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One simple Action

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Brennan Mulwray Jesse Kilmartin Shalimar Fox
10.08.2011
10.08.2011
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1.322
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10.08.2011 1.322
 
Brennan, Jesse, Lexa und Shalimar rannten von dem brennenden Gebäude des Dominion Hauptquartiers davon um sich, vor den feindlichen Agenten die sie verfolgten, in Sicherheit zu bringen. Aber wo sollten sie hin? Die Zentrale war zerstört, die Helix explodiert und Adam war weg. Die vier jungen Mutanten waren ganz auf sich allein gestellt. Erschwerend kam noch hinzu dass alle vier, aufgrund der Ereignisse in den letzten Stunden, nicht gerade in bester körperlicher Verfassung waren. Nach eine guten halben Stunde Flucht, die sie in ein Waldstück führte, konnten sich die vier in einer Art Vorsprung vor den Agenten verstecken.
„Hat jemand einen Vorschlag was wir jetzt tun sollen?“ Fragte Lexa schwer atmend nachdem sie hörten wie die feindlichen Agenten am Vorsprung vorbeiliefen.
„Ziellos drauf los Kämpfen bringt uns in unserm jetzigen Zustand nichts. Wir sollten irgendwo ein Unterschlupf suchen, wieder etwas zu Kräften kommen und unsere nächsten Schritte planen.“ Meinte Brennan.
„Und wo sollen wir hin?“ Fragte Shalimar frustriert. „Wir haben alles verloren und egal wo wir hingehen die Dominion wird uns aufspüren.“ Die Wilde war ratlos.
„Und was ist mit dem Untergrund?“ Jesse sah zu Lexa. „Weiß die Dominion was davon?“
„Keine Ahnung.“ Seufzte Lexa. „Ich habe zumindest noch nie was davon gehört.“
„Wir haben in der Vergangenheit vielen Mutanten geholfen in den Untergrund zu kommen. Vielleicht können wir in einer der Zufluchtsstätten eine neue Art Basis einrichten und mit den Mutanten eine Rebellion aufbauen.“ Schlug der Molekular vor.
„Und wenn die Dominion doch davon weiß?“ Fragte nun Brennan.
„Dann müssen wir eben wieder abhauen. Auf jeden Fall können wir uns dort bis die Agenten uns aufspüren etwas ausruhen und unsere Verletzungen behandeln.“ Antwortete der Molekular und alle nickten zustimmend.
„Ich hab noch die Lage eines der ersten Zufluchtsstätten von Adam im Kopf wir sollten dort hin also los.“ Rief Jesse aus und alle machten sie auf den Weg.

„Hoffentlich ist der Kühlschrank auch gefüllt.“ Jesse versuchte die Stimmung auf dem Weg etwas zu heben.
„Wenn die Zufluchtsstätte von jemanden wie dir betrieben wurde dann sicher nicht.“ Murmelte Brennan und alle brachten ein kurzes Lachen zu Stande.
Die meiste Zeit herrschte Stille auf dem Weg und jeder ging seinen Gedanken nach. Schweigend ging Shalimar neben Brennan her und ergriff langsam seine gesunde Hand. Sie fühlte sich wohl und geborgen in seiner Nähe. Um ihr mehr Sicherheit und Halt zu geben glitten seine Finger zwischen ihre und er drückte ihre Hand. Mit dem Daumen strich er sanft über ihren Handrücken dabei meinte er die Wilde ganz leise schnurren zu hören.

Es dauerte mehrere Stunden bis die vier nach mehreren Umwegen, um den Agenten nicht in die Arme zu laufen, das Versteck erreichten. Shalimar konnte niemanden in dem Haus ausmachen und für Brennan war es ein leichtes die verschlossene Tür aufzubekommen. Eine Welle der Erleichterung brach über die vier hinweg als sie sich umsahen und alles Lebensnotwendige vorfanden. Essen, EDV saubere Kleidung und Schlafplätze alles war vorhanden. Da alle am verhungern und todmüde waren beschlossen sie erst was zu essen, sich dann eine Mütze Schlaf zu holen und am nächsten Tag zu besprechen wie es weiter gehen soll. Jesse war überglücklich und immer noch am futtern als Brennan fertig war und die Küche verließ. Shalimar folgte ihm kurz darauf. Lexa saß Jesse gegenüber, schüttelte lächelnd den Kopf und beobachtete ihn amüsiert.
„Wenn du irgendwann mal zu Ende gegessen hast werde ich dich verarzten.“ Ihr grinsen wurde immer breiter.
Jesse erwiderte etwas Unverständliches mit vollem Mund.
„Schluck erst mal runter bevor du redest.“ Lexa kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus.
Jesse gefiel dieses Lachen und er entschloss sich sie in Zukunft öfter zum Lachen zu bringen.

Als Shalimar das Wohnzimmer betrat saß Brennan auf der Couch und hatte die Augen geschlossen. Seinen rechten Arm eng an den Körper gepresst.
„Hey.“ Sagte sie leise um ihn nicht zu erschrecken.
„Hey.“ Antwortete der Elementar ohne die Augen zu öffnen.
„Komm, lass mich deine Schusswunde versorgen.“ Die Wilde trat zu ihm.
„Nein ist schon gut. Es ist doch nur ein Kratzer.“ Winkte Brennan ab.
„Du bist müde und ich weiß dass du Schmerzen hast. Wenn ich mich um dich gekümmert habe kannst du schlafen. Du kannst freiwillig mitkommen oder ich helfe nach.“ Shalimar grinste.
„Bleibst du bei mir?“ Bat Brennan was Shalimar etwas sprachlos machte.
„Ich meine bis ich eingeschlafen bin. Ich will nicht allein sein.“ Er öffnete die Augen und sah sie an.
„Wenn du dich so wohler fühlst.“ Bestätigte die Wilde sanft.
„Wenn du auch mit im Bett schlafen willst hab ich nichts dagegen.“ Beide lächelten.
„Na komm.“ Shalimar ging zu ihm.
„Sollten wir nicht vorher erst duschen?“ Schoss es plötzlich Brennan durch den Kopf und er blickte die Wilde Mutantin fragend an.
Nach einem Moment der Stille brachen beide in schallendes Gelächter aus.
„Na schön wir duschen erst mal und dann kümmere ich mich um dich.“ Grinste Shalimar immer noch und half Brennan auf die Füße.
„Soll ich dir beim Duschen auch…“ Shalimar sprach den Satz nicht zu Ende und beide sahen sich in die Augen.
„Das Angebot klingt zwar sehr verlockend aber ich habe noch einen Arm und der ist voll Funktionsfähig.“ Grinste Brennan, ging an Shalimar vorbei, gab ihr dabei einen leichten Klaps auf den Hinter und verschwand im Bad.

Nachdem beide wieder sauber und angezogen waren begaben sie sich in eins der Zimmer. Außer dem Wohnzimmer gab es doch zwei weitere mit jeweils einem Bett. Da die Männer schwerer verletzt waren bekamen sie die Betten und Lexa und Shalimar wollten es sich im Wohnzimmer bequem machen. Das hatte zwar eine Diskussion zur Folge aber schlussendlich gewannen die beiden Mutantinnen. Brennan setzte sich aufs Bett und lehnte sich mit einem Kissen gegen die Wand. Die Wilde holte das Verbandszeug und Desinfektionsmittel. Beide schwiegen während der Behandlung und Brennan beobachtete Shalimar die ganze Zeit. Die Schmerzen bemerkte er kaum.
Die Zeit verging wie im Flug und Shalimar war fertig.
„Danke.“ Flüsterte der Elementare während er ihr Werk betrachtete und Shalimar die benötigten Sachen wieder in den Erste-Hilfe-Koffer packte.
„Gern geschehen.“ Lächelte die Wilde Mutantin ohne ihn anzusehen.
„Du Brennan…“ Begann die Wilde erneut, legte den Koffer weg und wandte sich zu ihm.
„Bereust du eigentlich was wir getan haben? Du weißt schon…“ Shalimar senkte den Kopf und starrte auf ihre Hände.
„Nein.“ Antwortete der Elementar ohne zu überlegen „Und du?“
Shal schüttelte den Kopf.
„Hör zu Brennan, es sind so viele Dinge in den letzen Stunden und Tagen passiert: Die Prophezeiungen, Lexas Alleingang, das Auftauchen des Schöpfers, Adams Entführung, das mit uns…“ Shalimar brach kurz ab.
„Wir wissen nicht wie es weiter gehen wird, wie viel Zeit wir noch haben, ob es uns überhaupt gelingen wird Adam zu finden bevor es für einen von uns zu spät ist. ICH weiß aber dass du eine wichtige Rolle in meinem Leben spielst. Ich bin mir nicht sicher ob es Liebe ist aber in einem BIN ich mir sicher.“ Shalimar sah Brennan in die Augen.
„Nämlich dass ich in der Zeit die wir noch haben mit dir zusammen sein will.“
Als Brennan nichts zu erwidern schien sprach sie schnell weiter.
„Ich verlange aber nichts von dir wenn du nicht dasselbe fühlst wie ich. Du sollst nichts tun was du nicht selber willst. Ich wollte dich nur wissen lassen wie ich fühle und dass ich immer für dich da sein werde wenn du mich brauchst egal was passiert.“
Als Shalimar wieder anfangen wollte zu reden küsste Brennan sie liebevoll.
„Ich bin dabei.“ Hauchte er an ihre Lippen und lehnte sich wieder zurück.
„Wirklich?“ Shalimars Augen leuchteten hoffnungsvoll.
„Du wirst immer meine Wilde sein Shal!“ Brennan lächelte voller Liebe und streichelte ihr sanft über den Kopf. Shalimar grinste über beide Ohren und begab sich in die wartenden Arme von Brennan. Manchmal bedarf es keiner vielen Worte sondern nur einer simplen Action…
ENDE

Danke fürs Lesen. Hoffe es hat euch gefallen :) Es ist zwar nicht perfekt aber ich bin zufrieden damit. Freue mich auf Reviews :)
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