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first day of our life

von TypicalMe
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Evey Hammond V
10.08.2011
12.03.2012
4
4.469
 
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10.08.2011 1.070
 
„Sie wollten sicherstellen, dass es mir wirklich wieder gut geht. Ich musste jeden Tag zu einer Bewegungstherapie. Alle waren verwundert, dass ich mich schon so bald wieder richtig Bewegen konnte.“ er lachte leicht. „Sie konnten ja nicht ahnen, was ich schon alles durchgestanden habe.“ auch ich musste lächeln. „Also bist du nun wieder der alte V?“ „Nicht ganz.“ ich wich ein wenig zurück und blickte ihn fragend an. „Sie wollten mich nicht gehen lassen, ohne etwas gegen meine Brandverletzungen zu Behandeln.“ Ich blickte reflexartig zu seinen Handschuhen. Langsam hob ich meine Hände um ihm seine Handschuhe auszuziehen aber er stoppte mich. „Es hat nur wenig geholfen. Die Rötungen sind ein wenig besser aber ich sehe immer noch aus wie ein Monster. Ich weiß selbst nicht, was ich mir erhofft hatte. Vielleicht suche ich auch nur einen Grund, länger im Krankenhaus zu bleiben.“ „Ich dachte, du wolltest das Krankenhaus sofort verlassen?“ „Ja aber dann fing ich an nachzudenken. Ich hatte Angst, dass du im Gefängnis steckst oder tot bist oder ...“ er seufzte „.. oder dass du mich einfach nicht wiedersehen willst. Ich dachte, ich hätte dich zu sehr verletzt.“ Ich kuschelte mich wieder an ihn. „Ich liebe dich V. Jetzt und für immer. Du hättest keine Angst haben brauchen. Und übrigens: du warst nie ein Monster!“ ich küsste ihn auf die Wange der Maske. Wie sehr ich mir wünschte, seine richtige Haut unter meinen Lippen zu spüren. Egal, wie verbrannt sie war. Ich hätte schwören können, dass er unter seiner Maske lächelte. „Meine Evey..“ er drückte mich fester an sich. „Wie kommt es denn nun, dass du trotzdem hier bist, V ?“ „Tja. Das habe ich wohl auch Dr. Wilburey zu verdanken. Er meinte, dass ich mich einmal ablenken und nicht so verbissen versuchen sollte, zu alter Form zurückzukehren, weil der Körper auch mal Ruhe braucht. Also schaltete er den Fernseher an. Ich hatte mich vorher nicht getraut ihn an zuschalten. Aus angst, es hätte sich nichts verändert. Ich hätte nichts verändert.“ Schmerz lag in seiner Stimme. „Der Doktor nahm die Fernbedienung mit. Ich hatte also keine Chance, den Fernseher wieder abzuschalten. Also sah ich einfach nicht hin. Doch dann..“ er nahm mein Gesicht in seine Hände und sah mich durch seine Maske hindurch an. „..Dann sah ich dein Gesicht, Evey. Ich sah dein Gesicht und die ganze Traurigkeit in ihm. Da konnte ich nicht mehr waten. Da ich nun wusste, dass du auf jeden Fall noch lebst, ja, sogar Nachrichtensprecherin geworden bist.. ich musste dich sehen. Auch, wenn immer noch die Möglichkeit bestand, dass du mich nun hasst und so wie es aussieht hatte ich damit nun auch nicht unbedingt unrecht.“ er ließ von mir ab und drehte sich um. „Ich kann dich verstehen, Evey. Wirklich. Trotzdem erbitte ich mir von dir noch eine Chance. Bitte. Schick mich nicht fort.“ Zunächst war ich verwundert. Wie konnte er nur denken, dass ich ihn wegschicken würde? Merkte er denn nicht, wie unglaublich glücklich ich war, dass er noch lebte? Doch dann erinnerte ich mich, wie ich mich noch vor nicht allzu langer Zeit ihm gegenüber verhalten hatte. Kein Wunder, dass er nun so dachte. Ich schloss von hinten meine Arme um ihn als ich ihm sagte: „V. Ich liebe dich. Wieso sollte ich dich wegschicken wollen? Ich bin unendlich froh, dass du noch lebst!“ erleichtert nahm er mich wieder in die Arme. So standen wir da. Schweigend und glücklich. Bis mein Magen irgendwann anfing zu knurren. Kein Wunder. Ich hatte ja auch den ganzen Tag noch nichts gegessen. V lachte unter seiner Maske, drehte sich um und machte mir, wie selbstverständlich Mittagessen. So, als wäre nie etwas vorgefallen.

Einige Wochen später kam ich nach einer, mit Träumen gefüllten Nacht, ins Wohnzimmer und sah V zu, wie er seine Übungen machte. Längst nicht mehr, um zu alter Beweglichkeit zurück zu finden. Nein. Inzwischen trainierte er wieder richtig. Sit Ups, Liegestütze und auch das Fechten übte er wieder täglich. V bemerkte mich nicht und ich stand eine Weile da und sah im bei seinen Übungen zu. Vielleicht war das ein Fehler, denn ich merkte, wie mir ganz war wurde. Ich hatte V schon immer subtil sexy gefunden aber mir nun anzusehen, wie er trainierte..
Er bemerkte mich schließlich und hörte mit seinem Training auf. „Evey. Ich habe dich gar nicht kommen hören. Wie geht es dir heute morgen? Soll ich dir Frühstück machen?“ doch anstatt ihm zu antworten ging ich auf ihn zu und schlang meine Arme um ihn. „ich würde gerne einmal gemeinsam Frühstücken..“ nach einer kleinen Schocksekunde drückte er sich an mich und streichelte mir mit einer Hand über den Kopf. „Evey.. das würde bedeuten..“ „..dass du deine Maske abnehmen musst. Genau.“ „Aber ich..“ ich spürte den Schmerz in seiner Stimme und wusste, dass er Angst hatte. „Du siehst nicht aus, wie ein Monster, V. Ich habe deine Hände gesehen.“ langsam drehte ich mich aus der Umarmung und glitt mit meinen Händen über seine Arme bis hin zu seinen Handschuhen. Er zuckte zurück, als ich vorsichtig anfing ihm den linken Handschuh auszuziehen. „Nicht..“ „Schhhh!“ ich legte meinen Zeigefinger auf seine steinernen Lippen. „Ich finde dich nicht ekelig oder sonst irgendwas. Ich will nur deine Haut auf meiner spüren, V. Bitte!“ ich sah ihn flehend an. „Bitte!“ wiederholte ich und V sagte nichts. Ich kümmerte mich also wieder um seinen Handschuh. Vorsichtig, fast so, als wäre seine Hand aus Glas und könnte jeden Moment zerbrechen, zog ich ihm den Handschuh aus und merkte, wie V die Luft anhielt. Als ich dann schließlich seine Hand in meiner hielt und jede einzelne Narbe für sich mit meinem Finger nach strich runzelte ich die Stirn, was er wohl falsch verstand, denn er wollte mir seine Hand wieder entziehen, doch ich hielt sie fest in meiner. „Du hast gelogen.“ sagte ich schließlich. „Deine Hände sehen ganz anders aus. Sie sind um einiges weniger rot.“ „Hm.“ war das einzige, was er erwidern konnte. Ich nahm seine Hand und legte sie mir an die Wange. Ich hatte nicht den geringsten Ekel vor ihm. „Ist das nicht so viel besser?“ „Hmmmm.“ er genoss die Berührung genauso wie ich und fuhr mit seinen Fingern über mein Gesicht, bis er schließlich an meinem Mund angekommen war.

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jaaaaaaa. sorry ._____. ich weiß, dass das jetzt echt lange gedauert hat. bitte haut mich nicht!
ich hoffe das kapi hat eucht gefallen. ich würde mich über reviews freuen nd versuche jetzt wieder öffter zu schreiben <3
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