergeht, als auf der Erde. Manchmal wenn er zurück ging und sich etwas mit seinen Eltern unterhielt, waren hier Monate vergangen.
"Darf ich jetzt nicht mal mehr meine Mutter oder meinen Vater sehn, nur weil ich jetzt der Maoh bin?" nun schrie Yuuri, was für den jungen König ungewöhnlich war. Yuuri war nun echt sauer und hörte gar nicht mehr auf.
"Klar! Ihr alle habt hier eure Familien. Ich nicht. Und ich bin nicht bereit meine aufzugeben, nur damit ihr hier  in Ruhe leben könnt. IST EUCH MAL IN SINN GEKOMMEN, DAS ICH AUCH EIN LEBEN HABE ? "  
Er tobte.  Und mittlerweile war sogar Conrad vor ihn zurück gewichen. Einzig und allein Wolfram war dort wo er war, auch nur seinen Stolzes halber. Murata trag nun neben Wolfram und versuchte
Yuuri zu beruhigen, denn er wusste was passierten würde. Doch Wolf kam ihn zuvor.
" Yuuri, ich ..."  fing er an.
" SO IST ES DOCH! ODER NICHT, WOLFRAM VON BIELEFELD! AM LIEBSTEN WÄRE ES DIR DOCH, WENN ICH SOFORT DIE HOCHZEIT MIT DIR BEKANNT GEBEN WÜRDE, ODER? DAMIT DU SCHÖN SAGEN KANNST DUI BIST MIT DEM KÖNIG VERHEIRATET! DAS IST ES DOCH WAS DU WILLST, NICHT WAHR? "  
"Jetzt komm mal wieder runter, Yuuri!" rief Murata.
"Nein! So ist das nicht! Ich liebe Dich!" Wolfram wollte auf Yuuri zugehen, doch Murata hielt ihn zurück und stellte sich nun schützend vor ihn. Wenn, der sonst so gelassende und ruhige Yuuri, einmal ausrastete, dann richtig und es würde ihn nichts zurück halten.
Yuuri Gesichtsausdruck wechelte von wütend zu einem eisklaten Bilck. Wolfram zuckte zusammen, als der diesen Blick sah.
"Ja, das habe ich mir schon gedacht."  er lachte "Gib mir einen Grund dafür, Wolfram! Einen beschissnen Grund, warum du mich ach so sehr liebst!" seine Stimme war eisig und Murata wusste das Wolfram das nicht lange aushalten würde.
" Na ...  weil ... "  stotterte er und Tränen sammelten sich bereits in seinen Augen.
Nun kam Yuuri auf Wolf zu. Das eiskalte lächeln auf seine Lippen ließ sogar Murata einen Schauer über den Rücken jagen.
"Yuuri! Es ist genug! HÖR AUF! " schrie Murata
"Geh beiseite, Murata! Unser Wolfram hat die Fragen noch nicht beantwortet. Ich will nur etwas näher ran. Vieleicht habe ich ihn einfach nicht verstanden!?  Oder hattest du gar nicht vor zu antworten, Wolfram? Hast du etwa keine Antwort? " Nun liefen Wolfram die Tränen hemmungslos über die Wangen. Murata war sich sicher das er am rande eines Zusammenbruchs stand.
" Oh! Weine doch nicht! Du bist sonst immer so groß in allem. Jeden Tag prosaunst du es herum. Und nun? Jetzt kannst du nicht einmal eine einfache Frage beantworten?" Yuuri lachte und kam noch näher.
Wolframs knie gaben nun nach, fiel zu Boden, hielt sich die Ohren zu und schluchtzte.
"GENUG! YUURI"  schrie Murata und schlug ihm direkt ins Gesicht.


Der Schlag hatte gesessen und Yuuri taumelte einige Schlitte zurück.
Als er wieder aufsah, sah er zuerst Muratas aufmerksamen und leicht wütendes Gesicht, bis ihm Wolfram zusammen gekauert, hinter ihm auffiel. >Was ist passiert?<   Yuuri konnte sich an nichts erinnern, es wie ein Black-Out. Ein Black-Out? Sein Blick glitt zu den Anderen, die mit Angst verzehrtem Gesicht an der Wand standen. Yuuri sah wieder zu Wolf. Er zitterte und Yuuri sah eindeutig die Tropfen, die zu Boden fielen. Er weinte. Und es war seine Schuld.  
Wieder taumelte er zurück. Wolfram so zu sehen tat mehr weh, als der Schlag davor. Er
drehte sich um und rannte aus dem Zimmer. Seine Augen branten und Tränen suchten sich ihren
Weg nach unten. In seinem Zimmer Schloss er die Tür ab und warf sich aufs Bett.
>Es ist schon wieder passiert!<
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