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Du kennst mich oder doch nicht?

GeschichteDrama, Familie / P12
Dante Vale Lok Lambert Metz Sophie Casterwill Zhalia Moon
09.08.2011
07.04.2013
3
2.254
 
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09.08.2011 760
 
Es war ein ganz normaler Tag......
Bis auf die Kleinigkeit, dass ich heute meinen Bruder treffen sollte, den ich seit 12 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Mittlerweile dürfte er 21 sein.Ich war vor einer Woche stolze 16 geworden. Langsam bog ich um die Ecke und sah am Ende der Straße schon dass Haus meines Bruders. Es sah wunderschön aus mit seinen mediterranen Mauern und der Dachterrasse. Schließlich ging ich durch das große Tor an seinem Anwesen und blieb vor der grün gestrichenen Haustür stehen. Nur noch diese Tür trennte mich von ihm. Erst zögerte ich nahm aber dann doch meinen ganzen Mut zusammen und klopfte. Ein junger Blondschopf öffnete mir die Tür.

„ Hi!“

„Hi... Ist Dante da?“

„Was willst du denn von ihm?“ fragte ein Junges braunharriges Mädchen die hinter dem Jungen aufgetaucht war.

„ Also Sophie, sei doch ein bisschen freundlicher.“ meinte er während er ihr eine Grimasse schnitt. „Ach ich bin übrigens Lok und das ist Sophie.“ sagte Lok und reichte mir die Hand.

„Ich heiße Melina. Freut mich euch kennen zu lernen.“ Meinte ich und schüttelte ihm die Hand.

Loks Blick musterte mich nun und sein Blick blieb an meinen bronzefarbenen Augen hängen...

„Komm doch rein!“ meinte er schließlich und machte mir Platz dass ich eintreten kann.

Dankend gehe ich an ihm vorbei und schaue mich um. // Wow, da hat mein Bruder aber an nichts gespart.//   Langsam gehe ich ins Wohnzimmer, gefolgt von Sophie und Lok. Auf dem Sofa sitzt ein junges blauhaariges Mädchen und schreibt etwas in ein Tagebuch. „Hallo, ich bin Melina.“ stelle ich mich vor.
Sie antwortet nicht. Plötzlich steht Lok neben mir.

„Das ist Zhalia „sagt er während er etwas vom Couchtisch wegräumt.

Es klinglt an der Tür und kurz darauf höre ich die Stimme meines Bruders , sie ist zwar etwas tiefer wie früher aber ich würde sie auch aus tausenden heraus erkennen. Mein Herz klopft bis zum Hals. Jetzt würde ich ihn wiedersehen.

Mein Bruder und Lok betreten das Wohnzimmer.

„Hallo“ meint Dante freundlich, wobei sich seine Mimik nicht verändert.

„Hi Dante“ bekomme ich zum Glück ohne Stottern raus.

„Und was führt dich zu mir?“ fragt er und lächelt mich leicht an.

„Erkennst du mich den nicht wieder?“ frage ich ihn während ich meinen Pferdeschwanz öffne. Jetzt fallen mir meine braunen Haare ins Gesicht.

„Mhmm........ Nicht das ich wüsste.“

Ich will gerade anfangen mich aufzuregen, als ich von draußen Lärm vernehme.Währen ich zum Fenster laufe bete ich innerlich das es nicht schon wieder die Organisation ist. Doch mein Bitten und Flehen wird nicht erhört, denn als ich aus dem Fenster schaue sehe ich jede Menge Leute der Organisation. Mittlerweile stehen auch Lok und Sophie am Fenster. Lok wendet sich zu mir und will gerade mit einer Erklärung beginnen, als ich aufspringe und hinausrenne. Dante, Lok und Sophie schauen mir verwirrt hinterher.

Während ich die Stufen vor Dantes Haus runter renne, krame in der Hosentasche meiner Jeans nach einem Haargummi und binde mir die Haare zusammen. Aus dem Augenwinkel kann ich erkennen, dass Dante jetzt im Türrahmen steht.

Jetzt ist es auch egal.

„Müsst ihr eigentlich immer nerven, was ist den nun schon wieder los ?“ frage ich gelangweilt.

„Melina Vale, wir müssen sie leider bitten mit uns zu kommen da unser Chef ein paar Fragen an sie hat.“ antwortet nun einer der Agenten auf meine Frage.

„Und was ist wenn ich keine Lust habe!?“

„Dann müssen wir sie leider zwingen, denn unser Chef will sie unbedingt kennen lernen.“

„Jokul, Verstärker, Hypnodon!“

„Jetzt wird’s interresant!  Calaban, Solaris“  hallt meine Stimme über den Platz und schon beginnt der Kampf.

Die Agenten jedoch bemerken bald das sie keine Chance gegen mich haben und ziehen sich zurück.
Als ich mich umdrehe sehe ich einen leicht verwirrten Dante am Ende der Treppe stehen.  Ich lächele ihn an. Plötzlich erscheinen Sophie, Lok und Zhalia hinter ihm. Lok ist der erste der ein Wort raus bringt.

„Du bist eine Suchende. Und nicht nur das du hast auch die gleichen Amulette wie Dante.“

Ich antworte nicht. In diesem Moment wird mir klar dass Dante sich nicht erinnern kann, da wir damals noch so kleine Kinder waren.Ich sehe es in seinem Gesicht und in diesem Moment verspüre einen Stich in meinem Herzen. Ich verabschiede mich schnell und suche das Weite. Ich fange an zu rennen und höre erst auf als ich völlig außer Atem bin. Ich stehe vor dem Flughafengebäude.

„ Ich werde Metz ein paar Tage besuchen.“ sage ich zu mir selbst. Und gehe hinein um nach dem nächsten Flug nach Deutschland zu fragen.
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