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Harry Potter and the Descent into Darkness

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
30.07.2011
05.09.2012
41
247.070
240
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Dieses Kapitel
6 Reviews
 
30.07.2011 5.262
 
Wow, ich freu mich richtig auf die ganzen Kommis :D macht schön weiter so *hihi*. Hier gehts auch gleich weiter. Viel spaß :D


Kapitel 2


Der Rest der Schule behandelte ihn... sonderbar nach der ersten Aufgabe.

Er wurde immer noch angestarrt, aber die Blicke waren skeptisch und zurückhaltend. Vor allem die Slytherins warfen ihm komische Blicke zu. Sie verspotteten ihn jedoch weniger, und dafür war er dankbar. Die Hufflepuffs waren immer noch wütend auf ihn. Er vermutete, es war eine Kombination aus dem Misstrauen über seiner Benutzung eines so offensichtlich dunklen Talents, und der Tatsache, dass seine nahezu perfekte Performance, die von Cedric klar in den Schatten stellte.

Die Tatsache, dass er, jedes Mal wenn er finster angesehen wurde, nur süffisant zurück grinste, half wahrscheinlich auch nicht. Aber er mochte es eine Reaktion aus ihnen zu treiben. Immer wenn einer mutig genug war und versuchte etwas anstößiges zu ihm zu sagen, oder ihm eine dieser idiotischen Potter stinkt Anstecker vor die Nase zu halten, würde er sie anzischen, und sie würden praktisch ihre Hosen nässen und ängstlich abhauen.

Harry war ziemlich amüsiert über diese lächerliche Angst, welche die Kinder in dieser Schule vor Parsel zu haben scheinen. Er war ebenso begeistert über seine neue Entdeckung der Parselmagie, auf die er nun Zugriff hatte.

Es war ein Wunder, dass er nie zuvor realisierte, dass er es tun konnte. Aber er gestand sich zu, bis vor kurzem noch mit aller Kraft versucht zu haben, so zu tun als würde er diese dunkle Fähigkeit gar nicht besitzen. Sein Verlangen danach nur normal zu sein war so stark, dass er diese Fähigkeit komplett ignorierte.

Aber er fürchtete sie nicht länger. Sie war wirklich nützlich. Das bemerkenswerteste, das er über das Rufen seiner Magie mittels Parsel entdeckte, war die Tatsache dass er keinen Zauberstab dafür benötigte. Ein leises zischen und ein schwaches wackeln seines Fingers, und er konnte das Ebben und Fließen seiner Magie in dutzende verschiedene Richtungen lenken.

Er erkannte, sein neues Wissen und sein Bewusstsein über Parselmagie kam unzweifelhaft von der dunklen Präsenz in seinem Inneren, und es brachte ihn zum nachdenken. War diese dunkle Präsenz die Quelle seiner Fähigkeit Parsel zu benutzen?

Die Aussicht darauf, wenn sie es wirklich wäre, war besorgniserregend. Der Direktor erzählte am Ende des zweiten Jahres, Harry habe in der Todesnacht seiner Eltern, etwas von Voldemort's Macht erlangt. War diese dunkle Präsenz, diese Macht die er von Voldemort bekam?

Wenn diese dunkle Präsenz mit dem Mörder seiner Eltern in Verbindung gebracht werden konnte, würde es auf jeden Fall auch erklären warum er sich davor fürchtete als er noch jünger war. Aber es schien nicht so als hätte er jetzt etwas zu befürchten. Es war nun seine Macht. Es kümmerte ihn nicht woher sie einst stammte. Er würde nicht länger davor zurück schrecken. Er würde es nicht länger verstecken, oder seine gesamte Energie damit verschwenden, es zu bekämpfen.

Es zu umarmen war um so vieles einfacher und machte ihn so viel stärker. Er fühlte sich besser. Glücklicher. Selbstbewusster. Seine Magie kam mit Leichtigkeit zu ihm, und er war so viel mächtiger. Sein Kopf arbeitete besser und er verstand die Dinge viel schneller.

Er weigerte sich all das aufzugeben, nur weil diese Kraft ursprünglich von Voldemort stammte. Also was. Es war seine Kraft. Es war sein und er würde es nicht aufgeben. Er mochte es zu sehr. Es war zu gut.

Trotzdem, als Harry in dieser Nacht zu Bett ging und die Präsenz umarmte, erzählte er ihr all seine Sorgen. Seine Theorie von wo sie herkam. Seine Vermutung dass diese Kraft einst Voldemort gehörte bevor es Harry's war. Die Präsenz erwiderte kaum etwas. Sie schien zurückhaltend, und Harry hatte beinahe das Gefühl dass sie besorgt war.

Die Präsenz wollte nicht noch einmal von Harry getrennt werden. Sie hatte Angst, Harry würde seine Barriere wieder aufbauen und sie würde wieder alleine sein. Harry konnte spüren dass es wahr war und versicherte der Präsenz schnell, nicht die Absicht zu haben die Barriere wieder zu errichten.

Seine Versicherung schien die Sorgen der Präsenz zu beruhigen, denn sie umarmte ihn mit mehr Wärme als je zuvor. Es war beinahe als würde sie ihm danken. Es wollte nicht verlassen werde. Sie wollte nicht mehr alleine sein, genauso wie Harry.



Am nächsten Tag hatten die Gryffindors und Ravenclaws gemeinsam VgdDK, und Harry stapfte aus dem Bett um sich nach einem ausgelassenen Frühstück zur Klasse zu schleppen. Er vermied das Frühstück nicht wirklich aus dem Grund, sich vor dem ganzen Geflüster und den fragenden Blicken, zu verstecken. Die gesamte verlegene Zurückhaltung in ihm war komplett überschattet von starker Irritation und Wut auf alle die dumm genug waren, ihn wegen seiner Benutzung von 'dunkler' Magie zu konfrontieren, oder allen die idiotisch genug waren, ihn öffentlich zu verspotten. Also nein – er vermied das Frühstück nicht um sich zu verstecken; er vermied es um sich selbst davon abzuhalten jemanden zu verhexen um dann beim Nachsitzen zu landen.

Aber nun saß er in der Verteidigungsklasse, umgeben von neugierigen, fragenden und sogar furchtvollen Augen. Er seufzte in Frustration und konzentrierte sich wieder auf Professor Moody’s Lektüre.

„In unserer Welt gibt es drei Magische Zugehörigkeiten. Das Licht. Das Dunkel. Und die Neutralen. Großteil der Magie ist Neutral und kann ganz einfach von jedem benutzt werden. Die Meisten Zauberer sind Neutral-orientiert, aber einige Zauberer, fühlen ein starkes ziehen an ihrer Magie, welches sie auf eine der äußeren Seiten hinzieht. Diese Zauberer werden eine natürliche Verbundenheit für ihre ausgewählte Seite fühlen und es wird ihnen einfacher sein, Zauber dieser Art, auszuführen.

Diejenigen, die mächtig genug sind und es lernen wollen, werden dazu in der Lage sein, jede Art von Magie anzuwenden. Aber die Neigung eines Zauberers zu den speziellen Branchen der Magie wird es für sie einfacher oder härter machen, sie zu lernen und auszuführen.

Das zaubern von schwarzer Magie ist für dunkle Zauberer natürlich. Für sie fühlt es sich richtig an, und die Zauber lassen sich mit Leichtigkeit von ihnen verwenden. Das bedeutet, sie können schwarze Magie schneller, und ohne viel Energie zu verschwenden, benutzen. Ihre Magischen Reserven halten am längsten, wenn sie dunkle Magie anwenden.

Ein neutraler Zauberer hat es schwieriger, speziell auf weiß oder schwarz ausgerichtete Zauber auszuführen. Wenn ein neutraler Zauberer einen dunklen Zauber ausführt, werden diese Zauber die Magischen Reserven viel schneller leeren, und sie benötigen länger, sie zu zaubern.

Wenn ihr also ein neutraler, oder weißer Zauberer seid, und gegen einen dunklen Zauberer kämpft, und er beschießt euch mit dunklen Flüchen - auch wenn ihr dieselben Flüche könnt - wird er immer besser und schneller beim ausführen dieser Zauber sein als ihr. Als neutraler Zauberer, wäre es für euch besser, bei neutraler Magie zu bleiben, und als weißer Zauberer, bei Weißmagie. Ihr werdet in der Lage sein schneller zu zaubern, und es wird eure Reserven nicht leer saugen.

Einige Schilde und Verteidigungszauber sind ausdrücklich von weißer Natur. Wenn die Beschaffenheit eurer natürlichen Magie neutral ist, werdet ihr mit diesen Schilden mehr Schwierigkeiten haben, als mit neutralen Schildzaubern. Der Patronus ist ein erstklassiges Beispiel. Er ist ein sehr mächtiger Lichtzauber. Es ist einer der Gründe, warum er so schwer zu erlernen ist. Die Magie mancher Zauberer arbeitet einfach nicht mit dem Zauber zusammen.“, sagte Moody als er, leicht an den Lehrertisch gelehnt, vor der Klasse stand.

„Bedeutet es, dass sich die Meisten dunklen Zauberer nicht gegen dunkle Kreaturen, wie Dementoren, verteidigen können?“, fragte ein Ravenclaw-Mädchen in einem überraschten Ton.

„Nicht ganz. Der Zauber ist schwieriger für einen dunklen Zauberer zu erlernen, und auszuführen, als für einen weißen Zauberer, aber wie ich schon sagte, jeder Zauberer kann jeden Zauber erlernen, wenn er nur mächtig genug ist. Und eine gewisse Zeit neben Dementoren verbracht zu haben, ist ein großer Ansporn ihn zu meistern“, sagte Moody und ließ seinen scharfen Blick über sie schweifen.

Ein anderes Ravenclaw-Mädchen in den hinteren Reihen hob ihre Hand und Moody nickte ihr zu.

„Wie richtet sich die Magie einer Person in hell, dunkel oder neutral aus?“

„Gute Frage“, sagte er in seiner groben Stimme. „In eurem jetzigen Alter sind die Chancen groß das eure Magie neutral ausgerichtet ist. Eine spezielle Neigung entwickelt sich mit der Zeit durch eine Kombination verschiedener Faktoren. Als erstes, eure Geburt. Jeder wird mit der Wahrscheinlichkeit geboren, so oder so die Zugehörigkeit der Eltern anzunehmen, dies kann aber durch andere Faktoren überwältigt werden. Einer dieser Faktoren ist die Art wie ihr erzogen wurdet, und der andere ist euer freier Wille. Ihr wählt bewusst welchen Typ der Magie ihr benutzt und praktiziert ihn öfter als andere, und umso öfter ihr mit Zaubern arbeitet die mehr auf eine Seite lehnen als auf die andere, desto stärker wird sich eure Neigung auf diese Seite erhöhen.“

Hermine hob ihre Hand und abermals nickte der Professor.

„Also... ist es ein Kampf zwischen Veranlagung und Umwelt?“, fragte sie, und der alte Zauberer hob eine Augenbraue und deutete fortzufahren. „Nun... es ist wie, wenn ein Zauberer in eine dunkle Familie hinein geboren wird – jeder in dieser Familie war bis jetzt auf der dunklen Seite, aber sagen wir, dass dieser Zauberer anders erzogen wurde, oder ausgewählt hat ein weißer Zauberer zu werden, wäre es also möglich dass er einer geworden ist.“

Hermine's Kommentar lies Harry sofort an seinen Paten Sirius denken und er seufzte. Harry hatte nichts mehr von ihm gehört nachdem ihre Unterhaltung, Wochen zuvor, unterbrochen worden war.

„Korrekt, Miss Granger. Fünf Punkte für Gryffindor. Dasselbe kann für einen Zauberer gesagt werden, der von einer weißen Familie stammt, aber von jemand anderen aufgezogen wurde. Sagen wir, zum Beispiel, ein Waise. Es mag in seinem Blut liegen ein Weißmagier zu werden, aber wenn er auf eine bestimmte Art und Weise erzogen wurde, oder einfach einen bestimmten Weg wählt, könnte er ohne Probleme zur schwarzen Magie neigen. Auf jeden Fall ist es auf eurem jetzigen Standpunkt in der Magie ziemlich unwahrscheinlich dass viele von euch zur weißen oder schwarzen Seite neigen.“

„Ich wette einige der Slytherins neigen bereits zur dunklen Seite“, murmelte Ron leise zu Seamus der neben ihm saß. Harry rollte mit seinen Augen über Ron's Kommentar und seufzte. Er fühlte eine prickelnde Sensation an seinem Nacken die ihn vermuten ließ, jemand starrte ihn an. Er ließ seinen Blick wandern und sah dass viele Augen auf ihn gerichtet waren und ihn mit verschiedenen Stufen von Sorge ansahen. Er realisierte plötzlich wie sie Moody's Kommentare direkt mit ihm in Verbindung brachten und sah finster zurück.

Er schätzte es nicht wirklich dass sein Verteidigungslehrer die sowieso schon aufgeflammten Spekulationen über sein Potential als Dunkler Zauberer, noch weiter in die Höhe trieb.

Trotzdem, am merkwürdigsten war die Erkenntnis dass die Anschuldigung, er wäre ein Dunkler Zauberer, ihn nicht so sehr entsetzte wie es vor einiger Zeit gewesen wäre. Leute waren nur ignorante Schafe. Lass sie denken was sie wollen. Es kümmerte ihn nicht. Er hatte die erste Aufgabe überlebt, und endete mit der besten Zeit und der höchsten Punkteanzahl. Was ging es sie an, welche Mittel er benutzte um sein Ziel zu erreichen?

Das gleiche Ravenclaw-Mädchen von eben hob wieder ihre Hand und Moody zuckte sein Kinn in ihre Richtung.

„Uhm... gibt es einen Weg die Beschaffenheit einer Person heraus zu finden? Ein Zauber oder so etwas?“

„Den gibt es, aber er ist sehr schwierig zu zaubern. Braucht eine Menge Fokus. Wenn er richtig gezaubert wurde, erscheint eine gefärbte Aura um die Person. Weiß für Neutral. Blau für Licht, und Rot für Dunkel. Die Farbe kann Hellblau oder Pink sein wenn die Magie der Person mehr Neutral ist, und die leichte Verfärbung kennzeichnet wie stark die Magie auf die jeweilige Seite lehnt.“



„Harry, wir wollen reden.“, sagte Hermine als sie hinter ihm auftauchte, gerade als er nach dem Abendessen durch das Portraitloch schlüpfte.

Harry machte ein finsteres Gesicht, meisterte es aber schnell zu einer Ausdruckslosen Maske, und wandte sich an Hermine und Ron.

„Was?“, fragte Harry scharf. Beide zuckten durch seinen harschen Tonfall zusammen.

„Uhm.. vielleicht könnten wir irgendwo im Vertraulichen reden?“, fragte Hermine zaghaft als ihre Augen auf alle neugierigen Blicke fielen, die Momentan auf das einst-goldene-Trio gerichtet waren. Harry schnaubte, folgte ihren Blicken durch den Raum und sah Dean, Seamus und Neville in verschiedenen Plätzen um sie herum.

„Sicher.“, meinte Harry mit einem Ruck seines Kinns Richtung Stiegen. Er eilte die Treppen hinauf und plagte sich erst gar nicht sicher zu gehen ob sie ihm folgten. Er konnte es sagen ohne nach zu sehen. Ihre magischen Auren drückten gegen seine eigene und erzählten ihm genau wohin sie gingen.

Harry ging direkt zu seinem Bett, setzte sich aber auf den Schreibtischsessel daneben. Er entspannte sich und kreuzte sein linkes Bein über das rechte Knie, mit falscher Geduld darauf wartend dass die zwei endlich in den Raum gestolpert kamen.

Ron setzte sich ans Ende seines Betts, direkt gegenüber von Harry, während Hermine Ron's Schreibtischsessel heraus zog und sich darauf nieder lies. Keiner seiner ehemaligen Freunde konnte ihm in die Augen sehen. Er fragte sich ob sie es endlich schnallten.

„Ihr wolltet etwas?“, fragte Harry mit ungeduldiger Gereiztheit.

Ron und Hermine tauschten Blicke aus, und keiner wusste was sie sagen sollten, oder wer von ihnen es sagen sollte. Schließlich sprach Ron. Harry war ernsthaft Überrascht. Er hatte erwartet dass Hermine diejenige war die Ron zu ihm schleppen musste.

„Du hast deinen Namen wirklich nicht in den Pokal geworfen, oder?“, murmelte Ron und behielt seine Augen auf den Boden.

„Weißt endlich Bescheid, oder?“, spottete Harry harsch. „Wie kam es zu diesem Sinneswandel?“

„Nun, ich vermute nur, niemand der klar im Kopf ist, würde so gegen einen Drachen kämpfen wollen.“, murmelte Ron.

„Du wolltest es.“, wies Harry sofort darauf hin und Ron's Ohren färbten sich pink. „Du wolltest den Ruhm und Glorie. Du wolltest es so sehr dass du vergaßt, dass ich es nicht wollte.“

„Ich weiß, Harry. Es tut mir leid!“

„Nein Ron! Nein. Es tut mir leid reicht dieses Mal nicht! Du warst vermeintlich mein bester Kumpel. Du solltest mich kennen. Wie konntest du überhaupt nur daran denken dass ich Ruhm, Glorie und Geld unserer Freundschaft vorziehe!“

Harry stoppte und wandte sich Hermine zu. „Und du! Ich weiß dass ich unter 'ungesundem Missachten der Regeln' leide, dazu neige sie zu ignorieren und mich deshalb in Gefahr begebe, aber wann habe ich das jemals für etwas wie persönliche Bereicherung, wie in diesem Turnier, getan?

Jedes Mal wenn ich mich selbst in Gefahr stürzte und die Regeln ignorierte, war es um jemanden zu retten der in Schwierigkeiten war! Die Tatsache das auch nur einer von euch dachte ich würde meinen Namen in den Pokal werfen um mein Leben für den Ruhm in solche Gefahren zu bringen“ er spuckte jedes Wort mit Verachtung aus, „beweist mir nur das ihr mich nicht kennt, oder mir vertraut!“

„Harry! Es tut mir so, so leid!“, rief Hermine und sprang auf.

„Nein! Ihr zwei habt mich in dem Moment, wo ich euch mehr denn je benötigt hätte, sitzen gelassen! Habt ihr überhaupt realisiert warum ich zu einem Teilnehmer in diesem dummen Turnier wurde? Jemand will mich tot sehen! Jemand hofft dass ich während einer Aufgabe getötet werde sodass er mich los ist, und es wird wie ein Unfall aussehen! Gebt mir einen guten Grund warum ich auch nur einem von euch vergeben sollte?“

„Es tut mir so leid, Harry! Wir haben nicht nachgedacht!“, sagte Hermine und Tränen rannten ihre Wangen hinunter.

„Ja, so viel ist offensichtlich.“, konterte Harry mit einem bösen Blick.

Ron und Hermine sahen sich verzweifelt an bevor sie sich wieder Harry zu wandten und ihn flehend anblickten.

„Was können wir tun, Harry?“, fragte Hermine in leisem, verzweifelten Ton. „Was können wir tun um das wieder gut zu machen?“

Harry kreuzte seine Arme über seiner Brust und starrte sie lang und hart an. „Ich weiß es nicht.“, sagte er schließlich kalt. „Ich weiß es wirklich nicht.“

„Es tut mir wirklich, wirklich leid Kumpel!“, sagte Ron, senkte seinen Kopf und schüttelte ihn traurig. „Ich war ein totaler Dummkopf und Idiot. Ich hätte dir glauben sollen als du mir erzählt hast, du warst es nicht. Ich war nur... ich war dumm. Ich war so wütend darauf dass du wegen noch einer weiteren Sache berühmt wurdest, während...“

„Während du nur in meinem Schatten sitzt?“, beendete Harry seinen Satz. Seine Stimme war seltsam kalt. Weder Ron, noch Hermine waren diesen kalten Ton von Harry gewohnt. Ron sah erschrocken auf, nickte aber letztendlich.

„Du weißt dass ich meinen 'Ruhm' nicht möchte, richtig?“, fragte er bissig, seine Stimme immer noch leer und kalt. Es war... irgendwie falsch. „Der einzige Grund warum ich berühmt bin, ist weil ich nicht gestorben bin. Wie dumm ist das? Jedes Mal wenn ich die Phrase 'Junge-Der-Lebt' höre, dient es mir als Erinnerung daran dass ich lebe, und meine Eltern tot sind. Ich bin für etwas berühmt, an das ich mich nicht erinnern kann, und jede Minute davon verachte.“, er endete mit einem furchteinflößenden zischen.

Harry lehnte sich zurück und ließ seine Füße entspannt überkreuzt. „Wenn ihr mich wirklich kennen würdet, so wie es meine besten Freunde tun sollten, hättet ihr das erkannt. Ihr hättet wissen sollen das ich mich nicht um Ruhm kümmere. Ich habe bereits so verdammt viel davon, und ich hasse es. Warum sollte ich mehr davon wollen? Niemand der mir nahe steht ist durch dieses Turnier in Gefahr. Ich muss niemanden retten, oder beschützen, oder jemanden davon abhalten etwas Dummes zu tun. Ich hätte mich ausnahmsweise einfach mal zurück lehnen können um ein langweiliges und einfaches Schuljahr zu haben, aber nein! Nein, jemand musste meinen Namen in diesen verdammten Pokal stecken, und anstatt dass ihr zwei für mich da seid, habt ihr mich SITZEN GELASSEN!“, er endete mit einem erhobenen, harschen Ton, der die zwei zusammen zucken lies.
Harry schloss seine Augen und seinen Kiefer. Er stieß langsam die Luft aus, versuchte den Zorn, der direkt unter der Oberfläche brodelte, frei zu geben. Er spürte wie seine Magie bedrohend umher wirbelte und bemerkte plötzlich dass da etwas mehr war. Es war nicht nur seine Magie, die wütend war.

Seine Augen flogen auf und sein Herz raste leicht als er erkannte wie vertraut diese zusätzliche Präsenz die er fühlte war. Es war die dunkle Präsenz, die tief in seinem Geist wohnte. Aber im Moment war sie nicht verborgen. Sie war an der Oberfläche und wirbelte wütend um ihn herum. Er wurde von ihr in eine beschützende Atmosphäre gehüllt. Sie war defensiv und zornig.

Er war betäubt. Kam die dunkle Präsenz zum Vorschein um ihn zu beschützen? Ihn, vor was auch immer Harry so wütend machte, zu verteidigen?

Harry begann sich gewaltsam zu beruhigen und die dunkle Präsenz zog sich sofort zurück. Das war etwas, dass er näher untersuchen musste, und zwar bald.

Er stand auf, und seine Bewegung war so plötzlich, dass Hermine und Ron leicht aufsprangen.

„Geht.“, sagte Harry knapp als er sich von dem Paar wegdrehte.

„Aber Harry!“, flehte Hermine, aber er hob seine Hand und sah ihnen endlich in die Augen. Instinktiv, flog er durch ihre oberflächlichen Gedanken und fand heraus, dass sie tatsächlich reumütig war. Sie fühlte sich schrecklich darüber wie sie ihn behandelt hatte. Sie war aber auch besorgt über sein Verhalten in letzter Zeit und wollte ihn über die Benutzung seiner Parselfähigkeiten konfrontieren. Harry warf ihr einen finsteren Blick zu.

„Ich werde darüber nachdenken. Ich brauche Zeit. Lasst mich für eine Weile in Ruhe, klar?“, sagte er und versuchte den Zorn, der durch ihre Gedanken wieder aufwallte, zu unterdrücken.

Traurig nickte Hermine und wandte sich um zu gehen. Ron zögerte für einen Augenblick bevor er seufzte und ihr folgte.

Als das Paar verschwunden war, ging Harry zu seinem Bett und setzte sich. Er war zwiegespalten. Tief in seinem Inneren wusste er, er konnte wahrscheinlich keinem der Beiden je wieder vertrauen. Er konnte es einfach nicht. Er konnte nicht darauf vertrauen, dass sie nicht wieder einen Grund fanden um ihn zu verlassen wenn er sie am Meisten brauchte. Er konnte sich nicht mehr auf sie verlassen. Wenn er es täte, würde er nur wieder enttäuscht werden. Es war ein Risiko das er nicht eingehen wollte.

Sein Geist wanderte zu dem seltsamen aufflammen der Magie von der dunklen Präsenz. Hatte er diese Magie irgendwie gerufen? Der Gedanke daran begeisterte ihn fast. Wenn es wirklich ein bisschen von Voldemort’s Macht war, tief in ihm, und er konnte es kontrollieren und benutzen...

Er stoppte. Über so etwas sollte er nicht begeistert sein. Er wusste dass er es nicht sollte. Es sollte ihn beunruhigen. Ihn beängstigen oder verwirren. Das war etwas, worüber er Vorsichtig sein sollte, und nicht aufgeregt! Das war ein bisschen von Voldemort's Macht! Voldemort war böse! Er war ein wahnwitziger, verrückter Mörder! Richtig?

Ja! Er tötete Harry's Eltern. Er tötete und folterte Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Leuten! Er begann einen verdammten Krieg, um Merlin's Willen! War es nicht so, dass der Gedanke, Voldemort und er würden etwas gemeinsam haben, Harry beängstigte? Die reine Vorstellung, die Beiden wären sich auf irgendeine Weise ähnlich, entsetzte Harry, und nun war er begeistert über die Aussicht ein wenig von der Macht des Dunklen Lords benutzen zu können?

Da war definitiv etwas verkehrt mit ihm.

Hatte er sich so sehr verändert? Es war nur ein Monat, aber Hermine's Gedanken zeigten ihm dass sie den Unterschied in seinem Verhalten durchaus bemerkte.

Natürlich verhielt er sich anders! Er war nicht mal annähernd so unsicher und miserabel als sonst, und er ließ die Gedanken anderer Leute nicht mehr sein Leben diktieren! Ein wenig Selbstvertrauen kann viel an dem äußerlichen Verhalten eines Menschen verändern. Und nur weil er sich nicht mehr vor seinem eigenen Schatten fürchtet, oder vor seiner eigenen Macht zurück wich, hieß das nicht dass er als ein böser Größenwahnsinniger endete, wie Voldemort!

Es machte keinen Unterschied von wo die Macht herkam. Sie gehörte nun Harry. Wenn er in der Lage war, lernen zu können sie zu benutzen, dann sollte er das auch tun!

Er nickte entschlossen mit seinem Kopf. Er wollte sich hinlegen, und in seinen Geist abtauchen um die dunkle Präsenz zu untersuchen, entschied sich aber dagegen. Es war immer noch früher Abend, und er neigte dazu die Zeit aus den Augen zu verlieren wenn er in seinen Geist ging. Normalerweise schlief er auf diesem Weg immer ein. Er hatte noch Hausaufgaben zu machen, also seufzte er schwer und stand von seinem Bett auf um seine Tasche zu holen. Er würde seine Aufgaben erledigen und seine Untersuchungen auf später verlegen.



Harry war frustriert darüber wie lange er in dieser Nacht benötigte endlich ins Bett zu kommen. Seamus benötigte seine Zauberkunstnotizen, und Neville hatte ihn sogar gefragt ob er ihm bei seinem Verteidigungsaufsatz helfen könnte. Es war nicht oft dass Neville nach Hilfe fragte. Der stille Junge war offensichtlich ziemlich gestresst darüber dass er solche Schwierigkeiten mit den Zaubern hatte, die sie durchnahmen und hatte Harry dabei beobachtet wie er sie, im Unterricht, mit Leichtigkeit ausübte.

Trotz der Versuchung den anderen Jungen in die Wüste zu schicken, war Neville in der Regel immer freundlich zu Harry gewesen. Und selbst als die Schule in dem Prozess war ihn zu meiden, war Neville trotzdem nett zu ihm gewesen und war in den Klassen sein Partner gewesen, also setzte er sich zu ihm und half Neville so gut er nur konnte.

Schließlich entkam er allen seinen Schlafsaalmitbewohnern, zog die Vorhänge um sein Bett zu und sank in einen Berg aufgehäufter Kissen und Decken. Er schloss seine Augen, regulierte seinen Atem und schlüpfte sofort in die Tiefen seines Geistes.

Es war wärmer und einladender als sonst. Langsam aber sicher wurde es immer gemütlicher. Er mochte es hier. Die kleine dunkle Masse war nicht mehr so Formlos. Einst war es unscharf und unbestimmt. Nun war es wie ein Nebel der etwas Greifbares umgab. Kleine Stränge von Dunkelheit streckten sich von der Basis wie Ranken die am Boden herum kletterten.

Harry legte den Kopf zur Seite und untersuchte die Änderungen neugierig. Ein Teil von ihm dachte, er sollte durch diese Neue Entwicklung beunruhigt sein, und um ehrlich zu sein, war er ein wenig beunruhigt darüber nicht beunruhigt zu sein. Es störte ihn nicht dass es sich veränderte. Er war nicht einmal durch das offensichtliche, nachhaltige Wachstum gestört. Eigentlich, war er neugierig darüber. Er trat näher und untersuchte es eindringlicher.

Es sah immer noch aus wie ein Formloses 'Kissen' auf dem er sich letzten Monat, entspannt hatte, aber nun war da mehr, und es war größer; ausgebreiteter.

Er kniete sich nieder und langte danach, liebkoste es in einer eigentümlich liebevollen Geste. Es fühlte sich so... gut an. Komfortabel. Es fühlte sich an wie... zuhause... wie auch immer sich das anfühlte.

Harry war es gewohnt von Hogwarts als sein zuhause zu denken, aber jetzt war er sich nicht mehr so sicher. Das Haus der Dursley's fühlte sich definitiv nie an wie ein zuhause. Das wusste er. Aber hier... hier fühlte es sich an als gehörte er hier hin. Natürlich, dieses hier, war kein physischer Ort, also konnte man es nicht wirklich als zuhause bezeichnen, aber es war dem Gefühl ähnlicher, als alles andere zuvor.

Er lehnte sich zurück in die dunkle Masse und entspannte sich. Sämtliche Anspannungen des Tages verschwanden augenblicklich und er seufzte fröhlich. Er streckte seine Hand auf den 'Boden' aus und fuhr seine Finger entlang einer der dunklen Ranken die sich aus der Masse heraus, über die weiße Fläche, erstreckten.

Es zuckte leicht als er es berührte. Eine Welle warmer Freude schoss bei dem Kontakt durch ihn. Die Ranke kroch näher zu ihm und wickelte sich um seinen Finger. Explosionen von elektrischem Kribbeln durchzogen ihn und sein Atem stockte in erschrockener Überraschung über die angenehme Empfindung. Die Präsenz war ebenso erfreut, und sie schwelgten in der erschreckend glorreichen, gemeinsamen Erfahrung. In diesem Moment fühlte er sich komplett. Sich in diesem direkten Weg mit der Präsenz zu verbinden füllte ihn mit so einem starken und wundervollen Gefühl.

Er langte mit seiner anderen Hand aus und griff nach einer weiteren Ranke. Er wickelte sie um seinen Finger und war sofort mit einem weiteren, mächtigen Schock von angenehmen Gefühlen erfüllt. Er atmete langsam und zittrig aus als die wohltuende Wärme ihn durchzog.

Merlin, es fühlt sich so gut an! Keuchte er innerlich.

Er sank zurück in die dunkle Masse, hob dabei mehr der Ranken auf und kreuzte seine Arme vor seiner Brust und wickelte sich in die dunkle Form. Er keuchte und stöhnte darüber wie herrlich es war buchstäblich in die dunkle Präsenz eingewickelt zu sein.

Er wollte nicht dass diese Empfindungen jemals endeten. Er wollte nie mehr los lassen... Er schmolz in dem wunderbaren Gefühl dahin und schlüpfte langsam in die Bewusstlosigkeit.



„Mein Lord, wenn wir es einfach ohne den Jungen tun könnten-“

„Nein!“, hisste er wütend. Vorlaute Narren! Wie können sie es wagen ihn zu hinterfragen? „Ich will den Jungen! Barty, Berichte!“

„Ja, mein Lord“, der Mann rannte nach vorne und kniete sich nieder, beugte seinen Kopf und sah durch seine langen Wimpern ehrfürchtig auf. „Der Junge überlebte die erste Aufgabe und unsere Pläne bewegen sich Vorwärts.“

„Gut, gut. Was musstest du tun um das Überleben des Jungen zu sichern? Es waren Drachen, oder etwa nicht?“

„Ich tat nichts, Herr, Eigentlich wurde etwas sehr interessantes während der ersten Aufgabe offenbart.“

Seine Neugier war geweckt. Er hatte nicht erwartet dass der Junge es ohne Hilfe durch die erste Aufgabe schaffte. Aber Andererseits, dieser verdammte Potterjunge schien Felix Felicis durch seine Adern laufen zu haben.

„Was genau wurde Offenbart?“, höhnte er.

„Der Junge... Ist ein Parselmund.“

Er blinzelte in Schock und Unglaube.

„Was!“, zischte er.

„Er... er schaffte es an dem Drachen ohne auch nur einen Kratzer vorbei zu kommen. Es war als befahl er dem Biest ruhig da zu stehen. Er zischte in Parsel und ging einfach daran vorbei, schnappte sich das goldene Ei und ging zurück zum Ausgang.“

Ein Parselmund?

Wie war das möglich? Wie konnte der Junge ein Parselmund sein? Er war sich sicher dass er sämtliche Blutlinien die Nagablut beinhalteten, kannte, und die Potters gehörten mit Sicherheit nicht dazu. Er hatte einen Black als Ahne, aber der Letzte Black der Anzeichen davon zeigte, starb vor über 300 Jahren. Die Mutter des Jungen war eine Muggelgeborene, also kam es nicht von ihr...

„Offenbar hatte der Junge dieses Talent schon immer – oder zumindest so lange er sich erinnern konnte. Er benutzte dieses Talent sogar um in seinem zweiten Jahr, Zugang zur Kammer des Schreckens zu erlangen.“

Fassungsloser Schock durchzog ihn. Der Junge entdeckte die Kammer? Und das in seinem zweiten Jahr! Er hatte sie nicht vor seinem fünften entdeckt, und das nachdem er Jahre lang danach suchte. Aber... sicherlich hatte der Junge nicht Kontrolle über den Basilisken erlangt?

„Die Kammer! Hast du etwas über einen Basilisken gehört?“, zischte er verärgert.

„Tot. Der Junge tötete es.“

„WAS!“, schrie er. Zorn brodelte in ihm. Wie konnte das passieren ohne dass er davon erfuhr? Die Kammer wurde entdeckt? Der Basilisk wurde zerstört? „Der Junge tat das in
seinem zweiten Jahr?“, fragte er fassungslos. Das war doch sicherlich nicht möglich. Ein einfacher, zwölfjähriger Junge könnte doch niemals Salazar Slytherins mächtigen Basilisken besiegen. Diese Kreatur war fürchterlicher als...

Er knurrte in Frustration und Wut.

Er war im Moment so schwach! Er hasste es sich so schwach zu fühlen. Wie Hilflos er war. Wie viel Zeit er verschwendete. Er hatte Dinge zu erledigen! Wichtige Aufgaben die nur er erfüllen konnte, und stattdessen musste er seine Zeit und Bemühungen in ein Kind stecken! Und wenn es nicht schon schlimm genug war, war er auf jemanden wie Wurmschwanz angewiesen. Es war Widerwärtig!

Zumindest war Barty besser, aber er war oft fort.

Dieser jämmerliche Körper den er erschuf enthielt ihn, aber seine Verbindung zur Magie war immer noch so schwach, und bestenfalls unberechenbar. Die einfachsten Zauber ließen ihn erschöpft. Er braucht unbedingt das Blut des Jungen!

Wenn er den Jungen doch nur in die Finger bekäme, könnte er in seinen Ursprünglichen Glanz wiederhergestellt werden und seine Arbeit fortsetzen.


Harry blinzelte gegen das helle Sonnenlicht das durch einen kleinen Spalt in seinen Behang schien. Er fühlte sich merkwürdig... kribbelig. Irgendwie... schwindelig. Es war seltsam. Zuerst bemerkte er nichts seltsames, doch dann flimmerten Bilder durch seinen Geist und er erinnerte sich an den Traum.

Er besah sich die Bilder und runzelte die Stirn. Auf der einen Seite war er sich ziemlich sicher dass er eine Vision hatte... was er geträumt hatte war dieselbe Vision die er am Ende des Sommers hatte. Es war dasselbe Haus. Derselbe Raum. Und es beinhaltete Wurmschwanz und diesen anderen Mann den er nicht erkannte. Wie hatte Voldemort ihn genannt?

Und doch fühlte sich diese Vision komplett anders an.

Noch nie hatte er eine Vision, von der er nicht durch qualvollen Schmerz aufgewacht war. Seine Narbe würde nach so einer Vision schrecklich weh tun. Er würde davon mit hämmerndem Kopf aufwachen und das Gefühl haben, auf jede erdenkliche Art und Weise krank zu sein.

Aber gerade jetzt fühlte er sich in Ordnung. Großartig sogar. Gut ausgeruht und energiegeladen.

Er hob seine Hand und strich sanft über seine Narbe. Sie prickelte angenehm.

Das war... komisch.

Er konnte sich nicht daran erinnern dass sich seine Narbe jemals so anfühlte. Sie brannte und juckte und pochte, aber es fühlte sich nie gut an.

Die Haut um die Narbe war warm, aber nicht so aufgeheizt wie sonst nach einer Vision.

Vielleicht war es keine richtige Vision? War es nur ein Traum? Nur sein Unterbewusstsein, das ihm bekannte Dinge zusammenstellt und es in etwas Neues verdrehte?

Harry wusste es nicht.


...


Bis zum nächsten Mal *wink*.
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