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Final Fantasy VIII - Dunkle Dimensionen

von Apex
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Mystery / P16 / Gen
Cifer Almasy Irvine Kinneas Riona Heartilly Squall Leonhart Xell Dincht
08.08.2011
08.08.2011
2
5.246
 
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08.08.2011 1.047
 
Das hier ist mein allererster Versuch überhaupt irgendwas selbst zu schreiben, also seid bitte gnädig mit mir, falls diverse Detailbeschreibungen, Dialoge usw. etwas n00big wirken. ;)

Disclaimer: Keiner der hier verwendeten Charaktere (abgesehen von selbst erfundenen) gehört mir. All rights go to Squaresoft/Square Enix.

Und nun viel Spaß beim Lesen. Kritik ist erlaubt und erwünscht. ^^

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Ein klirrendes Geräusch unterbricht die Idylle, die sonst am Strand des Kaps von Goodhope herrscht.
Zwei Personen liefern sich einen erbitterten Kampf, umgeben vom Sand, dem riesiegen Ozean und einem Leuchtturm, der aber schon seit Jahren keinen Funken Licht mehr auf die See geschickt hat.
Die erste Person ist ein großgewachsener Mann am Anfang seiner Zwanziger mit zerzausten blonden Haaren, einem Vollbart und einem harten Gesicht, das von seinen stahlblauen Augen dominiert wird. Er trägt eine schwarze Hose, ein blaues Shirt und darüber einen langen, grauen Mantel, auf dessen Ärmeln jeweils ein rotes Schwert abgebildet ist. In seiner rechten Hand führt der blonde Mann elegant und mühelos eine Kombination aus Schwert und Revolver; unter dem Namen "Gunblade" bekannt.
Sein Gegner ist eine etwas kleinere und zierlichere Person mit schwarzer, bis zu den Knien reichender Hose und einer dunkelblauen Jacke, deren Kapuze weit in das Gesicht der Gestalt gezogen ist. Als Waffe führt der Widersacher einen stabilen Stab, dessen Enden mit einer Klinge gespickt sind.

Die beiden Kämpfer stehen sich gegenüber, nur ein paar Meter trennen die beiden. Plötzlich setzt die Kapuzengestalt zum Angriff an. Unter dem Geräusch des aufgewirbelten Sandes stürmt sie auf den Gunblade-Kämpfer zu, stößt sich mit dem linken Bein vom Boden ab und fliegt mit erhobener Waffe auf ihn zu. Aber anstatt sich Sorgen zu machen, formt sich lediglich ein selbstsicheres Grinsen auf dem Gesicht des Mannes. Die Klingen der beiden Waffen prallen aufeinander, ächzen unter der Reibung des Metalls und sprühen Funken.
Der Blonde hat den Angriff mit einer Hand geblockt, jedoch dauert der Schock des Angreifers nicht lange, denn als nächstes duckt er sich, zieht das Bein nach und versucht den Gegenüber mit einem Beinfeger in den Sand zu schicken. Doch der große Kerl springt einfach drüber hinweg und hebt nun selbst seine Gunblade, um anzugreifen. Mit großer Mühe kann sein Gegner parieren und bringt mit einer Rolle wieder einige Meter Abstand zwischen sich und den erfahrenen Kämpfer.

Scheinbar unbeachtet von den Beiden befindet sich noch eine dritte Person in unmittelbarer Umgebung; ein ebenfalls ca. 22 Jahre alter Mann mit mittellangen, braunen Haaren, Kinnbart, einer braunen Lederjacke und dunkler Lederhose sitzt auf einem Felsen, den rechten Fuß auf einem kleineren aufgestellt, und beobachtet interessiert das Geschehen.
Stille ist kurzzeitig eingekehrt, nur der Wind, der direkt am Meer etwas stärker weht und die wenigen Quellwolken vor sich hintreibt, gibt ein leises Pfeifen von sich.

Die Sekunden verrinnen, ohne das etwas passiert, doch dann streckt der blonde Kämpfer seine Hand in Richtung seines Gegners und lässt einen Feuerball auf selbigen los. Mit ihrem Stab kann die Person blocken, doch nur Bruchteile einer Sekunde später spürt sie, wie ihr Widersacher plötzlich hinter ihr steht. Ohne reagieren zu können, trifft sie ein Schlag im Rücken und sie geht zu Boden. Im nächsten Moment ruht die Spitze der Gunblade schon am Hals der nun schwer atmenden Gestalt.

"Das reicht", sagt der stille Beobachter auf einmal und erhebt sich. "Guter Kampf!", fügt er hinzu.
Der Blonde senkt seine Klinge und reicht seinem Gegner stattdessen die Hand, um ihm auf die Beine zu helfen. Kurz zögernd greift die kleinere Person zu und zieht sich hoch.
"Wieso mache ich das hier noch gleich?", fragt der bärtige Mann etwas missmutig und blickt zum Braunhaarigen, der sich mittlerweile zu ihnen gesellt hat.
"Du weißt genau, dass das mit mir kein realistischer Kampf wäre, Cifer", antwortet dieser mit einem Schulterzucken. "Außerdem brauchst du doch die Kohle."
Er wirft Cifer ein kleines Säckchen zu und dieser fängt es mühelos.
"Gutes Argument, Squall. Aber denk dran - ich tue dir keinen Gefallen, sondern mache das wirklich nur des Geldes wegen", sagt Cifer barsch.
"Dessen bin ich mir bewusst", entgegnet Squall mit kühler Mine und widmet sich nun der anderen Person.
Er geht zu ihr, zieht ihr die Kapuze vom Kopf und zum Vorschein kommt eine Frau mit zusammengebundenen, schwarzen Haaren, nussbraunen Augen und wunderschönen Gesichtszügen.
"Du hast dich wieder reinlegen lassen, Rinoa. Schon das dritte Mal", sagt er mit einem schiefen Lächeln.
"Ja, ich weiß...irgendwie weiß ich nicht, wie ich reagieren soll, wenn er plötzlich hinter mir steht", antwortet sie mit gesenktem Kopf.
Squall gibt ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Das macht doch nichts", sagt er mit sanfter Stimme. "Schließlich trainierst du erst seit ein paar Wochen den Nahkampf."
Die mitfühlenden Worte ihres Freundes zaubern der jungen Frau ein kleines Lächeln ins Gesicht.
"Achja, Cifer?", ruft sie ihren Gegner, der bereits dabei ist, zu gehen. "Den hier hast du vergessen!"
Mit einer blitzschnellen Handbewegung schickt sie einen noch größeren Feuerball in die Richtung, des Blonden, der sich gerade nochmal umgedreht hatte und dem Zauber nur knapp ausweichen kann.
"Was soll der Scheiß, du Hexe?!", entfährt es ihm. Doch die angesprochene antwortet nur mit ihrer kurz rausgestreckten Zunge und einem direkt folgenden Grinsen.
"Tja, was Zauber angeht, macht dir so schnell keiner was vor", sagt Squall ebenfalls mit erhelltem Gesichtsausdruck und blickt auf den kleinen Krater, der noch immer hinter Cifer vor sich hinqualmt.

Wenige Augenblicke später meldet sich Squall's Communicator mit einem leisen Knacken.
"Squall, bitte kommen", hört man eine etwas verzerrte Stimme.
"Hier Squall, was liegt an?"
"Kommt bitte zurück zum Garden, es gibt wieder was zu tun."
"Okay, sind unterwegs", antwortet Squall knapp und unterbricht die Verbindung. "Sieht so aus, als wäre unser Urlaub vorbei", sagt er zu seiner Freundin und lächelt sie schief an.
"Das holen wir nach", entgegnet sie jedoch fröhlich.
Der Braunhaarige wendet sich nochmal zu Cifer: "Sollen wir dich mitnehmen?"
"Nein, ich bleibe noch eine Weile", winkt er nur ab.
"Gut, dann also auf zum Balamb Garden", sagt Squall zu Rinoa und beide machen sich auf den Weg.
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